Beiträge von Lauretti

    Ich verstehe gar nicht, warum die Aussage "der ist grad in der Pubertät" so negativ konnotiert ist bei einigen hier :ka:

    Ich habe jetzt gelesen:

    • sowas passiert nur ahnungslosen Erst-HH
    • man gibt dem Hund die Schuld für unerwünschtes Verhalten
    • man hat in Sachen Bindungsaufbau beim Welpen versagt
    • man erwartet, dass der Hund wie eine Maschine funktioniert und erwartet stets perfekten Gehorsam

    Wenn ich sage, dass mein Hund gerade in der Pubertät ist, dann gebe ich nicht meinem Hund die Schuld für irgendwas, sondern ich ENTschuldige ihn. Und wenn ich meinem Hund so ne komplexe biochemische Sache wie Pubertät zugestehe, dann ist ja wohl klar, dass er für mich ein heranwachsende Lebewesen und keine Maschine ist.
    Außerdem ist das doch auch Trost und Motivation für den entsprechenden Halter - geht vorbei, bleib weiter dran und gib jetzt nicht auf.
    Mich hat das damals durchaus dazu gebracht, gewisse Dinge an mir und meiner Erziehung nochmal zu hinterfragen. Ich hab mich in Geduld und Konsequenz geübt und am Ende sind mein Hund und nach dieser Zeit noch viel enger beieinader gewesen.

    Aber gut, ich hatte auch Welpenblues - das passiert ja auch eher nur den komischen Erst-HH... |)

    So geht es mir auch - sobald ich einen Weg versuche, der nicht zu mir passt, merkt mein Hund das sofort und das wars dann.

    Ich bin eher der Typ, der es nett und freundlich mag und laut werden liegt mir gar nicht. Abbruch in bestimmten Situationen ist hier deshalb auch kein lautes Nein oder körpersprachlich, sondern umdrehen, gehen und es kurz darauf nochmal versuchen. Wirkt bei meinem Hund im Gegensatz zu den anderen Möglichkeiten Wunder, weil es authentisch ist.

    Ich oute mich mal als Erst-HH, der bei seinem Hund durchaus sowas wie ne pubertäre Phase erlebt zu haben glaubt...

    Das war damals so mit etwa 1,5 Jahren und dauerte ca 2 Monate an - ob man das jetzt Pubertät oder wie auch immer nennen möchte, mein Hund war zu der Zeit anders. Nicht, dass der nicht mehr wusste, was Sitz und Platz bedeuten. Aber ausgetestet hat der, und zwar so richtig ausdauernd und ja, ich war zu der Zeit an manchen Tagen echt unglücklich und habe ihn nicht wieder erkannt.

    Das war nicht mal "der kommt plötzlich nicht mehr" sondern zog sich durch den ganzen Tag. Immer wieder wurde ein anderes Thema zur Diskussion gestellt - Bahn fahren zum Beispiel, was davor und auch danach nie wieder problematisch war, war zu der Zeit oft mega anstrengend. Er hatte richtig Bock, sich zu prügeln und gleichzeitig setzte mit der Dämmerung eine Unsicherheit ein, als sei er wieder 12 Wochen alt und er erschrak vor Geräuschen, die er gut kannte. Zwischendrin gabs immer Tage, da war er so, wie ich ihn kannte und dann gings am nächsten Tag von vorne los.

    Nach diesen 2 Monaten war mein Hund wieder so, wie ich ihn davor kannte und schien mir auch in bestimmten Situationen deutlich reifer und gelassener. Ich habe nichts besonderes mit ihm gemacht sondern einfach so mit ihm weiter gearbeitet und gelebt, wie davor und mich durchgesetzt - die Tage, wo so gar nichts ging wurden immer weniger und verschwanden schließlich ganz.

    Nicht, dass der nicht auch heute noch manchmal antestet (was ich normal finde)! Aber so wie damals gab es das hier nie wieder und ich nenne es seine Pubertät :ka:

    Ich liege auch gut unter dem Durchschnitt bei dem einen Rechner - wir haben das schon mal auf der Seite vom WWF gemacht, da kam ähnliches raus.
    Durch Henry gebe ich immer an, fleischreduziert statt vegan zu essen und nehm ihn so in meine Kalkulation mit rein.

    Größte Einsparungen sind das fehlende Auto und dass ich wenig heize. Es bleibt dabei - Konsum weiter einschränken und ja, wir hatten noch einen Rechner gefunden wo man gucken konnte, wieviele Bäume man zum Ausgleich pflanzen könnte - bei Männe waren es durch sein Auto wenigstens 1000 Stück :tropf:
    Tatsächlich wünscht er sich aber seitdem immer Bäume zu entsprechenden Anlässen und die Familie macht mit! Dieses Weihnachten werden wir ca 30 Bäume pflanzen lassen. Außerdem nutzt er Ecosia als Suchmaschine - die machen das ja wohl auch (?)

    Ich wohne auf 46m2, seit Oktober wohnt Männe den halben Monat mit in meiner Wohnung. Durch den Schichtdienst ist mir das teilweise dann auch mal etwas eng, aber eigentlich reicht das vollkommen (für mich alleine sowieso). Und ja, Wohnungssuche in Berlin ist so grauenvoll und teuer, dass die nächsten 2-3 Jahre kein Umzug geplant ist. Wir nehmen hier aber mit unserer Wohnung auch keiner Familie Platz weg, das ist mir tatsächlich wichtig und deshalb bleiben wir hier, bis selbst mal Nachwuchs ansteht und mehr Platz wirklich nötig wird.

    Werdet ihr in Sachen sparsamer leben auch sabotiert von der Familie?! Gerade kam ein Paket meiner Oma. Ich habe ihr schon letztes Jahr gesagt, dass ich das nicht mehr möchte aber das ignoriert sie und packt lauter Kram rein, den ich null gebrauchen kann - aktuell das 3. Portemonnaie dieses Jahr, Tassen für die ich weder Platz habe noch schön finde (habe ich ihr auch schon mehrfach gesagt), Stollen den ich noch nie gegessen habe... Mich ärgert das echt.

    @network
    Oh, danke dir trotzdem! Das Sigma durfte ich schon mal in die Hand nehmen an einer Nikon dank eines netten Pärchens in Vogelschutzgebiet - seitdem bin ich auch angefixt :tropf:
    Mein Vater schwört aber auf Tamron - deshalb jetzt die große Frage, welches...
    Werden jetzt aber wohl zusammen nochmal in nen Laden gehen und beide testen und dann entscheiden. Ich hibbel dezent :ugly:

    Ich hab diesen Text diesen Sommer bei einem Poetry Slam gehört und fand ihn irgendwie schön - er passt irgendwie zu dem, was @Mona X geschrieben hat :ops:

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Edit: Bei dem Slam wurde auch ein ziemlich genialer Text zum Thema Anti - Nathalismus vorgetragen - alle Menschen werden kastriert, können nochmal 100 Jahre richtig auf die K.acke hauen und dann ist halt Schluss :lol:
    Leider habe ich den nicht online gefunden!

    Ich hab auch mal eine Objektiv Frage...

    Mit der Lumix decke ich viel ab, aber da ich mich doch deutlich in Richtung Toerfotografie entwickelt habe, möchte ich aufstocken.

    Geplant ist das Tamron 150-600mm um noch mehr Tele zur Verfügung zu haben (die Lumix hat zwar 400mm aber die Bilder werden bei schlechterem Licht bei maximaler Brennweite schnell matschig) - jetzt bin ich allerdings noch unsicher, ob es wirklich die G2 Linie sein sollte (vom Preis her nimmt es sich natürlich nicht mehr viel zum G1) und ob Sigma nicht doch besser wäre?

    Zunächst kommt das Objektiv an die alte Nikon D3100 von meinem Vater, perspektivisch soll dann noch ein besserer Body einziehen.

    Am schlimmsten finde ich, dass keine persönlichen Daten bekannt gegeben werden und man sich auf neutralem Boden treffen will, um die Hunde zu sehen... Da gehen doch alle Alarmglocken an, oder?

    Zumindest ich hab direkt im Kopf, dass mir am Ende der Hund geklaut wird und ich hab nichts in der Hand...

    Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass sich da tatsächlich einer meldet *zwinker*