Ich verstehe gar nicht, warum die Aussage "der ist grad in der Pubertät" so negativ konnotiert ist bei einigen hier ![]()
Ich habe jetzt gelesen:
- sowas passiert nur ahnungslosen Erst-HH
- man gibt dem Hund die Schuld für unerwünschtes Verhalten
- man hat in Sachen Bindungsaufbau beim Welpen versagt
- man erwartet, dass der Hund wie eine Maschine funktioniert und erwartet stets perfekten Gehorsam
Wenn ich sage, dass mein Hund gerade in der Pubertät ist, dann gebe ich nicht meinem Hund die Schuld für irgendwas, sondern ich ENTschuldige ihn. Und wenn ich meinem Hund so ne komplexe biochemische Sache wie Pubertät zugestehe, dann ist ja wohl klar, dass er für mich ein heranwachsende Lebewesen und keine Maschine ist.
Außerdem ist das doch auch Trost und Motivation für den entsprechenden Halter - geht vorbei, bleib weiter dran und gib jetzt nicht auf.
Mich hat das damals durchaus dazu gebracht, gewisse Dinge an mir und meiner Erziehung nochmal zu hinterfragen. Ich hab mich in Geduld und Konsequenz geübt und am Ende sind mein Hund und nach dieser Zeit noch viel enger beieinader gewesen.
Aber gut, ich hatte auch Welpenblues - das passiert ja auch eher nur den komischen Erst-HH... ![]()