Ich bin mit Henry aktuell auf dem Darß und erlebe das erste Mal die Hirschbrunft live und ganz aus der Nähe mit - es ist ein unglaubliches und atemberaubendes Spektakel
Ich habe jetzt nicht den ganzen Thread durchgeschaut, ob es dazu schon was gab.
Ich schau gerade eine ZDF Reportage über die Wölfe in Deutschland und da wurde gerade eine Schäfer mit HSH gezeigt.
Ich fand den Auftritt irgendwie unglücklich, dazu auch meine Frage. Die HSH bekommen ausschließlich Trockenfutter, weil sie sonst an die Schafe gehen würden? Das klingt nach dem Märchen, dass Barf Hunde aggressiv macht.
Aber nachfragen möchte ich natürlich trotzdem zur Sicherheit - HSH in der Herde könnten genau so gut anderes Futter bekommen, oder?
Ich dachte mir eben auch, dass es für die Verbreitung der eigenen Gene von Vorteil ist, wenn man in einer Brutsaison mit unterschiedlichen Partnern jeweils eine Brut aufzieht.
Andererseits hätte ich mir auch gut vorstellen können, dass ein Paar, dass bereits die erste Brut erfolgreich raus aus dem Nest hat, auch die Zweite zusammen macht, da sich der Partner bewiesen hat (immer genug Futter ran gebracht, Nest verteidigt und so weiter).
Ja, es ist viel selektives lesen. Deshalb häng ich mich ja so dran auf, dass da so viel beschönigt wird "wurde früher überzüchtet", "heute achtet man auf die Gesundheit" - genau das will ein potenzieller Käufer auch oft hören.
Ich denke, dass man da auch nochmal unterscheiden muss, ob jemand die passende Rasse für sich sucht (da findet man sicherlich mehr abschreckende Informationen) oder ob man gerne einen Mops/French Bully/etc hätte und sich informiert ob die Rasse zu einem passen könnte.
Insbesondere die zweite Konstellation wird natürlich durch die Medien verstärkt, wenn überall die "lustigen" Bullys im Trend sind...
EDIT: Quasi: ich will einen passenden Hund vs. ich will einen Hund der Rasse x
Ich glaube, damit hast Du recht - es macht wahrscheinlich wirklich einen Unterschied, ob man sich schon auf einen Hund bzw eine Rasse eingeschossen hat oder einfach mal quer liest um eine Vorstellung zu bekommen.
Und trotzdem erwarte ich ein bisschen mehr als einfach die Rasse bei Google einzugeben und dann die ersten 5 Links anzuklicken, bevor ich mir nen Hund anschaffe. Und mich dann hinterher beschwere über "Züchter" oder das Internet, weil ich nen totkranken Hund zuhause habe.
Naja... So oft wie ich von Nicht - Hundehaltern ohne Bezug zu Hunden höre und lese, dass "alle Hunde von Züchter krank gezüchtet sind", glaube ich nicht, dass das Vorkommen von Rassekrankheiten den DFlern vorbehalten ist.
Also das grundsätzliche Wissen um die Existenz von rassespezifischen Erkrankungen ist schon breit gestreut in der Gesellschaft, leider dann auch oft Unsinn (Beispiel Schäferhund - gerader Rücken - HD) aber wenn ich mir nen Hund zulegen will, guck ich da doch drauf.
Die Dackellähme kennt auchso gut wie jeder - deshalb begreife ich noch viel weniger, dass etwas so Offensichtliches wie BOAS so vielen nicht ins Hirn rein will.
Also ich war vor ziemlich genau 6 Jahren im Rassefindungsprozess und da sprach mich ein Frenchi auf meinem Arbeitsweg sehr an.
Und ich habe dann beim googeln ganz flott ne Menge zum gesundheitlichen Zustand gefunden und direkt wieder Abstand genommen. Es ist also mitnichten so, dass man vor einigen Jahren noch nichts dazu gefunden hat im Internet.
Ich muss ja gestehen, ich hab noch nie eine einzige Vogelstimme durch die lautmalerischen Angaben auf irgendwelchen Bestimmungsseiten wiedererkannt.
Ich auch nicht
Und selbst, wenn man mir die Merksätze vorspricht, steh ich oft genug da und hör es einfach nicht.
Da hab ich mich, gerade zu Beginn, schon manchmal gefragt, ob da paar Ornis mal beschwippst im Schatten eines Baumes lagen als sie festlegten, dass der Buchfink sich als Feldmarschall bezeichnet