Wurde hier denn einer derer, die geschrieben haben, sie würden dieses Angebot annehmen, angefeindet?
Wenn jemand sich in so einer schlechten finanziellen Situation befindet oder ihm die Erfüllung eines bestimmten Lebenstraums wichtiger ist, so dass er seinen Hund für eine bestimmte Summe verkauft, dann soll er das meinetwegen machen. Dafür verurteile ich niemanden, ich bin in erster Linie nur mir für mein Verhalten Rechenschaft schuldig.
Dass man in eine schwere finanzielle Not geraten kann, kann ich mir ohne Weiteres vorstellen und wenn ich meinem Hund weder Futter noch Tierarzt leisten könnte und keine Möglichkeit habe, dass durch fremde Hilfe zu gewährleisten, dann würde ich ihn auch in ein besseres Zuhause geben.
Ich würde nur nicht direkt noch versuchen, daraus Profit für mich selbst zu schlagen und an den Höchstbietenden verkaufen.
In dem Fall geht es mir nämlich nicht darum, den Hund abzugeben, damit ich es finanziell wieder besser habe, sondern damit er es besser hat.
Es war hier ja auch einfach nur die Frage, ob man selbst ganz persönlich seinen Hund für Summe XY verkaufen würde, wenn man morgen in der Stadt gefragt wird und nicht
"Was wäre, wenn du plötzlich auf der Straße stehst und jemand ist schwer krank und es herrscht Krieg"
Und auf die hier urpsrünglich gestellte Frage antworte ich ohne zu zögern mit Nein. Weil ich und meine Familie krankenversichert sind, weil kein krieg in unserem Land herrscht, weil ich meinen Kühlschrank auch am Ende des Monats füllen kann und ich wenn auf hohem Niveau jammere.