Beiträge von Lauretti

    Ab 26 Jahren bekommt man eine Urlaubswoche mehr, wobei bis zu 7 Jahre aus vorherigen Arbeitsverhältnissen und Schulzeit abseits der Pflichschule und bis zu 12 Jahre bei abgeschlossenem Studium und vorherigem Arbeitsverhältnis angerechnet wird.Also müssen wir beide noch lange arbeiten für noch eine Urlaubswoche :lol:

    In Durtschland wurde die Altersregelung mittlerweile aufgehoben - da hat jeder gleich viel Urlaub, egal wie alt oder jung man ist :smile:

    Ich habe 36 Urlaubstage durch meine Schichtarbeit, da bekomm ich automatisch mehr :smile:

    Ein besserer Dosenöffner als ich zeichnet sich aber nicht durch ein übertrieben hohes Gebot für meinen Hund aus - also allein dabei kann ich gar nicht anders, als sehr skeptisch zu werden.

    Würden wir in den USA wohnen und hätten keine Krankenkassen, dann wäre so eine Frage sicher nochmal anders zu bewerten bzw. könnte ich einige Antworten bezüglich der Lebensrettung Anderer deutlich besser nachvollziehen. Dort drüben hat man eben Pech, wenn man sich 3 Finger absägt aber sich nur das Annähen von 2 Fingern leisten kann.

    Aber mal ehrlich - was wird denn hier nicht von unseren Kassen gezahlt?
    In der Regel sind das dann hoch experimentelle Therapien, deren Nutzen und Wirkung eben nicht zweifelsfrei geklärt sind. Klar gibt es Kassen, die mehr zahlen, aber darauf achte ich ja in der Regel, bevor ich mich versichern lasse.
    Ab davon, dass ich nicht glaube, dass man bei einer ernsthaften Erkankung wirklich soweit käme mit 100.000€.
    In der Onkologie werden Medikamente eingesetzt, da zahlt man allein pro Tag 500€ nur für eine einzige Infusionsflasche - stationärer Aufenthalt, Diagnostik und Bestrahlung noch gar nicht eingrechnet.

    Lange Rede, gar kein Sinn: Nein, für mich ist das Argument, dass ich mit dem Geld für meinen Hund einen schwer Erkrankten retten könnte, gar keins.
    Und nein, ich bin weiß Gott nicht herzlos - nur realistisch.

    Es kommt vor allem darauf an, wie sehr man unter Schock steht...

    In der Theorie habe ich mir für bestimmte Situationen auch schon oft genug überlegt, wie ich dann handeln würde.

    In der Praxis habe ich jedoch mehr als einmal feststellen müssen, dass im Falle eines Schocks und im absoluten Adrenalinrausch das klare Denken längst nicht mehr so einfach ist und man ohne Übung deutlich mehr "funktioniert" als rational handelt.

    Wurde hier denn einer derer, die geschrieben haben, sie würden dieses Angebot annehmen, angefeindet?

    Wenn jemand sich in so einer schlechten finanziellen Situation befindet oder ihm die Erfüllung eines bestimmten Lebenstraums wichtiger ist, so dass er seinen Hund für eine bestimmte Summe verkauft, dann soll er das meinetwegen machen. Dafür verurteile ich niemanden, ich bin in erster Linie nur mir für mein Verhalten Rechenschaft schuldig.

    Dass man in eine schwere finanzielle Not geraten kann, kann ich mir ohne Weiteres vorstellen und wenn ich meinem Hund weder Futter noch Tierarzt leisten könnte und keine Möglichkeit habe, dass durch fremde Hilfe zu gewährleisten, dann würde ich ihn auch in ein besseres Zuhause geben.
    Ich würde nur nicht direkt noch versuchen, daraus Profit für mich selbst zu schlagen und an den Höchstbietenden verkaufen.
    In dem Fall geht es mir nämlich nicht darum, den Hund abzugeben, damit ich es finanziell wieder besser habe, sondern damit er es besser hat.

    Es war hier ja auch einfach nur die Frage, ob man selbst ganz persönlich seinen Hund für Summe XY verkaufen würde, wenn man morgen in der Stadt gefragt wird und nicht
    "Was wäre, wenn du plötzlich auf der Straße stehst und jemand ist schwer krank und es herrscht Krieg"

    Und auf die hier urpsrünglich gestellte Frage antworte ich ohne zu zögern mit Nein. Weil ich und meine Familie krankenversichert sind, weil kein krieg in unserem Land herrscht, weil ich meinen Kühlschrank auch am Ende des Monats füllen kann und ich wenn auf hohem Niveau jammere.

    Man muss doch seinen Hund nicht für 100.000€ verkaufen, um dafür Gute zu tun und zu spenden :???:

    Geht bei mir ganz ohne großen Reichtum, mit Hund, trotzdem noch für 3 Tierschutzvereine sowohl finanziell als auch mit Sachspenden (und meine Organe darf man sich auch nehmen, wenn ich Hops gehe).
    Ob da jetzt noch 5 Vereine dazu kämen, wenn ich meinen Hund für das Geld verkaufe, ist für mich nicht bedeutngsvoll genug, als solch einen Schritt zu machen.

    Als ich vor ein paar Wochen mit Henry in die TK musste, hatte ich aber das andere Beispiel: völlig überzogen regierende HH, die sich direkt erstmal aufregen müssen.

    Wir kamen aus dem Behandlungszimmer in den Wartebereich und sahen dort Henrys Physiotherapeutin sitzen. Also mit Hund an kurzer Leine hin, um zu fragen, was los ist.
    Da keifte eine andere HH direkt los, als Henry auch nur in die Richtung ihres Hundes guckte, dass man keinen Kontakt wolle (dabei hielt ich ihn da ganz nah bei mir und am HB).
    Bin da nicht weiter drauf eingegangen und habe mich nach kurzem Gespräch mit der Physiotherapeutin in eine andere Ecke des Wartezimmers verabschiedet, weil wir nochmal rein mussten.
    Da kam direkt: "Passen Sie doch gefälligst auf, da liegt noch ein großer Hund!!!"

    Ja und? Hab ich schon vor 5 Minuten registriert - ich darf da aber trotzdem lang zu meinem Sitzplatz. Henry machte die ganze Zeit keinen Mucks und war an kurzer Leine direkt bei mir - aber Hauptsache, man kann sich mal ein bisschen künstlich aufregen. :muede:

    Wir hatten hier ja jetzt ne richtig fiese Kriebelmückenplage - die merkt man direkt, wenn die zubeißen und da hab ich dann auch zugeschlagen.
    Habe aus Spaß gefragt, ob ich mich dann überhäupt noch Veganer nennen darf und trat eine Diskussion los, ob Veganer zum Beispiel auch ein Medikament nehmen dürften, wenn sie Würmer hätten :hust:

    Da ich ganz heftig auf solche Bisse reagiere und das Zuschlagen außerdem meist im Affekt geschieht, habe ich damit ehrlich gesagt kein Problem. Und hätte ich Würmer würde ich auch ein entsprechendes Medikament einnehmen. Ist beides irgendwie auch mittelbar mit meiner Gesundheit verbunden.
    Mit Absicht auf Schnecken oder Käfer treten oder sich in der Wohnung verirrte Wespen erschlagen würde ich aber nicht.