Peeling mache ich selten, dann einfach Olivenöl und Zucker (oder Salz) mischen und auftragen, die Haut gut damit bearbeiten und mit Seife wieder runterwaschen. Funktioniert vor allem auch bei rauen Lippen im Winter.
Aber kann man das auch anrühren, in ein Glas packen und dann je nach Bedarf verwenden? An sowas habe ich nämlich gedacht.
Ich neige leider zu unreiner Haut und benutze deshalb oft was zum reinigen - da fehlt mir bisher noch ein bisschen der plastikfreie Ersatz, den ich dann am liebsten auch selbst machen würde.
Bei Äpfeln, Tomaten und Mandrinen kaufe ich meist auch direkt mehr und dann finde ich es fürs Wiegen einfach praktisch
Gurken, Zucchini und solche Sachen werden blanko auf die Kasse gelegt - sofern man sie eben blanko bekommt. Gerade diese einzeln eingepackten Gurken finde ich grausig... Oder auch super bio öko Brot, was dann direkt mal in 2 oder 3 Plastikverpackungen steckt - da greif ich mir an den Kopf.
Eistee machen wir hier schon lange selber - da nehmen wir diese Glasflaschen von den Smoothies und machen uns direkt auch immer frisches Obst nach Geschmack mit ran. Die Flaschen haben bisher auch jeden Ausflug überlebt, obwohl ich ein echtes Talent darin habe, Dinge kaputt zu machen ^^
Hat hier denn schon mal jemand Erfahrung gesammelt in Sachen Peelings fürs Gesicht und so selber machen? Am besten ohne tierische Produkte zu verwenden? Das habe ich auch noch auf meiner To Do Liste stehen und in einem hübschen Glas verpackt sind das ja auch direkt nette Geschenke, die keinen großen Müll verursachen
Meine Kassiererin bei Netto war total angetan von meinem Gemüsenetz - kannte sie noch gar nicht aber hat es sehr lautstark für "gut" befunden
Ich steh aber jetzt immer öfter im Laden und habe das Gefühl, gar nichts mehr wirklich kaufen zu können. Selbst die ausgelegten Brötchentüten haben ein Sichtfenster aus Plastik. Also nehme ich mittlerweile eigene Papiertüten, die ich mehrfach verwende.
Wahrscheinlich läuft es aber darauf hinaus, dass ich vieles nur noch bei Alnatura oder in dem kleinen Bio-Laden bei meinen Eltern kaufen werde. Ich muss mal sehen, wie sich das finanziell niederschlägt.
An diese Cups habe ich mich noch nicht ran getraut - dank Pille zum durchnehmen reduziert sich mein Plastikverbrauch im Bereich Hygieneartikel aber quasi in Richtung Null. Aber wie macht ihr das denn, wenn ihr unterwegs seid und die entleeren müsst?
Zum Thema Putzlappen habe ich noch was beizusteuern:
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In waschbar hatte ich sie vorher schon, aber jetzt habe ich sie sogar ohne Plastikverpackung gefunden - bei Bedarf kann man sie in die Waschmaschine packen und somit deutlich länger benutzen
In dem kleinen Bio Laden gibt es übrigens auch plastikfreie Ohrstäbchen und Deo im Glas:
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Die sind super angenehm auf der Haut und man muss auch nicht so viel rubbeln wie mit denen im Hintergrund. Man kann sie in die Waschmaschine packen und wenn man sie direkt nach Benutzung mit warmen Wasser auswäscht, geht das meiste direkt raus
Mein selbstgemachter Allzweckreiniger ist heute auch fertig geworden und wurde auch direkt positiv getestet. Ich hatte vor 2 Wochen ein paar Schalen meiner Mandarinen in Essig eingelegt und das ganze ziehen lassen.
Selber machen fand ich eigentlich total doof - aber gerade hat es mich ein bisschen gepackt und wenns dann auch noch gelingt, macht es echt Spaß
So, und dann macht man sich so seine Gedanken über Müll und alles. Schaut aus dem Fenster und sieht dann, wie die lieben Nachbarn so dazu eingestellt sind
Habe direkt die für 3 Monate im Bügelglas bestellt und da auch zunächst die Seife und das Shampoo und so. Alles nur eingepackt in altes Papier und Pappe! Also die ziehen das erstaunlich gut durch mit der plastikfreien Sache
Einfach rechts auf "replace plastik App" klicken, dann bekommt ihr Infos dazu. Kurz gesagt: Man scannt mit der App Produkte, die einem zu viel Plastik haben. Der Hersteller wird dann entweder spätestens nach 4 Wochen, oder aber wenn 20 Leute das gleiche Produkt gescannt haben, mittels Mail informiert, dass die Verbraucher sich weniger Verpackung für das Produkt wünschen.
Ich bin tatsächlich (positiv) überrascht, dass das Thema doch so einige beschäftigt!
Zum Thema Pflanzenmilch selber machen kann ich immerhin meine Misserfolge hier schon einmal beitragen - vielleicht erspart das dem ein oder anderen ja den Würgereiz
Ich habe mich die Tage an Hafermilch versucht. Also 80g Hafer in Wasser für 12h eingeweicht, den Hafer mit einem Liter Wasser in den Mixer geben und das ganze dann durch einen Nussmilchbeutel auspressen... Versuch Nummer eins war deshalb enttäuschend, weil das ganze eine dünne Brühe war, die meinem Kaffee den Geschmack von wässrigem Hafer gegeben hat. Und NEIN, das Ganze nicht durch so einen Beutel oder Ähnliches zu filtern ist KEINE Alternative... das ganze ist zwar etwas dickflüssiger, dafür hängt einem geschredderter Hafer bei jedem Schluck zwischen den Zähnen
Versuch Nummer zwei ergab 2 Änderungen: Hinzufügen von etwas Sonneblumenöl vor dem Mixen sowie das Ganze etwas Salzen (Leute, die ihren Kaffee eh gern süß trinken, haben da den Vorteil, dass sie die Milch mit Datteln oder Feigen geschmackvoller machen können). Wichtig ist aber hier das Wort "ewtas"! 2 EL Öl für einen Liter sind eindeutig zu viel... und es empfiehlt sich, das ganze erst im Anschluss zu salzen, sonst schmeckt der Kaffee plötzlich sehr salzig Naja, der nächste Versuch wird sicher klappen!
Plastikfrei einkaufen
Fällt mir aktuell noch schwer - auf dem Wochenmarkt gibts keinen veganen Käse oder so und auch wenn Berlin mehrere Unverpackt-Läden hat, bleibt der Hund momentan noch nicht lang genug alleine, als dass ich da hin könnte. Perspektivisch möchte ich aber Nudeln, Reis, Müsli und Co von dort beziehen und sammel aktuell jedes Glas. Aufstriche gibt es bei DM und Co ja zum Glück schon in Glasverpackung, darauf konzentier ich mich jetzt Zudem habe ich mir auch solche wiederverwendbaren Gemüsenetzte besorgt und jetzt immer dabei - lose Äpfel, Mandarinen und ähnliches kann man damit Kassierer-freundlich aber ohne Plastiktüte einkaufen.
Tomaten, Gurken und Paprika wollen wir dann dieses Jahr mal versuchsweise auf dem Balkon anpflanzen - dann wärs noch leichter ^^
Da mein Hund selbst im Wald mitten auf den Weg kackt, kann ich es leider nicht liegen lassen... und Mehrweg-Beutel kann ich mir irgendwie auch nicht vorstellen
Zu den Haarseifen und den Haarshampoos poste ich hier direkt nochmal den Link, den ich auch schon im anderen Thread gepostet habe - da gibts nämlich große Unterschiede zwischen den beiden! https://www.ichlebegruen.de/Artikel/417/Ha…ch_funktioniert
Ein hundiges Thema in Sachen plastikfrei, was mich aktuell noch sehr beschäftigt, sind die Kotbeutel...
Ich dachte erst recht naiv, ich nehme ab sofort einfach abbaubare Beutel. Beim Nachforschen musste ich aber leider feststellen, dass "abbaubar" dann doch eher relativ ist.
Habt ihr euch da schon Gedanken zu gemacht und vielleicht eine gute Lösung für euch gefunden?
Mir scheint, ich muss mich entscheiden, ob ich mir Beutel besorge, die zwar tatsächlich nicht in Mikroplastik zerfallen, dafür aber enorme Ressourcen bei der Herstellung verbrauchen. Oder ich hole mir Beutel, die verbrannt werden müssen, da sie nicht zerfallen aber dafür weniger Ressourcen bei der Herstellung verbrauchen
Und hier habe ich auch noch einen kritischen Artikel zum Thema Papier und Bioplastik als fragliche Alternative zur normalen Plastiktüte:
"Die Zukunft kann man am besten vorraussagen, wenn man sie selbst gestaltet" [Alan Kay]
Zero Waste - das ist die Idee, Müll nicht einfach zu recyclen oder wiederzuverwenden, sondern gar nicht erst großartig Müll zu produzieren. Mein Vorsatz für dieses Jahr war schnell gefasst: Sieh mal zu, dass du weniger Plastikmüll produzierst!
Je mehr ich mich mit dem Thema aber beschäftigt habe, desto eher wurde mir klar, dass so etwas nicht von heute auf morgen funktioniert und vor allem, in wievielen Bereichen des Lebens wir ohne groß nachzudenken, (Plastik)Müll produzieren. Manche Änderungen sind leicht und eher problemlos umsetzbar, andere stellen dann schon höhere Anforderungen an einen selbst.
Im Vegetarier- und Veganer Thread habe ich meine bisher nur ganz kleinen Anfänge mal gezeigt und festgestellt, dass auch andere Leute die selben Überlegungen längst gemacht haben, sich gerade wie ich Gedanken machen oder Interesse an Informationen zu diesem Thema haben. Da das Thema recht komplex ist und auch keine reine vegane Bewegung ist, hier nun also ein Thread für all diejenigen, die Lust haben, sich zu dem Thema auszutauschen, vielleicht schon ganz lange dabei sind, ihr Leben plastikfreier zu führen und wertvolle Ideen und Tipps teilen möchten und auch für diejenigen, die sich darüber bisher vielleicht noch gar nicht so viele Gedanken gemacht haben aber neugierig auf Neues sind Gerne darf die Idee auch kontrovers diskutiert werden, aber bitte ohne Randgruppen-Bashing, Beleidigungen oder ähnlichem.
Das Thema kann recht vielseitig angegangen werden - eventuell ist es also vielleicht nützlich, wenn man bestimmte Überschriften für seine Beiträge nutzt. Also zum Beispiel "Politisches", "Lebensmittel", "DIY", "Kosmetik" und andere? Achja, auch wenn das Thema eher ernst ist, soll der Austausch hier trotzdem Spaß machen!
Also, wer hat sich schon einmal mit dem Thema auseinander gesetzt? Kann Rezepte oder Denkanstöße geben? Wer braucht Anregungen für bestimmte Lebensbereiche, in denen er gerne etwas weniger Müll produzieren möchte?
Ich werde hier unregelmäßig meine Fortschritte niederschreiben und da ich selbst noch recht neu auf dem Gebiet bin, würde auch ich mich sehr über Ideen und Tipps freuen!
Als Einstieg hier die aktuelle Verwandlung meines Badezimmers, in dem bisher ein rießiger Haufen Plastikmüll angefallen ist
Die Ecke mit meinen Haarshampoos sah bisher so aus (und ja, ich weiß, dass ich da nen ordentlichen Tick habe - ich arbeite daran )
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Eine mögliche Alternative sind sogenannte Haarseifen oder auch feste Shampoos (Shampoobar genannt). Ich habe mich für letzteres entschieden, da einfacher in der Handhabung und da wir hier in Berlin doch eher sehr kalkhaltiges Wasser haben:
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Wir haben hier sehr skeptisch den ersten Versuch gewagt - so eine kleine Tablette in den Mund genommen, zerkaut und dann los geputzt... Tatsächlich waren wir aber sehr positiv überrascht! Wir stellten fest, dass die Zähne sich wirklich angenehm sauber anfühlen (und dass wir so langsam zu solchen Leuten werden, über die wir früher gelacht haben )
DM hat übrigens mit ihrer neuen Naturkosmetik-Linie jetzt auch Pflegeprodukte im Angebot, die in Glasflaschen verkauft werden.
Grundsätzlich finde ich die Idee mit dem eigenen Thread ganz gut - da könnte man auch Politisches und so direkt mit in die Diskussion bringen. Das Thema ist doch größer, als man erstmal denkt.
Ich käme da erst heute Abend dazu, das alles mal zusammen zu tragen - lasse aber Freiwilligen gerne den Vortritt, so ein Thema zu eröffnen
Es gibt wohl einen großen Unterschied zwischen diesen Haarseifen und dem festen Shampoo, was ich jetzt hier liegen habe. Letzteres ist wirklich wie Shampoo, nur in fest und ersteres ist eine echte Seife. Da muss man wohl testen, welche Überfettung für einen passt und oft nochmal so eine Haarspülung mit Essig machen, weil der Kalk durch die Seife nicht gelöst wird - so habe ich es zumindest verstanden
Das Soda ist nicht gegen Gerüche, sondern gegen Flecken Ich hatte mir auch diese ganzen Kommentare durchgelesen und da wurde empfohlen, bei starken Flecken entweder mit Kernseife oder Soda vorzubehandeln, oder 1-2 EL Soda nochmal direkt in die Trommel mit rein zu geben.
Mit Gerüchen habe ich hier keine Probleme - als erstes hatte ich ganz neu gekaufte Bettwäsche in der Maschine und dieser klassische chemische Geruch ging ohne Probleme raus und auch die Decke von Henry riecht nach dem Waschen nicht mehr nach Hund oder Rinderkopfhaut. Ich habe zwar ein paar Tropfen Lavendelöl mit rein gemacht, allerdings verfliegt der Duft sehr schnell beim Trocknen - die Sachen riechen gewaschen am ehesten nach der Kernseife, was ich aber ganz angenehm finde.
Ich wasche aber auch immer im Eco Programm und dadurch läuft meine Maschine natürlich länger, als bei Leuten, die immer nur das Kurzprogramm nehmen - ich kann mir vorstellen, dass auch sowas eine Rolle spielt. Meine Eltern habe von mir eine Flasche abgefüllt bekommen und wollen jetzt auch mal testen, mal sehen, was sie sagen
Und mit den Tabletten genau so - ich beiß ein bis zwei mal drauf, mach die Zahnbürste nass und fang an zu putzen. Es schäumt auch ein klein wenig, aber natürlich nicht so sehr wie bei echter Paste Wie gesagt, wie waren mega skeptisch aber das Endergebnis hat uns überzeugt.
Und diese wiederbenutzbaren Abschminkpads finde ich richtig klasse! Die fühlen sich wirklich angenehm auf der Haut an und ich habe das Gefühl, man muss auch gerade an den Augen nicht so viel rubbeln, damit alles abgeht