Ich denke, es kommt immer auf die Umstände an, unter denen sich Symptome zeigen und darauf, wie der Hund sonst so drauf ist.
Dass mein Dackel eingeschränkt ist durch seine Anatomie sehe ich wirklich jedes Mal, wenn der mit nem langbeinigen Hund spielt - der erreicht einfach nie so eine Schnelligkeit durch die kurzen Beine. Er weiß sich zu helfen und im ausgeglichenen Spiel kommt er trotzdem auf seine Kosten.
Dass der ne richtig beschissene Hüfte hat, hätte ich aber nie gedacht, hätte ich nicht selbst die Röntgenbilder damals gesehen.
Wenn der nen Blatt an der Pfote hat, kann der nicht weiter laufen - hochdramatisch ist das jedes Mal, nicht mal humpeln geht. Der sinkt zu Boden.
Seine langsamerer Gang kam aber kurz nach der Kastra und deshalb habe ich mir nichts groß gedacht, als ich den immer öfter hinter mir herziehen musste - ist halt stur und Schmerzen wird der schon zeigen, wenn der sich bei Lappalien so anstellt.
Wäre der vorne nicht ein klein bisschen unrund gelaufen und hätte die Tierärztin ihn dann nicht so auf den Kopf gestellt, wäre das sicher nicht so früh entdeckt worden.
Als ich gesehen habe, wie der nach erfolgreicher Therapie plötzlich Hummeln im Arsch hatte, ist mir richtig schlecht geworden vor Mitleid.
Ich kann mir schon vorstellen, dass Leute, die von Beginn an nen phlegmatischen Mops oder Co hatten, das als rassetypisch abtun - man sieht ja seltenst nen fitten Vertreter der eigenen Rasse.