Beiträge von Lara004

    Es gibt Hunde, die können aufgrund einer Lähmung etc. nicht mehr laufen. Ich kenne einen Hund, der läuft halt mit einem Rolli. Vicky ist aber ein absolut lauffauler Dalmatiner. Sie hat mehr Zeit ihres Lebens in meinem Bett verbracht als sonst wo. Nachdem sie mit ca. einem Jahr an einen Weidezaun gekommen ist, hatte sie beschlossen, dass Spazierengehen nichts für sie ist. Wenn sie musste, ist sie rausgegangen, aber das war es dann auch schon. 2ha Grundstück und sie ging nur in den Garten. Also, das selbständige Laufen fehlt ihr eher nicht. Ich kenne meine Hunde und kann sie einschätzen. Vor drei Monaten konnte sie noch ganz normal laufen und was hat sie den ganzen Tag gemacht? Sie lag tagsüber auf ihrer Liege und nachts im Bett. Sie wollte auch nie mit den anderen Hunden spielen. Ist nicht ihr Ding. Ein Rolli wäre sonst längst hier.

    Die Angst, die sie plötzlich entwickelt hat (gehört zur Demenz dazu, ich weiß), die möchte ihr gerne nehmen.

    Es ist aber was anderes, wenn man die Wahl hat sich zu bewegen, wenn man es möchte, als wenn man es einfach nicht mehr kann und wohl auch schmerzen dabei hat.

    Gelähmte Hunde haben einen Rolli, können sich oft auch anders fortbewegen. Lähmungen sind oft auch mit Verlust von Gefühl ergo schmerzen verbunden, sodass das für mich etwas anderes ist, als ein alter hund, der nicht mehr aufstehen kann. Ansonsten ist es bei gelähmten Hunde in meinen Augen oft eine Einzelfallentscheidung, wie viel Lebensqualität dann da gegeben ist.

    Aber du dir ja doch ziemlich sicher, dass es für deinen Hund so passt und außer Menschen vor Ort kann das keiner endgültig feststellen.

    Von außen betrachtet durch Schrift ohne den Hund zu kennen, bleibe ich bei meiner Meinung.

    Abgesehen vom psychischen Zustand finde ich, dass ein Hund sich für ein lebenswertes Leben selbständig bewegen können muss. Immer drauf angewiesen zu sein, dass jemand kommt und ihr hilft, ist für mich kein Leben, dass ich für meine Hunde wollen würde.

    Das Thema würde ich allerdings tiermedizinisch noch mal abklären lassen und probieren ob man mit Schmerzmittel, Librela oder auch zb. Anabolika da etwas verbessern kann. Ggf auch Physio mit Unterwasserlaufban… das kann aber ggf kognitiv ein Problem werden.

    Es gibt Ärzte, die sich speziell auf Verhaltensmedizin spezialisiert haben. Einen dieser Tierarzt würde ich aufsuchen, wenn weitere Untersuchungen wie Schilddrüse unauffällig sind.

    Wenn du eher im Norden ansässig bist, kann ich dir auch bei einer weiteren Anreise den Tierarzt Pasquale Piturro empfehlen.

    Danke. Das schließe ich eigentlich aus. Sie ist regelmäßig zur Physio und da waren sie gerade kürzlich erst und es war alles top in Ordnung. Zu dem Zeitpunkt des Termins ist das auch schon so gewesen.

    Mich wundert es, dass es wirklich nur auf diesen 800m an der Leine passiert, wenn gerade nix grünes in der Nähe ist.

    Es ist auch nicht bei jeder Runde so( aber irgendwie zu häufig, dass es Zufall ist…

    Hm. Irgendwie ist Layla komisch im Moment.

    Beim Spaziergang hält sie manchmal plötzlich aus dem nichts an und muss kot absetzen und dann mitten auf die Straße/weg, wo sie eben gerade geht und steht.

    Das hat sie noch nie gemacht und ist sonst lieber kilometerweit ins Gebüsch gegangen.

    Es ist auch nicht so, dass sie dringend muss, wenn wir zum Spaziergang aufbrechen. Nach den ersten 100-200m gibt’s die erste Möglichkeit sich zu lösen, da passiert dann außer markieren nichts. Und dann kommt erst mal Straße (400m) bis wir zum Feld kommen, wo sie laufen können. Und auf dem kurzen Stück passiert das meistens oder auf dem Rückweg, wenn ich wieder angeleint habe und wir wieder ca. 400m eine andere Straße gehe, bis wieder eine Lösemöglichkeit kommt und dann wieder ca 100m bis nach Hause.

    Ich verstehe nicht, warum sie plötzlich so dringend muss in genau dem Abschnitt, der kurz Leine laufen an der Straße ist.

    Es ist auch kein Durchfall oder so :ka: sie muss auch am Tag nicht häufiger raus als üblich…

    Ich persönlich mache das von der haptik und Lage der Umfangsvermehrung fest.

    Man kann natürlich durch fühlen nicht herausfinden, was da wächst, aber wenn es eher Richtung Lipom geht, warte ich ab und beobachte das Wachstum.

    Wenn’s mir komisch vorkommt und zb in der Gesäugeleiste ist, sich hart und knubbelig anfühlt, sehr schnell wächst oder an einer blöden Stelle ist (Zb neulich bei Layla am Hals) kommt das sofort raus ohne Gewebeprobe. Wenn’s noch klein ist, mache ich das in lokaler Betäubung.

    Im Ultraschall kann man übrigens mit recht hoher Wahrscheinlichkeit sagen, ob es ein Lipom ist. Die haben im Ultraschall nämlich sehr typische Strukturen, die andere Tumorarten nicht aufweisen.

    Ohne diese Struktur kann es natürlich trotzdem ein Lipom sein, aber mit der Struktur drin ist es sehr selten was anderes.

    Daher würde ich auch eher noch eine Kontrolle im Ultraschall machen, aber bin absolut nicht für Biopsien.

    Mit was hast du die Wände jetzt geschützt? Kann das nicht so gut erkennen auf dem Foto.

    Unsere Kaninchen in Innenhaltung mochten gerne noch so kleine Kuschel-Körbchen und als Unterschlupf hatte ich noch so Kinderstühle aus Holz und darunter einen kleinen Teppich. Da haben sie auch gerne gelegen.

    Die Teppiche kommen jetzt im Winter auch mit in den Innenbereichen vom Aussengehege und sind immernoch gut genutzte Plätze.

    Ich würde solche Stellen, wenn sie dann zu finden wären, auf jeden Fall nicht ausschließen und es auf jeden Fall ausprobieren, wie es dort funktionieren würde. Manchmal sind andere Gegebenheiten und andere Menschen einfach auch eine andere Chance für den Hund und es ergeben sich Möglichkeiten, die man vorher nicht für Umsetzbar gehalten hätte.

    Das beste Beispiel ist der Hund von meinen Eltern. Sobald er bei uns das Haus betritt, bzw in meiner Verantwortung ist, verhält er sich komplett anders, als wenn er bei meinen Eltern ist.

    Ich nehme bzw nahm ihn mit zu meiner Arbeit in die Tierarztpraxis, dort ist er den ganzen Tag ohne Leine, liegt unter meinem Schreibtisch und macht genau gar nichts. Während er bei meinen Eltern bei anderen Hunden und Menschen komplett eskaliert.

    Hier ist es total abhängig von der Tagesform und grundsätzlich bleibt er beim laufen lieber im Kinderwagen sitzen, als beim gehen.

    Und auch lieber, wenn die Strecke urbaner ist und es mehr zu gucken gibt. Außerdem darf bei uns an der Straße nur an der Hand gelaufen werden, daher ist der Reiz zum selber laufen geringer.

    Sobald man außerhalb vom Dorf ist, möchte er schnell raus. Dann mache ich ne laufpause und laufe dann den Rückweg wieder. wir haben hier aber auch keine Berge, trotzdem ist das laufen mit wagen anstrengender.

    Ich denke mir einfach: lieber kurz gelaufen, als gar nicht. Und das macht mich schon irgendwie ausgeglichener im Alltag.