Beiträge von Lara004

    Wandelroeschen

    Unsere schlechteste Investition war ein Kombi-Kinderwagen. Die Babyschale haben wir so gut wie nie benutzt und ab dem Sitzen war für uns auch der Thule Sportkinderwagen meistens die bessere Wahl. Ansonsten hatten wir eine MaMo Trage und ein Tuch.

    Für Thule Modelle gibt’s wohl auch eine Babyschale und jetzt im Nachhinein hätte sich das wohl mehr gelohnt.


    Bei meinem Göga kommen mEn zwei Sachen zusammen. Die Sorge das jeweilige Flausch zu sehr zu mögen und dann stirbt der irgendwann und zwar aller Wahrscheinlichkeit vor ihm. Mein Collie ist ihm sehr ans Herz gewachsen, ist gerade mal 3,5 Jahre und letztens war mein Mann den Tränen nahe, weil der Hund ja irgendwann stirbt.

    Das ist für sehr viele Männer ein Grund, keinen Hund in den Haushalt zu lassen, die wenigsten sprechen darüber.

    Einen Hund lassen Männer emotional an eine Stelle, wo eigentlich niemand hin soll.

    Bei meinem Mann ist es nicht mal Primär die Sorge, dass der Hund bzw das Tier mal stirbt, sondern auch die Gefahren, die es für das Tier im laufe des Lebens gibt.

    Zum Beispiel: mein Mann kann es nur schwer aushalten, wenn wir gemeinsam unterwegs sind und die Hunde im Freilauf sind, weil ja was passieren könnte (Straße, Unfall, Beinbruch im Kaninchenbau…) Deshalb sind sie dann meistens angeleint.

    Wir haben noch andere Tiere und mussten ein Kaninchen, dass uns beiden sehr ans Herz gewachsen ist viel zu jung einschläfern… puh. In so einem emotionalen Ausnahmezustand habe ich meinen Mann noch nie erlebt und er sich selbst auch nicht. Das hat allerdings seinen Bezug zu unseren Tieren sehr verändert im positiven und seine Bereitschaft sich einzubringen deutlich gesteigert.

    Es gibt Länder zb Schweden da muss man die Hunde vor Einreise online beim Zoll anmelden mit Chipnummer, Daten zum Tier und Halter.

    Musste ich vor zwei Jahren nicht. Ich musste Hund und Impfpass am Zoll vorzeigen. Da wurde der Chip ausgelesen.

    Das Ergebnis ist das gleiche, der Hund muss beim Zoll angemeldet werden und da muss der Chip entweder online registriert werden oder halt abgelesen werden bei der Zollstelle an der Grenze.

    Ich persönlich finde es sehr angenehm, dass man das online erledigen kann und keine fremden Leute an meine Hunde müssen im Zweifel und man flexibel einreisen kann, und auf der Spur durchfahren kann.

    Ich glaube, dass etabliertes und gefestigtes (negatives) Verhalten immer wieder hoch kommen kann und man hauptsächlich an der Toleranzgrenze arbeiten kann, damit es möglichst wenig vorkommt und es wenig Auslöser dafür gibt.

    Ist in meinen Augen wie zb Fahrradfahren. Das verlernt man nicht, auch wenn man ewig nicht fährt und kann das sofort wieder abrufen.

    Mein Bruder hat ADHS mit Hochbegabung und inzwischen unterrichtet er Kinder in einem Kinderheim, die an der Regelschule nicht beschulbar sind. Das ist so ein gutes Match und trotz der unterschiedlichen Gründe, schafft er es wohl eine gute Ebene mit den Kindern herzustellen, um Ihnen lernen zu ermöglichen.

    Als Geschwister Kind war die Kindheit für mich richtig schwer und es hat bis zu unser beider Auszug gedauert, dass unser Verhältnis sich verbessert hat. Das ist ein Thema, dass (damals) komplett hinten über fällt, dass auch die Geschwister neben diesen Kindern eine echt schwierige Rolle haben (können). Ich bin in allem einfach immer unauffällig durch gekommen, Noten immer passend, nicht sitzen geblieben, um Ausbildung selbst gekümmert, eigene Wohnung, erster richtiger Job, Hund, Haus, Hochzeit, Kind. Das wurde von meinen Eltern als „normal“ angesehen und nie wirklich anerkannt … da hatte und habe ich teils immernoch dran zu knabbern. Während sich gefühlt alles darum gedreht hat, dass mein Bruder durchs Leben kommt mit möglichst wenigen Katastrophen und maximalem Komfort.

    Ich weiß, dass das nicht überall so ist und viele Eltern das gut hinbekommen allen Kindern gerecht zu werden… aber vielleicht ist das doch noch mal ein kleiner Wink für Mitlesende, um zu überlegen, ob das wirklich so passt. (Das ist auf niemanden persönlich hier bezogen, aber mir eben durch meine Erfahrungen wichtig, diese Seite auch kurz zu thematisieren).

    Bei uns ist es mit Layla besser geworden, als das Kind laufen konnte und wird jetzt stetig noch besser, seit das Sprechen los geht.

    Ich freue mich total, dass sich unser Kind mit 1,5 Jahren besser mit den Tieren und Pflanzen bei uns im Garten auskennt, als der Papa. Das ganze erklären und zeigen scheint wirklich auf fruchtbaren Boden zu fallen.

    Herrlich, wie der Kleine heute dem Papa gezeigt hat, dass wir weiße Johannisbeeren haben und die essbar sind, wenn sie ziemlich durchsichtig sind und nicht mehr grün aussehen.