Mein Bruder hat ADHS mit Hochbegabung und inzwischen unterrichtet er Kinder in einem Kinderheim, die an der Regelschule nicht beschulbar sind. Das ist so ein gutes Match und trotz der unterschiedlichen Gründe, schafft er es wohl eine gute Ebene mit den Kindern herzustellen, um Ihnen lernen zu ermöglichen.
Als Geschwister Kind war die Kindheit für mich richtig schwer und es hat bis zu unser beider Auszug gedauert, dass unser Verhältnis sich verbessert hat. Das ist ein Thema, dass (damals) komplett hinten über fällt, dass auch die Geschwister neben diesen Kindern eine echt schwierige Rolle haben (können). Ich bin in allem einfach immer unauffällig durch gekommen, Noten immer passend, nicht sitzen geblieben, um Ausbildung selbst gekümmert, eigene Wohnung, erster richtiger Job, Hund, Haus, Hochzeit, Kind. Das wurde von meinen Eltern als „normal“ angesehen und nie wirklich anerkannt … da hatte und habe ich teils immernoch dran zu knabbern. Während sich gefühlt alles darum gedreht hat, dass mein Bruder durchs Leben kommt mit möglichst wenigen Katastrophen und maximalem Komfort.
Ich weiß, dass das nicht überall so ist und viele Eltern das gut hinbekommen allen Kindern gerecht zu werden… aber vielleicht ist das doch noch mal ein kleiner Wink für Mitlesende, um zu überlegen, ob das wirklich so passt. (Das ist auf niemanden persönlich hier bezogen, aber mir eben durch meine Erfahrungen wichtig, diese Seite auch kurz zu thematisieren).