Beiträge von Lara004

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    Ich habe keinen Führerschein. Hier im Ort sind 3 TAs, die habe ich durch. Zufrieden bin ich mit keinem! Der letzte ist halt das notwendige Übel.
    Der TA 2 Orte weiter wurde empfohlen, aber ne, echt nicht. Der macht nur was der HH will. Wirklich. Du musst förmlich mit Diagnose zu ihm kommen damit der was macht. Ist also auch gestrichen.

    So. Und nun? Ich muss ja mit den öffentlichen fahren, hier in der kleinen Stadt. Mehr sind für mich nicht erreichbar, mein Mann kann sich nicht ständig frei nehmen um die Hunde und mich zu nem TA 50 Kilometer weiter zu fahren.
    Traurige Realität, ja. Hat aber wenig damit zu tun das es uns "zuviel" ist.

    Ich habe deshalb geschrieben VIELEN (= nicht ALLEN). Und wenn du auch gelesen hast, dann schrieb ich, dass es zumindest für eine telefonische Rückfrage gut ist, jemanden an der Hand zu haben, dem man vertrauen kann.

    Und der Durchschnittshund muss auch nicht DAUERND zum Tierarzt, von daher muss man auch nicht dauernd hinfahren. Für Wurmkur oder Zeckenmittel kaufen muss das nicht der beste TA sein, auch ne Impfung/Blutentnahme etc. dürfte so ziemlich jeder hinbekommen. Ergebnisse kann man dann ja immernoch zum Tierarzt des Vertrauens Faxen/Mailen und dann mit dem telefonisch besprechen etc.

    Unser Zwerghamster hatte ne Demodikose und wir wurden bei dem einen Tierarzt quasi ausgelacht, mit dem Tier überhaupt hinzukommen. Geschweige denn, dass er irgendwas untersucht hat bzw. ne Ahnung hatte. Da hab ich dann das Tierchen geschnappt und bin eben die 1h zu meinem Tierarzt des Vertrauens gefahren und er hat direkt die entscheidende Diagnostik durchgeführt, die dann zur richtigen Behandlung führte.

    Ich hoffe sehr, dass sie zumindest mitbekommen hat unter welchem Einsatz ich versucht habe sie zu beschützen ;)

    Der letzte Angriff war anfang Dezember und dank Pubertät etc. haben wir gut bis Mai gebraucht, bis sie bellende Hunde wirklich ignoriert hat und lieber mit mir mit ist ohne pöbeln. Macht nicht gerade Hoffnung -.-

    Naja, nachher gehts zu meinem Opi zum Geburtstag und abends Überrschaungsempfang mit den ganzen Offiziellen. Da kann sie mit Hunden spielen, die sie kennt und wir brauchen hier nicht gehen.
    Das blöde ist, dass die meisten Hundehalter hier auch echt schwierig sind (ich scheinbar auch), sodass man da teilweise echt spießrutenlauf hat. Das kannte ich vorher so gar nicht. Bei meinen Eltern sind alle so locker, jeder grüßt sich, die meisten Hunde verstehen sich, man klönt mal.

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    Wenn dein Hund nur Ruhe möchte, dann versuch doch mal einen Bogen zu laufen

    Bei uns sind die Wege vielleicht zwei Meter breit, da kann man keine großen Bögen laufen und es ist bis gestern ja auch deutlich besser geworden und sie hat ewig nicht mehr rumgepöbelt, nicht mal bei Hunden, die zuerst gebellt haben.

    Ich habe da für uns schon das richtige Konzept, nur muss ich nun wieder ziemlich weit vorne beginnen, nachdem wir die Unsicherheit nach dem ersten Angriff in der Welpenzeit gerade halbwegs wegtrainiert haben.

    Hö? Sie will mit den anderen Hunden nicht unbedingt spielen, sie ist eigentlich nur unsicher und will ihre Ruhe haben.

    Nur in dem Beitrag von Estandia schrieb sie, dass Hinsetzen bei Hundebegegnungen blöd ist, weil der Hund dann denkt, dass er gleich spielen darf!?

    Hier bei uns gibt es sowieso nur ein bis zwei Hunde, mit denen Layla ab und zu spielen darf und die treffen wir nun auch nicht dauernd, von daher hat sie da überhaupt keine Erwartungshaltung. Wenn sie dann doch mal spielen darf, dann freut sie sich natürlich, aber rastet dann trotzdem nicht komplett aus und kommt auch mit, wenns vorbei ist.

    Die Scheiße gestern hat das natürlich alles nicht besser gemacht -.-

    Und wie soll man ggf. ''schwere'' Hundebegegnugen vermeiden?! Irgendwo muss man spazierengehen, bei uns sind die Wege überall sehr schmal, dass man nicht ewig ausweichen kann.

    Das Absitzen finde ich für uns gut, weil sie sich in der statischen Postion einfach besser auf mich konzentrieren kann, warum sollte das jetzt ein ''Vorbote'' sein, dass sie gleich spielen darf?!

    Uns hat es sehr geholfen, dass wir generell auf dem Spaziergang mehr zusammen machen, also nicht nur gehen, der Hund rennt und schnüffelt, sondern zusammen spielen, zwischendurch etwas üben, gemeinsam Sachen erleben zb. unser ''Baderitual'' d.h. wenn irgendwo wasser ist, dann lasse ich sie absitzen, gehe selbst zum wasser, gucke, ob es 'sauber' ist und feuere sie dann richtig an, dass sie mit vollkaracho ins wasser rennen darf.

    Ich muss auch sagen, dass sicher ein großes Problem bei der Sache ist genau den Tierarzt zu finden, dem man zu hundert Prozent vertraut. Hat man diesen Tierarzt nicht in der Hinterhand, dann kommt man glaube ich selbst eher dazu ''woanders'' sprcih online nachzufragen.
    Man weiß ja von sich schon, wie schwer es sein kann einen Hausarzt zu finden, der sympathisch ist, gute arbeit leistet und wo eben alles stimmt. Für das eigene Tier sowas zu finden ist ja noch schwerer, weils ja nicht sagen kann, was gefällt und was nicht. Klar, in nem Notfall ist mir auch wurscht, wer mich oder mein Tier behandelt.
    Für den Alltag und wenns nur telefonische Nachfragen sind, habe ich aber gott sei dank den Tierarzt meines Vertrauens in der Hinterhand, der vorallem auch zugibt, wenn etwas nicht sein Fachgebiet ist oder er an einen anderen Kollegen überweisen will und nicht nur auf die eigene Kohle aus ist.

    Aber bis man so einen Tierarzt für sich gefunden hat, muss man a) erst mal suchen b) bereit sein auch weiter zu fahren und c) eben auch Zeit investieren.
    Leider sind das aber drei Punkte, die vielen Tierhaltern schon zu viel sind. Das ist traurig, aber leider Realität.

    Vielleicht sollte man an dem Punkt online ansetzen und vielleicht Meinungen/Empfehlungen zu Tierärzten der verschiedenen PLZ sammeln, sodass der Fragende gleich eine mögliche Anlaufstelle hat und in seiner ''Not'' sich nicht selbst noch entscheiden muss, sondern konkret weiß ''Aha, der TA wird empfohlen, Adresse und ab''