Beiträge von Lara004

    Hm, ich kann mir nicht vorstellen, dass der Umzug an sich sie fertig machen wird. Wir sind im Alltag sehr viel unterwegs, schlafen häufiger ausser Haus und auch im letzten Urlaub war alles in bester Ordnung, solange ich dabei war.

    Ich erhoffe mir eher, dass es besser wird, weil mehr Platz da ist, um Besuch aus dem -Weg zu gehen, sodass sie sich einfacher zurückziehen kann. Im Moment haben wir eine kleine Wohnung, sodass der Besuch immer direkt vor ihrem Bett steht sozusagen und sie nicht so weg kann, wie sie es vielleicht wollte...

    Komischerweise ist bei uns dieses Wochenende trotz Feiertag, Ostern und gutem Wetter irgendwie nichts los gewesen :???:

    Gestern hab ich im Wald auf einer 2h-Runde gerade mal drei Menschen gesehen. Für uns super entspannt, weil ich eigentlich auf Nervkram eingestellt war.

    Wir werden demnächst umziehen... bin mal gespannt, wie Layla dann andere Menschen im neuen zu hause finden wird?

    Dann geh doch zb an den Wegesrand auf der anderen Seite, Hock dich hin und tu so, als ob du das was ganz spannendes hast, Kratz ein bisschen am Boden oder raschel im Gestrüpp, da müsste ein Mäuschen-Fan ja ziemlich drauf stehen.

    @Mejin

    Layla hat auch echt heftige Muskeln. Man sieht sie durch das Fell zwar nicht, aber wenn man sie streichelt ist das richtig straff und fest unter der Haut. Bin manchmal schon neidisch, wie sportlich sie ist ;)

    Erst mal ist der Auslöser einen zweiten Hund zu wollen falsch. Man holt keinen zweiten Hund dazu FÜR den ersten und auch schon gar nicht als Spielkamerad. Das ist leider eine ziemlich rosarote-Brille Vorstellung.

    Warum wolltest DU den zweiten Hund, warum wolltest du genau DIESEN Hund?

    Warum habt ihr den Hund entgegen eures Bauchgefühls genommen ohne ihn ausreichend kennengelernt zu haben?

    Habt ihr vorher schon jemals Hundebesuch in der Wohnung gehabt, war euer Hund jemals mit anderen Hunden zusammen in einem Haushalt?

    Was genau ist dein Wunsch, was zwischen den Hunden passieren soll?

    Nun gut, jetzt ist die kleine Maus da und du/ihr bist/seid jetzt gefordert einen Alltag herzustellen, in dem beide Hunde glücklich zusammenleben können. Das heißt nicht, dass man auf Krampf versucht, dass die Hunde spielen und kuscheln. Das oberste Ziel ist erst mal, dass die Hunde sich akzeptieren und im besten Fall ignorieren. Wenn eine neutrale Ebene geschaffen ist, dann kommt das positive Interesse aneinander von ganz alleine.

    Das heißt: keine Ressourcen rumliegen lassen, Hunde brauchen in der wohnung kein spielzeug, beim Füttern trennen, bis beide fertig sind und dann direkt Näpfe wegstellen, damit nichts zu verteidigen ist, Hunden feste Plätze zuweisen, an denen sie sich aufhalten sollen.
    Aufmerksamkeiten werden durch dich verteilt, hier darf der Ersthund gerne etwas mehr betüddelt werden, aber er darf sich auch nicht einmischen, wenn du mit dem anderen was machst.
    Im Optimalfall sollen die Hunde drinnen schlafen und Ruhe halten, also kannst du ruhig mehr rausgehen, dass sie mehr müde sind, als sonst.

    Die Idee einen jüngeren Hund aufzunehmen, ansattt dem jetzigen Zweithund, finde ich kritisch. Zwei junge Hunde, voller Energie, die sich beide nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollen... ist meiner Meinung nach keine gute Kombi.

    Ich würde klare Regeln aufstellen, den Zweithund schützen, dem Ersthund ausreichend aufmerksamkeit geben und die Zeit den Rest erledigen lassen.