Beiträge von Lara004

    Lara004: Habe das jetzt mal ausprobiert. Er wehrt sich nicht massiv, aber reagiert extrem gestresst, fiept zwischendurch und hechelt und speichelt wie verrückt. Ich hab's nicht ausgehalten und ihn nach 5-10Minuten laufen lassen, als er gerade etwas ruhiger war. Hatte das Gefühl, er steigert sich da immer mehr rein...du würdest das dann durchsetzen, bis er sich entspannt?


    Dann war die Reizlage in dem Moment viel zu hoch. Ich würde dann wieder ein paar Schritte zurück gehen, an einen ruhigen Ort, ohne irgendwelche Reize, die ihn ablenken. Und wenns erst mal die Wohnung ist, dann würde ich da beginnen und es einfach durchhalten.

    Ich finde, dass ein Hund sich von seinem Halter berühren und begrenzen lassen muss. Anders kommt man nicht auf einen Nenner und der Hund wird immer sein Ding durchziehen. Das ist auch ein kleines Spielchen darum, wer den längeren Atem hat und wer wen beeinflussen kann.


    Zur Situation mit den anderen Hunden: ich würde da auch auf keinen Fall ableinen. Hund kurz nehmen an der Leine und versuchen die anderen Hunde abzuwehren. Du kannst sie abblocken, anschreien, Leckerlis hinwerfen und sonst ist weitergehen in der Tat das beste. Die Situation an sich hat sowieo keinen positiven Trainingseffekt mehr und da kannst du ihn dann einfach mitnehmen. Und da sind wir dann wieder beim Thema: wer beeinflusst wen.

    Beim kuscheln ist ja häufig der Hund der aktive Part, kommt an, legt sich daneben, schmiegt sich an.

    Bei der ruheubung nimmst du den Kontakt auf und das ist so gut wie immer in einer Situation, in der der Hund das absolut nicht will.
    Aber genau das ist eben der Punkt, an dem er kooperieren soll. Und wenn es nicht klappt, dass er einfach nur ruhig sitzt und Kontakt mit dir hält, dann sind viele andere Kommandos und Übungen zu schwierig.

    Wie reagiert er denn draußen auf Körperkontakt?

    Layla war draußen auch eine Weile nicht mehr ansprechbar, sodass ich erst mal nur Ruheübungen gemacht habe mit ihr. Den Hund neben sich setzen, eine Hand ans Halsband, eine Hand an die Schulter und den Hund an sein Bein drücken. Man kann ganz leicht und sehr ruhig streicheln, nicht reden und einfach warten, bis der Hund runterfährt, sich dem Druck nicht mehr entziehen möchte.
    Es geht dabei einmal um gemeinsamkeit, Ruhe einkehren lassen und auch um Kontrollierbarkeit. Wie kooperativ ist der Hund, lässt er dich darauf ein.

    Mit 1,5 Jahren ist ein rüde mitten in der Pubertät, ist voll geschlechtsreif, lernt sich kennen, testet Grenzen aus.

    Ist vielleicht eine läufige Hündin in der Nachbarschaft? Das bringt viele gerade unerfahrene und junge Rüden ziemlich aus dem Konzept.

    Dazu kommt, dass dein lebenspartner fest mit eingezogen ist.

    Der zweite Hund ist da.

    Es gibt Unklarheiten in der Erziehung und das macht Stress und deshalb kann das rammeln stressabbau oder übersprungshandlung sein.

    Ja. Aussies sind da scheinbar völlig anders als Huskies.
    Unsere haben zb auch nur wenig jagdtrieb, sodass die Komponente raus fällt, die meiner Meinung nach am schwersten in der freilauftauglichkeit wiegt.

    Bei den 4 hunden (ich erziehe die zwei meiner Mutter quasi mit und gehe oft mit allen) habe ich nur bei Layla und gizmo mit schleppleine gearbeitet. Sonny klettet sowieso am Rockzipfel und Emi kam ja schon gut erzogen an.

    Im Gegensatz zu den drei Hütis ist gizmo echt noch mal ne andere Herausforderung, weil er wahnsinnig starrsinnig ist und am liebsten nix macht, was er nicht wirklich will. Da hat das Radiustraining auch Nerven gekostet und viele Leckerlis. Der ist ja auch so klein, dass man den kaum gepackt bekommt, wenn er abdüsen will und wenn man zu forsch ist, dann beißt er halt.

    @anfängerinAlina

    Unsere hunde wissen auch ohne das rufen vom Namen, dass sie dann zu weit weg sind. Wenn alle in richtigem Radius sind und einer rennt alleine vor, dann fühlt der sich automatisch angesprochen, alle anderen sind ja nicht mit da vorne.

    Ich rufe die hunde aber generell wenig, sodass die Aufmerksamkeit eben höher ist, wenn ich dann etwas sage.

    Wenn ein Hund gar nicht reagiert, dann sage ich auch den Namen dazu.

    Ansonsten möchte ich, dass die nicht stumpf die Runde laufen, sondern hin und wieder gucken wo ich bin. Dann kann ich sie auch mit blicken lenken oder zeige dahin, wo sie hin sollen.

    Layla hat noch ein paar extra-Kommandos, die die anderen einfach nicht kennen und demnach ignorieren.