Es gibt Hunde, die lassen sich einfach nicht mit nem blöden Leckerli belohnen, locken oder bestechen und wenn sie dann noch Spielzeug eher unnötig finden und es höchstens 1x interessant ist, dann muss man kreativ sein.
Vorallem muss man seinen Hund genauer kennenlernen und beobachten und sich das zu nutze machen, was sie gerne mögen.
Wenn der Hund gerne rennt, dann muss man zusammen rennen, wenn sie gerne schnüffelt oder Mäuschenlöcher abcheckt, dann muss man das zusammen machen.
Wenn man versucht gegeneinander zu arbeiten und nicht auch in gewissem Maße auf seinen Hund hört, dann klappt das nicht. Das ist eine der wichtigsten Dinge,die Layla mir beigebracht hat.
Ich würde einfach auch die Zeit für mich arbeiten lassen und sonst lieber länger die Schleppeine benutzen, aber dafür gemeinsame Spaziergänge haben, als auf Teufel komm raus den Rückruf üben und mehr oder weniger einsam durch die Gegend zu laufen.
Layla ist jetzt 2,5 und die Zeit und gerade die Läufigkeiten haben sie so erwachsen werden lassen. Den Rückruf verwende ich zwar selten bei ihr, sie ist einfach so vorrausschauend und denkt selbst so viel mit, dass es für sie einfach angenehmer ist auf mich zu warten oder einfach einen kleineren Radius zu bekommen, als jedes mal direkt zu mir kommen zu müssen.
Bei Emi dagegen arbeite ich mehr über den Rückruf und sie kommt einfach lieber zu mir und lässt mich das entscheiden, was zu tun ist.
Es muss einfach jedes Team seinen Weg finden miteinander zu leben :) ihr macht das schon.