Beiträge von Lara004

    Ich arbeite in einer Tierarztpraxis und sehe ständig schief gelaufene Versuche den Kragen zu umgehen, deshalb würde ich nie raten auf einen Kragen zu verzichten, wenn die Gefahr zu groß ist, dass es nicht funktioniert.

    Ich habe meine beiden Hunde im November operiert, beide am Bauch. Eine brauchte das voll Programm mit Kragen, Body und pfotenschuhen gegen das kratzen und einen Maulkorb um dem anderen Hund die Wunde heile zu lassen.

    Bei der zweiten reichte ein Body mit aufblasbarem Kragen aus. Sie hat nie versucht an die Wunde zu gehen, nachdem ich es einmal verboten hatte.

    Allerdings lieber vom Schlimmsten ausgehen, als fahrlässig ein Risiko eingehen.

    Das liegt daran, dass ein Maulkorb, der über Wunden gescheuert wird auch fatalen Schaden anrichten kann!

    Leider ist ein plastikkragen oft die beste und sicherste Option, auch wenn es für die Besitzer immer schlimm ist.

    Wir in der Praxis schlagen allen Besitzern vor, die eine planbare Op durchfuhren lassen müssen, dass sie vorab einen halskragen mitnehmen können, um das zu üben.

    Auch wird das bei so gut wie jeder Welpen-erstvorstellung empfohlen den Hund schon früh an sowas zu gewöhnen.

    Leider sehen wir oft genug Hunde, die dann doch die Wunden kaputt gemacht haben. Auf die eine oder andere weise - oft ist das dann deutlich teurer das wieder zu richten, oft muss noch eine Narkose gemacht werden und nochmal das Narkose Risiko eingegangen werden, es wird länger Antibiotikum nötig und es dauert viel länger.

    Lieber einmal bestmöglich Schützen für 10-14 Tage, als ewig damit zu tun zu haben.

    Trotzdem finde ich, dass ein Maulkorb zu tragen zur grunderziehung dazu gehört. Er hat bei gewissen Verletzungen/Wunden auch seinen Nutzen und ich habe es für meine Hunde auch schon nutzen können.

    Ich persönlich würde weiter fahren. Ist ja nicht mein Problem, wenn jemand seinen Hund nicht im Griff hat. Und anhalten und riskieren gebissen zu werden... nö.

    Wenn der Besitzer ruft und dich bittet anzuhalten, kannst du dir das ja noch mal überlegen.

    Ansonsten: absichtlich auf ne HauptStraße fahren und den Hund gefährden würde ich auch nicht. Aber wenn der Besitzer den Ort für geeignet hält den Hund dort abzuleinen...

    Am Ende ist es wohl ne Entscheidung von Fall zu Fall Und wie kooperativ der Besitzer ist. Wenn es wirklich ein blöder Zufall war und der Besitzer seinen Hund schnell einsammeln will, wäre ich wohl behilflich.

    Unsere Hunde schlafen mit im Bett. Emi oben quer am Kopfende über dem kissen quasi und Layla am fußende mittig zwischen uns.

    Es gibt noch einen kleinen Platz am Boden neben dem wasserkanister und der Kühlbox, da geht emi hin, wenn es ihr zu warm ist. Da geht aber nur eingekringelt liegen.

    Mehr platz ist im Bus dann auch nicht - aber ich liebe es. Das waren so schöne Touren bisher :)

    Ich persönlich habe im Dunkeln in besiedelten Gebieten Angst - ich bin gegenüber Menschen sehr misstrauisch und habe Sorge, dass mir jemand etwas Böses will.

    Deshalb reagieren meine Hunde nachts anders, als tagsüber, weil ich meine Unsicherheit nicht vor ihnen verbergen kann. Meine Hunde bellen und/oder knurren, wenn es mir zu mulmig wird, sie sind aber angeleint, wenn wir andere Menschen treffen.

    In der Pampa weg vom Ort, da fühle ich mich sicherer und lasse die Hunde frei laufen. Wir sind aber stets beleuchtet und gut zu sehen, sodass niemand behaupten könnte, uns übersehen zu haben.

    Die Kleinen sind meistens die zickigen im Vergleich zu den großen.

    Ich bin froh, dass das bei uns so gut klappt. Wenn Katharina mit 6,5kg sich dann gegen die kleinen 1kg Minis wehren würde ... uff. Das würde nicht so nett werden.

    Zum Glück steht sie da einfach drüber :)

    Die beiden kommen gut klar bei mir und leben normalerweise draußen im Aussengehege bei Wind und Wetter.

    Das scheren macht ihnen auch nicht viel aus. Sie sitzen brav auf meinem Schoß und ich mache meine Arbeit.

    Hübsch wird es nie, aber Hauptsache es ist praktisch und bietet ein gutes Leben.

    Im Sommer werden sie komplett kurz geschoren, im Winter wird nur der Kopf ganz kurz und der Körper wird nur so gekürzt, dass es nicht filzt. Trotzdem ist es im Frühling immer eine Erleichterung, wenn der Winter-Pelz abkommt.

    Für diesen Winter sind sie mit drinnen, um Katharina Gesellschaft zu leisten bei der Genesung. Da halten die beiden gar nichts von, sie wollen lieber den ganzen Tag buddeln und sich im dreck wälzen, nass regnen lassen und sich vom wind trocknen.

    Nützt aber nichts, es ist eine Ausnahmesituation.

    Das ist keine richtige Rasse. Ich bezeichne sie als Mini-Angora. Das passt vom Fell her am besten.

    Die beiden haben keinen Fellwechsel, daher schere ich sie alle paar Wochen kurz je nachTemperatur passend.

    Das mitnehmen von Zeug im Fell ist eher weniger das Problem, sondern mehr die Fellqualität an sich.

    Bei Theodor verfilzt es schon direkt beim nachwachsen auf der Haut.

    Aus dem Grund habe ich die beiden auch genommen. Die Vorbesitzer waren heillos überfordert mit der pflege. Die beiden habe ich in der Praxis aufgegabelt und waren komplett verfilzt, die konnten kaum noch laufen.