Beiträge von Lara004

    Schon interessant, wie unterschiedlich das ist.

    Für mich ist ein sehr positiver Aspekt an der Zeit mit Kind, dass ich eben nicht einer erwerbsmässigen Arbeit nachgehen muss.

    Ich war aber beruflich auch nie wirklich zufrieden und habe meine Nische noch nicht richtig gefunden, dass Arbeit für mich mehr bedeuten könnte, als Geld zu verdienen.

    Ich hab’s richtig herbei gesehnt, dass der kleine Laufen lernt und alle haben mich „gewarnt“ wie anstrengend das wird und dass man es die Zeit vorher so entspannt hatte.

    Nun läuft der Kleine seit ein paar Wochen und von Tag zu Tag mehr. Ich finde es klasse. Das macht so viel Spaß mit ihm jetzt andere Sachen zu spielen, wenn ich im Haus etwas mache, kann er viel leichter einfach hinterher kommen, er ist nicht mehr ständig voller Hundehaare.

    Wenn er richtig stabil auch draußen auf unwegsamen Boden laufen kann, wird das noch mal angenehmer. Dann kann er zwischendurch beim Spaziergang aus dem Wagen oder der trage raus.

    Zeitgleich merke ich unseren Hunden an, dass sich ihr spaziergehverhalten ändert und sie mehr zu schnüfflern werden, statt Meter zu machen. Das kommt dem ganzen Prozess hier echt entgegen. Und draußen stört sich Layla auch gar nicht an dem Kind.

    (Im Haus schon noch, aber die angeschaffte Box hat wirklich so viel geholfen bisher. Hätte ich nicht gedacht.)

    Unsere aktuelle Situation wäre auch ohne Kind eine Herausforderung und macht es jetzt mit Kind einfach noch schwieriger.

    Das hat an sich überhaupt nichts mit einem Kind grundsätzlich zu tun.

    Ich hätte mir einfach vorgestellt, dass unser Kind so richtig in einer Familie mit beiden Elternteilen aufwächst. Und hätte ich gewusst, dass ich einem Kind das nicht ermöglichen kann, hätte ich mich eben nicht dafür entschieden. Vielleicht ist das ganze auch zu romantisch gedacht mit heiler welt, aber in der Regel plant man ja eher seltener ein Kind alleine großzuziehen und ist dann irgendwie doch erst mal überrumpelt, enttäuscht, überfordert, wenn’s doch so kommt.

    Es fehlt unserem Kind an nichts, ich mache alles möglich, was in meiner Macht steht und im Großen und Ganzen macht er unseren Alltag auch wirklich gut mit. Neben dem Kind müssen die Tiere versorgt werden, Haushalt, Garten und ich selbst so halbwegs in Schuss gehalten werden. Wäre einfach leichter das aufzuteilen.

    Hätte ich vorher gewusst, dass unser Leben so sein wird, hätte ich kein Kind bekommen. Aber leider kann man einfach nicht hellsehen und nun müssen wir es nehmen, wie es kommt.

    Bevor ich dieses Kind hatte, dachte ich auch, .

    Wow mit wie wenig Liebe man über sein eigenes Kind schreiben kann. Ich hoffe es wird diese Beiträge nie zu lesen bekommen.

    Sag mal hackt es bei dir? Ich kenne dich nicht, nicht mal vom schreiben hier und du kennst mich nicht.

    Ich bereue es noch ein Kind bekommen zu haben, aber diese Situation aktuell ist eben nicht so, wie ich gerne ein Kind großziehen würde und hätte es zum heutigen Zeitpunkt mit dem heutigen Wissen anders entschieden, als zum damaligen Zeitpunkt.

    Außerdem ist mein Kind eine eigene Person, die ich nicht namentlich ins Internet ziehe, daher ist die Formulierung nun einmal neutraler, als wenn ich immer vom schnuckiputz schreiben würde und das ist absolut so beabsichtigt.

    In den ersten Wochen war ich auch noch sehr optimistisch und dennoch ist Autofahren hier eine Katastrophe, obwohl wir es zwingend müssen.

    Naja, Schwierigkeiten beim Autofahren können ja tatsächlich auch was körperliches sein. Meine Tochter kann mit 4 jetzt immer noch keine 10 Minuten Autofahren ohne sich zu übergeben. Das erste Mal übergeben hat sie sich im Auto mit 7 Monaten. Als meine Kinderärztin noch steif und fest behauptet hat, dass Kinder in dem Alter noch keine Probleme mit dem Gleichgewichtsorgan haben können.

    Das ist halt auch nichts, was klappen kann, wenn es muss. Man kann ja auch nicht aufhören, Pipi zu machen, wenn man noch so sehr will. :ka:

    Es hat in unserem Fall keine gesundheitlichen Gründe.

    Unter alleinerziehend versteht man in der Regel etwas anderes, aber vom Prinzip her kommt das schon in etwa hin.

    Mein Mann und Vater des Kindes lebt theoretisch im selben Haushalt, ist aber einfach aus verschiedenen Gründen nicht bzw. kaum verfügbar, sodass ich wohl zu 95% alleine mit dem Kind bin.

    Hätte ich vorher gewusst, dass unser Leben so sein wird, hätte ich kein Kind bekommen. Aber leider kann man einfach nicht hellsehen und nun müssen wir es nehmen, wie es kommt.

    Bevor ich dieses Kind hatte, dachte ich auch, dass Dinge, die klappen müssen, auch wirklich klappen werden. In den ersten Wochen war ich auch noch sehr optimistisch und dennoch ist Autofahren hier eine Katastrophe, obwohl wir es zwingend müssen.

    Natürlich ist das Kind übermüdet, wenn’s einfach mal mehrere Stunden nachts nicht geschlafen hat und kommt danach nicht mehr gut zur Ruhe.

    Wie’s aussieht kommt jetzt aber ein neuer Zahn und wird der Übeltäter sein. Gestern Abend noch Nix zu sehen und heute blitzt es schon weißlich durch.

    Wenn es eine weitere Person gäbe, die von Anfang an eine enge Bezugsperson für das Kind wäre, wäre es auch möglich, dass diese Person ihn zum schlafen bekommt.

    Das gibts hier aber nicht bzw.möchte ich meine Eltern bzw meine Mutter nicht mit der Schlafsitustion belasten. Die beiden sind gesundheitlich nicht fit und es wäre aktuell zu viel, da ist es mir wichtiger, dass die drei zusammen Spaß haben und tagsüber mal gut zusammen spielen können.

    Hier folge die Strafe auch direkt auf dem Fuß und wir hatten die schlimmste Nacht seit ewigkeiten. Von 21-03 Uhr fast komplett wach, danach alle paar Minuten weinend aufgewacht und von 05-07 haben wir dann mal geschlafen.

    Man darf sich einfach nicht freuen, wenn’s gut klappt und beschweren auch nicht. Einfach still hinnehmen.