Beiträge von Mejin

    @Grinsekatze1: Äh... nun ja - nein, ich denke nicht, dass man als Welpenkäufer die gesamte Hundehaltung des Züchters finanzieren sollte/muss. Wenn man Züchter wird, dann doch hoffentlich aus Tierliebe heraus und deshalb, da man die Rasse verbessern/erhalten möchte - und JA, es kostet Geld - wie eben viele Hobbys. Aber bei nem guten Züchter sind die Hunde nicht im 1. Linie "Objekte", die dann mal die Würfe haben und dann muss man sie auch noch lange versorgen!
    Ansonsten wäre es ja kommerziell und einfach nur ein Geschäft - und so sollte es ja nicht sein.
    Züchten ist in gewisser Weise ein Luxus ja, und i.d.R. habe ich es so mitbekommen, dass die Züchter dann auch gerne 'draufzahlen' - es ist eben ihr Ding.

    Vielleicht hat Dir das "MITfinanzieren" nicht gefallen - ich meinte es klang so, als würde Dein Text aussagen: "Die Welpenkäufer haben den Züchter zu finanzieren(ohne "mit"), denn er hat dann ja alte Tiere und muss die mit durchfüttern."

    D.h. ein Züchter, der 4+ zuchtfähige Hunde hat, hat dann vielleicht irgendwann 4 alte Hunde und dann ist es eben teurer, als bei einem Züchter, der nur 1 Zuchthündin hat(?).

    Also das fände ich wirklich seltsam.

    @Fusselrella: Ich finde es nicht schlimm, wenn die Leute sich den Wunschrassehund aussuchen, wenn sie eben ganz bestimmte Sachen machen wollen.
    Dafür waren Hunde doch ursprünglich mal da - eine Aufgabe zu erfüllen - und wenn es nur Fußwärmer sein ist.

    Menschen suchen sich einen Hund aus Egoismus aus, da SIE sich dadurch in einer Art und Weise bereichert fühlen.
    Das ist doch ok, wenn es dem Hund gut geht!

    Z.B. gibt's ja Hunderassen, die eignen sich dafür, in eisiges Wasser zu springen, haben Nerven wie Drahtseile... und wenn ein Rettungshund ausgebildet werden muss, dann hat man vielleicht nicht die Zeit ewig herumzusuchen, ob irgendein Mischling gerade passen könnte.

    Da nimmt man dann einen Hund, der von der Rasse her schon bevorteilt ist - und vom Wesen.

    Ich wüßte nicht, was jetzt daran schlimm ist... .

    /Oder Trümmersuchhunde z.B. - die dürfen nicht zu klein und nicht zu groß sein und die Ausbildung fängt früh an...

    Na gut, ich kenne einen Freiberufler, der auch angestellt ist woanders... und es gibt Freiberufler mit Werksverträgen etc. - da gibt's ja auch Unterschiede. ;-)
    Und Freiberufler in Scheinselbstständigkeit;-D ...

    Die Frage ist auch, in welcher Branche man freiberuflich ist usw.. .
    Als Arzt ist das natürlich auch wieder was anderes als der freiberufliche Eisverkäufer mit dem Wagen.

    Ich sage ja auch gar nicht, dass die Begründungen nicht korrekt sind.

    Aber ich sehe halt die Spanne zwischen 150-650 Euro doch relativ groß dargestellt.

    Also wären dann 400 Euro für nen "Ups"-Welpen noch ok... oder nicht... und wenn da z.B. die Mutterhündin nen Kaiserschnitt haben muss und nur 2 Welpen überleben... hm...

    Na, keine Ahnung, das führt vielleicht zu weit...

    Ich wüsste eben nur wirklich gerne, was so eine Welpenaufzucht ab dem Zeitpunkt, wo die Welpen da sind wirklich kostet.
    OHNE die ganzen Sachen vorher.
    Vielleicht ist das auch viel günstiger als 200 Euro(?).../Welpe bei nem Wurf von z.B. 8... .
    (Dann kommt es auch wieder auf die Hundegröße an... )

    @Grinsekatze1: Aber was das betrifft - da ist es ja wieder Hobby - und man hat den Hund ja hoffentlich nicht nur, da man züchten möchte... ;D Wäre ja komisch, würde man bei nem Züchter die gesamte Hundehaltung von ihm mitfinanzieren müsste... .

    @Cattlefan: Ja, genau, aber da ist es ja offenbar legitim, dass das mit in den Welpenpreis einbezogen wird. Beim "Ups"-Wurf sollen nur die harten Kosten für die Welpen einbezogen werden, wie ich das verstehe... - also eigentlich nur Futter... und Impfungen... .

    Ansonsten kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass ein "Ups"-Welpe mit 200 Euro völlig abgedeckt ist, wenn man alles einberechnet, wie ein Züchter es tut.
    (Also eben das, was man einberechnen KÖNNTE)

    Und ja, es ist eben ein Hobby.
    Wenn jetzt z.B. ein Hund die BH-Prüfung hat - dann könnte man ja sagen: "Ups-Wurf, mit Elterneteil BH-Prüfung bestanden, also teurer." Aber as wäre irgendwie strange... X-D

    /Edit: Und achso, ich weiß auch, dass Züchter sehr viele Kosten haben, aber man findet eben auch kein richtig definitives Beispiel - das würde mich mal interessieren. Aber auch selbst dann ist ja die Frage, was ist wirklich "Pflicht" gewesen, und was "Luxus" oder eben einfach der Wunsch für etwas bestimmtes... - und ob man das wirklich so 1:1 umlegen könnte. Oder anteilig berechnen... . (Kompliziert...)

    Mich würd's aber echt interessieren, wieviel denn eigentlich 'wirklich' ein Welpe bei nem Züchter kostet. Also was da wirklich Unkosten sind.
    Die Listen klingen natürlich immer lang - aber man muss ja auch bedenken - es ist ein Hobby - und Hobbys kosten eben meistens Geld. Es ist ja oft auch NICHT so, dass die Ausstellungen den Leuten keinen Spaß bringen und sie wirklich nur die Pflichtsachen machen.
    Spaß und Arbeit ist dann verbunden und wie berechnet sich das... .
    Oder der Wunsch nach DEM Rüden, der aber leider 700 km entfernt ist, den man aber gerne hätte, obwohl der 100 km entfert auch nicht schlecht wäre.
    Ich vermute, das ist schwer auseinanderzuahlten.
    Und wie ja manche sagtem, den Käufern scheinen die Championtitel etc. meistens total egal zu sein.

    Gibt natürlich Unterschiede - und die Frage ist auch, kann man die Ausstellungen ALLE berechnen, oder darf man nur die nötigsten berechnen, die dann auch wie weit vom Wohnort entfernt sind usw... .
    Oder ob man ohne die Ausstellungen den Rüden/die Hündin nicht bekommen hätte... .

    Und ich glaube doch, dass es bei nem "Ups"-Wurf auch einige Kosten gibt... wenn man ihn richtig gut aufziehen möchte.
    Z.B. wenn man Urlaub nehmen muss/oder wenn man Freiberufler ist und Einkommensausfall dadurch hat.
    Das müsste man ja theoretisch auch berechnen. Oder wenn man die Welpen dann barft, dann kostet das ja auch (auch Arbeitszeit).
    Oder man sagt ganz knallhart: "Jo, ich bin "Schuld" - also habe ich auch die Kosten zu tragen."
    Hm.

    Und würde man dann Untersuchungen, die die Hunde evtl. trotzdem haben auch einbeziehen... X-D ... (Oder Sachkundenachweise und Wesenstests)...
    Oder Wettbewerbe, wo die Hunde gewonnen haben...
    Röntgen... .

    "Different shades of "Ups-Welpen". ;D
    ...

    Aber was sind Unkosten. Wenn der Ups-Wurf-Besitzer die Welpen/die trächtige Hündin ab dem Zeitpunkt der Trächtigkeit so behandelt, wie ein guter Züchter es tut, sind die Unkosten doch vermutlich weitaus höher als 350 Euro?
    (Jedenfalls hat ein Züchter wohl immer sehr hohe Unkosten? Und wenn man die ganzen Untersuchungen abzieht - die hätten ja sicherlich in der Summe jetzt nicht unbedingt 1250 Euro allein gekostet x Welpenzahl)

    Hm, da ist dann wieder die Frage, was setzt man da preislich als "ok" an, oder als "nicht ok".
    Wäre es ein 'echter' Ups-Welpe, wenn man die Welpen kostenlos abgibt?
    (Die Ups-Welpen hier im Forum haben alle soweit ich das mitbekommen habe ne Schutzgebühr von 250-350(?) Euro gehabt - ist das 'zuviel'?!)

    Ja, das schrieb' ich doch auch. ;-)

    :D

    Wenn's dann aber zufällig der wirkliche Rasse-'Ups'-Wurf ist(von dem man ja nie sicher sein kann, ob es wirklich so ist, es sei denn, man kennt die Person sehr gut) - dann fände ich das jetzt auch nicht sooo schlimm.
    Aber mann kann's natürlich nicht wissen als Außenstehender, ob's denn wirklich so war.

    Wenn mir das wer erzählt denke ich immer gleich "Jaja... klaaar, "ups"-Wurf."

    Alle paar Seiten kommt's wieder...
    Eigentlich wurden alle schon als arrogant beschrieben. X-D
    Rassehundbesitzer und TS-Besitzer(à la "Ich bin der gute Samariter, ich bin ein 'besserer Mensch', da ich dem Hund 'geholfen' habe).

    Und es wurde doch auch mehrfach gesagt, dass wenn man wirklich genaue Vorstellungen hat - dass dann ein Rassehund sicher besser ist - denn dafür gibt's ja die Rassen - um die Lücken/Aufgaben füllen/erfüllen zu können.

    Der Hund ist ja als 'Helfer' vom Menschen domestiziert worden, das hat ja schon seinen Sinn gehabt.

    Ist doch schön, dass es da Spezialisten gibt.

    Genauso schön ist auch sein Mischling, wenn man einen hat, der entspricht nur vielleicht nicht gerade den Erwartungen an einen Schäferhund, wenn er die Gene von x verschiedenen anderen Rassen hat, man aber genau 'den Schäferhundgeist' haben möchte.

    Und ne, ich denke, NICHT jeder kann sich 1500+ Euro zurücklegen für den Hund, ich stell' mir da z.B. die Oma vor, ihr lebenlang gearbeitet aber trotzdem ne Minirente.
    Die möchte halt einen Begleiter haben, aber hat auch noch Kinder+4 Enkel, die alle Geburtstage haben und dann gibt's noch Weihnachten.
    Dennoch kann sie ja einen tollen Hund/Begleiter finden und das hat auch für nichts mit "am Familienmitglied sparen" zu tun, das finde ich irgendwie auch hart ausgedrückt - das könnte man ja so sehen, als würde jeder, der nicht soviel Geld hat eine schlechtere Person sein.
    Ein Student kann denke ich noch einfacher sparen, als z.B. ein alter Mensch, der evtl. auch noch nicht (mehr) so gute Familienbande hat.
    Wenn man jünger und gesund ist, kann man immer jobben usw. - und die Family ist im Notfall eben auch da.

    Für mich ist nicht der Anschaffungspreis ausschlaggebend, sondern das, was man danach bereit ist zu geben/geben kann.

    Damit meine ich nicht, dass man sich dann den Labrador vom Hinterhof/Kofferraum kauft - aber wenn es dann der Welpe aus dem wirklichen "Ups"-Wurf ist - okay... - Ups-Wurf bedeutet ja wirklich einmalig und wirklich "Pech gehabt". (Z.B. Leine gerissen/Karabiner zerbrochen oder sowas)
    Oder eben ein Hund aus dem TS.
    Deshalb spart man ja nicht gleich am Familienmitglied in einem 'schlechten' Sinn.

    Und ja, ich glaube hier hat immernoch keiner gesagt, das irgendein Hund 'mehr wert' wäre.