Beiträge von Mejin

    Mit 16 Wochen erst in etwa können Hunde bewusst ihren 'hinteren Teil' kontrollieren... ;-)
    Also denke ich auch, liegt es noch sehr im Rahmen.

    Unsere bekamen wir ja mit ca. 4 Monaten - sie ist ja ein Auslandshund - und sie konnte noch gar nichts.

    Der Vorteil war, dass sie vorher vermutlich noch nie in einer Wohnung war und deshalb Gras/Erde immer bevorzugt hat.

    Dennoch gab es ein paar kleine Unfälle - und bis sie bei 'Freude'/Aufregung mal dicht war, hat es noch vieeel länger gedauert.

    Das wird schon!! :)

    Hattest Du nicht geschrieben "einen sehr kalten Winter"? :)

    Und bei -10 Grad oder mehr würdest Du Deinem Hund vermutlich auch einen Mantel verpassen, oder?

    D.h. im Umkehrschluss - ein Hund mit sehr viel Fell, der dauernd im Sommer Hitzestau bekommt, der sollte auch nicht weitergezüchtet werden? ...
    (Nordische Rassen z.B. z.T.)

    Also das sehe ich jetzt nicht sooo kritisch.

    Na gut, aber es werden ja auch div. Hunden Mäntel angezogen.
    Nackthunde, Hunde mit wenig(oder keiner) Unterwolle - dann wären die ja auch praktisch 'Qualzucht'.

    Das kann man managen - wie das mit den Ohren ja auch - und wenn es extrem kalt ist... der Hund kommt ja nun einmal ursprünglich aus wärmeren Gefilden... .

    (Und Weimaraner haben glaube ich ja auch so 'Pergamentohren'?)

    Na, wie es in der Szene/bei Bekannten aussieht.
    Chi-Halter haben sich ja einige zu Wort gemeldet.

    Vielleicht eröffnet sich dann auch einfach eine neue Perspektive(?).

    Wenn man in einem Rasseverein aktiv ist - dann hat man vielleicht auch einfach mehr Insiderwissen zu allem(?)... .

    Irgendwie wäre es nett, wenn Mopsbesitzer hier mal mitschreiben würden. X-)

    Denn diskutieren können wir hier ja einiges - aber wenn man vielleicht mehr im Rassewesen drin ist, könnte man viell. auch mehr bewegen(?).

    Ich habe ja mit Ausstellungen/Züchtern gar nichts weiter zu tun - demnach - kann ich nur wenn ich mit Leuten ins Gespräch komme generell etwas sagen - wobei ich dem flüchtig begegnetem Besitzer des Mopses ohne Nasenlänge und mit röchelndem Atem jetzt nicht ins Gesicht sagen wöllte, dass der Hund vermutlich ja keine gute gesundheitliche Lebensqualität hat... .

    Was können WIR ansonsten tun(?).

    Außer eben das Bewusstsein schärfen... .

    Also es WIRKTE ein wenig "psycho" - Halter unterhielt sich mit Begleitung und der Hund kreiselte eben immer so um den Halter herum.

    Vielleicht kommt es einem aber auch nur so vor, dass es etwas seltsam wirkt, wenn man für seinen eigenen Hund eben absolut nicht das 'wichtigste' ist. (Wichtig kann was leckeres in der Hand sein, aber ansonsten... )
    Ich kann mich z.B. durchaus 5 Minuten verstecken und Zoey schnüffelt einfach weiter vor sich hin. X-D
    Dann habe ich meistens keine Lust mehr - außerdem bin ich mir nie sicher, ob sie nicht eigentlich genau weiß, wo ich mich verstecke.

    Und klar - wenn ein Hund uns ignoriert, finde ich das nicht so schlimm.

    Aber der Hund war halt total zappelig und aktiv dabei(evtl. einfach die Rasse?) und starrte nur auf seinen Halter, der ihn aber ignorierte.

    Wie gesagt - ich kenne das eben überhaupt nicht - mag' ja sein, dass das ganz normal und total ok alles war. :)

    Ach, wen Zoey doch nen 'Arbeitsmodus' zum anschalten hätte... X-D

    Zum Thema halbwegs(auch, wenn evtl. nicht der richtige Thread) - gestern hatte Zoey einen Aussi gesehen und der lief die ganze Zeit um die Halterin herum und guckte nur zu ihr, hin und her und hin und her - ich dachte, der freut sich einfach auf den Spaziergang - Zoey saß dann da und wollte auf den warten, die Halterin sah jetzt nicht so aus, als dürfe absolut kein Kontakt sein - jo - und dann gingen sie nahe vorbei und der Hund würdigte Zoey keines Blickes, reagierte wirklich Null.

    Jetzt habe ich mich gefragt - ist das so 'trainiert' oder ist der so drüber gewesen, dass der seine Umwelt nicht wahrnimmt(?) und wie die Erde um die Sonne kreist?!

    Ich glaube nicht, dass es ein Kommando zum Ignorieren war, der ist schon von weitem einfach so angekreiselt gekommen... .

    @physioclaudi: Haha... ja, manchmal denke ich, dass sich Emil und Zoey vermutlich ein wenig ähnlich sind. ;-) Evtl. hast Du den "One in a ... thousand." oder so. X-)

    Wenn ich daran denke, dass mir gesagt wurde, dass Zoey mit eine der ruhigsten Welpen gewesen sei... O_o... ...

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    Also definitiv hat der Charakter/die Wesenszüge von Hunden auch was mit Genetik zu tun - und aber eben auch auf den Start ins Leben... eine Freundin von mir hat ja 2 Eurasier - aus guter Zucht.

    Und was haben die beiden nicht alles schon gemacht und wo waren sie nicht überall... - auch schon wirklich früh.

    Während Zoey bei sowas einfach nur ein Nervenbündel gewesen wäre... dass nur noch aus Fiepen und Rumzappeln bestanden hätte - sind die so gechillt.

    Und WIR haben immer total auf Ruhe geachtet und nicht zuviel zu machen etc... . (Evtl. ein Fehler? Hätte sie da 'durch' gemusst? Mehr Action?)

    Bei uns war immer 1 sehr actionreicher Tag - und es folgten 1-3 schlappe Tage, an denen Zoey fast nur schlafen konnte.
    Sie war auch immer total platt nach sowas.

    Ich glaube nicht, dass meine Freundin da einfach mit Beiden "Glück" hatte.
    Vom Wesen sind sie einfach total anders.

    Und was für sie z.B. bei ihren Hunden "total aufgedreht" ist - würde ich an Zoeystandard als 'normal' betrachten, nicht mal der Rede wert. X-D

    Wenn Zoey mal im Restaurant ruhig ist und sich hinlegt - yaaaay - Grund zur Riesenfreude!

    Die Eurasierhündinnen legen sich gleich gechillt hin.

    Bei uns war es allein ein mühsamer Weg, sie dahin zu bekommen, dass sie 'einfach' mal ruhig ist.

    Ich weiß nicht, vielleicht muss man auch mal so einen echt 'anstrengenden' Hund gehabt haben, um zu sehen, wie nicht selbstverständlich es eben auch sein kann, dass die einfachsten Sachen funktionieren. Ich sehe es ja immer nur andersrum - wie einfach es sein kann - und bei uns nun mal nicht ist. (Wertfrei beurteilt)

    Jagdtrieb etc. - da kann man trainieren, am konkreten Objekt, eine Grundaufgeregtheit, die dünnen Nerven - das finde ich echt schwierig, man kann den Hund ja nicht von grundauf ändern.
    Natürlich gibt es da auch Wege, aber ich glaube, es ist schon irgendwie was anderes.

    Ich glaube z.B. aus Zoey werden wir nie draußen eine ruhige entspannte Hündin machen können.

    Bei uns kommt halt noch der Faktor hinzu, dass Zoey zwar ab und an gerne mit uns übt(wenn es was leckeres gibt, dann sehr) - aber bei vielen Dingen auch einfach keine Lust hat/keinen Spaß daran hat und einfach Schnüffeln geht und sagt: "Bleib' mir bloß weg mit Deinen sinnlosen doofen Übungen *schnauf*."

    Und ich finde es gut, wenn es bei anderen gut läuft, aber lernen tue ICH jetzt für uns nichts daraus.
    Insofern lese ich 'Problembeiträge' eher etwas lieber, da sie für mich einfach interessanter sind, um daraus etwas zu ziehen.

    Zudem darf man halt nicht vergessen, dass bei dem einen, der hier schreibt: "Alles supertoll" - das muss nicht heißen, dass es für einen selbst auch 'supertoll' wäre, bzw. 'ausreichen' würde, um es so zu bezeichnen, denn jeder hat ja eine subjektive Sichtweise auf Dinge.