Beiträge von Mejin

    Ich dachte bisher immer, dass wenn bei einem Hund sich die Haut gelöst hat, dass das gar nicht gut ist... aber... - eine befreundete Hündin hat sich heute leider ein rostiges Metallteil(so ein hochstehender Draht) ins Bein gerammt.
    Wir waren (zum Glück) dabei und somit konnten wir eine Metallsäge organisieren und dann ging es zum Notdienst, mit baumelndem Metallteil. -_-(Hatten wir dann mit Verband noch fixiert)
    Dort wurde gereinigt - und dann die Wunde zugetackert - es sei sehr oberflächlich... Morgen dann zum Haustierarzt.

    Tetanus wurde nicht geimpft.

    Wächst Haut, wieder 'an', wenn es nicht 'großflächig' ist?

    Ich denke auch - alles was irgendwie zu einem gehört und das man sehr mag - wenn das kritisiert wird, dann springt der 'Beschützerinstikt' an.
    Die Aussenwirkung ist eben sehr wichtig.

    Ein "Der ist aber hässlich" - fände ich aber einfach nur sehr unhöflich.

    Wenn man nix nettes sagen kann, sagt man eben gar nichts.

    Ich bin zwar auch ein großer Fan von Ehrlichkeit - aber wer bin ich, darüber urteilen zu können, was hübsch ist - und was nicht.

    Ich kann nur sagen, was ich z.B. gut finde - und was nicht - aber auch das muss ich nicht jedem sagen.

    Leben und leben lassen... .

    Ich dene eben auch - man muss nix 'perfektes' haben, um es sehr sehr zu mögen.

    Wenn mir jemand ernsthaft sagt, dass sein Hund der beste, tollste etc. ist - und ihm wirklich NICHTS einfällt, was evtl. mal nicht so toll ist...
    da muss ich wieder an den Spruch denken - wenn etwas zu schön ist, um wahr zu sein - dann ist es das vermutlich auch nicht... ;-)

    Aber wenn man glücklich ist und anderen das nicht ungefragt dauernd ins Gesicht schmeißt - ist das doch gut!

    Bei uns ist es eher andersrum - wir sehen, was an unsere Hündin alles etwas strange ist und machen darüber auch kleine (liebgemeinte) Witzchen. ;-)

    Wenn jemand sagt, er finde sie hübsch, freuen wir uns natürlich, aber ... wie gesagt, wir haben ja nix gemacht und unseren Clownskopf halt so bekommen, wie sie ist.

    Als Mischlingsbesitzer ist man da aber vermutlich auch einfach nicht diesen 'Vergleichwerten' unterworfen.
    Während man ja z.B. Labradore aus einer bestimmten Linie viel besser 'äußerlich' beurteilen/vergleichen kann.
    Oder Geschwister aus einem Rassewurf.

    Ist das jetzt nur auf Rassehunde bezogen?
    Auf Ausstellungen?

    Denn ich für meinen Teil zumindest finde nicht, dass unsere Hündin 'die beste, tollste, schlauste, hübscheste' überhaupt ist.
    Ich bin dafür aber auch einfach nicht der Typ und finde es immer eher anstrengend, wenn Leute mit dem Satz kommen: "Aber natürlich ist sie die tollste, beste... etc. für mich."

    Und wenn es NICHT so ist - was wäre denn schlimm daran.
    Man mag' sie ja trotzdem und kann sie ja am liebsten haben.

    Ich bin ja dem Ausstellungswesen recht fremd, aber z.B. eine Freundin hat einen Hund, der wohl perfekt dem Rassestandart entspricht und wirklich alles abgeräumt hat, immer nur V-Bewertungen bekommt und da ist dann V3 schon 'schlecht'.

    Ich denke, in allem, wo man sich misst, ist man auch enttäuscht, wenn man nicht so gut wegkommt, wie insgeheim erhofft.
    Und seinen Hund, für dessen Aussehen man zwar überhaupt nichts 'getan' hat(außer die Stellungen trainieren und der Pflegezustand) - ist dann eben das, was man 'herzeigt' - gehört aber 'einem selbst' - und demnach nimmt es wieder persönlich, was da herauskommt an Bewertung.
    Ist für mich nur menschlich... .

    Aber wie gesagt - wenn man im Ausstellungswesen drinsteckt, sieht man vermutlich viel mehr die Auswüchse, die sowas haben kann.

    @'Mejin
    Das halbe Buch war ausschlaggebend.
    Klarer Vorteil zum Einbuch, da der Trend doch eher zum Zweitbuch geht. ;)

    LG, Friederike

    Ich stehe gerade auf dem Schlauch. X-D Und verstehe es nicht.

    (Ich hatte zu den 1,5 Büchern übrigens noch viel im Internet gelesen, sollte ich evtl. erwähnen. Das 1. Buch war übrigens was Allgemeines, das 2. Buch war konkret für den Einzug eines Hundes bestimmt mit Tipps...)

    Ja, wir haben sie auch immer abkühlen lassen/lauwarm gegeben - und z.T. auch eingefroren und dann je nach Bedarf gegeben.
    Manchmal haben wir noch etwas Hühnerbrühe(Hatte den Klassiker Huhn mit ganz dollem Matschreis mal gemacht früher) dazugegeben, aber eigentlich hat sie es dann später immer pur gefressen.

    /edit: Ich habe sie auch schon mal selbst gegessen. ;-) Schmeckt eigentlich ganz lecker - und mir hat sie auch geholfen!

    Ja, hatte ich auch überlegt, ob es sowas wie bei uns am Auge ist.
    Aber das kann ja auch krankhaft sein, wenn es zu oft vorkommt... :-/


    Ja, die Möhrensupper ist super, aber Du musst sie wirklich laaange kochen lassen!
    Das ist meistens bei uns auch die Schonkost. ;-)
    Einen Tag Fasten, dann langsam die Suppe... und dann kleine normal Portionen... .

    Ist es normal, dass die Vibrissen von nem Hund zucken?
    Bei Zoey ist mir das schon öfter aufgefallen.
    Sie liegt ruhig oder sitzt ruhig - aber auf einer Seite zucken regelmäßig die Tasthaare an der Schnauze.
    Ich dachte, das es evtl. daran liegt, dass sie sich irgendwo überkreuzen und dadurch ein 'Zucken' auslösen...
    Aber es ist wirklich so eine kleine Muskelzuckung... sehr regelmäßig, wenn es da ist.
    Zuck zuck zuck.

    Es ist nicht immer so, aber doch so oft, dass es mir dann und wann auffällt...
    (Ist auch nur eine Seite)

    Zur Eingangsfrage nochmal - also ich habe genau 1 Buch gelesen - und ein anderes halb, bevor unsere Hündin kam, zu mehr hatte irgendwie auch nicht so wirklich Lust.
    Aber das hat schon einiges gebracht, denn viele Dinge waren mir nicht so klar vorher.
    Ich bin nicht mit Hunden groß geworden, in meiner Familie gab es aber schon welche vor meiner Zeit.

    Aber da gab's die Methode mit Nase reinstuppsen und 'zeigen, wer der Boss ist' - da hatte ich schon Angst davor, dass Hunde dann so sind... in ihrer Rüpelphase.

    Aber dann kam Zoey und sie ist überhaupt nicht so, wie der Hund, den meine Eltern vor meiner Zeit mal hatten.

    Aber der war auch kein Großstadthund und hatte Garten und Haus.

    Letztendlich in einigen Situationen reagiert jeder aus dem 'Bauchgefühl', denke ich. Man würde den Hund von der Straße ziehen, wenn ein Auto kommt und er draufspringt-da denkt man sicherlich nicht darüber nach, ob ihm das jetzt so unangenehm ist irgendwie und ob man ihn da nicht freundlich wegclickern kann.

    Das ist so intuitive Dinge, die vermutlich bei jedem so gemacht werden...

    Aber viel ist eben auch Individualität.
    Dieses 'aus dem Bauchgefühl' - das mag eben bei manchen Hunden echt gut funktionieren, bei anderen aber eben nicht.
    Mit Zoey z.B. hat man keinen Schäferhund.
    Sie ist nicht wirklich an der Zusammenarbeit interessiert, wägt genau ab, wann sich was lohnt, hinterfragt und hat einen ziemlichen Dickkopf. Sie ist selbständig, aber auch unsicher.
    Sie kann sehr schnell rennen.
    Sie sammelt soviel Kram vom Boden auf.

    Da sind einfach ein paar Sachen, da hätte ich - wären wir nicht eh in der HuSchu gewesen - nicht genau gewusst, wie ich am Besten den Hund und das Ziel erreiche.
    Dann hätte ich schon recherchiert.

    Dafür bin ich z.B. eher der Typ. Ich mache mir einen groben Plan und dann mal sehen.
    Aber während für manche ein Ohrenziehen auch einfach 'aus dem Bauch heraus' ist - wäre das für mich ein No-Go.
    Genauso wie 'mal runterdrücken', 'mal ne Ansage machen'.

    Dafür bin ich einfach nicht der Typ.
    Wenn ich da auf mein Bauchgefühl gehört hätte, wäre ich einfach nur verzweifelt und traurig gewesen und hätte nicht gewusst, wie ich effektiv umlenken kann/reagieren kann.

    Das Bauchgefühl von dem einen mag dem anderen eben auch 'falsch' vorkommen.

    Ich denke, jeder sollte seinen Weg finden - und wie sehr man etwas "verkopfen" lässt, hängt doch von einem selbst ab.

    Wissen allerdings ist für mich immer nur von Vorteil - denn dann hat man ein Repertoire - und kann gucken, worauf man zugreifen möchte und auf was nicht aus den und den Gründen.

    Darum - ich finde es sehr gut, wenn man sich viel reinliest und informiert - und daraus seine Vorhaben entstehen lässt - und rausfiltert.

    Z.B. dass Hunde i.d.R nicht gerne am Kopf gestreichelt werden - dort, wo man aber oftmals erst hinfassen würde - das war mir zum Beispiel früher nicht bekannt, im Nachhinein aber total logisch.

    Oder das ein sich wegdrehender Hund dennoch das Streichel genießen kann - wusste ich auch nicht.

    Ich habe jetzt persönlich auch niemanden getroffen, der mir nur Vorträge hält, warum er dies oder jenes gerade macht.

    Darum sehe ich diese Problematik der Hunderziehung jetzt auch nicht so ... dramatisch. ;-D