Ich möchte nochmal erwähnen - auch nicht schwangere und kinderlose Leute können durchaus feststellen, dass selbst mit 'ruhigem'/unkompliziertem Kind nichts mehr ist wie vorher.
Früher sagte ich immer - mir ist klar, dass wenn das Kind kommt, ist das eigene Leben vorbei.
Man lebt eigentlich nur noch fürs Kind.
Und ja, klar hat man seine eigenen Vorlieben und so weiter usw. usw. - aber man trägt eben auch die Verantwortung für ein anderes Lebenwesen, das man bewusst 'erzeugt' hat, bzw. zu sich geholt hat (Adoption).
Ich sehe in meinem Bekanntenkreis - ja, bei allen hat sich das Leben mit Kind gewandelt - und auch als Außenstehender betrachtet man die Menschen automatisch anders, wenn sie Kinder bekommen.
Bei der Familie mit Hund - ja, der Hund muss zurückstecken.
Ich muss sagen, es ist einfach schön, nach Hause zu kommen und Ruhe zu haben, genieße die Hundezeit - ich genieße das auch sehr bewusst - und genauso bewusst würde ich mich vermutlich dann auch davon verabschieden, sollte ich mal Kinderpläne haben sollen.
Und dann würde ich hoffen, es läuft glatt, aber mich durchaus darauf einstellen, dass es das nicht tut und den Rest auf mich zukommen lassen.
Pläne was ich auf keinen Fall aufgeben wollen würde etc. würde ich erstmal nicht machen... - sondern mal sehen, was kommt.
Kann ja auch sein, das man sich verändert und die Pläne von gestern nicht mehr die der Zukunft sind.
So ähnlich war's beim Hund auch.
Und der war/ist kein "einfacher" Mitlauf-Hund. ![]()