Beiträge von Mejin

    @Sarah1: Ich beschwere mich doch gar nicht - ich glaube, das macht eher eine andere Person. ;-) Ja, vieles wird teurer, manches aber auch nicht. Es gibt noch nen anderen Weg, nicht das 'Spiel' mitzuspielen - einfach nicht züchten!
    Dass man jetzt den Preis auf 2000,- Euro setzen "muss" finde ich auch komisch. Aber dazu hatte ich mich auch schon geäußert.

    Die Deutschen sind Nr. 1 im Jammern, in Ländern, den es wesentlich schlechter geht, wird nicht soviel gejammert.
    Uns geht es wirklich gut im Verhältnis.
    Sonst kämen wir z.B. gar nicht auf den Gedanken Hunde zu züchten unter guten Bedingungen, sondern wären dabei alle 4 Jobs zu haben um irgendwie über die Runden zu kommen.

    Damit meine ich nicht, dass alles super ist und überall alles perfekt ist - bei weitem nicht.
    Aber statt zu sagen: "Ich muss 2000,- Euro nehmen für nen Welpen" - könnte man auch sagen - naja, mir geht's nicht so schlecht, ich komme ganz gut über die Runden, also kostet er z.B. 1200,- Euro.
    Außerdem engagiere ich mich noch im sozialen/ehrenamtlichen Bereich, damit sich was tut, dort, wo es nötig ist, ich spende was... etc... .

    Wenn jeder nur mit der Mentalität rangeht, immer "mehr" haben zu wollen und für alles und jedes bisschen Fitzelchen irgendwas zu verlangen - dann sind wir genau auf dem Kurs, den Du z.B. kritisierst.

    Niemand sagt, dass der Züchter "Der gute Samariter" sein soll, der seine Welpen verschenkt - aber naja... irgendwo... ist doch die Realität... am Winken(?).
    Wenn Du z.B. Yorkies(?) züchtest und dafür 2000,- Euro/Welpe verlangst - dann muss der deutsche Doggenhalter ja 2500,- Euro oder so verlangen, da mehr gefressen wird, das Auto größer sein muss, die Halsbänder/Geschirre... (?)

    Hm... . Naja, also ich weiß ja nicht.

    "Alle betreiben 100% Preissteigerung" ... klar. ;-)
    Alle.
    Die wird natürlich von jedem bezahlt - in allen Sparten - nur beim Züchter nicht.
    Darum geht es allen anderen ja auch supergut und Armut gibt's nicht!

    Ich finde auch, diese Vergleiche bringen nichts.

    Am Anfang der Industrialisierung war es auch noch ganz anders mit der Werteverteilung des Geldes - das würde ich trotzem nicht auf heute beziehen.

    Hm, ich weiß nicht... - Zoey ist in den ersten 5 Wochen vermutlich eher draußen gewesen, - ohne gewärmte Hütte.
    Später dann auf der Pflegestelle war sie in nem Außenzwinger/Bereich... mit Holzhütten und Decken drin - bzw. durfte auf nem großen Grundstück im Gras mit ihren Geschwistern herumlaufen.

    Das erste Mal, als sie auf dem Lamiatboden stand, wackelte sie, wie auf rohen Eiern.

    Stubenrein war sie schnell - aber als sie zu uns kam, war sie ja schon 16 Wochen alt oder älter(?).

    Sie mag' keinen Regen, sie liebt es zwar in der Sonne im Gras zu flätzen, aber wenn es dann kühl und klamm wird, möchte sie gerne wieder ins Warme hinein.
    Im Dunkeln ist sie sehr wachsam und gerade am Anfang war es nicht so, dass die "Geräusche der Nacht" sie kalt gelassen hätten. ;-)

    Ich glaube, man kann es evtl. auch etwas übertrieben sehen, dass der Hund mit 8 Wochen soviel erfahren MUSS - es ist doch noch viel Zeit danach.
    Ob jetzt der Züchter abends oft mit ihm rausgeht und der Hund somit weiß, dass der Mensch ihm die Türen öffnet, oder der Hund denkt, dass die Tür immer 'offensteht' ...

    Ich weiß nicht, ob es da SO viel Unterschied macht, ob 5-Sterne-Zwinger - oder Aufzucht mit direkter Familienanbindung.

    Ich habe mit dem Knabberzeugs bei Zoey nie angefangen, da es ja auch z.T. gefährlich sein kann, wenn der Hund sich verschluckt o.Ä. und Du nicht da bist.
    Zudem wollte ich nicht darauf angewiesen sein, dass ich immer was zu Knabbern für sie brauche, wenn ich gehe.

    Vielleicht könntest Du einfach mal am WE vermehrt das Alleinelassen trainieren.
    Unterschiedlich lang rausgehen, mal kurz, mal länger... . Damit es eben nicht die 0815-Struktur gibt, die niemals irgendwie abweichen darf.

    Wir sagen zu Zoey: "Wir kommen wieder."(wenn wir länger weg sind) oder: "Wir kommen gleich wieder."(wenn es nicht solange dauert)

    Das haben wir am Anfang damit trainiert, dass wir einfach in der Wohnung auch mal 'nicht verfügbar' waren.
    D.h. - unsere Anwesenheit bedeutet nicht, dass wir für sie auch wirklich 'da' sind.

    Und dann eben klassisch - immer mal wieder kurz raus usw., zu unterschiedlichen Zeiten, unterschiedlich lang.

    Evtl. wird's ihm dann irgendwann auch recht schnell langweilig.

    Wie lange würde er denn ohne Ansprechen Dir nachjaulen?

    Die gleiche Frage könnte man sich dann auch bei Mehrhundehaltern fragen - mit 4-5 oder mehr Hunden... .

    Ich glaube, man kann nicht jedem Hund die gleich Auferksamkeit zukommen lassen, wenn es z.B. 5 Hunde sind.
    Das gleicht sich dann evtl. durch den "Rudeleffekt" wieder aus irgendwie - also die Hunde sind dann auch glücklich ohne vom Menschen immer Einzelbeschäftigung zu erhalten... .

    Ich denke, bei kommerziellen Züchtern wäre der Übergang schwerer zu definieren, denn man muss einfach anders denken - also immer in petto haben, dass was nicht gut läuft und dann 'Ersatz' dafür haben.

    Ein 'normaler' Schweinemastbetrieb z.B. ist ja z.B. sehr kommerziell ausgelegt - der kleine Biohof mit seinen 6 Schweinen möchte natürlich auch gerne Geld verdienen, hat aber vermutlich sehr viel mehr Übersicht über seine 6 Schweine als ein Mastbetrieb mit x-Schweinen, wo es auf das einzelne nicht so ankommt.

    Der kommerzielle Züchter bräuchte evtl. auch 2 Würfe gleichzeitig, oder kurz hintereinander(?).

    Vom 'Gefühl' her wäre es für mich da irgendwie seltsam einen Welpen zu kaufen, da ich das Gefühl hätte, dass ihm weniger am Nachwuchs liegt, als die Zucht, die alle 2 Jahre mal nen Wurf hat... .

    Ja, das ist ein Problem mit den Preisen, die nicht gezahlt werden, leider wird sich da auch nichts ändern, wenn in den Branchen die Freiberufler ohne Gewerkschaft sich immer weiter selbst dumpen - irgendeinen doofen gibt's immer, das ist korrekt.
    Aber da ist es oft so, dass der Student nen Tagessatz von 100 Euro für irgendwas klasse findet - ich denke aber man wird unter Studenten eher weniger seriöse Züchter finden. ;-)

    Der Hobbytöpfer kann das tun - aber ohne Namen und Promotion sitzt er da mit seinen tollen Waren.
    Was ist auch künstlerisch überzeugend - das ist halt eine Frage des Geschmackes.

    Teuer bedeutet eben nicht immer gut - man sollte es sich immer noch einen Gedanken kosten lassen.

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    Achja - Rassehunden zuhauf in Tierheimen?
    In meiner 1 jährigen Suche nach nem Hund hatte ich alle Tierheime in der Umgebung und auch weiter weg abgesucht - es gab da eigentlich wenn dann nur selten Welpen - und die waren auch gleich alle weg - und ich glaube tatsächlich auch alles Mischlinge.

    Leider ist es meiner Erfahrung nach eben nicht so gewesen, dass man so viele unproblematische Hunde(und dann noch Welpen) in Tierheimen findet - leider.
    Und wenn das Tierheim dann auch noch die Tiere eh ungerne rausgibt... .

    Also so 'einfach' ist das dann auch nicht.

    Ich bleibe dabei - ja, der Zücher soll gerne einen Obulus verdienen, aber ich persönlich fände es etwas unschön, wenn mir jemand sagt, er liebt die Rasse, handelt aus Idealismus etc. ... - und dann die 2000 Euro+ verlangt.

    Ab einer bestimmten Grenze ist es nur noch "Deko" - z.B. der Bleistfift aus Mahagoni mit Blattgoldbezug - ist nicht wirklich besser als der Bleistift aus Magoni ohne Blattgoldbezug.

    Darum finde ich das Modell, dass ein Verein die Kosten deckelt(wie bei den Eurasiern) eigentlich ganz gut!

    @Die Swiffer: Vom privaten Hundehalter profitiert die Family, evtl. die Rasse auch, wenn sich mehr für sich interessieren(kann auch nat. gegenteilig sein).
    Wenn ich nen Joggingkurs besuche und dann Leuten zeige, was ich gelernt habe, dann profitieren die davon.

    Wenn ich was 'greifbares' herstelle - klar, dann kann man es sich entlohnen lassen, oder eben auch nicht, entweder mache ich es privat oder halt geschäftlich

    Es hat für mich nichts mit Neid zu tun, wenn man ein wenig hinterfragt.

    Ich finde es eben befremndlich, dass es bei der Hobbyzucht halt total akzeptiert wird alles zu bezahlen, was man so auflisten kann.

    Der Töpfermensch z.B. kann die Preise nicht auf Meißen-Niveau anziehen, wenn er nicht in der Position ist, da bezahlt ihm keiner die Ausbildung oder die Recherche, wenn er rumreist um neue Eindrücke zu gewinnen.

    Achja - die Zeitpauschale wurde aber als Stundenlohn in einigen Beispieln runtergerechnet.

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    Hohe Preise nicht immer gleich Qualität als Nachnamen. @Sarah1
    Nach Deiner Ansicht lernt man also ein Wesen nur wertschätzen, wenn man viel dafür bezahlt hat?
    Soso.

    Die Stories, wo Streuner aufgelesen wurden und die dann das ein und Alles wurden für den Menschen... die sind dann wohl nicht wahr?

    Wertschätzt Du den Menschen, der den Kram näht, wenn Du Adidas/Nike/Gucci/Prada etc. kaufst?
    Oder eher die Marke, das Marketing und evtl. den Designer?
    Oh, es ist teuer, dann muss es gut sein. Klaaar.
    Das Fuji-Wasser oder wie das heißt für 3 Euro für 0,25 Liter oder so - das ist teuer - Tests haben zwar gesagt, dass es sogar eher schlechter als Leitungswasser ist - aber heeey, es ist teuer, das muss gut sein!

    Ja, es wird niemand gezwungen - aber wenn irgendwann jemand sich nur noch nen Hinterhofwelpen leisten kann, als Rassehund - obwohl er so ein wunderbarer Besitzer wäre - dann finde ich das nicht "Top" - also diese Mentalität: "Nimm' alles, was Du kriegen kannst."

    Es ist schön, wenn man sich alles leisten kann, d.h. noch lange nicht, dass man es muss, oder nicht nach Alternativen schauen sollte.

    Denn wenn jeder immer mehr anzieht - da seine eigenen Welpen evtl. dann als 'billig' gelten - wo führt das hin?

    Ein Hund sollte nicht so eine Art von Luxus sein, oder? Er ist dein Hobby und Dein Begleiter... - ja, ich sehe "Hundekram" auch als ein Hobby, obwohl unsere Hündin Teil der Familie ist.

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    Ich kann auch nur sagen - als Selbstständiger zahlst Du am Anfang eben wirklich oft drauf. Und nein, es wird nicht jeder Preis gezahlt - schön wär's. ;-)

    Überall wird gehandelt.

    Ja, genau - ich rede eben auch nicht von der Zucht, die gewerblich abläuft.
    Ich glaube, da auch eher die Tendenz gelesen zu haben, dass die Leute da eher nicht kaufen würden, sondern lieber bei der "liebevollen kleineren Familienanbindungszucht" oder so.

    Und ja - ich sage nicht, dass es verwerflich wäre, sein Hobby zum Beruf gemacht zu haben - aber es ist dann einfach kein Hobby mehr(!) - sondern seine Berufstätigkeit - die man gerne ausführt.

    Man sagt ja nicht zu nem Kind, das früher in seinem Bobbycar rumgefahren ist und der nun Rennfahrer ist, dass das sein Hobby ist - zufällig verdient er aber damit auch Geld.
    Es ist dann sein Beruf - und wir sind nicht mehr beim Hobbyzüchter.

    Ich habe auch - ich wiederhole mich - nicht geschrieben, dass sie nichts von den Ausgaben wieder reingespielt bekommen sollen - nur ist die Preisspanne von 800-2000+ Euro eben wirklich sehr verwunderlich - für einen Hobbyisten.

    Eine Freundin von mir ist in einem Eurasierverein - und da wird jeder Welpe, egal aus welcher Verpaarung er entstammt für einen bestimmten Preis weggeben - der nach einigen genannten Preisen hier ja fast eher günstig klingt. Es ist immer derselbe Preis.

    Und nicht jeder Hobbyzüchter hat 3 große Hunde und muss in nem Auto schlafen - es gibt wirklich mittlerweile viele Gelegenheiten günstig oder umsonst irgendwo zu übernachten - auch mit Hund.

    Und immer wenn eben mal aufgezählt wird, was man alles so ausgibt und weshalb dieser und jener Preis doch gerechtfertigt sei - viel davon ist eben so 'der Züchter, der soviel ausgeben MUSS, darum MUSS er jetzt auch diesen und jeden Preis nehmen, sonst macht er nur Minus'... das muss so sein.

    Ich kenne wirklich wenige, die überhaupt Geld für ihre Hobbys so bekommen, wie sie sie ausführen. ;-)

    Wie gesagt - ich möchte ja gar nicht sagen, dass sie die Welpen im Glücksrad rausschieben sollen und danach am Hungertuch nagen(dann sollte man sich vermutlich eh überlegen, ob dass das Richtige ist...) - aber diese Auflistungen und "es muss finanziert werden, man hat soviele Ausgaben" - trifft auf jeden Hundehalter zu. Man hat viele Ausgaben, der Hund ist sein Hobby mit allem drum und dran.
    In Stunden aufzubrechen und sich einen Lohn auszurechnen - ist irgendwie seltsamn, wenn man es als Hobby hat - natürlich kommt man da theoretisch oft unter den Mindestlohn.

    Ich habe jetzt nen Joggingkurs bezahlt, da es mir Spaß macht und ich was lernen möchte und fitter werden möchte - ist also momentan auch mein "Hobby" - für das ich nur zahle.
    Wenn ich jetzt meinen Freunden zeige, was wir so gemacht haben und mit ihnen laufe - stelle ich nicht die Stundenuhr an und rechne danach ab.

    Es gibt auch Leute, die machen ihr Hobby, da es ihnen einfach Spaß macht - neben der Hauptbeschäftigung.

    Und die Mutter und die Welpen zu begleiten bis zum Auszug - das ist ja nun vermutlich auch etwas, was viel Mühe macht, aber eben auch Spaß.
    Genauso wie es evtl. Spaß macht mit den Vereinskollegen beim Seminar zu sein und über die bekannten Hunde zu quatschen.
    Und vielleicht war das Seminar in XYZ wo man jmd. kannte/kennt/schon immer mal hinwollte - statt später zu gehen zu ZYX, das näher gewesen wäre.
    Das ist dann sozusagen ein 'bezahlter Dienstausflug' - wenn es denn gewerblich wäre.

    Ich verüble es den Leuten keineswegs, wenn sie sich da einen Teil 'zurückholen' - aber es kommt mir bei vielen so vor, als MÜSSE man als Züchter ALLE Ausgaben mit einfließen lassen im Preis, da es so ein hartes Brot sei.

    Es ist doch wie gesagt ein Hobby und da steht doch eigentlich der Spaß im Vordergrund.
    Ein Hobby betreiben zu können, was Geld kostet - das ist doch eigentlich von Beginn an schon Luxus.

    Und da möchte man jetzt aber alles penibel aufrechnen und sogar noch den 'Stundenlohn' benennen?

    Ich find's einfach etwas seltsam.

    Wie gesagt - keiner soll irgendwas umsonst machen, wenn er das nicht möchte... und jeder soll mit Etwas(Geld?) das beflügeln, wass er unterstützenswert findet... - nur die Argumentation - mein Hobby ist teuer - finanziert es mir mit, ihr habt ja was davon(überspitzt gesagt) - und es soll noch was übrig bleiben - das ist für mich nicht unbedingt Sinnbild des Begriffes "Hobby".

    Wer sein Hobby zum Beruf macht - betreibt kein Hobby mehr, sondern hat es als Hauptbeschäftigung/Einnahmequelle.
    Entweder per Gewerbe oder freiberuflich - aber auch da zahlt man dann normal Einkommenssteuer und das ganz saftig. Von Krankenkasse/Versicherungen etc. nicht mal zu sprechen.

    Hundezucht als Gewerbe ist aber so wie ich es herauslese eher verpönt.

    Hundezucht sollte wie Hundehaltung natürlich nicht nur 'Gutbetuchten' möglich sein - aber tatsächlich gibt es Menschen, die bestimmt super mit nem eigenem Pferd wären und sich total toll darum kümmern würden - und auch ein Gestüt super leiten würden - können es aber nicht, da es eben sehr viel Geld kostet.
    Die suchen sich dann meistens eher Reitbeteiligung etc... .
    Es gibt ja dennoch auch Wege, dem nah zu sein, was man liebt.

    Ich habe außerdem nicht gesagt, dass es "gratis" sein sollte.
    Aber - viel mehr zu geben sollte eher freigestellt sein, als Standart werden.
    Ich denke eben - man kann nicht jeden Pups einberechnen.
    Was ist, wenn man zum Züchterseminar nicht in ein Hotel geht, sondern Couchsurfing macht, oder in ein Hostel... da pauschal immer so Zahlen anzusetzen und das 1:1 so umzulegen finde ich eben etwas befremdlich.
    Es ist eben sein eigenes Hobby, da steckt doch eigentlich immer ein Eigenanteil drin?

    Aus Liebe zur Rasse holt man sich ja auch z.B. seinen Rassehund - doch dafür bezahlt niemand Dich - und es ist eben leider nicht so, dass JEDER sich denn die 2000,- Euro für den Hund 'einfach zusammen' sparen kann 'wenn man es wirklich möchte'.

    Und pauschal zu sagen - jemand der das nicht kann, sollte keinen Hund halten - das kann man eben auch nicht so sagen.

    Wie gesagt, ein kleiner Obulus ist doch sicher okay, sich aber das beheizte Bällebad mit Whirlpoolfunktion(;-)) zu finanzieren - und darum z.B. die Preise raufzudrehen. Naja.

    Aber zum Glück kann man ja immer selbst als Käufer entscheiden, wo man sich nen Hund holt.

    In nem anderen Thread hatte ich mal gelesen, dass ne Family Schäferhunde züchtete - und davon tatsächlich gut leben konnte.
    Aber dann sollte man es auch nicht immer nur "Hobby" nennen...

    Auch immer dieses Einnahmen-Ausgabengerechne - klar, der gute Züchter bringt die Rasse voran und man möchte dann vielleicht auch Anerkennung zeigen, wie bei nem guten Trinkkeld nach einem feinen Restaurantbesuch.

    Aber Zucht ist halt immernoch Hobby und meistens eben kein Gewerbe... ich finde es immer komisch, "All die Ausgaben..." - jaaa, aber es hat eben auch niemand jemanden gezwungen Züchter zu werden und das ist eben Teil des Hobbys, dass man da selbst draufzahlt - so wie jeder Hundehalter für seinen Hund auch zahlt.
    Das Hobby macht einem Spaß - das sollte man doch eigentlich dann nicht 1:1 auf die, die eben nebeni davon auch profitieren umlegen, oder?

    Z.B. das HD/ED-Röntgen machen ja auch viele Hundebsitzer auch 'so' um zu wissen, woran sie sind, ohne es jmd. zu berechnen.

    Ich finde gute Züchter super, Tierschutz super... - engagierte Ups-Welpen-Besitzer - auch die verdienen Anerkennung, finde ich, müssen sie eben in kurzer Zeit eher nen Crashkurs machen... .

    Doch dass das Hobby Zucht finanziert werden soll - am besten vollends - mit Gewinn - ist doch meiner Meinung nach schon etwas seltsam - denn es ist doch immernoch ei Hobby, oder? Die 'normalen' laufenden Kosten vom Hund hat ja jeder andere auch... - also das auch noch zusätzlich evtl. einzubeziehen im Verkaufspreis - wäre auch seltsam, denke ich.

    Auf manchen amerik. Seiten weiß ich auch nicht Recht - da wird ja z.T. sehr teures gefrorenes Sperma von irgendeinem Hund verkauft - von ner Rasse, die da gerade Trend ist - und die Leute verdienen doch sicherlich wirklich gut daran.

    Der Unterschied des Ortes spielt wohl auch mit hinein(?).

    Deutschland geht's ja eigentlich wirklich recht gut - ein Welpe aus ner vergleichbaren Linie aus Spanien z.B. kostet aber dann möglicherweise doch weniger(?).

    Oder ist das nicht so und es ist länderübergreifend mit der Preisgestaltung(?).