Beiträge von Mejin

    Hier gibt es auch einen Welsh Terrier, der immer mit einer älteren Frau am Rollator unterwegs ist. Ich habe ihn bisher NUR an der (kürzer gestellten) Flexi da dran gesehen.
    Der geht auch genau das Tempo von der langsam schiebenden Frau mit.

    Ich denke auch - wenn er sein Leben lang nur das kennt... dann würde es ja auch nichts bringen, dauernd zu ziehen.

    Na gut, also dass sie so souverän wird, wie manch anderer Hund, das haben wir nie erwartet, dafür ist sie vom Wesen her schon total anders.

    Aaaber - früher waren Hunde eben anders ein 'Problem', das hatten wir gut hinbekommen, sie ignorierte andere Hunde eher.
    Nach und nach hat sie dann aber entdeckt, dass verbellen ja auch gehen könnte. Wir waren dann wieder im Begegnungstraining, gehen ja jetzt wieder hin.

    Es war früher eben so nicht Thema und kaum haben wir eine Sache ganz gut hinbekommen, kommt was neues hinzu, das ist es, was eben anstrengend ist.

    Männer mit Caps, gewisse Menschen, Roller - war nie ein Problem, gerade, wo etwas Ruhe reinkam, nope, wieder kommt etwas anderes hervor.

    Und daran merkt man halt, wie sensibel Zoey auch ist - seitdem dieser eine Skater um die Ecke gerast kam und sie sich so erschrocken hat - wir darauf reagiert.
    Gestern auch bei nem Inlineskater, der weiter weg war, den hatten wir nicht mal bemerkt.

    Ich glaube nicht, dass wir in der Hinsicht weiterkommen, wenn wir einfach ruhig weiterlaufen, denn das hatten wir da auch gemacht - und sie ist von sich aus losgegangen.
    Wir müssen da immer einen Blick drauf haben vorher - wir haben dann noch Z&B gemacht, dann ging's ganz gut, auch bei nem Kind mit nem Roller.
    Es kann sein, dass sie auch dieses Geräusch der Rollen verknüpft hat als "Gefahr".

    Und - wenn sie einmal etwas aufgeregt hat, ist sie erstmal auf Krawall gebürstet, da sie noch so auf der Schiene ist.

    Zudem - doch doch, Zoey kann ja mit anderen Hunden 'eigentlich' auch gut - wie gesagt, Freilauf - kein Prolem - ist ihr was unangenehm geht sie da lieber mit fiddlen raus, bzw. geht dann einfach zu uns.
    Ihre Freunde bis auf die jüngere Hündin - kein Problem, die dürfen frontal begrüßen, etc. .
    Manche fremde Hunde sind ihr auch sehr sympathisch, manche aber halt nicht.

    Ich glaube, was es so schwierig macht, ist dieses gelegentlich vorkommende Jackyll&Hyde-Verhalten von Zoey, da sind wir uns eben auch noch nicht GANZ sicher, ob nicht was gesundheitliches dahintersteckt.

    Bei der jüngeren Hündin kommt ja eben auch noch der Abend hinzu, der sehr ungünstig war, nachdem mein Freund nen Autounfall hatte, ihr geliebtes Dörrgerät lief... und es nachts war. Das kann sie natürlich auch einfach falsch eingespeichert haben bei der jüngeren - und da sollten wir halt dann wieder gegenkonditionieren.

    Und wenn sie z.B. ein anderer Hund fixieren würde - wäre die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Zoey darauf anspringt, bzw. sich zumindest auch groß macht.

    Mal sehen, was das Begegnungstraining bringt. Da in der Gruppe, als sie das erste Mal war, war der einzige Hund, wo sie getriggert wurde ein Akita,(Hündin) der aber eben von der Rasse her auch nicht gerade der Beschwichtigungskönig ist. X-D
    Die anderen waren kein Problem.

    Ich bin mal gespannt, ob sich durch das Begegnungstraining wieder was ändert, oder nicht. (:

    Es wurde beigepflichtet bei: "Auf Befindlichkeiten braucht keine Rücksicht genommen werden."

    Und ich hatte es auch schon früher im Verlauf geschrieben hier im Thread, wie sie eben eingeschränkt wird. (Oder war es im Körpersprachethread(?) weiß ich gerade nicht so genau, wenn es da war, kannst Du das natürlich nicht in der Ausführlichkeit wissen.)

    (Es heißt übrigens "lies bitte richtig"*klugscheißmodusaus*.X-))

    Ich schrieb entweder hier oder 'drüben' auf jeden Fall, dass wir nebeneinander hergehen und ich jetzt möchte, dass wir im Laufen ableinen und nicht so auf Kommando plötzlich.

    Ja, ich weiß, es ist meine Aufgabe zu blocken, aber tatsächlich ist es nicht immer so einfach machbar - eben auch wie da, als sie aus der Leine gesprungen ist, das war zu nah und sie war dann schon da und ich stand dann dazwischen, als Zoey rumbellte(und die jüngere dagegen), klar - aber da waren evtl. 1,5 Sekunden Zeit - da muss ich erstmal meine Masse in Bewegung bringen. >_>

    Ich muss Dir eindeutig bei der Leinensache widersprechen - nein, jemand der sieht, dass mein Hund angeleint ist, hat die Leine nicht loszulassen und den Hund zu uns kommen zu lassen und dann ist das halt unser Problem.
    Erzähl' das bitte mal dann den ganzen Kleinhundehaltern - okay, Labrador kommt angeschossen - aber kleiner Hund hat das gefälligst auszuhalten an der Leine, denn 'der macht ja nix' und ist halt deren Problem, dass der Hund kläfft.
    Ist ja die Befindlichkeit vom kleinen Hund dann, also Leinen frei für alle, ist ja egal, ob der Hund gegenüber angeleint ist oder nicht.

    Und der jüngere Hund, der eben nicht 'draufhaut' darf Zoey dann schön am Gechirr ziehen, unter ihrem Bauch durchlaufen und in die Ohren beißen? Und Zoey soll das gefälligst an der Leine dann aushalten, wo sie nicht ausweichen kann?
    Und wenn er zuerst abgeleint ist, darf er im Gras sitzen und lauern und dann auf sie, die angeleint ist zuschießen?
    Ne, sehe ich nicht so.
    Das ist für mich ein Grund, weshalb es zu Leinenaggressionen kommt - die Leine gibt somit eben keine Sicherheit mehr, sondern schränkt ein.
    Darum soll man meiner Meinung nach einen Hund auch anleinen, wenn man einen angeleinten Hund sieht.
    Wenn sie Zoey ignorieren würe, wäre es mir egal, aber sobald die Leine ab ist, kommt sie natürlich an. Das finde ich eben nicht gut.

    Ich teste übrigens nicht, ich bin eher dabei, meiner Freundin deutlich zu sagen, dass eben umdrehen jetzt noch nich gut ist und ableinen auch noch nicht.
    Denn zu schnell war die Leine mal so ab oder die jüngere ist aus der Leine gesprungen rückwärts und auf Zoey losgebrettert.
    Damit hat Zoey nur gelernt - Leine gibt auch keine Sicherheit.
    Und doch - jetzt hat meine Freundin da immer das Geschirr dran, damit das eben nicht passiert. Es ist 2x passiert und das mochte Zoey überhaupt nicht.

    Ich habe doch auch gesagt, dass ich Z&B mit ihr mache? Und Absitzen funktioniert bei ihr nur auf Entfernung. Auf einem Bürgersteig käme ich nicht auf die Idee sie absitzen zu lassen, wenn der andere Hund direkt sich an Mülltonnen vorbeiquetschen muss und wir sehr nah sind und Zoey im Falle des Falles auf die Hauptstraße kommen könnte.

    Und ich glaube, dass wenn ein Hund direkt neben uns fletschend auf meinen zuspringt(evtl. noch in 'ihrem Revier') und mein Hund den ignorieren soll - dass das eher die Königsdisziplin ist, da sind wir halt (noch) nicht.
    In der Großstadt hat man nun auch einfach nicht so die Gelegenheit immer weiträumig auszuweichen.

    Ja, Zoey ist ein totaler Frusthund in sehr vielen Lebenslagen. Es war überhaupt schon ne Leistung, dass ich mit ihr vor dem Supermarkt warten kann, ohne, dass sie laut rumjammert und wimmert.

    Ich glaube der Unterschied im Freilauf ist halt - es ist Platz da, an der Leine beim engen Bürgersteig halt nicht.
    Wir weichen ja immer da aus, wo es irgendwie geht, aber es geht eben nicht immer.

    Ich spreche sie wie gesagt bei Menschen auch an, wenn ich sehe, dass sie den schon anvisiert um abzuchecken.
    Es ist auch oft so, dass sie denkt, sie kenne den Menschen, feststellt, dass er es nicht ist und dann rumbellt.
    Wir sagen ihr vorher dann schon, dass wir ihn nicht kennen(das kennt sie eigentlich), aber wir müssen es wohl noch deutlicher vermitteln.

    Aber sorry, dass mit Leine kann ab und Zoey muss damit klarkommen - das kann ich echt nicht nachvollziehen.
    Beide lockere Leine oder ab mit der Leine, oder Leine ab und kein Anspielen von Zoey an der (kurzen) Leine - aber das geht halt nicht - also keine Leine ab.

    Was sie mit ihren Hunden ansonsten macht, tangiert mich nicht, die könne da freilaufen, wie sie wollen.

    Meistens geht mein Freund ja nachts mit ihr... . Aber er meint - wenn eine einzelne Person auf einmal auftaucht, ist es schlimmer, als wenn ganz viele Leute rumlaufen.

    Und Zoey bellt ja leider jetzt auch ab und an am Tag Leute an, die ihr unheimlich sind... .
    Was wagen die aber auch sie auch noch anzugucken. X-D

    Danke Euch!

    Hm, ich weiß es nicht genau. Es sind meistens Männer, die schwarze Sachen tragen/ausladende Sachen und/oder dazu noch Caps tragen.

    Irgendwie seltsam, da sie am Tag damit keine Probleme hatte.
    Oder sie muss sich daran gewöhnen, dass die Menschen nun wieder ausladender und dunkler gekleidet werden und vermummter... X-D

    Moment mal - ich möchte betonen - es war nicht SICHER, ob es was fressbares war.
    Wir VERMUTEN es evtl.
    Es kann auch sein, dass Zoey auf einmal Magenschmerzen/Rückenschmerzen, denn wirklich kurz darauf ging es ihr nicht gut und sie legte sich hin auf den Boden und züngelte mit zusammengekniffenen Augen.
    Es KANN sein, dass der Schmerz genau da kam, wo die Kleine in sie reingerannt ist oder so.
    Es kann sein, dass die Hündin als Zoey Schmerzen hatte einmal zu oft ruppig zu ihr war und sie da jetzt keine Geduld mehr hat, wie gesagt, sie wurde auch öfter mal von der andere umgerannt und rollte dann auf dem Boden herum.
    Da wäre es an meiner Freundin gewesen sie zu bremsen, darauf achten wir jetzt halt vermehrt.

    Das hätte ich als Info natürlich geben sollen, mein Fehler.

    UND - Zoey ist nicht bei allen so. Eine andere Hündin darf neben ihr sie anpföteln, während sie Apfel frisst, ein anderer Hundekumpel darf runtergefallene Leckerlies aufsammeln.
    Ich kann den 3 Hunden Leckerlies ausgeben, während sie beieinander sitzen.
    Sie weiß sehr wohl, dass ich das da dann austeile und sie nix zu melden hat.

    In einer normalen Situation warnt sie auch vorher und dreht nicht gleich völlig durch. Z.B. wenn auf der Hundewiese Hunde ankommen und sie von ihrem Wassernapf drängen wollen.

    Der Tag mit den Brotkrümeln war so, dass ihre eine Hundefreundin dabei war und der kleine Hund vom Typ her sehr aktiv ist und eben gerne wie ich auch sagte mal auf den Hinterbeinen steht in der Flexi und mit den Vorderpfoten herumrudert und wimmert.
    Es KÖNNEN die Brotkrümmeln - wenn es denn welche waren - gewesen sein, es KANN auch sein, dass sie kein Bock hatte, dass er sich dazwischendrängt bei ihrer Freundin und sich und es kann sein, dass sie herumflitzende zappelige Hunde nicht mehr so mag.

    Natürlich ist die Reaktion nicht akzeptabel, aber es ist NICHT so, dass sie das gemeingefährliche Ding ist, was ALLES zerlegen und zerschreddern möchte.

    Wir waren gefühlt 10 Mal oder so beim TA aufgrund ihres Knies, waren mit ihr bei 2 Physios - momentan sieht es aus, als würde sie schmerzfrei laufen.

    Demnächst nochmal TA wegen ihrer Allergie und nochmal Analdrüsen, da spreche ich es nochmal an.
    Sie sieht ansonsten aber fit aus... .

    Und wie gesagt, Begegnungstraining fangen wir wieder an.

    Nach der Einzelstunde sagte unsere Trainerin ja auch, wir sollen ruhig OFT zusammen ruhig gehen und immer wieder Pausen einbauen.

    Wenn wir eine Weile nebeneinandergehen ist es dann oft auch Zoey, die Spielaufforderrungen macht - eher zu der älteren hin, aber dann auch bei der jüngeren.

    Dass es nicht gut ist für andere Hunde weiß ich auch - und dass sie nicht wissen können, wenn da irgendwo was liegt - wissen wir ja auch nicht und ja, es ist nicht ok.

    Ich kann Zoey ohne Bedenken an der Hundewiese ableinen, sie verhält sich da deeskalierend, geht mit mir aber lieber am Rand mit und guckt mal, wenn ein anderer Hund da ist und kommt und wenn er nicht 'passt' geht man halt getrennte Wege weiter, oder wenn er nicht aufhören möchte, von ihr wegzugehen, blocke ich den und nehme Zoey aus der Situation raus.

    Ja, ich hab auch mehr als 1x Sch*iße vom MK abgewischt - der Grund, weshalb sie ihn momentan nicht mehr trägt ist, dass es sehr viel besser mit dem Aufsammeln geworden ist.
    Wenn ich mir nicht sicher bin oder sehe, dass sie nur sucht, kommt der aber wieder rauf, ich habe ihn fast immer dabei.
    Man kann es bei Zoey manchmal schon ganz gut sehen, in welcher 'Stimmung' sie gerade ist.

    An dem Tag, als das mit der jüngeren passiert ist, waren 2 Spaziergänge vorausgegangen, wo alles gut lief - da war aber ich auch am managen und aufpassen, diesmal war mein Freund primär da und wollte sie auch ableinen, wovon ich eher abgeraten hatte, da ich wusste, dass da ein Menschenhaufen an anderer Stelle lag.

    Also wir werden zum Begegnungstraining gehen, ich bin mir sehr sicher, dass wir nicht zuviel mit Zoey machen - denn es wird nur dann schlimmer, wenn sie 4 Tage z.B. hintereinander total aufregende Tage hatte mit viel Hektik usw., total müde und fertig ist(auch im Geiste) - und das ist selten.

    Bei unserer Freundin ist es auch leider oft so, dass die Leine schon ab ist, bevor ich was sagen kann - da muss ich auch immer sehr aufpassen - denn am Ende springt die jüngere um Zoey herum und Zoey ist noch noch an der Leine, das geht halt auch nicht.
    Das war auch wieder so eine Situation letztens, ich war mir auch nicht sicher, ob es klug ist Zoey da abzuleinen.
    Hätte ich mich mal lieber durchgesetzt. >_>

    Und ich weiß, dass es "Schäden" bei anderen Hunden anrichten kann, ich seh's ja selbst bei unserer.
    Sie wurde gejagt, umkreist von ihrer Erzfeindin, die sie permanent anbellte, währen der Halter nur "Name, Nein" rief anstatt sie abzuholen(da war ich auch nicht dabei). Und die hat schon ein paar Mal an andere Hunde getackert.

    Und ja, sie war sehr stürmisch früher und daran haben wir ja gearbeitet.
    Aber wenn sie "Grenzen überschritten und sich Freiheiten herausgenommen hat" - dann war es dann da okay, dass die anderen Hunde ihr eins auf den Deckel gegeben haben(?). Wer bewertet das nach welcher Situation... .
    Und doch, sie war unsicher - und sie war sehr unterwürfig und extrem beschwichtigend.

    Doch leider wurden ihre Signale auch öfter ignoriert von Hunden und sie über die Wiese getrieben, weshalb ich dann natürlich auch nicht mehr bei den Hunden mit ihr hingegangen bin.

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    Achso - und wir probieren bei anderen Hunde auch nicht aus.
    Wenn ich Hunde nicht kenne an der Leine gibt es keinen Kontakt.
    Ich belohne durch Z&B, oder Augenkontakt zu mir, wobei mir Z&B lieber ist, denn dann ist der Hund nicht 'auf einmal da'.

    Ohne Leine bei einer flüchtigen Begegnung passiert auch nichts, da geht man dann wieder seiner Wege.

    Ich sehe auch oft, dass Zoey bei Hunden an der Leine reagiert, die selbst anfangen zu schleichen z.B. oder erst anfangen - da lässt sich Zoey dann gerne drauf ein. Außer es sind kleine Hunde, da ignoriert sie das öfter.

    Nuja, mal sehen, wie sich das mit Begegnungstraining entwickelt - und wir werden dann weiterhin ruhige Spaziergänge machen, mit Tobezeit, aber das auch managen.
    Denn wir teilen uns ja nun nen Garten zusammen und das soll ja irgendwann auch funktionieren, ohne, dass wir immer gemeinsam reinkommen müssen.

    Danke für die Beispiele.

    Also laut unserer Trainerin ist es bei Zoey wohl eher Unsicherheit.

    Bei dem gemeinsamen Spaziergang mit den 2 Hundefreunden habe Zoey starke Beschwichtigungssignale gezeigt, es gäbe beim Spiel sehr schöne Sequenzen, man sähe, dass sie sich gut kennen würden.

    Das Ding ist, dass ich klar mittlerweile schon ziemlich genau gucke, wo Zoey wieder mal Anfälle bekommen könnte.
    Aber ich hab's mal getestet und die Leine lockerer und sie weiter gelassen, wie immer bevor sie anfing - und bin unverändert weitergegangen, bewusst darauf achtend, dass ich nicht zucke oder so.
    Zoey ist trotzdem am Rumblaffen gewesen, bzw. hatte den Ansatz, dann hatte ich sie ermahnt.
    Evtl. war ich auch nicht überzeugend genug in meiner 'ich gehe einfach weiter dahin'-Haltung.

    Aber sie gruselt sich eindeutig vor einigem, hat nur gemerkt, dass z.T. die Dinge auch gehen.
    Z.B. Hunde, die sie angemacht haben/aufdringlich waren.

    Letztens war ein Kumpel mit Schirmmütze bei uns zu Besuch im Garten - da hatte sie Schiss und bellte ihn an.
    Er gab ihr Leckerlies, es wurde besser, aber sie war immernoch total unsicher. Die Ohren angelegt, leicht geduckt... usw., man sah - es war ihr unangenehm.
    Später war mal ein Vater mit Kind an einer Wiese und Zoeys Lefzen gingen wieder leicht nach vorne - der Mann hatte auch ein Cap auf.
    (Das nahm er dann auch noch ab, aber Zoey wollte trotzdem nicht hin)
    Mein Freund meinte, ich müsse einfach mal ein Cap den ganzen Tag zu Hause tragen.

    Als ich das Cap mal so meinem Freund und mir aufgesetzt habe, hat man richtig auch gemerkt, wie Zoey das unangenehm war, dass da auf einmal sowas auf uns war.

    Oder sie hatte mal einen Ansetzter zum Motzen und das Bellen wurde dann irgendwie zu sonem Jaulen und verstummte dann eher in Richtung überrascht, so nach dem Motto: "Moment mal, der macht ja gar nix, da rege ich mich wohl gerade umsonst auf."

    Vielleicht gibt es auch noch mal einen Unterschied zwischen Unsicher und sensibel.
    Sensibel ist sie auf jeden Fall - was aber nicht heißt, dass sie vor uns rumkriecht, wenn wir laut werden.
    Nein, da rennt sie lieber schnell weg immer weiter und ist gestresst.

    Letztens meinte mein Freund bei nem langen Spaziergang mit ein paar Freunden von uns, dass Zoey immer wenn uns jemand entgegen kam zu mir geguckt hätte.

    Das finde ich ja eigentlich auch nicht schlecht, wenn sie sieht, dass ich weiter vor mich hinlaber, dann sieht sie ja, dass alles okay ist. Sollte man meinen.

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    Dinge, die ein Hund nicht machen soll - ich denke, das weiß jeder mit betroffenem Hund schon ganz gut.
    Wie er damit umgeht ist eine andere Sache.
    Ich fänd's aber nicht so nett, wenn man sich kennt und dann seinen Hund extra zu meinen lässt, wenn man weiß, dass er Futter (noch) verteidigt.

    Auf die Befindlichkeit nehme ich dann doch Rücksicht. Genauso wie wenn Zoey Angst vor nem riesigen Müllabfuhrwagen hat - dann zerre ich sie auch nicht extra dahin, sondern gehe möglichst neutral weiter.

    Oder wenn ich sehe, dass jmd. z.B. mit Junghund am Kämpfen ist, da der zu uns möchte, dann gehe ich auch nicht direkt auf sie zu, sondern wechsle nach Möglichkeit die Straßenseite/gehe auf Abstand.
    Das gehört für mich auch zur Rücksichtsnahme dazu.
    Wenn man SIEHT, dass jmd. gerade trainiert, umso mehr.

    Und dieses 'klappt ja wunderbar'-auch wenn sie sich nicht mögen - ja, kann klappen, aber kann auch irgendwann mal in einem unbedachten Moment richtig eskalieren.
    So wie wenn man z.B. dem Hund unbewusst das Knurren verbietet oder so - das kann ja richtig schief gehen und ist ja z.T. schon leicht gemacht. Man sagt nur "Nein", beim Ansatz vom Knurren - und der Hund denkt, er darf nicht knurren.
    Dann folgt evtl. nächstes Mal gleich das Tackern.

    Das Knurren ist ja einfach nur Kommunikation.

    Ich versuche Zoey immer anzusprechen und die Aufmerksamkeit zu bekommen, ich glaube mit nem 'Nein', würde ich es eher schlimmer machen.

    Z.B. hatten wir es einmal, als wir im Gartenhaus waren und es anfing zu regnen, Zoey war müde und legte sich auf den Teppich. Die Kleine kam an und Zoey knurrte einmal leise.
    Die andere ging weg, ich war mir nicht sicher, ob ich es richtig gehört hatte.
    Dann kam sie nochmal an und wollte wieder Action - Zoey knurrte nochmal leise, die Kleine drehte wieder ab und irgendwann bald schnarchten alle Hunde.

    Zoey findet irgendwie manchmal das Maß nicht, so scheint es mir.
    Ihre Stufen steigen sehr stark sehr schnell an.

    Während die ältere Hündin mit der die Kleine zusammenlebt fast gar keine Grenzen aufzeigt, dreht Zoey halt einfach sehr hoch und wird extrem.
    Z.B. als sie umgerannt wurde.
    Evtl. tat ihr aber auch was weh.

    Andererseits - manchmal hackt die jüngere in ihr Ohr oder sonstwohin - offenbar zu doll - Zoey winselt/fiept dann kläglich, macht aber ansonsten nichts, lässt sich dann auch zu mir rufen.

    Die letzten Mal haben wir immer, als die Jüngere anfing so im Spiel zu knurren und zu bellen unterbrochen und ne kurze Pause eingefordert.
    Das hat gut funktioniert.
    Sogar 2x Frontalbegrüßung ging gut(ungewollt).

    Evtl. können auch viele Hunde tatsächlich nicht so gut kommunizieren/haben nen anderen Grundausdruck, denn es gibt immer mal wieder Beispiele, wo ein anderer Hund Zoey total symphatisch ist und sie ihn einfach so mag irgendwie.
    Manchmal fiddlet sie auch, da hole ich sie dann auch raus und rufe sie zu mir.

    Wir hatten es ja auch mal probiert uns über jeden Hund zu freuen, den wir sehen - hat aber auch nicht geklappt, ich glaube, sie war dann eher aufgeregt und enttäuscht, als es bloß son anderer Hund war. X-)

    Z&B geht aber ganz gut auf Abstand und wenn es nicht die Hassobjekte sind.

    Ich mosere zwar viel über Zoey, aber sie hat echt auch schöne Seiten, möchte ich betonen... z.B. ist sie mit kleinen Kindern echt lieb... und generell auch ein wirklich toller Hund, mit vielen Facetten, die wunderbar sind!

    Als Ersthund allerdings ist sie nicht gerade der Typ Hund, der es einem einfach macht. :,-)

    Aber das muss sie ja auch nicht sein. Zum Glück hatten wir uns den Hund ohne jegliche Erwartungen geholt... insofern ist das alles jetzt auch nicht so 'schlimm'.
    Ich sagte schon mal einem Mann, der meinte, ich sollte mal ordentlich die Rütteldose anwenden für unser Fressproblem - ich hätte ja noch Zeit das anders mit ihr zu lernen - ein ganzes Hundeleben lang!

    US Zyste geht doch nicht, dachte ich?

    ---

    Und ich hole mir gerne Tipps, aber weniger gerne Vorwürfe oder Absolutionen.

    Ich lese gerne quer, was andere so gemacht haben, um mir eben neue Infos zu holen und neue Ideen zu bekommen.

    Es ist aber nicht so, dass ich total unwissend und orientierungslos wäre und mir auch nicht bewusst wäre, dass sich das Benehmen nicht gehört von Zoey.

    Aber ein "Hat sie nicht zu machen", würde ich nicht bei jemanden schreiben, der Ideen sucht, sondern eher Vorschläge schreiben.