Beiträge von Mejin

    @Helfstyna: Das schrieb' ich ja auch nicht, dass es sich ausschließt. Aber die Auswahl könnte ja auch besser sein als vier oder fünf Blutlinien.

    Das ist aber eben bei den Gebrauchshunden auch ein Sondernfall, denke ich. Gerade die, die nicht nur 'for Fun' Sport machen, sondern gegebenenfalls noch eingesetzt werden bei 'richtiger' Arbeit - da braucht man ja nen verlässlichen Hund. So zum Beispiel bei Rettungshunden.

    Da kann ich verstehen, dass man dann eher darauf achtet..

    Aber der 0815 - Familien-Labrador - da geht's wenn dann überhaupt eher um Showtitel(?). In nem anderen Thread klang es aber auch mal so raus, dass den Meisten Hundebsitzern die Titel der Eltern total egal seien.
    Entweder haben die also gelogen oder es waren halt alles eher Begleithunde(?).

    @Murmelchen: Dass der Verein nur die Hunde fördert(?) und nicht mal nen anderen vorschlägt, der als Verpaarung besser passt und dafür dem potentiellen wurfwilligen Besitzer das mal schmackhaft macht - statt evtl. auch ihre tollen Leistungshunde auf Seite 1 zu packen und zu zeigen, wie toll sie sind?

    Ich kann mir z.B. das auch nicht als sinnvoll vorstellen, dass jemand lieber nen Rüden mit X-Titeln nimmt, statt einen, der weniger hat, aber genetisch halt super passt/vom Wesen her sehr gut passen würde aus seiner Linie.

    Oder gibt es soviele Kandidaten mit X-Titeln und dann auch noch den anderen gleich guten Voraussetzungen, die das auch alles mitbringen?

    Hm, aber wenn nur auf 'Leistung' geguckt wird beim Rüden - ist das doch n Problem vom Verein, oder nicht und den Leuten, die das dann mitmachen?
    Oder ist das dann so der 'Sportwagen'-Faktor - der hat so "tolle" Preise gewonnen bei XYZ - der ist Luxus und hat vermutlich den riesigen Motor, statt dem 'normalen'?

    Immer weiter und toller in ner Sportart sagt ja noch nichts über wirklich gute Gene für die Rasse aus... .

    Und die Meisten Hunde, die nen neuen Besitzer finden, sind ja nicht unbedingt Gebrauchsrassen - bzw. da Leute, die züchten, gibt es im Verhältnis zu allen anderen Rassen vermutlich auch eher weniger?

    Ich glaube, es ging ja jetzt auch nicht um Gebrauchshunderassen, sondern Rassen allgemein - und da habe ich schon das Gefühl, dass auch die Hündin "tolle (Show)Titel" haben sollte.
    Dann gibt's da halt die "Traumverpaarung" Champion X und Champion Z - wohooo, was für tolle Hunde... .

    @bordy: Weshalb hat ein Deckrüdenbesitzer evtl. höheren Aufwand als ein Hündinnenbesitzer?

    Von einer Freundin bekomme ich mit, dass es auch für eine Hündin ziemlich viele Untersuchungen etc. geben muss ... - und - ganz zu schweigen von den möglichen Geburtskomplikationen/Komplikationen in/nach der Trächtigkeit... - würde ich eigentlich eher die Hündin als risikobehafteter sehen.

    Auch fährt die Hündin ja oft zum Decken und nicht unbedingt andersrum... .

    Wir haben ja seit neustem auch n Mantel für Zoey! :D
    Wenn wir wandern sind und dann stehenbleiben, hatte ich das Gefühl, dass sie rumfiepte, da ihr kalt war.
    Und ne Decke ist leider auch schnell abgeschüttelt - bzw. sie kann sich dann nicht bewegen damit.

    Also mal sehen - ob sie den diesen Winter mal anbekommt!

    Ehrlich gesagt - ein wenig frieren ab und an finde ich auch nicht so schlimm.

    Mir wird auch bei Jahresübergängen zu kälteren Temperaturen schneller kalt, aber ich versuche nicht gleich die dickste Jacke anzuziehen, sondern mich auch ein wenig daran zu gewöhnen.

    Oder - beim Joggen ziehe ich mich auch nicht ZU dick an, eher so dünn, dass es ohne Laufen kalt ist.
    Aber wenn man dann in Bewegung kommt... geht's.

    Nur das Stehenbleiben ist dann halt ein Problem.

    Bestimmt ziehen manche Hundehalter auch ihren Hund eeetwas zu fix an, da es soviel Angebot und Einfluss gibt - das kann ich mir zumindest vorstellen, so nach dem Motto: "Der bewegt sich dann nicht, wenn ihm kalt ist." - aber evtl. würde er es halt doch dann tun, wenn genug Anreiz gegeben ist - und der Hund es evtl. auch 'lernt', dass es besser wird, wenn er mitläuft.

    Der Hund kann ja auch nicht sagen: "Zieh' mir das Teil wieder aus, ich möchte rumrennen, mir wird zu heiß, darum renne ich nicht mehr soviel rum."
    Dann denke ich mir - lieber andersrum. X-)

    Ich gehe jetzt nur von einem gesunden Hund aus, der fit ist, nicht von irgendeinem angeschlagenen/alten etc... .

    Aber ich denke auch - Kleidung ist meistens jetzt kein primäres Leiden für den Hund.
    Es wirkt allenfalls manchmal etwas albern.

    Zum Thema Gewicht - also ja, es ist super, wenn man den Hund selbst tragen kann - aber dann dürfte man ja besonders als Frau nie nen größeren/schwereren Hund halten(oder gar zwei)... - also ich denke eher - man müsste immer eine Möglichkeit haben, den Hund im Falle des Falles transportieren zu können.

    Im Besten Fall für kurze Strecken eben auch allein.

    Ich habe hier auch schon von Leuten gelesen, die ihren Hund dann gerollt hätten etc. .

    Das mit der Gesundheit hatte ich jetzt irgendwie überlesen - aber ja, im Falles des Falles - der Hund wäre dann 'Dein' Hund? Oder der von Deinem Freund? Das mit dem 'falls' mal was in der Beziehung nicht so gut läuft - sollte man, wie auch viele geschrieben haben - ja auch immer mitbedenken.

    Wie gesagt - ich mag' den Akita auch sehr - optisch und charakterlich ist er bestimmt auch sehr faszinierend - aber ich gehe gerne mit anderen Leuten mal zusammen auf nen Ausflug oder wandern... - und bis unsere 2 war - war sie z.B. total verträglich.

    Jetzt pöbelt sie gerne mal - sie ist eben erwachsen geworden - wenn ich mir das mit einer Rasse vorstelle, bei der die 'Gefahr' relativ hoch ist, dass sie unverträglich werden - hm... also ich hätte es schade gefunden, dann viele Dinge, die wir mit anderen Hunden zusammen gemacht haben, nicht hätte machen zu können.

    Jetzt braucht unsere recht viel Management - ein 'nebenbei' Hund wird sie nie sein - und auch das 'wir treffen uns mit XYZ und gehen einfach mal los' - geht nur bei wenigen Hunden, die sie kennt.

    Aber da ist natürlich jeder anders - dennoch lese ich ja bei Euch eher raus, dass Ihr eher nen 'unkomplizierten netten' Hund sucht.

    Dein Freund kann sich ja gerne weiter informieren, solange er da auch noch ein offenes Ohr für Dich hat und sich nicht so sehr versteift.

    Ich dachte auch, was wäre das schön, mit Hund auf der Wiese zu sitzen, zu kraulen... und Rumzugucken.
    In den 1,5 Jahren wäre das bei unserer eher undenkbar gewesen, das musste ich explizit mit ihr üben - und heute kann ich das zwar mal schon machen - aber mein Finger schwebt dann trotzdem über dem Geschirr um sie im Falle des Falles festzuhalten.

    Ein Hund mit mehr Interesse an Dir und an dem was Du tust - der nicht alles erstmal abwägt - kann wirklich(!) sovieles einfacher machen.

    Unsere z.B. - man sagt 'Zoey Sitz' total nett - und alle anderen Hunde sitzen und himmeln ihre Besitzer an, Zoey schaut sich erstmal um, überlegt... sinniert... .
    Das ist ganz witzig für Außenstehende, wenn man es hört und so erzählt - aber es kann eben auch sehr nervig sein, immer so um den Hund und seine Aufmerksamkeit buhlen zu müssen, da er von sich aus nicht soviel Lust hat, 'Deine' Sachen zu machen. Selbst, wenn es da was abzustauben gibt.
    Wenn nicht die Delikatesse dabei ist, hat man bei unserer oftmals keine Chance - oder wirft den Ball - und darf den dann selbst holen.

    Es gibt wie gesagt viele Rassen, die einfach in ihrer Genetik ein Grundinteresse an der Zusammenarbeit mit ihrem Menschen haben - es scheint mir so, als würdet Ihr das eigentlich lieber wollen.

    Und - auch wenn man evtl. den Hund auch mit als 'Statussymbol' haben möchte - so ein Tierchen schleicht sich eigentlich schon emotional nah an einen heran nach einer Weile, man sieht dann eher den Charakter und den 'Typ' im Hund - und Äußerlichkeiten werden nebensächlich.

    Deshalb - örtliches Tierheim und mal nem Hund näherkommen - das ist sicher wirklich ratsam!!

    Ich habe mir 2 Shirts von "Thoni Mara" gekauft... - produzieren wohl fair(?).
    Vivobarefoot sind glaube ich ganz gut(aber halt Barfußschuhe)... . Dann noch "Lunge" - die Schuhe sind wohl auch ok.

    Dann gibt's noch Pyua...(sind eher ner Snowboardmarke, aber es gibt auch ein paar Shirts)

    Ansonsten empfiehlt sich so ein Portal wie "Avocadostore" um das mal durchzuschauen.

    Ich meine "Vaude" hätte auch an nem Programm teilgenommen, dass für ein Mindestmaß an sozialem und umweltschonenden Umgang garantiert.
    Genauso wie "Patagonia".

    "Engel sports" ist wohl auch fair produziert.

    Also es gibt einige Marken, aber es ist leider doch noch ein Nischenprodukt... - ich habe auch echt schon sehr gesucht...

    Schaut' doch echt mal im örtlichen Tierheim, ob Ihr mal Gassigänger sein dürft... - ich glaube, es ist bei Euch wirklich noch recht theoretisch.
    Ich habe das vorher z.B. nicht gemacht - dann kam unsere an, angepinkelt und aus Stress sehr 'duftend'.
    Da ist mir spontan erstmal etwas übel geworden. :-D
    Wenn Ihr schon so viel plant - dann wäre ein 'Hund näher kennenlernen' doch sicher auch drin?

    Hundefell ist ziemlich gut selbstreinigend - aber natürlich verpufft der Schmutz nicht - sondern landet dann auf dem Boden.
    Du kannst getrockneten Schlamm gut ausbürsten.

    Das Eurasierfell ist recht unkompliziert - im Fellwechsel kommt echt viel raus, aber es ist recht 'kompakt' rauszubürsten.

    Barf kostet uns im Monat für unseren ca. 23-Kilo-Hund ca. 100 Euro(?). Sie bekommt Fleisch von ner Frischfleischtheke und Biogemüse/Obst - es geht also sicherlich noch günstiger.

    Und - ne Dusche reicht vermutlich auch, wenn der Hund gut daran gewöhnt ist.

    Aber auch nicht jeder Hund suhlt sich im Schlamm.

    Einmal habe ich nen Akita Inu in Hamburg gesehen, der schlenderte da gemütlich neben seiner Besitzerin entlang.
    Das war schon sehr schön anzusehen, der Hund... - aber ... wie gesagt, dagegen stehen viele andere Eindrücke/Berichte - und ich weiß auch nicht, wie der Hund wäre, wäre ein anderer Hund auf einmal aufgetaucht.

    Ich schmachte also Akita weiterhin an - aber aus der Ferne... .

    Wir wohnen ja auch in einer Großstadt - und ein weniger selbstständig denkender Hund - der macht es da einem wirklich einfacher.
    Da ist auch nicht mehr alles 'Erziehungssache' - manche Hunde bringen einfach schon die Grundgenetik mit/das Interesse daran mit dem Menschen etwas zu machen.
    Bei unserer kommen nun einfach einige Dinge zusammen, die es nicht 'einfach' machen - während sehr viele User mittlerweile 2 Hunde haben hier im Forum, die mit uns 'anfingen' - ist unsere uns noch genug Arbeit allein. :,-D
    Andere in der HuSchu haben nun treue, unkomplizierte Begleiter - wir haben immernoch unsere kleine Tollkirsche mit den Rennbeinen.

    Also überlegt es Euch wirklich gut. Die Optik vom Hund oder das "besondere" in der Aura, die man evtl. sieht ist nicht alles... . Uns reicht der vemeintliche 'ein wenig' HSH-Einfluss gepaart mit ihrem sensiblen Wesen und der sehr geringen nervilchen Belastbarkeit schon vollends. ;-)

    /edit: Oh, mit Kinderwünschen würde ich auch nochmal ne Stufe mehr nachdenken - im Zweifel musst Du (den schweren)Hund+Kinderwagen/Kinder alle alleine bei Dir halten können... .

    Hallo,

    ganz am Anfang hatte ich mich auch seher für den Akita interessiert - aber dann davon abgesehen.
    Die sind wirklich sehr eigen.
    Ich habe ein paar Mal welche 'live' gesehen - und die Meisten davon waren ziemlich ... äh... 'präsent' - einmal haben 2 ihr Herrchen lautstark vom Cafétisch weggezogen, der da saß - und wir mit 3 Hunden in weitem Abstand vorbeigingen.

    Ein anderer Akita der hier in der Gegend wohnt/wohnte - der durfte auch keinerlei Kontakt haben und hat auch gerne losgelegt.

    Wir haben ja nen Mischling aus Griechenland - mein Freund wollte partout keinen Rassehund, sondern einen, der 'ne arme Wurst' ist.

    Bekommen haben wir eine mega sensible Hündin, mit evtl. Herdenschutzhund und Windhund-Einfluss.
    Also beides nicht unbedingt Rassen, die Dir die Wünsche von den Augen ablesen.
    Sie hinterfragt sehr viel. Ein 'Sitz' - da wird sich erstmal umgeguckt, warum denn jetzt - kommt da wer? Ist das Gras nass? Da wird sich dann evtl. IRGENDWANN mal hingesetzt mit einem leisen fiepen oder Schnaufen.

    Sie ist also da selbstständig und sie hat auch einen Wachtrieb/gewissen Schutztrieb.

    Ich denke auch, sie ist recht fit im Kopf.

    Wenn ich mir die Hunde anschaue, die so in unsserer HuSchu unterwegs sind - die sind einfach irgendwie anders als unsere. Ein Labrador z.B. - der hat einfach ein ganz anderes Wesen, der macht auch gerne was für Dich und steht da interessiert vor Dir.

    Unsere lässt uns gerne lieber mal links liegen, wenn wir üben möchten oder so.

    Also - man kann es als ersten Hund definitiv einfacher haben - demnach würde ich echt überlegen - wenn Ihr nen 'unkomplizierten' Begleiter haben möchtet, was wohl so ist - dann evtl. tatsächlich lieber kein Spezialist.

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    Übrigens - eine Freundin von uns hat 2 Eurasier - die eine ist total brav und ruhig, hört auf alles - die andere ist noch jünger und anders drauf - aber beide laufen fast immer leinenlos.