Beiträge von Mejin

    Wie groß sind die Schellen eigentlich?

    ---

    Heute waren wir beim TA.
    Eine Std. Wartezeit, trotz Termin*seufz*.

    Dann auch noch das 2. vergessen, weshalb wir da waren - das Impfen... da ein Notfall nach uns kam und auf einmal alles hektisch war. Also Montag nochmal neuer Termin.

    Blutbild(groß) und SD-Werte testen stand an.
    Tja, ich konnte die Ärztin leider nicht wirklich überzeugen, dass ich alle 8 SD-Werte testen lassen möchte, sie meinte, könnte sie ankreuzen, würde aber nichts bringen - und sie kennt es natürlich, dass die Leute kommen und das im Internet gelesen hätten - aber es würde wohl nichts aussagen.

    Es fing ja auch an, dass ich Zoey ausversehen vor dem Termin 1 Leckerlie gegeben hatte, wobei sie ja nüchtern bleiben sollte, da war ich geistig einfach gerade abwesend. -_-
    Aber sie meinte, für Bauchspeicheldrüsenwerte sei das wichtig, dass sie komplett nüchtern sei, für den Rest aber nicht so sehr und wenn da keine Symptome seien, wäre es ja auch eher unwahrscheinlich, dass da was ist. Aber sie hat es mit aufgeschrieben.

    Zink und Selen wird noch getestet, ich hatte Eisen vergessen zu sagen(wie gesagt, es war auf einmal sehr hektisch).

    Wie ist da Eure Erfahrung? Reicihen T4 und TSH für einen ersten Hinweis? Ich dachte halt, dass das nicht zuverlässig wäre... aber die TÄ klang halt sehr überzeugt, dass der Rest nicht schaden würde, aber keine Aussagekraft hätte... >_>

    Ich weiß auch nicht, ob ich die immer mitnehmen würde... - es ist so immer schon etwas Platzmangel. X-D

    Allerdings - mein Schlüsselbund ist tatsächlich ziemlich riesig... aber da brechen nachher die Schlüssel ab, wenn ich sie heftig auf den Boden werfen sollte. X-D

    Hm... ach man, ich weiß auch nicht.

    Heute habe ich mich ja davorgestellt und den Hund immer weggeblockt, insofern, dass ich immer dazwischen war.

    Zoey fand's dann toll ihre Nase zwischen meine Beine durch zu stecken und links und rechts herum zu gucken um die Beine - und ab und an mal wieder zu sagen 'Hauabhauabhauab'.

    Man merkt immer, wie sehr sie 'Rückendeckung' geben möchte, wenn z.B. hier draußen was lärmt - und man nur mal ganz ruhig aus Neugierde gucken möchte, was da ist - dann kommt sie - obwohl sie vorher komplett ruhig war - unterstützend knurrend/wuffelnd an und möchte auch aus dem Fenster gucken. :,-D

    Einmal war ein Hund da, der hatte Zoey in den Hintern gezwickt und Haare flogen da - sie rannte da zu mir und ich konnte dann irgendwann mal irgendwie dazwischen, aber bis man so wirklich schnell rennende Hunde irgendwie erreicht hat - das ist auch eine Herausforderung. >_>

    Im Falle der wirklichen "Zerlegungswut" puh... da wüsste ich auch nicht... vermutlich wirklich treten, Luft abschnüren... irgendwas.

    Ich hoffe, dass der Fall nie eintreten wird. >_>

    Hm, stimmt, das Bein hätte ich evtl. ausfahren können.
    Wenn er direkt vor uns gewesen wäre, wäre es schon zu nah gewesen.

    Entgegenrennen etc. ging da ja nicht, da Zoey an der Leine war und dann vermutlich mitgekommen wäre.

    Ich fand' ihn halt auch einfach nicht besonders höflich.
    Körper eher auf Spannung, etwas lauernd und so Zeitlupenbewegung. Das lässt bei mir eher die Alarmglocken läuten.

    Ich versuche manchmal auch einfach schnell weiterzugehen - aber dann dockt der Hund nachher hinten an und Zoey mag' das überhaupt nicht, verständlicherweise.

    Wenn der Hund ruhig bleibt, ist das Ablenken auf den Menschen sicherlich auch nicht verkehrt.

    In diesem Fall wollte ich halt auch einfach nicht, dass der Hund belohnt wird fürs Abhauen - hätte ich früher auch nicht gewollt - wobei Zoey da wirklich eher der freundliche stürmische Junghund war, nicht so 'lauernd' - und sie war auch da schon sehr unterwürfig und unsicher.

    Das war der heute denke ich eher nicht, sonst hätte er auch auf Zoeys Ansage reagiert, denke ich.

    Ja, Zoey ist kein Hund, mit besonders langer Zündschnur, bzw. einer, der gewissen Eindrücken gelassen gegenübersteht.
    Sehr reaktiv.

    Hundesichtung etc. - da hat es bei uns auch eher geholfen besonders ruhig und meditativ zu werden, nach dem Motto: "Die Welt ist gut, alles ist ruhig, ich bin Dein Gegenpol, wenn Du Dich gerade aufregst."
    Wenn ich da z.B. rumgequietscht hätte oder so, da wäre sie vermutlich nur mehr aufgedreht.

    Wurfschellen etc. habe ich übrigens nicht... Ich hätte evtl. meinen Beutel hinwerfen können. Aber macht das überhaupt Eindruck? Nachher wäre der einfach weitermarschiert. >_>

    Hm, es war auch noch in ner Allee wo viele Leute rumsaßen - tolle Show war es für die eh. >_>

    Ich müsste mal ausprobieren, was wirklich brüllen bringt, oder auch nicht - denn Zoey scheint mir manchmal eher wirklich so drauf zu sein wie: "Jaaa! Komm' wir machen sie zusammen fertig!!111!!!"
    Sie soll ja nicht bei jedem ankommenden Hund nun denken, der wäre total gefährlich.
    Leider speichert sie schnell etwas falsch ab.

    Sie ist vermutlich auch genervt/unsicher, da der einfach nicht auf Signale reagiert, dass er bitte nicht näher kommen soll.

    Sowieso frage ich mich, warum der Hund unbedingt ohne Leine/Befestigung in nem hochfrequentierten Abschnitt sein muss, wo viele Grillen, Rumsitzen etc. .
    (Er wurde aber schon eher auf die 'leinenlose' Art "erzogen", ist noch nicht so lange her, da war er noch ein Welpe)

    Zoey wäre nach der 1. Wanderschaft an der Leine geblieben, bzw. ich hätte dann sehr aufgepasst, dass sie sich nicht mehr wegbewegt.

    Eine Frage - wie wehrt ihr eigentlich andere Hunde am Besten ab?

    Heute bin ich mit angeleinter Zoey an einem Wiesenstück vorbeigegangen und da kam dann ein Vizsla-Rüde angeschlichen und legte sich dann ins Gras und wartete, dass wir kommen.
    Auf die Besitzerin wurde natürlich nicht gehört.
    Ich wusste, dass wenn ich weitergehe - der Hund vermutlich kommt und es zu Kontakt kommt.

    Zoey wedelte noch freundlich kurz, aber da Vizlas Zoeys Feindbild entsprechen, wollte ich es nicht darauf ankommen lassen.

    Jedenfalls saß Zoey dann und knurrte ganz leise, ich habe sie beruhigt.

    Dann kam der angeschlichen, Besitzerlin kam - und schnappte ihn sich dann kurz vor uns am Halsband, aber er war fast da.

    Ich hätte ich mich als nächsten Schritt davorgestellt und gehofft, dass das was bringt.

    Besitzerin bedankte sich, wir gingen weiter.

    Ich war froh, dass Zoey nicht ausgerastet ist.

    Auf dem Rückweg bin ich extra auf der anderen Seite langgegangen um etwas weiter weg zu sein - und da wurde der Name wieder gerufen - und diesmal war er fast da. >_>

    Diesmal bin ich zum Blocken dazwischengegangen.

    Naja, Zoey knurrte und fing dann an zu Verbellen. Ich habe sie bei mir gehalten, Vizsla kümmert das wenig, dass Zoey sagt "Hau ab" und will von hinten an sie ran.
    Ich drehe mich mit ihm mit und blocke, mit tobender Zoey neben mir.

    Wenn ich wehemennt und laut vorgegangen wäre - beim ersten Mal - hätte Zoey vermutlich gedacht: "Ja, cool, da mache ich mit."

    Per se ist es ja nicht 'gefährlich' wenn da einer ankommt, aber ich hatte eben auch keine Lust, dass er es ignoriert, während er gerufen wird und dann noch 'uns' als Belohnung bekommt - und Zoey an der Leine auch sicher sein soll und ich da Kontakte weitgehends vermeide.

    (Davor hatte sie eine nette Begegnung mit Chi, da war sie freundlich und ging dann mit mir weiter)

    Ich hatte noch überlegt, Zoey irgendwo anzubinden und den Hund dann am Halsband zu halten.
    Aber man weiß ja auch nie, wie die reagieren, wenn eine fremde Person sie anfasst.
    Zumal - wenn der an mir vorbeigerannt wäre - dann wäre Zoey an der Leine irgendwo und ich hätte komplett versagt mit dem 'beschützen'.

    Kurz überlegt ich, ob ich Zoey einfach auf ihn drauflassen soll und sie ihn vermöbelt X-D.

    Aber nein.
    Natürlich nicht.

    Wie macht ihr das so? Gerade, wenn Euer Hund auch nicht einfach ruhig dasitzt, bzw. leicht reagiert, auf das, was ihr tut.

    Die Waage zwischen resolut und ruhig genug damit der eigene Hund nicht getriggert wird, ist da irgendwie nicht so einfach.

    Mach' Dir keinen Kopf um den einen Wing... da wird schon nix passieren.
    Du könntest evtl. noch Mohrrüben so in lange Streifen schneiden(?).
    Die werden ja angeblich eher nicht verdaut, wenn sie nicht püriert sind.

    Aber - ich denke, da passiert nichts.

    Behalte es im Hinterkopf - aber mache Dir keine Sorgen.
    So ein Hundemagen/Darm ist eigentlich echt sehr robust.

    Für Herbert alles Gute!

    Das wäre auch irgendwie etwa seltsam - denn man ist ja doch instiktgesteuert in gewissen Dingen - was auch gut ist... .

    Ich nehme es auch niemanden übel, wenn er vor Zoey, die austickt mehr Respekt/Angst hat, als wenn der kleine Hund an der Flexi rumbellt.

    Ist doch nur verständlich.

    Ich würde, hätte ich die Wahl auch lieber bei nem kleinen Hund vorbeigehen, der rumkläfft, als bei nem großen, der bellt, wo ich mir nicht mal sicher bin, ob der Halter ihn überhaupt halten kann.

    Und im Falle des Falles ist ein Biss von einem kleinen Hund halt auch weniger fatal, als bei nem großen Hund. Logischerweise.

    Potentielle Gefahrenvermeidung...

    Ich habe auch mehr Respekt vor einem Shire Horse als vor nem Shetlandpony, obwohl beide mich vermutlich tottrampeln könnten. Da macht es einfach die ganze Ausstrahlung.

    Auch ein Hund der vermeintlich irgendwo ruhig herumschnüffelt kann sich erschrecken, bzw. einen Auslöser haben, der ihn dann sehr aufregt.

    Jetzt zu verlangen, jeder sollte doch jeden Hund gleich sehen - hm, das geht doch gar nicht - und würde ich auch nicht von allen Mitmenschen verlangen.

    Es ist nur etwas unfair, dass bei kleinen Hunden öfter viel mehr durchgehen gelassen wird, aber das wusste ich auch, bevor ich mir nen größeren Hund geholt habe - damit muss ich halt leben.