Beiträge von Mejin

    Wir hatten ja mal in einer Wohnung gelebt, wo es Mauerseglernester gab. Die hatten leider die Mauerseglerlausfliegen auf sich. Puh... traumatisiert bis heute von den Viechern... und letztens... hatte mein Freund eine Hirschlausfliege im Haar. Burghs... . -_-

    Was man dagegen machen kann, weiß ich leider auch nicht... . Ich las mal in einem Thread, wo es um mit Lausfliegen überrannten Nestern ging – ne Schale Blut in der Nähe aufstellen.

    Das ist ja nun etwas unpraktikabel beim Gassigang... .

    Ich frage mich allerdings einmal wieder – was macht man, wenn man nix vor der Tür hat zum üben? >_<

    Jeden Tag länger rauszufahren – das gibt tatsächlich meine Zeit nicht her... – und dann auch noch 'zuverlässig' Wild zu haben... wüsste ehrlich gesagt nicht, wo... okay, ich weiß, wo wir 2x ein Reh gesehen haben... aber das ist tatsächlich ein ganzes Stück 'Rausfahren'.
    Ich glaube, es ist schon nicht schlecht, wenn man auch 'am Objekt' (damit meine ich auch Gerüche usw.) üben kann... .


    Andererseits... vielleicht sind dann die Zeiten, wo wir wirklich in einem Wald, der nicht der Stadt angeschlossen ist sind, so gering, dass die Schleppleine dann auch okay ist...

    Ich glaube, wenn ich auf dem Land wohnen würde, wären die Übungseinheiten auch anders gewesen... . Zwangsläufig..

    Hmm... ich frage mich ehrlich gesagt – 2 kleine Kinder, es soll noch mindestens eins geben... – ein Hund kostet auch recht viel Zeit... je nach Hund ist es auch nix mehr mit "Familienausflügen". Da muss der Hund dann fremdbetreut werden, denn wenn man einen Hund hat, der nachher überhaupt keine Lust auf schön spazieren hat und dann irgendwo einkehren... well.. .

    Oder – wurde bestimmt schon geschrieben – wenn die Kinder älter sind und Freunde zu Besuch kommen – der Hund das aber nicht toll findet... .

    Ich wäre auch dafür, wenn Hund, dann nicht unbedingt einer, der ein Spezialist für etwas ist, was man auch immer als Mensch leisten können sollte... . Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Auf den Hundeplatz gehen und mal sehen, was es so bedeutet kann natürlich nicht schaden.

    Wobei mir damals hier auch ans Herz gelegt wurde, erstmal Gassi zu gehen mit Hunden aus dem TS, ich hatte mich da auch mal informiert, aber es kam nicht dazu.

    Wir haben uns eine Wundertüte aus dem Ausland geholt und hatten auch weiter keine Ansprüche, sondern uns überraschen lassen.

    Glaub' mir, unsere Hündin hat so gut wie alles mitgenommen, was man mal an Schwierigkeiten mit nem Hund haben kann, nicht immer 100%, aber von allem etwas – und das war anstrengend. Ohne Kinder und zu Zweit.

    Wir/ich können uns damit arrangieren, da wir wie gesagt einfach offen waren, was kommt. Das nun von allem etwas kommt, ist zwar erstaunlich und wir haben sehr viel dadurch gelernt und sehr viel trainiert, aber ich sehe ja den Vergleich mit anderen Hunden, die wir so kennen – es geht auch einfacher. Viel einfacher. :)

    Unsere Hündin interessiert sich z.B. eigentlich ... nicht für Spielzeug.

    Bälle usw. - ja... maaal, 1, 2, 3x wenn sie eh gerade aufgrund anderer Dinge aufgedreht ist, ansonsten - nö.

    Zergel - kann man alleine mit rumstehen.

    Frisbee - manchmal... aber nicht lange und dann trägt sie den Frisbee weg und lässt ihn fallen, damit wir das Ding ja nicht nochmal werfen.

    Futterbeutel - war immer nur so lala, ich gestehe, das einzige, was ich noch nicht probiert habe ist der Hasenfelldummy der noch seit Jahren rumliegt, bei dem ich aber Hemmungen aufgrund potentieller Milben habe. (Allergie)

    Der Hund hier ist selbstständig, braucht die 'Zusammenarbeit' nicht, hat nicht gerade WTP – und nix wird toller sein als Hasen, Enten..., Katzen, Füchsen... Wild hinterherzujagen auf Spur und Sicht.

    Wie gesagt, da wir keine regelmäßigen Wildbegegnungen haben, können wir nicht wirklich üben und es läuft auf Schleppleine heraus, wenn wir im Wald sind.

    Aber 'toller' als das Stöbern und Hetzen wird nix sein, das wird immer die größte Selbstbelohnung sein.

    Man kann also wirklich nicht sagen, dass man das bei jedem Hund machen kann mit Dummy und co. als 'besserer' Ersatz.

    Ist vielleicht ein wenig so, wie jemand der Marathon auf seinem Hometrainer als Training läuft – oder dann im Wettbewerb. Der Rausch, Adrenalin usw. ist ganz anders.

    rinski Äh, ja, sieht eher nach Overkill aus. X-D

    Hier in Leipzig gibt's nicht wirklich Berge, aber 2 Hügelchen, von denen einer aber einen Asphaltweg nach oben hat. ...

    Ich glaube, zuviel Grip ist dann auch wieder schlecht, wenn man dann doch mal länger relativ flach läuft... . Insofern waren die Hokas schon nicht slecht.

    Aber andere Marken ausprobieren ist ja auch immer mal nett.

    Es ist schon wieder soweit, Schuhwechsel.

    Ich hatte Hoka Challenger 6 und Altra Escalante racer.

    Die Racer habe ich mir nachbestellt.

    Bei den Hokas überlege ich - nochmal... oder was anderes.

    Vielleicht was von innov oder Saucony? (Peregrine?)

    Es bleibt dabei - ich suche was mit mehr Grip als den Escalante, niedriger Sprengung... für längere Läufe... .

    Ich laufe jetzt nicht in den Alpen, aber mal durch Wald, mal durch Matsch, mal etwas geröllig... also nichts 'großes', aber halt ein wenig Grip ist immer auch ganz nett... .

    Gibt es Empfehlungen?

    Bei den Hokas war ich von der Dämpfung echt erstmal überrascht, ich kam ja von Kinvaras... aber man gewöhnt sich dran und ich dachte, dass es bestimmt auch mal ganz gut ist, mit mer Dämpfung zu laufen.

    (Vielleicht auch nur Einbildung. X-D)