Beiträge von Mejin

    Da lobe ich mir den Laufkurs - da wird man gezwungen zu Treppentraining... und Kraft und Stabi... Koordination... .

    Gerade jetzt bei dem Wetter weichen die Trainer öfter eher zu solchen Übungen aus, als starkes Laufen zu forcieren.

    Privat habe ich das mit Kraft etc. auch vernachlässigt, seit wir halt keinen Trainingsplan mehr haben und spezielle Übungen pro Woche.
    Es ist ja irgendwie auch das 'unangenehme'. X-D

    Ich meinte das @SabethFaber nicht, dass Ihr das unbedingt 'gut' findet - aber ich weiß halt ehrlich nicht, ob das die Rasseausprägung mit Fixierung auf eine Person betrifft - oder gar nicht soviel damit zu tun hat, sondern evtl. mit ner verpassten Möglichkeit da frühzeitig den Hund dran zu gewöhnen(?).

    @Murmelchen: Zoey ist es z.T. egal, wer geht, die verschwindet auch so wieder im Körbchen, wenn man 'Gassi' sagt. X-D
    (Also vornehmlich morgens - da ist es ein steiniger Weg, bis Frau Hund sich bequemt mal aufzustehen...)

    Hm, also ehrlich gesagt - mir wär's nicht so recht, wenn Zoey sich von nicht mal Leuten, die sie wirklich gut kennt Anziehen/Gassi führen lassen würde.

    Was ist denn, wenn Ihr beide mal verhindert sein solltet und der Hund fremdbetreut werden muss?

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass es bei vielen Hunden mit reinspielt, dass sie die Personen von früher kennen - Zoey z.B. freut sich über einen Rollstuhlfahrer und dessen Hund hier aus der Gegend, obwohl eigentlich nie was mit ihm war - aber - er war mit einer der ersten+einer der ersten Hunde, die sie hier getroffen hat. :D

    Demnach - evtl. freuen sie sich zwar z.T. - aber 'kennen' die Person eigentlich gar nicht so wirklich.

    @SabethFaber: Da ist wieder die Frage - ist es wirklich 'Bindung'? Oder eher Typsache? Z.T. evtl. auch nicht anders gelernt(nicht bei Euch, bei Hunden jetzt allgemein). Ich meine mal gelesen zu haben, dass man 'Bindung' nicht unbedingt daran messen kann, wie sehr der Hund an einem klebt/wie sehr er einen begrüßt/wie sehr er Dir nachhängt.

    Wir haben im Freundeskreis auch 2 Hunde, die als 'Ein Mann Hund' laut Rasse beschrieben werden, die gehen aber auch mit engeren Freunden(uns) oder Familie der Person spazieren.

    Ich laufe noch brav 2x die Woche, einmal im Kurs, einmal allein - dann meist mit Hund durch den Wald/am Fluss lang etc... . :)

    Tatsächlich finde ich die Hitze nicht so schlimm, wenn man denn dann läuft, da tut die Verdunstungskühle ihr übrigens, denke ich.

    Für mich war der Übergang von Frühling auf Sommer anstrengend, momentan hat sich mein Körper wohl eher an die Hitze wieder gewöhnt.

    Ich kann mir vorstellen, dass jeder Hundehalter in gewissen Grenzen sagt, sein Hund sei ganz besonders und anders als alle anderen - und hätte auch diese und jene Eigenschaft, die nur er so machen würde etc. .

    Aber wirkliche Spezialisten, die das menschliche Augen auch leicht einordnen und deren Wirken erfassen kann - die sind natürlich auch 'sichtbarer' für alle.
    Der Windhund sieht schon nach Rennen aus, z.B. .

    ICH z.B. wollte nur eigentlich nen 'ganz normalen' Hund haben.(Was auch immer das für jeden heißt)
    Also so, was ich mir so vorgestellt hatte, zusammen die Welt entdecken und so rumlaufen und ne gute Zeit haben.

    Dass Zoey jetzt von allem - was kompliziert ist als Stadthund - etwas mitbringt ist jetzt nicht so ganz das, was ich mir vorgestellt hatte, aber ich habe es zum Glück auch nicht erwartet.

    Sie ist eben auch kein Rassehund, da liegt es einfach nahe, dass von allem was in ihr steckt. Es darf sich nur nicht wie ein gebrochener Damm alles ergießen. Aber den jeweiligen Damm für sie muss man auch erst finden.

    Für jeden ist es natürlich total subjektiv, was sein Hund so macht - für andere ist es vielleicht alles halb so sehr 'wirklich anders'.
    Bei uns wurde z.B. oft gesagt, ihr Hund sammle auch ALLES auf. Da hatten sie noch nicht Zoeys wirken gesehen und ihre Effizienz, jedes Fitzelchen aufzuspüren und zu vertilgen.
    Sie findet wirklich alles und merkt sich auch alles noch Ewigkeiten später, wenn sie was speziell gefunden hat.

    Oder ihrer würde auch so aufgedreht sein.
    Und dann sahen sie Zoey... -_-

    Innerhalb der Rassenbesitzer gibt es sicherlich dann auch welche, die sagen, IHR Hund hätte aber ganz besonders... xyz.

    Ich denke, es gibt sicher bei jedem Hund irgendwas, was ihn für seinen Besitzer besonders macht. Ich treffe selten Leute, die nicht meinen, ihr Hund sei ganz was besonders aufgrund von diesem und jenem.

    Für mich ist ein 'normaler' Hund z.B. schon einer, der keine großen Schwierigkeiten mit den Ansprüchen hat, die ihm so von alltäglichen Leben gestellt werden, der so mitläuft irgendwie.

    Ein Bekannter von uns hat z.B. einen TS-Hund und nun hat er sich mit seiner Freundin zusammen eine deutsche Dogge geholt.
    Er meint, das sei ein totaler Unterschied, wie 'einfach' das Arbeiten und das 'Beibringen' mit der Dogge ist.
    Einfach viel ansprechbarer und leichter vermittelbar, was man möchte.
    (Und das wird dann noch umgesetzt!)

    Die Dogge - sie ist jetzt erst ca. 6 Monate alt - die würde ich z.B. auch als 'ganz normalen' Hund sehen - aber bestimmt hat sie auch irgendwo irgendwas, was sie als Dogge kennzeichnet.

    Bei nem Windhund oder einem 'Gebrauchshund' ist es vielelicht einfach nur viel 'greifbarer'.

    Früher dachte ich auch, dass unser Hund vor nem Geschäft warten können sollte - aber da hatte ich noch nicht auf dem Schirm, wie Leute so sein können.

    Ich würde es heute auch nicht machen, wenn ich den Hund nicht sehen kann, während ich im Geschäft bin.

    Ich glaube, obwohl Zoey sehr verfressen ist - sie würde evtl. den Kram annehmen, aber dann versuchen wegzukommen.

    Vermutlich würde sie sich nicht anfassen lassen - sondern ausweichen, Knurren, Bellen, Abschnappen und ggfls. auch die Zähne einsetzen.

    Sie kann allerdings auch sehr laut fiepen und jaulen, das wäre vermutlich auch auffällig.

    Uuund - sie ist halt kein 'Wegtragehund' mit ihrer Größe.

    Früher hätte ich auch gedacht, sie würde mit jedem mitgehen, der Essen hat - aber heute bin ich mir da nicht mehr so sicher.

    Wie alt ist denn Dein Hund? Evtl. ändert sich das ja auch bei Euch noch?

    Ich denke, es wurden schon viele gute Ratschläge gegeben!

    Und ja - ich denke auch- schraubt Eure Erwartungshaltung am Besten mal etwas herunter.
    Der Hund macht auf einmal alles falsch und ihr seid böse.
    Da fühlt sich auch das Hundetier nicht wohl.

    Wir z.B. hatten keine große Erwartung, sondern ließen auf uns alles eher zukommen - wir bekamen eine sehr spezielle Hündin.
    Während einfach so viele Dinge, die bei anderen 'von selbst' gehen - bei unserer nie gingen, nie gehen werden - haben wir uns manche Sachen auch hart erkämpft.

    Und natürlich ist es frustrierend wenn mal wieder alle Hunde kommen - nur unsere nicht.
    Aber da gibt's halt dann die Leine und das war's dann mit der Freiheit.

    Wir waren ca. 2 Jahre in einer wirklich guten Hundeschule und dennoch ist unsere Hündin keine unkomplizierte 'Mitlaufhündin'.

    Sie hat von allem "schwierigen" wohl etwas abbekommen, aber so, dass es auch unkoordiniert ist in der Ausprägung - was es z.T. eher noch schwerer macht.

    Versucht wirklich nicht immer die Probleme zu sehen - vermeidet Chancen für Euren Hund blöd zu sein(z.B. Müll ausräumen) so gut es geht - und lobt stattdessen das, was er gut macht!
    Da gibt's bestimmt auch was!

    Wie sagte unsere Trainerin immer(mit Augenzwinkern): "Der Hund trägt nie die Schuld." ;-)

    Also ich würde sagen - ja, kann es... .

    Bei Zoey hatten wir beobachtet - beim Grillen im Garten wollte sie eine, der beiden Hundefreundinnen die sie wirklich gut kennt, gerne mit auf den Grill werfen - mit ihrem besten Hundekumpel gab es keine Probleme.

    Ich denke, es kommt auch irgendwie vielleicht auch auf die Sympathie an... - und auch, wie sich der andere Hund verhält, wie gut da Signale gelesen wrden können usw... .