Beiträge von Mejin

    Ich kenne Hunde, die so 'vom Himmel gefallen sind' und manchmal beneide ich die Besitzer darum.

    Andererseits haben wir soviel gelernt aus allen Bereichen, dass es insofern sicherlich die 'interessantere' Variante ist.

    Zoey ist mein kleiner Lostopf, jeder Tag kann anders sein.
    Aaaber wir haben eine gewisse Basis erarbeitet - man merkt, das sie jetzt über 4,5 Jahre alt ist.

    Manchmal - ja manchmal kommt sowas wie 'Vernunft' durch.

    Sie hat es nicht einfach mit ihren vielen Allergien etc. - sie ist kein einfacher Selbstläufer - aber sie kann es manchmal sein.
    Und das ist toll.

    Es ist aber jeden Tag mit ihr ein Abenteuer und wird nicht langweilig.
    Ihren kleinen Sturkopf kann man auch schmunzelnd mögen, ihr Hinterfragen wertschätzen, wenngleich auch genervt sein.

    Also - Zoey hat viel arbeit gemacht und macht es noch immer - aber es wird tendentiell einfacher mit ihr!

    Man merkt es z.B. auch an so Sachen - wenn sie ausrastet und nen anderen Hund anmeckert - dann lässt sie sich viel schneller runterbringen und guckt mich z.B. an/lässt sich umlenken.

    Ich bin mal gespannt, wie sie sich weiterentwickelt.

    Ob es wieder schlimmer wird, oder weiterhin besser. X-D

    Ich hatte auch schon mal gehört, dass es wohl im Mund so einen 'Durstlöscherpunkt' gibt - und Strohhalme z.B. perfekt diesen Ort überbrücken - was praktisch ist, da man dann in Restaurants tendentiell mehr trinkt.

    (Und der Strohhalm kann dann einer Meeresschildkröte o.Ä. in der Nase steckenbleiben... >_>)

    Wenn da an den Pnkt eher weniger Flüssigkeit drankommt, meldet der Körper auch eher noch "Durst".

    Bis vor kurzem haben wir noch sonen Wasserfilter(Kartusche) benutzt. Kaffee und Tee schmeckten damit etwas besser, da weniger Kalk drin war und die Aromen besser aufgenommen werden konnten - auch das Wasser ansich war weicher.

    Allerdings - das sollen ja die Keimzellen für Bakterienzeug sein, also habe ich erstmal keine neuen Kartuschen gekauft und trinke das Wasser nun direkt von der Leitung aus weg.

    Sehr interessant. Danke für die bisherigen Erfahrungsberichte. :)

    Übrigens - ausgeschaltes Kohlensäurewasser finde ich ja auch ganz schlimm. X-D
    Das schmeckt dann echt abgestanden für mich.

    Ich hatte glaube ich mal gehört, dass Kohlensäure wohl den Körper mit übersäuern kann - die Vorstellung fand ich nicht so toll(obwohl ich generell jetzt nicht so drauf achte).
    Vielleicht spielt das bei mir auch mit rein, dass ich zumindest zu Hause primär Leitungswasser trinke.

    Cola finde ich z.B. ganz schlimm. X-D
    Man kann sie aber gut zum Toilette-Reinigen nehmen, glaube ich... *husthust*

    Mein Freund steht aber auch sehr auf Cola.(Aber niemals von Coca-Cola)

    /edit: Ja, Unterschiede gibt es definitiv - deshalb schrieb ich ja auch - nicht gerade die olle Leitung... oder halt das härteste Wasser... .

    Bei meinen Eltern ist z.B. das Leitungswasser total weich, das merkt man auch!

    In anderen Ländern trinke ich allerdings auch nie Leitungswasser, manchmal rieche ich auch leichten Chlorgeruch, das finde ich auch nicht so super. (obwohl es ja unschädlich sein soll)
    Allerdings auch fast immer dann stilles Wasser.

    Aber wann wäre denn der Punkt, wo Ihr trotzdem Leitungswasser trinken würdet? Müsstet Ihr da schon SEHR durstig sein(?).

    'Einschränken' - das machen wir z.B. auch - wäre ja auch ne Strafe... eigentlich.
    Wenn Zoey z.B. ein Mensch gruselig ist und ich sie 'machen lassen würde' - und die Leine lang machen würde - würde sie ihn vermutlich verbellen wollen.
    Nehme ich sie nahe an mich ran, am Besten noch meine Beine dazwischen, spreche sie evtl. noch an und suche ihren Augenkontakt - geht es meistens gut.

    Ich denke, das ist für mich eher 'Anleitung' und 'Führung' geben, als strafen.

    Ich hatte es irgendwann schon mal geschrieben - Zoey war ja früher an der Schleppleine.
    Einmal war sie läufig.
    Ich hatte "Stopp" aufgebaut fürs nicht losrasen.
    Nun ja, einmal raste sie los, ich rief "Stopp" - sie rannte weiter, ich hielt die Leine aber - die Leine ging hoch in ihre Schnalle(während sie läufig war), sie jaulte - das tat weh - und nun ja... auf dem Spaziergang zumindest funktionierte das "Stopp" dann sehr gut.

    Aber sie tat mir sehr leid. -_-

    Ganz fernab von Hunden - ich bin immer wieder erstaunt... wie Leute kein Leitungswasser mögen können.(Also jetzt nicht, aus ner bleiverseuchten Leitung o.Ä., sondern ganz 'normales').
    Da wird lieber dehydriert, als Leitungswasser zu trinken. Oder auch stilles Wasser allgemein.

    Nur kohlesäurehaltiges Wasser wird getrunken - auch oft nur gekauftes.
    (Aber ich muss zugeben - wir hatten mal so ein SodaClub-Gerät - und da schmeckte es irgendwie schon anders)

    Manche trinken gar kein Wasser, sondern brauchen überall Geschmack nach irgendwas. O_o

    Ich trinke ja fast nur stilles Wasser/Tee/Saft... - aber meistens eben stilles Wasser/Leitungswasser.

    Wann wäre der Punkt, an dem das stille Wasser doch diesen Leuten schmecken würde...

    Ich dachte eigentlich immer, dass jeder Mensch auch Wasser 'mag', in seiner Urform.

    Aber bei manchen müsste da wohl wirklich der nahende Dursttod kommen, bevor sie stilles Wasser ohne Geschmack anrühren würden...

    das wundert mich.

    Wie kommt sowas? Erziehung?(Zuviel Softdrinks etc.?)
    Gewohnheit?!

    Ich denke, das kann man nicht vergleichen, denn Du hast Dich dafür entschieden, Schafe zu halten, mit eben allem drum und dran.
    Es hat Dich niemand dazu gezwungen und Dir die Schafe aufgezwungen und Dich dann noch rausgetrieben zum Schafzäune stecken - das aber bitte auch nur im Schneeregen.

    Man könnte jetzt wieder darüber diskutieren, was denn bei jedem "Strafe" bedeutet, aber das möchte ich gar nicht.

    Wir kennen Emil ja nicht wirklich live - und auch den Menschen dazu nicht.

    So per se die Empfehlung zu geben, jetzt mal zu 'strafen' sehe ich auch eher semi-optimal.

    Auch beim "positiven" Weg gibt es verschiedene Arten - und auch dort gibt es andere Wege, die man ausprobieren kann.

    Wie gesagt - ich hätte Zoey z.B. beim Aufsammeln von Kram mal Wegrempeln/am Nackenfell ziehen können/ins Ohr kneifen, sie anbrüllen, sie wegjagen, sie anzischeln können oder oder... - wäre evtl. top gedeckelt heute - aber es ist für mich halt SOVIEL schöner, wenn sie was findet und es mir anzeigt und mich anguckt und sich bewusst entscheidet, es NICHT zu nehmen.
    Hat zwar Jahre gedauert, bis es langsam anfängt zu funktionieren - und einige fänden es evtl. auch blöd, aber ich find's eben nicht.
    Natürlich - der "Leidensweg" wäre evtl. für uns kürzer gewesen - hätte ich was anderes gemacht - aber ich sehe z.B. bei einigen Hunden vom Verhalten ziemliche Unterschiede, bei denen, die eben mal 'gestraft' wurden. (Muss nicht Schmerzen bedeuten)
    Da ist es für mich schöner so, wie es bei uns ist.

    Für mich ist eben auch das Ziel, dass der Hund lernt, mit seinen Gefühlen umzugehen - am Besten auch ohne dauernde Anleitung von mir.
    Mit "Furcht" was zu deckeln finde ich da nicht so zuträglich.

    Aber klar - ich sehe durchaus, dass es bei manchen Hunden/Tieren das Leben sehr viel einfacher macht, wenn man nen anderen Weg geht. X-D

    Ich finde nur ne Empfehlung halt etwas schwierig übers Internet in sone Richtung, wenn man Hund und Mensch nicht wirklich kennt.

    Vielleicht wird ja auch 'gestraft'.(Wegschicken ist ja auch ne Strafe)

    /edit: Man kann durchaus 'positiv' jahrelang recht fruchtlos trainieren - ohne, dass was voran geht - wenn z.B. Timing nicht stimmt, der Hund falsch gelesen wird... .
    Auch das muss gelernt werden.

    Ich kenne ja Eure Geschichte mit Emil vom Lesen auch schon länger und weiß, dass Du schon echt viel probiert hast!

    Ich finde auch, dass er in DEM Video da jetzt gestresst wirkt und dieses Begrenzen von Fiete geht natürlich echt nicht - aber das weißt Du ja auch selbst.

    Wie lange würde Emil denn bellen, wenn Du ihn ignorierst? Stundenlang?

    Zoey hat ja als junger Hund so dermaßen viel getrötet - also so gefiept.
    IMMER, ÜBERALL, wenn man sich da mal irgendwo hingestellt hat.
    Anfangs konnte ich nur Millisekunden mal loben, kam über ein "Pr..." manchmal gar nicht hinaus. >_>

    Auch heute zeigt sie das nochmal - aber mit dem "Wir warten" z.B. ist das besser geworden. Zum Glück.

    Und wenn es im Sommer bei Euch besser war... - könnte es sein, dass durch die geänderten Tageszeiten etc. evtl. eine neue Einstellung der SD-Hormone nötig sein könnte(?).

    Das Pendeln kenne ich von Zoey z.B. gar nicht, aber sie ist ja auch ein anderer Hundetyp.
    Sieht aber wirklich nicht entspannt aus, so mit 'ungewohnten' Augen.
    Etwas zwangartig und wirklich nicht der entspannte Gassigang...

    Aber wenn Du sagst, dass es nicht immer so ist - das ist ja schon was!

    Die eine Eurasierhündin, von den Zweien, mit denen wir oft was machen - die z.B. beißt mit Vorliebe in den Kragen oder die Beine - seitdem es ja zwischen ihr und Zoey mal nicht so gut lief, haben wir da ein besonderes Auge drauf und brechen sie auch öfter ab.
    Sie wirkt da manchmal auch gestresst/überdreht - und da wir nicht möchten, dass sich die Beiden(also Zoey+Hündin) wieder zoffen, erlauben wir da z.B. echt wenig.
    Bei ihrer Eurasierkumpeline, die mit im Haushalt lebt, da lässt die Besitzerin sehr viel mehr durchgehen, die ist aber auch ziemlich gutmütig.

    Ich denke manche Hunde neigen einfach so zum Hochspulen - und bei Emil kommt noch die genetische Veranlagung hinzu.

    Gehst Du auch manchmal getrennt mit allen?

    Falls ja - wie ist Emil alleine drauf?