Beiträge von Mejin

    Ich für mich lasse es auf mich zukommen. Ich weiß nicht, wie das Leben sich entwickelt.
    Früher hatten wir relative viele kleine Haustiere, eigentlich war immer was da.
    Vögel, Katze... Hamster... .

    Jedenfalls - ich hatte es ursprünglich so 'geplant', dass ich noch n Hamster hatte während den letzten Jahren meiner Schulzeit - irgendwie sehr sachlich geplant... aber tatsächlich ist er dann ziemlich 'genau' zum Abschluss hin verstorben.
    Es war der tollste Hamster, den ich bisher hatte und da ich aber auch 'frei' sein wollte, Kram zu machen, auf den ich Lust habe, kam kein neuer Hamster mehr.

    Es folgten einige Jahre ohne Haustier - und ich habe es auch nicht wirklich vermisst, ich war einfach froh, endlich das machen zu können, was mich wirklich interessiert - und nicht dauernd Popliteratur im Deutschunterricht lesen zu müssen(Statt Faust II, was ich lieber gehabt hätte... -_-), oder mich im Sportunterricht vor Fußball drücken zu müssen.

    Irgendwann nach dem Studiumsende - kamen mir dann die Hundegeschichten in den Sinn, die mein Opa und auch meine Eltern ab und an erzählten - und ich dachte mir: "Jo, warum nicht, mal ausprobieren... ."

    Davor hatte ich nicht wirklich viel mit Hunden zu tun, dachte aber, es täte mir gut, einen Zwang zu haben, mehr rauszugehen und an die frische Luft zu kommen.
    X-)

    Ich denke ein Haustier kann sehr bereichern - gleichzeitig würde ich allerdings auch nicht sagen wollen, dass es IMMER ein Tier geben MUSS.
    Ich habe viele andere Dinge, die ich gerne mache, die nicht zwingend mit Tieren zu tun haben - die könnte ich also auch ohne Haustier machen.

    Das "You only live once" hat schon auch seine Bewandnis... ich würde mich persönlich also gar nicht festlegen wollen ... sondern gucken, wie sich das Leben so schreibt.
    (Wenn die Gesundheit etc. mitspielt - sowas sind natürlich Sachen, die kann man nicht unbedingt beeinflussen.)immer

    (Oder der Partner betrügt dann und der andere bekommt es einfach nicht mit... und es bleibt konsequenzlos. Die Beziehung kann ja trotzdem funktionieren. ... Nur nicht so, wie sich der eine Partner sich das erhofft/gewünscht hat. Beziehungen sind nicht für alle immer dasselbe 'klar'.(Bei Menschen) Moral etc. ist eben auch nicht für jeden dasselbe.)

    Wie schon mal hier irgendwo erwähnt - ich kann "Hundum"(Gaby Halata) nur vollstens empfehlen! :)
    Der Fokus liegt auf positiver Bestärkung und in der Welpengruppe wird schon mal spielerisch auch der Grundstein für später geübt mit kleinen Übungen. :)

    Es ist sicherlich interessant verschiedene Anleitungen/Berichte zu lesen - aber ich möchte nur mal anmerken, da es wie gesagt im Vorfeld ja auch mal hieß, dass so eine aufgebaute Strafe dem einen oder anderen Hibbelhund 'gut tun würde' - jedoch - ein gutes Timing bei positiver Bestätigung/Konsequenz würde es vermutlich auch.

    Oftmals ist die pos. Bestärkung nämlich auch nicht so einfach, wie manche mal denken - und auch da kann man einiges falsch machen - es ist nur meistens nicht so fatal, als wenn man z.B. aversive Reize anwendet.
    Aber es kann natürlich durchaus dazu führen, dass zwar Leckerlies fliegen, aber eben immer im falschen Moment und falsches bestärkt wird - und man dann zum Schluss kommt, dass es nichts bringt.

    Vielleicht also sollte man - wenn man z.B. pos. Bestärkung einsetzt - und sich aber nichts bessert - doch nochmal selbst sein Timing kontrollieren/seine Körperhaltung etc. .(oder es kontrollieren lassen)

    Ich denke das reflektierte Betrachten seiner selbst ab und an kann nicht schaden - egal bei welcher Methode!
    Und eben die Toleranz für verschiedene Herangehensweise - bis zu ner gewissen Grenze.(Schläge auf den Hund etc. - davon sprechen wir hier ja zum Glück nicht, genauso wenig, wie über Leute, die ihrem Hund Leckerlies geben, nachdem er gerade einen anderen vermöbelt hat/oder den Ball werfen als vermeindliche Ablenkung - das aber vom Hund als Belohnung aufgenommen wird).

    @miamaus2013: Ne, das meine ich nicht, mit irgendeinem schreienden Hund o.Ä. Das habe ich auch nie gesagt.
    Ich weiß auch nicht, was ich jetzt dazu schreiben soll - die Meisten hier kennen ja den Unterschied zwischen 'Hund geht's gerade supergut' und 'Hund hat irgendwas'(und wenn es auch nur das kurze Blick abwenden ist).
    Also was Du beschrieben hast, finde ich deutlich und eigentlich leicht zu erkennen - allerdings muss ich auch sagen, dass ich aufgrund dessen, da Zoey nicht gerade unanspruchsvoll ist - auch mein Auge da sehr gut geschult ist.

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    Ich habe hier nicht irgendwen Tierquäler genannt und das CM-war darauf bezogen, dass hier Leute mitlesen könnten, die sich eben bestärkt darin fühlen mal "Strafe" anzuwenden(und das dann auch evtl. falsch tun).
    Ich habe das auf niemanden hier im Thread bezogen.

    Aber auf der Straße gibt's genug solcher Leute.
    Genauso, wie Leute, die ihre Hunde am Halsband hochzerren etc.

    Das sind für mich tatsächlich traurige 'Versager' als Hundebesitzer - und da sehe ich doch nen Unterschied, zu den Leuten hier im Thread.

    Ich weiß nicht - ich schreibe doch andauernd, dass jeder seinen Weg da finden muss. Warum wird mir dann gesagt, ich würde "Drauf beharren"?

    Mein Weg ist es nicht - ja, aber der "Strafeweg" ist für jeden eben auch ein anderer und nicht immer muss man z.B. mit irgendwas nach dem Hund werfen, damit es eine 'Strafe' ist, die nach verbalem Abbruch folgt.

    Für Zoey z.B. ist es auch schon ne 'Strafe' angeleint zu werden, damit sie keine Äpfel mehr im Garten vom Baum pflückt.(Die Strafe ist nicht das Anleinen - sondern das sie nicht mehr hinkann - Alternativ - man stellt was davor, damit sie nicht mehr hinkommt) Dabei ist es lediglich Management und die Konsequenz daraus.

    Sie bekommt da auch ein Signal - nämlich "Denk' nicht mal dran."/"Neee." Oder ein "Nein" als absolutes - es reicht.
    Wenn sie dann stattdessen zu mir kommt gibt's natürlich eine Belohnung.
    Wenn der Fall eintreten sollte, dass sie es nicht tut(dafür bekommt sie allerdings selten die Gelegenheit) - gehe ich wortlos hin, sie wird abgeholt - angleint und weggeführt.

    Insofern ist es auch ein 'Abbruch'.

    Das ist halt unser Weg - und jo, das wurde auch nicht gleich draußen mit dem Brötchen im Rasen geübt, wo sie unangeleint wäre. X-D

    Wie gesagt - jeder hat da ja seinen Weg und das ist doch auch ok.

    Ich denke nur, man sollte nicht davon reden, dass das Verwenden positiver Bestärkung bedeutet, dass man keine Führung bietet.
    Bei manchen Bemerkungen schien es z.B. so durch, als würde man von @physioclaudi den Emil auch mal mit 'Strafe' runterpegeln könne - wobei es ja jetzt so scheint, als würde eine konsequente Führung schon Besserung bringen.
    Positive Bestärkung heißt ja nicht, dass der Hund machen kann, was er will und man sitzt daneben und gibt beim freien Formen mal n Leckerlie und bei was anderem sitzt man rum und guckt zu.

    Konsequenz aus 'Fehlverhalten' und damit einhergehende Führung muss halt auch gekonnt sein.

    Ich habe ja wie gesagt schon mehrmals beschrieben, dass jeder da seinen eigenen Weg finden muss - aber man mit absoluten Aussagen halt immer vorsichtig sein sollte.
    Es gibt schließlich schon genug CM-Jünger, die meinen, da sie das im Fernsehen gesehen haben, müsse es jetzt ja auch so funktionieren und sei gut für den Hund.

    Ich denke auf etwas, auf das sich jeder einigen kann ist, dass man konsequent und nachvollziehbar sein sollte.

    Dann nenn' es halt nahende 'Bedrohung'.
    Denn was jetzt beschrieben wurde - "Fluchtverhalten/Meideverhalten" passiert ja nicht emotionslos von Seiten des Hundes.
    Anrempeln z.B./Wegschubsen - das ist ja kein 'anonymer Strafreiz', von dem der Hund nicht weiß, woher dieser kommt, er weiß in dem Falle sehr wohl, dass dies vom Halter ausgeht - und gegebenfalls eben auch, wie man diesem entgehen kann.
    Und dann wäre der Abbruch ja schon wieder nicht mehr 'sauber' - denn dann 'straft' man z.B. fürs Weglaufen, nicht mehr für die eigentliche Aktion, für die der Abbruch ursprünglich galt.

    Zumal - in nem anderen Thread wurde durchaus auch davon gesprochen, dass man mal "Zeigt, wo der Hammer hängt" - auch mit Brüllen etc. - das galt dort eben auch als Abbruch.
    Da gibt's wohl verschiedene Herangehensweisen.
    (Oder bez. Aufsammeln z.B. "Da habe ich einmal so richtig gezeigt, wie sch... ich das finde! Da kapiert er(der Hund) es auch." - Und damit war nichts emotionsloses gemeint)

    Also zu Terror habe ich nix geschrieben. Aber ich glaube, da meintest Du mich auch gar nicht.

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    Ich habe auch nicht gesagt, dass die Hunde 'blöd' wären, die sich die 'Strafe abholen'.
    Sie sind eben so, andere Hunde sind anders.
    Es gibt halt die Hunde, die meiden einen eher, wenn man sauer ist - denn warum sollten sie dann auch kommen.

    Für mich ist klar führen nicht einhergehend mit 'Strafen', das ist für mich was ganz anderes.
    Konsequent sein, ja.
    Verständlich kommunizieren als Mensch - ja.

    Ich sagte auch nicht, dass unsere Hündin ne Verhaltensstörung hätte(?). Nur, dass sie schon immer sehr eigenständig war/ist.
    Man sah es einfach in der Hundeschule und im direkten Vergleich mit anderen Hunden, die wir kennen.
    Es ist so schön, wenn man dann wieder mal n Hund Hund hat/drauf aufpasst, der einfach so wirklich Interesse am Menschen hat. X-D Und man es sich nicht hart erkämpfen muss.
    Das ist wie Urlaub!
    Das meinte ich - unsere hat per se einfach kein unbedingtes Nähebedürfnis draußen und würde am liebsten nur ihr eigenes Ding machen.

    Und ja - wir haben unseren Weg gefunden und dass ich Zoey z.B. mit dem positiven aufgebauten Abbruch mittlerweile oft von Kram der so rumliegt abrufen kann - vielmehr noch - dass sie es teils einfordert "Schau' her, wie toll ich das mache - da liegt was - ich habe es nicht genommen" - ist für uns supertoll.
    Ja, andere hätten nicht Bock gehabt daran so lange zu trainieren - aber für uns ist es gut so.

    Und Führung braucht sie wie immer auch - zwar nicht im Hüten oder Kläffen, aber in anderen Dingen.

    Ich denke auch - einigen Hibbelhunden würde eine gute, konsequente Führung guttun - aber das ist für mich nicht unbedingt mit Strafen oder so verknüpft. :)

    @Co_Co: Falls Du mich meinst - ich kam nicht mit dem erhobenen Finger - sondern sage bloß - es haut wirklich nicht bei jedem Hund hin - und das wurde hier ja auch immer auch erwähnt - auch bei denen, die teils mit 'Strafe' arbeiten. So einfach ist es eben meiner Meinung nicht, dass es bei JEDEM Hund so und so funktioniert, wenn man es bloß 'sauber' aufbaut.
    Hunde sind eben individuell.

    Zumal - wenn man weiß, was man tut, dann hat man wohl mit anderen Erziehungsarten auch kein Problem und die funktionieren dann auch. ;-)

    Und - falls Du mitgelesen hast - ich habe sogar geschrieben, dass es einmal bei uns ausversehen einen Schmerzreiz nach verbalem Verbot gab - und es ganz wunderbar dann klappte. X-/