Beiträge von Mejin

    Momentan hat Zoey aus irgendeinem Grund wieder Ekzeme an den Pfoten, bekommt ne höhere Dosis Apoquel... also die Allergie ist mal wieder explodiert - und mit ihr offenbar der Hund.

    Ich kann's aber auch nachvollziehen, wenn es einem schlecht geht, dann ist man ja grantiger.

    Es fing schon gut heute Morgen an - Dackel war direkt vor der Haustür, Zoey wedelte noch 'relativ' locker, mein Freund stand mit ihr im Eingang - ich kam nach - naja, der Dackel drehte sich dann noch um(der war nur freundlich neugierig) - und dann rastete Zoey einmal aus.

    Dann ging's.

    Dann sind die Dackelleute über eine andere Ampel gegangen - aber dann kam ein Mädel mit Rollkoffer und franz. Bulldogge angerannt.
    Also alles schon mal nicht gut, die Bulldogge war auch noch an einer relativ langen Leine.

    Zoey ging hoch, vorher hatten wir sie noch ins Sitzen gebracht - wir stellten uns davor und hatten sie dann mehr oder weniger im Arm, da wir so noch mehr Abstand reinbringen konnten und direkt vor dem Hund davorstanden.

    Danach wurde noch ein Mensch angebellt - denn die Anspannung musste ja raus -_- - und dann sind wir losgejoggt...

    Das ging dann auch eigentlich ganz gut, es gab sogar ein Rennspiel mit nem kleinere Hund - bei nem größeren hat sie dann kläglich gejault, da sie Schiss vor ihm hatte, als er angeschnüffelt kam.
    Der ist aber auch dann weggegangen.

    Wir liefen weiter - um kurz unsere Freundin mit ihren 2 Hunden zu treffen, da freute sich Zoey - entfernte sich dann aber hunderte Meter um Enten zu jagen.
    Als ich sie dann endlich wieder eingefangen hatte und am Hüftgurt hatte und zusätzlich hielt - sprang sie noch einige Male in die Leine - eine Freude, wenn die Erde z.T. rutschig/matschig ist.

    Sie war also sehr drüber - ich habe sie nicht mehr abgeleint - wir traten dann den Rückweg an.

    Joah, kam natürlich ein Beagle auf engem Weg entgegen - wir haben Zoey ganz an den Rand genommen und sind weitergelaufen - der Typ hat seinen Beagle mehr oder weniger in der Mitte des Weges gehabt - und dann fängt der an zu bellen - Zoey springt hoch und möchte seitlich gerne an meinem Freund vorbei, er schiebt sie aber wieder zurück - sie bellte einmal böse zum Hund zurück dabei.

    Dabei war in letzter Zeit alles relativ entspannt sie war gut drauf... und jetzt ist sie gerade echt mal wieder in einer Phase des 'Neben sich' stehens oder so... es ist echt so nervig und dann ärgere ich mich über Zoey und dass sie so schwierig und launisch ist, obwohl ich ja wie gesagt nachvollziehen kann, dass - wenn sie voller Allergiesymptome ist - nicht gut drauf ist.
    Dann ärgere ich mich, dass es mich ärgert und joa... . -_-

    Es wird bei uns echt nie langweilig.
    Ich hatte gehofft, dass sie jetzt mit 5 nochmal nen Sprung in der Vernunft gemacht hat, aber heute war sie wirklich absolut nicht gut drauf.
    Das Enten jagen war dann noch das i-Tüpfelchen... . Rennt einfach mehrmals an mir vorbei als ob ich Luft wäre - und ich konnte sie auch nicht stoppen, indem ich mich deutlich in den Weg stelle, da ich sonst vermutlich im Fluss gelandet wäre.

    Da fühlt man sich wieder so, wie damals, als sie noch so 1 oder 2 Jahre alt war... Hund hat 0 Interesse am Menschen - während alle anderen anwesenden Hunde so 'brav' sind, in der Nähe bleiben vom Menschen... nix machen... .

    Womit ich wieder beim Punkt sich ärgern wäre. -_____-'

    In der 'Realität' - also auch hier im Dogforum - wartet eigentlich gefühlt nie jemand z.B. nach verstorbenem Hund 1-2 Jahre,(komplett ohne Hund) um genau den einen Hund aus dieser oder jener Zucht zu bekommen - und wenn die schon 'mehr im Thema' verankerten Leute auch immer einen Züchter mehr oder weniger 'zeitnah' finden - dann kann ich mir auch echt nicht vorstellen, dass 'der gemeine Käufer'(also der im allgemeinen Durchschnittssinne) das tun würde.

    Ich kann dieses 'Jetzt bitte, das wäre gut' also auch selbst schon nachvollziehen - manchmal passt eben alles gut, aber ist dann z.B. kein Wurf in Aussicht... tjo... wer wartet dann wirklich ein paar Jahre, bis es evtl. soweit ist - und schaut sich nicht um, ob es evtl. einen Wurf gibt, der 'fast so gut' ist... .

    Im Wartethread gibt es das auch manchmal zu beobachten - irgendeine Zucht ist dann doch nicht so gut - und dann hat man aber trotzdem kurz darauf nen Welpen woanders her.

    Ist irgendwie auch nur menschlich... .

    Demnach denke ich auch, es ist ein Zusammenspiel aus allen, die den 'Einfluss auf die Rasse' bilden.
    Inklusive Werbung, bzw. Antiwerbung der Medien.

    Gerade Medien haben ja einen großen Einfluss auf das Kaufverhalten im Allgemeinen, das darf man auch nicht vergessen... .

    Vielleicht fehlt manchen Besitzern von Hunden auch das Auge dafür, für die Hundesprache als Ganzes... .

    Viele 'ach so brave Hunde' zeigen echt auch Beschwichtigungssignale in nem Maße, wie es unere Hündin nur tut, wenn wir wirklich mal sauer sind(und nicht mal schreien oder so).
    Man sieht wirklich total, wie sie 'Schiss' haben, dass jetzt gleich was passiert.

    Wer vermutlich als ersten Hund einen hat, der auf sowas auch noch 'gut anspricht', der ist vielleicht auch etwas fehlgeleitet.

    Ich stelle mir auch z.B. nen Windhund vor, der brav hinterherläuft - dann aber losstartet zum Jagen - jo, wo ist da die rote Ampel dann, der Hund ist ja schneller weg, als man sich umdrehen kann - und ihn danach zu 'bestrafen' bringt ja nichts mehr, da bestraft man ihn ja fürs Wiederkommen.

    Oder sag' dem Herdenschutzhund, dass er jetzt sofort hinter Dir herdackeln soll, aber auch nur mit 30cm Abstand oder so... .

    Bei unserer Hündin haben wir es ja auch echt sehr sehr hart erarbeitet, dass wir ÜBERHAUPT mal interessant sind - aber - die Umwelt ist trotzdem immernoch interessanter - aber fürs gute Gefühl und für leckeren Käse gibt man auch mal nach.(Also kommt z.B. zu uns)

    Schon früh war es da z.B., dass sie einfach weggegangen ist, wenn man irgendwie mit schäumender Wut aufgekreuzt ist(nicht Zischen/Schreien oder so, sondern einfach wütend ist und z.B. ihren Namen wütend ruft(leise wütend)).

    Und z.B. das mit in dem Ärmel beißen oder so - unsere hat das zum Glück nicht so doll betrieben, aber wir haben z.B. mit Alternative anbieten, bzw. einfach sofortiger Abbruch und wegdrehen da ziemlich schnell das gewünschte Ziel erreicht.
    (Ich habe noch klägliche Geräusche gemacht)

    Also dem Hund ne Chance zu geben ne Art Empathie zu entwickeln und nicht nur Kommandos perfekt zu befolgen - das finde ich auch wirklich gut - und das Welpentier da im Video tut mir irgendwie schon leid, dass es da so herhalten musste... .

    Naja, in den Videos zischelt die Frau halt viel - und das verstärkt den Eindruck von dieser leicht aggressiven Variante.

    Ich finde z.B. - wenn man sich vor den Hund stellt beim Überholen - dann ist das allenfalls wirklich nervig für den Hund - wenn er dann ne gute Position hat, bestärkt man ihn darin, da weiterzuwatscheln und sagt ihm, wie gut er das macht.

    Akkustisch ist so ein "Zisch"-laut auch einfach sehr unfreundlich - und Hunden zu unterstellen "anders kriegen sie es nicht mit" finde ich auch blöd - klar, wenn sie als Welpe nur angezischelt wurden, dann reagieren sie später evtl. auch nicht auf leisere Töne, bzw. mussten da auch nicht weiter ihre Sinne in der Richtung schärfen.

    Zudem wirkt es ein wenig auch so wie der 'Drill' für nen Soldaten... - das ist aber nur meine Meinung.

    Und auch, man würde irgendwelche 'hündischen Maßregelungen imitieren' - finde ich auch doof - den wie gesagt - wir sind keine Hunde, das wissen unsere Hunde auch - wir sind zudem auch immer zu plump und lahm, um es wirklich nachstellen zu können.

    Wir streicheln unsere Hunde - machen Hunde nicht.(Andere Liebkosungen schon - aber halt nicht den Pfoten und so, wie wir streicheln)
    Wir umarmen sie z.T. obwohl die Meisten Hunde das nicht mögen und nur viele ertragen.

    Wir streicheln sie am Kopf - wir möchten aber i.d.R. selbst nicht gerne so über den Kopf gestreichelt werden.

    Hund ertragen schon soviel von uns - ich denke, da der freundliche Weg ist da immer vorzuziehen - und damit meine ich nicht - keine 'Führung' geben.

    /edit: Das Video mit dem Welpen hatte ich auch gesehen - und ich fand' das Ganze auch total unentspannt irgendwie... das ist ja keine Maschine, sondern ein Lebewesen.

    Ich finde das mit dem Zischeln immer lustig - machen ja einige Hundebesitzer... .
    Aber... wir sind ja weder Schlange, noch Hund(die nicht zischeln)... sondern Menschen... aber dass man da dann son 'aggro' Geräusch auffahren muss... .

    Klar, kann bei manchen Hunden funktionieren.
    So wie Schellen bei manchen auch funktionieren.

    Aber für mich z.B. sind Sachen wie in dem einen Video von der besagten Frau - mit so wegstoßen wie so eine Luftdruckpistole nicht so toll...

    Da wird nur gesagt, was er soll und was er nicht soll und gefälligst zu lassen hat - aber nicht gezeigt, was er denn alternativ tun könnte - was vielleicht sogar noch unserem Gefallen finden würde.

    Unsere HuSchu-Lehrerin hat z.B. immer gesagt - daran, dass ein Hund z.B. ganz viel bei Übungen abspult, wenn er gerade etwas unkonzentriert ist - das deutet darauf hin, dass er keine Angst hat, 'korrigiert' zu werden - sondern ausprobiert und mal schaut - sich also frei entfaltet.

    Natürlich unterstützt man die Abspulerei dann auch nicht, sonst hätte eine konkrete Übung ja auch keinen Sinn - aber der Hund ist ungezwungen dabei - und für mich ist das ganz toll.

    Das muss natürlich jeder für sich herausfinden, womit er am Besten klarkommt - ich möchte nur eben erwähnt haben, dass es echt so viele Wege gibt, dem Hund eine gute Partie zu sein und ein "Kumpel" auf den er sich verlassen kann - ohne, dass er 'Angst' hat, was falsch zu machen.
    Wobei - Angst gibt's ja nicht laut der Frau, soweit ich weiß. X-D

    @iinas: Hm, nicht unbedingt - Zoey z.B. wollte als junger Hund auch zu allen Hunden hin und ist total hochgedreht - inklusive steil in die Luft springen und in der Luft kreiseln dabei... .

    Sie ist aber generell ein unsicherer Hund, kam aus dem Ausland... vermutlich hat sie sich auch gedacht: "Endlich! Hier gibt es auch solche wie mich!"

    "Angegriffen" muss das nicht mal direkt sein... - wenn z.B. ein ganz großer, muskulöser Rocker auf einmal hinter der Ecke auftauchen würde - dann wäre das was anderes, als wäre es z.B. n Kind - man hat nicht direkt 'Angst', aber so ganz geheuer muss es einem trotzdem nicht sein.

    Provozieren - natürlich, das gibt es auch... .

    Bei uns ist es bei Zoey mit ca. 2 Jahren umgeschwenkt und sie hatte eine Phase des extremen Pöbelns und der Unverträglichkeit - sie hatte sich jeden Hund gemerkt, von dem sie früher mal selbst angepöbelt/angegangen wurde.

    Vorbei war's mit "Der will dahin zum 'Hallosagen'"(vereinfacht gesagt).

    Sicherheit kann also einerseits so sein - an der Leine - also, dass dem Hund nix passiert, andererseits auch einfach die 'Sicherheit', dass dieser und jener Kurs da gefahren wird. :) Also eben z.B. - an der Leine gibt's dies und das eher nicht, da ist dieses oder jenes Verhalten erwünschter(und lohnt sich(Leckerlies z.B.)).

    Hier steht ein wenig was darüber, welche die primären Faktoren der Übertragung sein können:
    Die Aujeszkysche Krankheit bei Hunden bleibt extrem selten | Deutscher Jagdverband

    Ich versuche auch immer, auf Wühlstellen zu achten etc. - aber letztendlich - ganz verhindern kann man es eben nicht und wenn man GANZ viel Pech haben sollte... ist es wohl leider so. -_-

    Aber von 'Haushunden', die nicht jagdlich geführt werden lese ich sehr selten von einer Ansteckung... .

    @iinas: Nun, ich gehe mal einfach davon aus, dass die Leine dem Hund angefangen hat Sicherheit zu geben - und zwar deshalb, da Du den Hund daran aktiver und verlässlich auf eine Art 'geführt' hast. Er also mitbekommen hat, was erwünscht ist, eine Beständigkeit entsteht, die mit eher Ruhe verknüpft ist, als aufgeregtes Rumlaufen.

    Um das zu erreichen, gibt's ja auch unterschiedlichste Methoden. :)