Beiträge von Mejin

    Also... gehen wir mal von Filmen und Serien weg, die sich nicht NUR um ein bestimmtes Tier drehen - sondern wo der Hund nur 'Beiwerk' ist - findet man schon gezielt eingesetzt ne Rasse, die eben das auslösen soll, was man sich da eben so gedacht hat, was sie auslösen soll. Meistens "Witzig", oder "unauffällig" oder... "das Milieu erklärend"... etc. .

    Ansonsten gibt es eben viele Literaturverfilmungen, da ist die Rasse/der Typ dann eben davon festgelegt.

    Gerade Werbung zielt total darauf ab in kurzer Zeit den Zuschauer zu berühren und eine gewünschte Reaktion zu provozieren.

    Es ist wie beim Kurzfilm - der ist oft auch sehr emotional - und kann genauso 'fesselnd' sein, wie ein Langfilm.

    Wenn man z.B. allein "Felix" nimmt - also den Kater der Katzenfuttermarke - der ist schon so designed, dass er 'smart' und selbstbewusst rüberkommt - unterstützt von der Werbung(Animation) dann nochmal mehr.

    Man kann mit kurzen Clips durchaus beeinflussen - und wie oben erwähnt - durch Printmedien z.B. auch. Oder durch Sounddesign/Musik.

    Nimm' die Edeka-Werbung mit dem Opi zuletzt - ging durch die Decke, hat 'gehooked', obwohl kein Langfilm. Da brauche ich auch keine 60-Minuten Vorgeschichte vom Opa.
    Oder die Werbung von "John Lewis"(Kaufhaus in London), die hatten jetzt glaube ich 3x was mit Tieren, 2 davon fand' ich total super.

    Kürze bietet viele Vorteile in der schnelllebigen Welt von heute - und es bietet auch den Vorteil, dass man weniger Zeit hat, Dinge eben NICHT zu mögen.

    Filme und Serien bedienen sich aber auch sehr oft dem, was gerade in der Masse so beliebt ist/besonders 'urig' daherkommt... - denn man möchte ja im Besten Falle ein Franchise schaffen, mit dem man noch lange Geld verdienen kann.

    Aber klar, sie tragen dann auch zur weiteren Verbreitung/Bekanntmachung verschiedener Sachen bei.

    Ich finde das mit der "In der Gruppe" sozialisieren da auch amüsant - in einer geeigneteren Umgebung hätte der Hund keine blutige Wunde um das zu lernen...(und das vor allem immer wieder).

    I.d.R. sollte ja der Mensch dem Hund das zeigen, was ihm wann gehört - und wann nicht - oder ein wirklich souveräner Hund - und souveräne Hunde haben eine laaange Leitung bis es wirklich zu blutigen Wunden kommen würde.
    Die machen soviel nur über Blicke und Körpersprache... .

    Was die Hunde da in Gruppe lernen... joah... - sie könnte ja den Dackel auch mal da reinlassen und mal gucken, was der denn lernt bei den großen Hunden bei dieser Art der Fütterung... .

    Für mich ist das auch echt nicht nachvollziehbar, was der Hund da wirklich lernen soll... i.d.R. ist es ja konträr zu dem, was man Hunden mit Ressourcenproblemen eigentlich beibringen möchte - dass der Mensch zuteilt, dass er nix zu bestimmen hat - und dass es vor allem immer genug gibt und es keine Notwendigkeit gibt, seinen Kram verteidigen zu müssen.

    @Vakuole: Mh, meines Wissens nach nicht unbedingt - Hunde sind i.d.R. keien Einzelgänger und ich kann's auch aus der 'Praxis' nicht unbedingt bestätigen.

    In unseren Urlauben z.B. gab's da mal nen Terrier, der stand auf einmal alleine vor uns auf dem leeren Parkplatz und bellte - wir wollte da nur wenden - und plötzlich hörte man immer mehr Hunde - er hat eindeutig seine 'Crew' gerufen.

    Zu einer anderen Begegbenheit in einem anderen Land kamen zu uns immer 2 Straßenhunde, die sich wohl kannten um nach Essen zu bettelln.

    Viele Straßenhunde haben ja auch 'ihre' Menschen, die sie füttern - obwohl sie ihnen nicht gehören.

    Soweit ich es halt in Erfahrung bringen konnte, leben die Hunde in losen Gruppen zusammen - es hat eben auch Vorteile 'zusammen' zu sein.

    Dass sie sich aus dem Weg gehen können - das stimmt natürlich - aber ich sehe dennoch einen Unterschied darin, auffällige Hunde zusammenzusperren, oder welche, die i.d.R. eben nicht auffällig sind und auch keinen Zoff suchen wollen von sich aus.

    @Bubelino: Ist es das, so ein Mythos? ... Ich wär' mir da nicht so sicher. Und ich denke - "besser sozialisiert" - als wer? Als der VDH-Rassehund, der von Anfang an alles perfekt gezeigt bekommen hat und später bei seinem Besitzer weiterhin gut gefördert wurde? Hm... nein, wohl nicht unbedingt. Besser als einer, der von XYZ angeschafft wurde, als z.B. Statussymbol und dann nicht so funktioniert hat und dann vielleicht irgendwie zugelangt hat? Möglicherweise dann doch... .

    Und meines Wissens nach macht es schon einen Unterschied - gerade bei Straßenhunden - da liegt nicht dauernd einer tot auf der Straße. Natürlich gibt es da auch Kämpfe um Hündinnen etc. - aber i.d.R. weiß da jeder Hund doch schon um seine Rolle - sonst wäre er nämlich sehr schnell doch tot auf der Straße.

    In Sheltern gibt's zudem i.d.R. auch mehr als 50 Hunde. Wieviele in einzelnen Zwingern weiß ich jetzt nicht...

    Und gibt 'Erfolg' nach außen denn wirklich immer Recht?
    Soll ich nun z.B. den Hundehalter, der schön aversiv erzogen hat und dessen Hund brav immer neben ihm läuft sagen: "Jo, du hast was richtig gemacht - du musst recht haben"?

    Ich finde es super, dass es Leute gibt, die sich um 'diese Fälle' kümmern - und ansich finde ich die Frau jetzt auch nicht komplett unsympathisch von der Art her... - aber soviel 'Erfolg' - keine Ahnung... sieht man das? Anhand ... wievieler Beispiele, anhand welcher Voraussetzungen, die man kennt?

    Bei dem Hund, der dann den Test machen musste - und der bei Anstarren bellt - joah... dass sie 'einfach so reingehen' kann und der sich dann verzieht - was sagt das auch - ist er evtl. doch gar nicht so 'gefährlich' in seinen Grundzügen? Denn es gäbe z.B. auch durchaus Hunde, wo man nicht 'stark und selbstbewusst' reingehen kann und dann verkriecht sich der Hund... .

    Ich würde mir da jetzt kein Urteil erlauben wollen bei den zwei Clips hier... - aber vom Gefühl her denke ich eher "Hm."

    @Bubelino: Zum Thema Shelter - da ist auch nochmal der Unterschied, dass es dort oft Hunde sind, die entweder im Shelter geboren wurden - oder ein Leben auf der Straße hinter sich haben - die haben i.d.R. ein ganz anderes Sozialverhalten, als irgendwelche Hunde von A und B, die auffällig wurden und nun zusammengewürfelt werden.
    Klar gibt es auch da Reibereien - doch dort gibt es eben auch souveräne Hunde, von denen andere profitieren können.

    Die Argumentation mit dem Banner hatten wir vor nicht allzu langer Zeit schon mal - und ein Bannerbild wurde ja auch ausgetauscht.
    Die Anmerkung, dass sich dann evtl. Besitzer gewisser Hunde nicht willkommen fühlen könnten/ausgegrenzt ist für mich etwas haltlos - sind doch z.B. nur Rassehunde auf dem Banner und keine Mixe - aber ich fühle mich deshalb nicht ausgeschlossen... .

    Ich finde es auch doof, wenn Werbung mit QZ-Tieren gemacht wird/die im Film vorkommen - aber wenn es z.B. ein Produkt ist, dass ich wirklich benötige und für dass es keine adäquate Ausweichmöglichkeit gibt - nun denn... .

    Werbung benutzt eben oft das, was bei möglichst vielen Leuten 'zieht' - wenn niemand mehr auf QZ stehen würde/sich positiv angesprochen fühlen würde, gäbe es sie vermutlich auch eher nicht mehr in der Werbung.