Beiträge von Mejin

    Ich weiß gerade auch nicht, worum es eigentlich hier gehen soll. X-D
    Affekthandlungen sind ja wirklich was anderes, als körperlich Schmerzen zuzufügen, um 'bewusst' zu erziehen - immer wieder.

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    In meiner Familie gab es mal einen Hovawart - das war jedoch vor meiner Zeit - und mein Vater erzählte mal, dass er dem Hund auch mal irgendwas wegnehmen wollte(? Knochen?) - und dann nach ihm geschnappt wurde(und Hund im Arm/der Hand hing) - mein Vater hat ihm dann eins auf die Nase gegeben - danach war das wohl auch geklärt.

    Ich hatte demnach die Vorstellung, dass jeder Hund irgendwann sone aggro-Ausprobierphase bekommen würde und war schon aufs 'schlimmste' gefasst bei Zoey. X-D
    Aber zum Glück blieb das aus - wobei man dazu aber auch sagen muss - früher wurde da halt nicht unbedingt in die Hundeschule etc. gegangen und von grundauf alles bestens angelegt, damit man eben solche Probleme nach Möglichkeit nicht bekommt... .

    Sowas kann sicherlich auch Wirkung zeigen, da bin ich überzeugt - aber je nachdem, wie der Hund drauf ist - kann's leider auch schiefgehen, schätze ich.
    Gerade wenn es evtl. auch eben vom Timing nicht stimmt, der Hund unsicher ist etc. .
    Von gedeckelten Hunden, die dann doch mal explodieren(entweder da die Reizschwelle einfach irgendwann drüber ist - und/oder da, man einen Moment unachtsam war/der Hund nie gelernt hat, was stattdessen gewünscht wäre etc.) hört man ja auch häufig genug.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass Zoey nicht soviel Kram aufgesammelt hätte/aufsammeln würde, wäre man da ... äh... mit gewisser körperlicher 'Wehemenz' rangegangen.

    Dass es Wirkung zeigen kann - klar, denke ich auf jeden Fall.
    Ein Hund würde ja z.B. auch nicht an den heißen Gitterrost des Ofens laufen, an dem er sich schon mal an der Nase verbrannt hat o.Ä. - sie sind ja lernfähig.

    Hm... vielleicht 'im Kreis' irgendwo oder vor - und zurück?

    Ist zwar nicht ganz so toll... aber naja...

    Ich hatte gesehen, dass der Trailrun, zu dem mich jmd. aus der Laufgruppe überreden wollte 2x einfach nur die Strecke um einen See ist - das fand' ich dann auch gleich doof und hat mich noch etwas mehr dazu bewegt, eher nicht mitzulaufen. X-D

    Ich habe mir die Videos angeguckt - und joah, ich finde auch, dass sieht aus, als ob sie das als Spiel sieht.
    Ne Freundin von mir macht das mit dem 'Wegschubsen' auch immer so beim Spielen mit ihren Hunden.

    Ich find's nicht so gut, aber ich bin auch sehr empfindlich mit meinen Händen. X-D

    Aber - erstmal - du sitzt da und der Hund spult sich gerade hoch, Du sagst "Nein" und die Hand bleibt aber in 'Reinbeißnähe' - Du stehst nicht auf und gehst, Du klappst die Hände nicht ein(Arme verschränken o.Ä.).
    Guckst vermutlich noch hin... .
    Der Hund denkt evtl. "Nein" wäre vielleicht einfach ein Geräusch beim Spielen oder heißt 'Beiß' weiter, ich 'rangel' weiter mit Dir(wegschieben)).

    Ich finde es echt nicht 'schlimm' - nur vom Video her - aber der Hund weiß glaube ich nicht so recht, was Du von ihm möchtest.
    Soll er gar nicht mehr beißen?
    Ist die Beißhemmung noch nicht auf nem Niveau, die Dir nicht wehtut?

    Weggehen und Aufmerksamkeitsentzug/Abbruch der Aktion war z.B. bei unserem Hund ganz zielführend - wenn sie ein Alternativverhalten angeboten hat - z.B. hinsetzen und gucken - wurde gelobt.
    Zudem habe ich noch 'Auaaa' ganz kläglich gesagt, bevor ich mich z.B. an die Wand gedreht habe/weggegangen bin.

    Ich las mal - man sollte dem Hund vermitteln, dass Menschen echt Waschlappen sind - also 'nix aushalten'! ;D

    Ja, gut, dann werden wohl alle Hunde ohne Jagdtrieb sich wohl nicht für den Menschen interessieren. Okay.
    Dann werden die kleinen Begleithunde vermutlich auch nur vor sich hin siechen, wird vermutlich so sein.

    Ressource kann doch SO vieles sein.

    Ja, ich kenne Hunde, die sind ihrer Familie ziemlich treu, aber sie kreischen nicht die Welt zusammen, wenn jemand sie fremdbetreut.

    Hm, aber die sind vermutlich auch einfach seltsam.

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    Und - Tja, aber zwischen 1800 Umdrehungen und 400 gibt es eben doch einen Unterschied.

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    So, ich hab' jetzt auch keine Lust mehr, ich wiederhole mich hier andauernd und auf die Frage, wieso denn alle Rassen, die jetzt da sind 'ok' sind, hat niemand geantwortet.
    Oder wie Ihr Euch die Entstehung dieser Rassen erklärt. Wer hat da 'abgesegnet' und gesagt 'das ist ok'.
    Wer hat überhaupt Begleithunde erfunden - ist ja auch total weit weg von allem.
    Warum war/ist der Eurasier ok.
    Warum X HSH-Rassen oder Windhunde.

    War 'immer' so(nein, war's nicht), soll immer so sein(ist das so). Veränderung soll's nicht geben, alle Rassen sollen immer so sein, wie sie mal waren - genauso triebstark, auch wenn es irgendwann mal überhaupt kein Vieh mehr geben sollte. Oder keine Diensthunde. Alle Rassen sollen bleiben(es sind einige auch schon ausgestorben, als sie nicht mehr 'gebraucht' wurden) - und kein Hund soll sich mehr der 'modernen' Welt(wie auch immer sie sich entwickeln wir) züchterisch anpassen.

    Alles ist 'perfekt' so, wie es ist.(Ist es das?)

    Naja, ich steig' mal aus - habt noch Spaß beim Diskutieren.

    Edit by Mod: Bitte noch die Grenzen der Diskussionskultur wahren. Danke!

    Gut, dass Ihr beim Eurasier nicht auch schon dagewesen seid und ihn verteufelt habt.

    Oder... bei vielen anderen Rassen.

    Denn wer "braucht" schon 300 Rassen.

    Jeder sogenannte "Liebhaber" braucht sie vermutlich.
    Komisch, das ist dann okay.

    Der Hund ist ganz unromantisch - das Resultat, was der Mensch wollte, ist schon immer so gewesen - es ist ein 'Ding', was 'hergestellt' wurde, um dies und das zu sein - FÜR den Menschen.

    Ich verstehe wirklich nicht, warum man nicht einsehen kann, was besser ist, wenn der Hund mit z.B. ganz vielen seltsamen Dingen ausgelastet werden MUSS, da er laut den Genen eigentlich einen ganz anderen Einsatzzweck hatte.

    Statt einen, der langfristig eben ein relativ anspruchsloser "langweiliger" Begleiter sein kann, da er eben genau für diese Aufgabe gezüchtet wurde.

    @Getier: Es wurde nach Begleithunden gefragt, nicht nach welchen, die im Sport geführt werden sollen. Das ist doch was anderes.
    Und zwischen "triebtot" und - so wenig wie möglich - ist doch schon ein Unterschied.
    Ohne 'Triebe' geht's ja eh nicht.
    Aber die Triebe sind z.T. ja umlenkbar - wie man an zahlreichen Hütehunderassen z.B. sieht.

    Das ist gewissermaßen für jeden verschieden, denke ich - so wie eben auch nicht alle Rassen zu allen Menschen 'passen'.

    Aber auch das wurde doch hier schon mal aufgeschrieben(wenn nicht sogar mehrmals):

    - gesundheitlich eine sehr gute Basis
    - Hohe Reizschwelle
    - Jagdtrieb so wenig wie möglich
    - Fokussiert auf den Menschen(bzw. SEINE Menschen), aber nicht totaler 'Ein-Mann-Hund'(Stichwort - Fremdbetreuung)
    - Bereitschaft mit dem Menschen zusammen zu arbeiten(und Spaß dabei), möchte gefallen
    - Kein Spezialist, ausgeglichenes Wesen
    - Hohe Schwelle fürs 'nach-vorne-gehen'
    - Artgenossen nicht abgeneigt, auch im erwachsenen Alter nicht(Es gibt ja ein paar Rassen, die bekannt dafür sind, dass sie später eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, unverträglich werden, auch wenn die Prägung eigentlich gut war)
    - Nicht territorial

    Fällt noch jemanden was ein?

    Also die Sachen würde vielen der Familien und auch vielen Leuten in meinem Umfeld sicherlich gefallen.

    @Co_Co: Falls Du meinst, ich hätte jetzt keine Ahnung, dass es auch Nachteile hat, wenn man einen Hund hat, der beutefixiert ist - nein, das ist nicht so. Also halte Dich bitte zurück mit Deiner Bevormundung, 'Du weißt ja eh nicht, wovon Du sprichst'.
    Aber sorry - den meisten Leuten, die den Hund Wellen hüten lassen, oder dauernd was holen lassen - ist das egal - sie finden es halt praktisch.
    "Wenn der seinen Ball hat, ist alles gut, dann interessiert ihn nichts mehr."
    Wie oft habe ich das schon gehört.
    Oder wenn der Hund Steine schleppt. Joah. Beruhigt ihn halt. Alles klar.
    Mit Ball abgewöhnen wurde ja versucht.
    Das ist dann halt eben so.

    Jo, dann würde er halt auch auf die Straße hüpfen für den Ball.

    Zoey hüpft auch auf die Straße - aber aus anderen Gründen.

    Und warum fängst Du jetzt wieder mit "Rassen verändern" an - das hat hier doch niemand gesagt.

    Es geht doch darum, neue Rassen zu 'kreieren', wie es eben eh und je gemacht wurde.
    Und um Optik geht es doch auch ERSTMAL nur zweitranging(was anderes ist jedoch eben die Größe) - das wäre ja dann eh hinfällig, wenn die Hunderassen betreffend breiter aufgestellt wären im 'Familiensektor' - denn dann wäre auch da für jeden was dabei irgendwann.
    Eben auch größere und große Hunde, die aber eben keinen 'Beutetrieb', 'Hütetrieb' etc. vordergründig haben.

    Das bräuchte Zeit - ja.

    Von den aktuellen Rassen verändern - das wurde doch jetzt echt schon seitelang dementiert - darum geht es nicht.

    Aber klar - wenn man nicht vom Wolf anfangen möchte zu kreuzen, dann müsste man irgendwo anfangen - aber ich kenne mich mit der Genetik zu wenig aus.

    Doch - joah, scheint ja trotzdem möglich zu sein - und das auch funktionierend - siehe Eurasier.

    Von 'schnell' hat auch niemand gesprochen, soweit ich weiß.

    Und ja, ein Hund braucht natürlich Erziehung - aber 'faul' ist man bei weitem nicht, wenn man es einfach etwas 'einfacher' haben möchte und auch nen Hund nehmen möchte, der nicht am liebsten eigentlich auf die Herde aufpassen möchte oder ein Tier heranschleppen, oder im Schutzdienst arbeiten möchte.

    Der Mensch hat immer so gedacht, wie man den Hund am 'praktischsten' selektieren könnte - für SEINE Bedürfnisse(Egal ob Jagd, oder sonstwie) - oder wie XYZ es eben haben wollte, da der Jemand Kohle hatte... und das jemand bezahlt hat etc. etc. .

    Warum dann JETZT damit aufhören?

    Wo man eigentlich mit Forschung und Genetik soviel weiter ist und überlegen könnte, wie man da was auf einen neuen Weg bringen könnte - so dass evtl. in 20-50 Jahren was da ist, was es vorher noch nicht gab, aber mehr dem Leben angepasst ist.
    Ja, natürlich kann in 50 Jahren alles wieder anders aussehen - aber es wird wohl eher nicht zurück in die Ursprünge der Landwirtschaft und des bäuerlichen Lebens für dei Massen gehen.

    Und jetzt stell' Du Dir vor - den Terrier gäbe es nicht.
    Was hättest Du dann genommen?

    Bestimmt einen der 100 anderen Hunden mit schrägem Humor mit dem Du auch mal disktuieren kannst, oder?

    @Miss Wilma: Stimmt, vielleicht ist es echt die 'Verteilung'... .

    Das Problem dabei ist ja auch, dass die Rassen aber auch meistens eben alle ihre ursprünglichen Eigenarten behalten sollen - darum ginge es vermutlich wirklich nicht, eine Rasse 'umzuzüchten'.(Und wäre auch nicht unbedingt wünschenswert, da sie ja optimal an ihre Ursprungsaufgabe angepasst sind - vom Wesen und vom äußerlichen)

    Kromfohrländer+Eurasier - da hatte es wohl 10 Jahre gedauert, bis die Rasse dann anerkannt war ... - wer weiß - vielleicht ist irgendwann das Gedoodle auch anerkannt - nur anders, als es jetzt ist. ...

    Ob die da früher auch soviel "Braucht man gefälligst nicht" gehört haben?