Ich glaube, ich schrieb irgendwo am Anfang schon, dass Diagnosestellung bei ungewöhnlicheren Dingen manchmal echt schwierig ist und lange dauern kann.
Bei uns und meinen autoimmunkranken Kater waren es seinerzeit 2 Jahre, 8 falsche Diagnosen (völlig abstruse Dinge dabei) und 3 komplett unnötige Operationen. Weiß man als Laie leider alles erst im Nachhinein. Auch ich habe deine Erfahrungen mitgemacht. Wenig Zeit der TAs, das Gefühl eine Nummer zu sein und dass jeder nur so sein Ding macht ohne wirkliches Interesse.
Ich war seinerzeit so traumatisiert, dass ich manchmal nur mit zitternden Händen die Haustür aufschließen konnte in der Angst, dass mein Kater in meiner Abwesenheit wieder den nächsten Schub hatte.
Versuch es - soweit machbar - pragmatisch zu sehen. Du tust, was du kannst. Mehr geht nicht. Und hör auf dein Bauchgefühl. Wir haben mit unserem Kater seinerzeit auch TA Praxen mittendrin stehenden Fußes verlassen, wenn wir das Gefühl hatten, da läuft was schief.