Beiträge von pauline31

    Daher rate ich, einen Zweithund anzuschaffen, wenn dein Rüde erwachsen ist, warte, wie er sich entwickeln wird.

    Dazu rate ich auch. Dringend.

    Ein sehr guter Bekannter hat seit 15 Jahren japanische Akitas. Der Mann meiner Trainerin züchtet amerikanische Akitas.

    Meines Wissens nach werden Akitas sehr spät erwachsen. Aber dann werden sie sehr erwachsen und sehr ernst. Und ich kenne keinen einzigen Hundewiesen Akita.

    Mein Bekannter hatte immer 2 intakte Akita Rüden. Der hat mehrere Jahrzehnte Erfahrung auch mit schwierigen Hunden. Aber die Akitas gleichgeschlechtlich zusammenzuhalten ist ne echte Hausnummer. Der hat den Daumen drauf. Betreibt perfektes Management und hat die Hunde beneidenswert gut im Griff. Aber einfach ist anders. Insbesondere in der Zeit des erwachsenwerdens waren die bisher 3 Akitas allesamt eine Herausforderung was das Management im Hinblick auf Sozialverträglichkeit anbelangt.

    Lass ihn erwachsen werden. Und wenn alles gut läuft, dann denk nochmal drüber nach. Ist ja keinem mit gedient, wenn das nicht gut läuft und ihr nicht glücklich damit werdet.

    Natürlich geht alles gut. Halte Dir vor Augen, wieviel zigtausend Hunde kastriert werden und kaum mal gibt es ein Problem.

    Und das "one in a million" Problem ist ja schon an @wiejetztich vergeben worden.

    Ich wäre aber auch so, dass ich mir Sorgen machen würde und wahrscheinlich die Nacht davor kaum schlafen würde. Von daher kann ich das sehr gut verstehen.

    Also zB Perro oder Pudel. Nur passen sie von ihrem Wesen her?

    Grundsätzlich passen Pudel.

    Du musst etwas auf die Zucht achten und das individuelle Wesen des Hundes, aber mein Großer fände sowas grenzgenial. Tim könnte man da sicherlich mit etwas mehr Geduld auch einführen.

    Kleinpudel oder Großpudel. Wobei ich da zu einem Großen tendieren würde, wenn dir das nicht zu groß ist. Weiße Großpudelhündin. Freundliche Optik und die Hündinnen bleiben meist unter 60cm.

    Beim Jagdtrieb kannst du alles haben. Von nicht vorhanden bis hardcore. Damit müsste man also leben können.

    Ich bin da ehrlich gesagt etwas anders gestrickt und freue mich über jeden, der meinen Hunden positiv begegnet

    Das muss man aber zwingend auf den jeweiligen Hund abstellen, wie und ob man sowas einfach laufen lässt.

    Grad bei etwas unsicheren Exemplaren muss man das managen und ein Gegenüber haben, was vernünftig mitarbeitet. Wenn ich Tim einfach angrabschen lasse, dann endet das in wilden Bellkonzerten, weil er sich sonst nicht zu helfen weiß.

    Er mag Menschen. Aber einfach so übergriffige Handlungen, damit kann er im Gegensatz zu meinem Exemplar mit Drahtseilnerven nicht umgehen.