Beiträge von Yvonne&Bobby

    Hallo!

    Ich würde dir auch eher zu den Kleinehunderassen aus der Gruppe 9 raten. Ein zu großer und kräftiger Hund würde vermutlich eher mit deinen Kindern als umgekehrt spatzieren gehen. Spontan ist mir der Malteser eingefallen. Eine Bekannte von mir hat auch eine Malteser Hündin. Früher ist sie Stunden mit ihr spatzieren gegangen. Die Hündin hat super mitgehalten. Jetzt ist meine Bekannte leider auch erkrankt und sitzt im Rollstuhl. Entsprechend musste sie kürzer treten und geht meist auch nur kleine Runden mit dem Hund.
    Wichtig finde ich auch noch einmal zu erwähnen, dass auch kleine Hunde ihre Bedürfnisse haben. Aber das weißt du bestimmt! Unabhängig davon, welche Rasse, Größe und Alter der Hund nun haben wird, er muss auch mal zur Ruhe kommen können. Da deine Kinder aber schon Tiererprobt sind, wirst du ihnen das bestimmt vermitteln können.

    Und nur als kleinen Tipp als Kleinhund-Besitzer mit einem Hund, der langes Fell bekommt: Man sollte sich einen guten Hundefriseur suchen. Es ist pflegeleichter das Fell regelmäßig nachzuschneiden ;)
    Ich halte das Fell meines R üden (s. Avatar) eigentlich auch immer recht kurz. Hat den Vorteil, dass er nicht über Stunden naß ist und auch nicht ganz so viel Dreck reinschleppt. Und davon hast du mit 3 Kindern bestimmt schon genug! Und, du musst nicht ganz so oft bürsten!!!

    Ich wünsche euch ganz viel Erfolg bei der Suche! Ich hoffe ihr findet das richtige Wesen für euch!!

    Hallo!

    Das Video ist ja toll! Das werde ich erst einmal meiner Bekannten schicken. Sie ist nämlich der Grund, warum ich überhaupt auf die Idee gekommen bin. Sie sitzt jetzt seit gut 3 Jahren im Rollstuhl. Hat bis dahin sehr viel mit ihrem Hund (Malteser) gemacht. Sie ist nun natürlich total traurig drüber, dass sie mit ihrem Hund nicht mehr zum HP gehen kann. Wobei das mit dem Rollstuhl auch möglich wäre. Sie möchte sich nur nicht die Blöße geben.
    Im Moment hätte ich zwei Teams. Denke mal, dass das recht überschaubar ist.
    Schwerpunkte habe ich mir zunächst so gedacht:

    1. Leinenführigkeit I (neben dem Rollstuhl bleiben)
    2. An- und Ableinen vom Rollstuhl (gerade bei kleineren Hunden)
    3. Verweilen am Ort (Sitz, Platz, Steh mit und ohne Ablenkung)
    4. Leinenführigkeit II (wie komme ich mit dem Hund durch Engen etc?)
    5. Apportieren von runtergefallenen Gegenständen

    Das könnte mein Grundgerüst für den Bereich Erziehung sein. Das ganze werde ich versuchen in verschiedene Übungen zu packen.
    Ich muss dann nur darauf achten, dass ich nicht dazu tendiere zuviel von den Leuten zu verlangen. Deshalb möchte ich das ja auch nicht als richtiges Training sehen. Mir geht es in erster Linie darum, dass die Personen zum einen wieder unter LEute kommen, eine Aufgabe haben und sich auch (wieder) intensiever mit ihren Hunden befassen können.
    Das ganze soll nicht als Erziehungskurs, sondern als Anregung zur BEschäftigung gesehen werden. Es soll keine Grunderziehung erfolgen, sondern das vorhandene Können des Hundes noch etwas -sagen wir mal Behindertenfreundlicher werden.

    Ich würde gerne eine Art private Arbeitsgemeinschaf o.ä. gründen. Ziel dieser AG soll es sein, dass behinderte Menschen – vor allem Gehbehinderte – die Möglichkeit bekommen mit ihren Hunden zu arbeiten und ihnen eine Möglichkeit der Beschäftigung und Auslastung zu bieten.
    Gearbeitet werden soll natürlich über die positive Bestärkung. Ich könnte mir das Arbeiten mit dem Clicker und einem Target vorstellen. Dies würde ich natürlich nach dem persönlichen Geschmack der HH abstimmen.

    Trainieren würde ich gerne so was wie das Laufen am Rollstuhl oder Rollator. Vielleicht noch ein paar Apportierübungen, die ein wenig in den Bereit des Servicehundes gehen. Da ich jedoch nicht ganz in den Bereich Ausbildung eines Servicehundes gehen möchte, sonders es eher um Spiel und Beschäftigung gehen soll, würde ich euch um ein paar Idee bitten.
    Was könntet ihr euch vorstellen? Welche Übungen und Spiele sind eurer Meinung nach auch vom Rollstuhl machbar?
    Ich habe schon die ein oder andere Idee, möchte hier aber nichts vorwegnehmen.

    Gruß Yvonne

    Hallo!

    Ich muss ja sagen, dass ich kein Freund von Käse oder Wurst bei der Hundeerziehung bin. Es enthält meiner Meinung nach zuviel Fett und zuviel Salz. Mal ein kleines Stückchen schade zwar nicht, aber eine ganze Trainingsstunde würde ich es nicht füttern. Das ist zu viel!
    Meine Hunde bekommen von ihrem normelen Futter etwa 2/3 an Trainingstagen (Hundeschule) bekommen sie sogar noch weniger. Zusätzlich bekommen sie ein anderes Futter (ich benutze das Platinum, weil das sehr schmackhaft ist) oder ich benutze abgekochte Hühnerherzen, Rinderherz etc. Die Leckerchen schneide ich in ganz kleine Stücke. Eine Freundin von mir trocknet auch in kleine Stücke geschnittene Hühnerherzen im Ofen.
    Es ist schon richtig, dass die Belohnung was besonderes sein sollte. Aber halt auch etwas Hundgerechtes. Das sind Käse und Wurst nun mal leider nicht!

    Du darfst das ganze nicht zu schwarz sehen! Ich glaube, dass der Aussie nicht mehr Beschäftigung braucht als dein Berner. Nur vielleicht ein bisschen andere ;-)
    Ich gehe mit Emma einmal die Woche zur Unterordnung und in den Sommermonaten noch einmal die Woche zum Agility. Das ist meist am WE. In der Woche geht es recht ruhig zu.
    Emma gehört zu den Frühaufstehern. Sie steht mit meiner Mutter um ca 5:30 Uhr auf, bekommt um 6 Uhr ihr Frühstück und läuft dann halt so ein bisschen in der Wohnung rum, bis ich Bobby bringe. Dann wird ein kleiner Spatziergang gemacht (ca 30 Minuten). Danach wird geruht. Sie liegt dann meist in der Kudde und döst vor sich hin. Im Sommer liegt sie auch schon mal draußen und beobachtet alles.
    Sie hilft meiner Mutter meist noch ein bisschen bei der Hausarbeit (Socken ins Bad zur Waschmaschine tragen) und beim kochen aufpassen, dass nicht runterfällt. Ab und zu fällt dann auch mal was ab.
    Nach dem Mittag legen sich meine Eltern auch noch kurz auf´s Sofa. Da sind die Hunde natürlich auch dabei. Nachmittags gehts dann ab in den Wald. da dürfen die Hunde dann mal so richtig aufdrehen. Emma renn super gern durch´s Unterholz. Natürlich wird dann auch mit den Kumpels gespielt.
    Nach dem Spatziergang spiele oder über ich noch ein bisschen mit den beiden. Danach gibt es wieder Futter und es ist Pause angesagt.
    Um 20 Uhr wird mein Vater dazu genötigt Obst zu essen. Sie läuft so lange um den Tisch und zum Obstkorb, bis er eine Birne o.ä. isst. Natürlich fällt dann für sie etwas ab. Danach findet dann gar nichts mehr statt. Außer vielleicht auf dem Sofa kuscheln.
    Sie ist also mit recht wenig zufrieden zu stellen. Würde ich es jedoch wollen, könnte ich sie 24 h nur powern.

    Ich habe übrigens auch das Komando "Schluss". Da ist dann auch wirklich von jetzt auf gleich Schluss! Das musste ich nicht mal extra trainieren. Ich denke mal, dass meine Tonlage hier ausreicht. Das Wort klingt ansich ja schon recht forsch!

    So, ich hoffe ich konnte dir jetzt ein bisschen den Schrecken nehmen! Der Aussie ist kein Untier! MAn muss sich nur bewusst sein, wo man in seinem Leben steht und wo man hin möchte. Man muss den Hund (wie viele andere Rassen auch) auf vieles vorbereiten, damit er in ungewohnten Situationen noch gelassen reagieren kann (wie z.B. Kinderkontakt).

    Im Grunde genommen hat Staffy ja Recht. Es ist auf jeden Fall ein ernstes Thema. Ich denke aber, dass die TS den Ernst der Lage verstanden hat. Sonst würde sie ja auch nicht nach Ratschlägen fragen.
    Ich denke aber, dass sie hier den ein oder anderen hilfreichen Tipp bekommen hat, der ihr selbst mal den Spiegel vorhält. Man muss lernen sich im Umgang mit dem Hund selbst zu beobachten. Wie reagiert der Hund, wenn ich dieses oder jenes mache. Das sind einfach Erfahrungswerte. Natürlich sollte man dabei immer im Auge haben, dass man die Erfahrungen nicht auf Kosten des Wohlergehens des Hundes machen darf.
    Mit drei Kindern ist es bestimmt nicht immer einfach alles Richtig zu machen. Deshalb wäre mein Tipp vielleicht mal ein paar Tage eine Art Tagebuch zu führen. Wann hat der Hund mit Knurren etc reagiert.
    Notiere dir folgendes:

    - Wo befand sich der Hund?
    - Welche Person war beteiligt?
    - Wo befanden sich andere Familienmitglieder?
    - Welche Situation ist eingetroffen (Besuch kam, Hund hat gefressen etc)?

    So weiß man besser, welche Situationen problematisch sind und wo man Änderungen ansetzen sollte.
    Das würde bestimmt auch einem Trainer helfen, der dann evtl zu Rate gezogen wird!

    Ich finde es toll, dass du dir so viele Gedanken machst! Der Aussie ist ein wirklich toller Hund. Man muss halt einfach ein bisschen das handling für diesen Hund entwickeln. Es sind hoch sensible Tiere, die aber manchmal auch nicht gerade zimperlig sind. Gerade im Umgang mit anderen Tieren. Sie hönnen halt nicht aus ihrem Fell!
    Die Erziehung an sich finde ich gar nicht soooo schwer. Man muss halt nur den Kniff raushaben. Man muss sich halt, wie mit allen anderen Rassen auch mit den Eigenheiten befassen.
    Der Aussie ist ein Künstler im manipulieren und geht dabei besonders charmant vor. Man muss halt einfach auf sich selbst achten!

    Der Aussie soll auch dein Traumhund bleiben! Und ich glaube, dass du dich irgendwann bestimmt bereit fühlst dich dieser Aufgabe zu stellen.
    Oh! Das klingt jetzt wieder so, als wäre der Aussie schon gar kein Hund mehr. Nein, es ist ein ganz toller Hund mit bestimmten Anlagen. So, wie jeder Hund seine Anlagen hat. Der Jagdhund, die Laufhunde etc. Mit jeder Rasse muss man sich beschäftigen und die rassetypischen Eigenheiten beachten.
    Ich würde mir z.B. keinen Jagdhund halten wollen. Das ist einfach nicht so meines!

    Mein Tipp wäre einfach mal ein neues Thema zu eröffnen in dem du dir mal die Eigenheiten der Rasse an konkreten Beispielen erklären lässt. Das allgemeine "Geschwarfel" (sorry) auf vielen Züchterseiten hilft meiner Meinung nach nicht wirklich weiter.

    LG
    Yvonne mit Bobby und Emma

    Hallo!

    du bist mit diesem Problem nicht alleine! Das wird dir in deiner Situation zwar nicht helfen, aber es beruhigt vielleicht etwas. Ich habe ja sehr viel mit Hundehaltern (auch mit Kindern) zu tun und dieses Problem wird mir recht häufig beschrieben.
    Dein Hund kommt gerade in die Pubertät. Ich will das jetzt nicht als Ausrede für ihr Verhalten sehen. Viel mehr heißt es jetzt für dich drauf zu reagieren.
    Vielleicht ist dein Hund im Moment ein bisschen überfordert. Deshallb sind klare Regeln im Moment besonders wichtig!
    Liegt sie auf deinem Schoß, hat Kontakt zu dir und knurrt deine Kinder an, würde ich auch den Kontakt zu dir versagen. Den Hund KOMENTARLOS vom Sofa und nicht mehr beachten!
    Ressourcen würde ich ihr zuteilen. Das heißt, dass KEINE Spielsachen, Knochen etc frei rumliegen. DU bestimmst, wann sie etwas bekommt. Wichtig ist dann, dass sie beim fressen ihre Ruhe hat. Der Hund ist für die Kinder dann tabu!

    Bitte das Knurren den Hundes niemals unterbinden! Das Knurren ist ein Warnsignal. Durch das Unterbinden kann es sein, dass der Hund direkt zur nächsten Stufe übergeht. Sprich: er zwickt oder im schlimmsten Fall beißt er direkt!!!

    Meiner Meinung nach ist dein Hund vielleicht ein bisschen gestresst. Durch deine Kinder ist es bestimmt ein bisschen wuselig im Haus. Immer ist irgendwo BEwegung. Wenn der Hund dann nicht die Möglichkeit bekommt zur Ruhe zu kommen wird sie das sehr stressen.
    Wo hat dein Hund seinen Schlafplatz? Achte bei der Wahl dieses Platzes darauf, dass sie keine Einsicht auf den ganzen Wohnbereicht bekommt. Durchgangszimmer eignen sich nicht als Rückzugsplatz für Hunde.

    Viel Erfolg!