Beiträge von Yvonne&Bobby

    Hallo zusammen!

    Ich wollte noch kurz berichten. Am Wochenende haben wir mit den Bauarbeiten begonnen. Dank der zahlreichen Hilfe von Freunden und lieben Hundebesitzern sind wir gut voran gekommen. Ich denke, dass wir noch diese Woche fertig werden und der kleine Große sein neues Reich beziehen kann.
    Leider haben ihn unsere Arbeiten ein bisschen zugesetzt. Er war zwar in einem seperatem Raum untergebracht, in dem die Helfer keinen Zutritt hatten. Dennoch hat er gemerkt, dass im Haus etwas passiert. DAs hat ihn leider wieder ein paar Tage zurückgeworfen.

    @ Brigitte
    Deine Schilderungen haben meiner Bekannten echt Mut gemacht. Sie hatte sich das mit ihrem neuen Hund eigentlich ganz anders vorgestellt. Ich muss dazu sagen, dass sie schon immer Hunde hatte und über viel Erfahrungen verfügt. Einen so ängstlichen Hund hatte sie allerdings noch nie. Sie hat meiner Meinung jedoch das richte Feingefühl.
    Die ersten Tage hat sie den Hund völlig ignoriert. Das fiel ihr zwar sehr schwer, man konnte jedoch merken, dass der Hund so lockerer wurde. Dann hat sie bekonnen den Napf immer ein Stück näher an sich ran zu stellen und saß mit dem Rücken zum Hund einfach ruhig da. Später ging sie dann dazu über das Futter aus der Hand zu geben, ohne den Hund anzusehen. Mittlerweile nimmt er das Futter normal aus der Hand und lässt sich auch schon etwas streichenl. Das ist für dieses Tier ein riesen Fortschritt.
    Wenn ich mir mal vorstelle, wie schwer es sein muss. Es gibt so viele Dinge, die man im täglichen Umgang als normal empfinden. Diese kann man mit diesem Tier nicht tun.
    Sie hatte nun auch schon überlegt einen zweiten sicheren Hund dazu zu nehmen. Jedoch fühlt sie sich damit überfordert. Der jetzige Hund braucht so viel Kraft und Zeit, dass sie einem anderen Hund nicht mehr gerecht werden würde. Das wäre dem anderen gegenüber schon unfair.

    Ja, meine Bekannte braucht halt nur ein bisschen Zuspruch! Ich hatte es ihr ja auch schon gesagt. Es ist nun mal doch die beste Lösung! Ich versuche sie ja auch so gut es geht zu unterstützen. Bei dem Bauvorhaben werde cih natürlich kräftig mit anpacken. Schließlich drängt die Zeit ja auch ein wenig.
    Im umgang mit dem Hund habe ich mich zunächst einmal zurück gehalten. Schließlich soll das arme Tier ja erst einmal Vertrauen zu seinen neuen Leuten aufbauen. Fremde lösen bei ihm schon noch ganz schön Stress aus.
    Mit meinem Rüden versteht er sich jedoch richtig gut und fühlt sich in seiner Gegenwart auch scheinbar sicher. Mein Bobby ist vom Typ her ja sehr ruhig und seine Körpersprache recht eindeutig. Es ist friedlich und neigt nicht dazu aufdringlich zu sein. Das hilft dem armen Burschen natürlich auch ungemein.
    Man hört ja immer wieder vieles vom Leid einiger Tiere. Wenn man das jedoch persönlich mitbekommt, trifft einen das doch noch um einiges mehr!
    Meine Bekannte bewundere ich diesbezüglich wirklich! ICh hoffe nur, dass sie weiterhin die Kraft haben wird sich diesem armen Wesen zu widmen. Es ist schon ein ganzes Stück Arbeit! Aber, wenn man die Fortschritte sieht, das gibt einem schon Kraft!!!

    Ich muss ein bisschen ausholen, um euch die Geschichte zu erzählen.
    Bitte nur weiterlesen, wenn ihr nicht ganz so nah am Wasser gebaut seid. Das treibt einem echt die Tränen in die Augen, wenn man hört, was manche Hunde durchmachen müssen!
    Eine Bekannte von mr hat einen Hund aus schlechter Haltung übernommen.
    Sie hat den Hund jetzt seit ca 6 Wochen bei sich. Einen belgischen Schäferhund-Mix, der auf 16 kg runter war.
    Bisher wurde der Hund in einem abgetrennten leeren Zimmer gehalten und hat NUR Essensreste bekommen, vorausgesetzt es blieb etwas übrig.
    Meine Bekannte hatte nun ihren Urlaub geopfert um für das Tier da zu sein. Trotz seiner Erfahrungen hat sich das Tier schon ganz gut gemacht.
    Nun zum eigentlichen Problem:
    Der Hund hat nie gelernt seine Geschäfte nur draußen zu erledigen (da kann man sich doch die Wohnung vorstellen, oder?) und leider kann sie den Hund nun auch nicht alleine in der Wohnung lassen. Sie wird ihre Wohnung nicht mehr so vorfinden, wie sie sie verlassen hat. Leider müssen sie und ihr Lebensgefährte ab 22.03. wieder arbeiten gehen. Meine Bekannte arbeitet für 3- 4 Stunden täglich. Aber, was wird dann mit dem Hund?
    Sie hatte zunächst überlegt den Hund in einer Pension abzugeben. Das Problem ist nur, dass dieser Hund scheinbar nicht mehr das starke Vertrauen zum Menschen hat. Meine Bekannten können inzwischen super mit ihm umgehen. Das klappt! Aber ihn nun irgendwo abgeben … Und anderweitig vermitteln wird wegen der Vorgeschichte nicht einfach. Klar, sie hätte sich das vorher überlegen müssen. Aber, die Umstände waren halt anders! Wer weiß, was mit dem Tier passiert wäre, hätte sie ihn nicht genommen. Und im Tierheim hätte er wohl kaum Chancen auf Vermittlung.
    Nun hat meine Bekannte einen recht großen Garten. Sie hat nun überlegt einen Teil des Gartens für den Hund abzutrennen. Hier möchte sie einen -möglichst beheizbaren- Raum für den Hund schaffen. Der Hund soll dann die Möglichkeit bekommen durch eine Hundeklappe in einen seperaten Auslauf zu kommen. So kann er zwischen drinnen und draußen wählen. Es soll keinen Zwingercharakter erhalten, weil es schon recht groß werden soll. Jedoch hat es ja schon ein bisschen Zwingercharakter.
    Wir sind beide keine Freunde von Zwingerhaltung. Deshalb soll der Hund dort nur wärend der Abwesenheit verweilen.
    Was haltet ihr von der Idee???? Seht ihr evtl noch andere Möglichkeiten???
    Wie gesagt, der Hund ist leider noch ganz schön verstört und muss nun erst einmal ankommen!

    Einen Notfall sollte man ein einem Katharr nicht machen, das ist schon richtig.
    Man sollte es jedoch doch mal untersuchen und behandeln lassen, wenn er das schon über einen längeren Zeitraum hat. Wie schon gesagt handelt es sich dabei um eine Infektion. Und eine Infektion ist immer auch ein Stück belastend für den Organismus.
    Außerdem zeigt das BEdürfnis einiger Hunde daran zu lecken ja auch, dass es den Hund irgendwie stört. Wer weiß schon, ob es dem Hund nicht unangenehm ist oder vielleicht sogar brennt oder juckt.
    Ich bin auch kein Typ, der sofort zum TA rennt. Jedoch meine ich, dass mein bei langwierigen Problemen doch tätig werden sollte. Manchmal ist es einfach besser, wenn man es abklären lässt. Es kann ja auch mal schlimmer werden.

    Hallo!

    Ich habe auch einen Bobby (s. Avatar).
    Es ist, wie Hummel beschrieben hat. Du musst am Ende der Verhaltenskette beginnen. Dein Hund muss also erst einmal das "Aus-Geben" üben. Dazu würde ich den Hund an eine Leine nehmen, damit er nicht mit der Beute abhauen kann. Denn, viele Hunde machen sich einen Spaß daraus, wenn ihnen die Besitzer hinterher rennen. Dein Hund ist eh schneller als DU, also komm ihm voraus!
    Gib deinem Hund den Futterbeutel ins Maul. Er darf ruhig ein bisschen darauf herumbeißen. Achte nur bitte darauf, dass er keinen Beutel hat, den er selbst öffnen kann (es gibt Talente, die manche Beutel öffnen können). Lass ihn dann nach einer Zeit den Beutel "Aus-Geben" (hoffe, dass er das schon kann). Wenn er den Beutel fallen lässt, ist es ganz wichtig, dass du ihn direkt verbal lobst. Du nimmst den Beutel auf und lässt ihn ein bisschen daraus fressen. Erst, wenn das gut klappt gehst du dazu über den BEutel ein Stück zu werfen. Lass aber anfangs immer die Leine dran, damit er nicht abhauen kann. Du kannst ihn auch mit der Leine leicht zu dir holen. Nur bitte nicht zu dir hin schleifen! Schließlich soll das Apportieren ja spaß bringen.

    Und, hab Geduld! Nicht jedem Hund ist das Apportieren in die Wiege gelegt worden!

    Viel Spaß beim üben!
    Gruß
    Yvonne mit Bobby und Emma

    Zitat

    Also ganz im ernst, nur weil der eigene Hund damit keine Probleme hat, ist es nicht nett eine solche Aussage zu machen ... Sorry!

    Welche Aussage meinst du??? War das jetzt auf mich bezogen?
    ICH habe nur von meinen Erfahrungen mit MEINEN Hunden berichtet. Ich wüsste nicht, was daran verwerflich sein soll, falls du mich meinst!

    Ich finde, dass es immer auch ein Stück eine Sache des Trainings ist. Es kommt auch darauf an, wie ich dem Hund eine Sache verkaufe. Wenn cih selbst schon die Einstellung habe, dass die Fußarbeit langweilig ist, kann ich dem Hund kaum den Spaß vermitteln.
    Ich hatte nach ca 6 Jahren langweiliges Fuß-Laufen das ganze bei Bobby neu aufgebaut. Mit ganz viel Motivation (Spielzeug und Clicker)! Klar, lässt sich nicht jeder Hund gleich arbeiten. Das ist dann aber meiner MEinung nach Sache des HF in Zusammenarbeit mit dem Trainer! Das Training MUSS meiner Meinung nach interessant gestaltet werden!!!

    Genau so ist das vom Prüfungsablauf! Es ist meiner Meinung nach sinnig, dass man die Prüfung nicht am Stück trainiert. Es soll für den Hund nicht vorhersehbar sein, was als nächstes kommt.
    Wir haben z.B. den Ablauf auch schon mal trocken geübt. Alle Hunde wurden irgendwo abgelegt und die HF sind die Prüfung ohne Hund abgelaufen. So wussten sie den Ablauf und die Hunde haben nebenbei die Ablage mit Ablenkung geübt ;) Alles eine Sache des Trainings!!!

    Wo ich dir Recht geben muss, es gibt leider auch mal den falschen Zeitpunkt für die Prüfung.

    Ich hatte nur vor, den Leuten ein bisschen Druck zu nehmen!

    NAch den Erfahrungen, die ich gemacht habe würde ich meinen Hund NIE wieder dort abgeben!!!

    ICh war vor Jahren mal mit meinem Hund in einem Salon. Ich habe ihn dort abgegeben und nach etwa 1,5 Stunden wieder abgeholt. Was dort passiert ist, weiß ich bis heute nicht! Jedenfalls nichts gutes!
    Als ich ihn abholte war er froh mich zu sehen und hat richtig Theater gemacht. Deshalb konnte ich nicht direkt erahnen, dass er was schlimmes erlebt haben muss.
    JEdenfalls hatte er, als ich ihn nach ein paar Tagen bürsten wollte richtig Panik. Er hat sich mir nicht mehr nähern wollen, wenn ich etwas in der Hand hatte. Ich habe fast 2 Jahre gebraucht, um diese Panik wieder abzubauen. und noch heute (nach fast 8 Jahren) lässt er die Fellflege mehr oder weniger über sich ergehen.
    Ich habe nun seit Jahren eine ganz liebe Friseurin. Sie hatte selbst mal einen Salon und macht das nur noch nebenbei. Dazu hat sie sich den Keller entsprechend eingerichtet. Gut, baden kann sie ihn dort nicht! Aber das ist ja auch nicht unbedigt nötig!
    Meist fährt meine Mutter mit ihm hin. Sie bleibt die ganze ZEit bei ihm!
    Ich finde es sogar besser, wenn der Halter dabei bleiben kann. So kann ich direkt sagen, wie ich den Schnitt haben möchte ...

    In Duisburg kenn ich leiden keinen guten Friseur. Und bis nach Herten oder Gelsenkirchen ist es dir bestimmt zu weit.

    Viel Erfolg bei der Suche!!!

    Hallo!

    Wirklich geübt habe ich für die BH etwa 2,5 Monate. Vorher haben wir halt Grundlagen in der Welpen und Junghundegruppe geübt. Ich war bei Emma von Anfang an sehr penibel. Ich habe nur ein gerades Sitz etc gelobt und habe sehr viel über den Blickkontakt gemacht. Immer, wenn sie es mir als Junghund angeboten hat, wurde sie dafür belohnt.
    So fiel es mir leichter das Training für die BH auszubauen.

    Die Bei-Fuß-Arbeit ist natürlich schon ein hartes Stück Arbeit. Da heißt es wirklich dem Hund das ganze Schmackhaft zu machen. Ich finde den Aufbau dabei ganz wichtig. Die Fuß-Arbeit darf für einen Hund nie langweilig sein. Ich finde es schrecklich zu sehen, wenn ein Hund nur so neben oder hinter seinen HF hertrottet. Auch diese Übung muss Spaß bringen. Darauf sollte man im Training schon achten!

    Ich fand die BH gar nicht so schwer! Wobei ich wirklich sagen kann, dass meine Hunde bei Prüfungen recht gut "funktionieren". Sie lassen sich durch meine Nervosität nicht beirren.

    Seht die Prüfung nicht als eigentliche Prüfung an. Was soll passieren, wenn ihr sie nicht besteht??? DA gibt es weit aus andere Prüfungen, bei denen man mehr Angst haben muss!

    Hallo!

    Eine staatlich anerkannte Ausbildung zum HT gibt es nicht. Es gibt verschiedene Lehrgänge, die meiner Meinung nach eher schlecht sind und nur darauf bedacht sind dir das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Wenn du schon studieren möchtest, warum dann nicht in dem Bereich Biologie? Hier könntest du deine Bachelor machen und ggf den Schwerpunkt auf die Verhaltensbiologie legen.

    Ich kann dich schon verstehen, dass du gerne in diesem Bereich tätig ein möchtest. Wäre es ein staatlich anerkannter Beruf, würde ich es auch Hauptberuflich machen wollen. So ist mir das Risiko einfach zu hoch in die Selbständigkeit einzusteigen. Sollte ich es nämlich finanziell nicht so packen und die Selbständigkeit aufgeben müssen, würde ich sogar ggf ins Harz 4 rutschen. Und das möchte ich bei weitem nicht!

    Ich würde dir empfehlen dich ggf im Verein oder einer Hundeschule zu engagieren. Hier bekommst du schon mal eine Ahnung zum Umgang mit Haltern und Hunden. GGf kannst du ja bei Übungsstunden assistieren. Ansonsten würde ich dir empfehlen das ein oder andere Seminar zu besuchen. Das wird dir auch privat noch ein paar Dinge näher bringen.

    Ich will dir ja nicht reinreden, aber ich würde dir raten zunächst einmal eine richtige Ausbildung zu machen. Darauf kannst du dann immer wieder zurückgreifen. Als Hundetrainerin kannst du dann zur gegebenen Zeit erst einmal anfangen nebenberuflich tätig zu werden.

    Bitte wirf dein sauber erspartes Geld nicht einem X-beliebigen ungeprüftem "Unternehmen" in den Rachen. Und bitte pass auf: es gibt es auch schon angebliche Zertifizierte Unternehmen. Auch diese sich mit Vorsicht zu genießen.

    Und wer weiß, vielleicht gibt es diesen Beruf ja bald mal als anerkannten Ausbildungsberuf!!!

    LG
    Yvonne