Beiträge von Yvonne&Bobby

    Eine süße Mischung auf jeden Fall!

    Bei Bobby weiß ich, was drin steckt. Die Mutter ist ein Rauhaardacken-Pudel-Mix und der Vater ein Westie-Malteser-Mix. Er kommt aus der Nachbarschaft. Seine Eltern und seine Schwester sehe ich regelmäßig. Seine Mutter müsste inzwischen 18 Jahre sein und ist noch immer recht fit.

    Dann hast du also auch einen kleinen und einen sagen wir mal mittelgroßen Hund. War das bei euch je ein Problem?

    Ich bin schon seit Wochen am überlegen, was ich machen soll. Es ist nicht meine Art jemanden anzuschwärzen, aber manche Leute werden einfach nicht schlau!
    Folgender Sachverhalt:
    Ich wohne in einer Wohnsiedlung, in der schon recht viele Hunde wohnen. Das Haus in dem ich wohne steht quasi in einem Hinterhof. Den Zugang bekommt man indem man durch ein Tor geht (dort ist auch ein Garagenhof). Nun ja, im Nachbarhaus wohnen meine Vermieter und deren Tochter. Meine Vermieter haben einen Rottweiler und deren Tochter einen Bernadiener. Beide Hunde sind mit Vorsicht zu genießen, wie ich nun weiß. Dass meine Hunde und der Rottweiler sich nicht begegnen dürfen war mir von vornherein bewusst. Doch nun ist es schon mal zu einem Vorfall mit dem Bernadiener gekommen. Sie hat sich mal meinen Bobby geschnappt und gebissen. Zum Glück hatte er nur eine kleine Wunde. Seit dem kann nicht einmal ich an diesem Hund vorbei, ohne angegangen zu werden. Leider führt die Besitzerin diesen Hund an eine Flexi-Leine und hat so kaum Gewalt über den Hund. Außerdem wird der Hund an einer langen Leine oft auf dem Garagenhof befestigt. So ist es für mich –gerade mit meinen Hunden – gar nicht möglich zum Haus zu kommen.
    Bobby hat schon immer richtig Angst, wenn wir heim kommen und uns nur andere Nachbarn entgegen kommen.
    Leider sind weder mein Vermieter noch deren Tochter einsichtig. Der Rottweiler hat eigentlich die Auflage einen Maulkorb zu tragen, weil es schon mal einen Beißvorfall gab. Ich habe ihn noch NIE mit einem gesehen.
    Meiner Meinung nach müsste der Bernadiener auch einen Maulkorb und eine kurze Leine tragen. Alle Hundebesitzer und auch nicht Hundebesitzer haben angst vor diesem Hund.
    Ich habe meiner Vermieterin und deren Tochter bereits darauf angesprochen. Ich habe ihnen sogar eine Trainerin empfohlen. Leider nehmen sie sich davon scheinbar nichts an. Das Verhalten der Hunde wird immer schlimmer! Sie können beide Hunde nicht einmal zusammen lassen, wobei es sich um Hündin und Rüde handelt.
    Was soll ich tun??? Geredet habe ich mit ihnen schon mehrfach! Ist ja auch kein Zustand, dass alle Angst vor den Tieren haben müssen.

    Vielleicht redest du einfach zu viel auf deinen Hund ein. Solange du sie rufst, weiß sie, dass du noch in der Nähe bist auch wenn sie dich nicht sieht.
    Außerdem würde ich den Hund nicht nur mit seinem Namen rufen. Vergleiche es z.B. mal mit deinem Mann. Du bist in der Küche und dein Mann ist z.B. im Wohnzimmer. Du rufst seinen Namen. Was passiert. Steht dein Mann dann direkt bei Fuß? Eher nicht. Er wird aus dem anderen Zimmer fragen, was du möchtest. So ähnlich ist das auch mit deinem Hund. Du rufst sie nur mit ihrem Namen. Wenn du ihr ein Komando gibst, sprichst du sie vorher auch mit ihrem Namen an. Dein Hund weiß also nicht, was du von ihr möchtest, wenn du NUR den Namen rufst. Dass sie ab und zu kommt, kann reiner Zufall sein.
    Versuche das ganze einmal neu aufzubauen mit einem eigenen Komando. Dafür kannst du z.B. Komm oder Hier nutzen. Wichtig ist aber, dass dein Hund dann auch wirklich immer zu dir kommen muss und bleiben soll, bis DU sie frei gibst.

    Ich weiß ja nicht, wie das bei dir mit den Gassi-Runden und der Fütterung passt. Aber versuch doch mal das Futter wärend des Spatziergangs zu geben. Immer, wenn sie bei dir ist bekommt sie etwas. Kommt sie nicht, holst du sie an der Schleppleine zu dir ran, dann bekommt sie aber höchstens ein verbales Lob, wenn sie dich dann beachtet. Kommt sie nicht, geht sie hungrig heim!
    Laufe deinem Hund nicht hinterher! Das ist ein tolles Spiel für sie uns sie fühlt sich dir überlegen. In solchen Fällen ist es besser in die andere Richtung zu gehen (nicht die ganze Zeit rufen). Kommt sie dir hinterher, gehst du in die Hocke und lobst sie für´s Kommen.

    Du musst einfach noch etwas konsequenter werden. Das hat auch nichts mit der Stimmlage zu tun. Dem Hund kommt es auf dein Verhalten und nicht auf die Stimmlage an. Je konsequenter DU bist, desto mehr Freiheiten kannst du deinem Hund später gewähren.

    Dich böse gemeint, aber du hast deinem hund gerade beigebracht, dass das jammern lohnt. Sie jammert und du nimmst sie auf den Schoß!

    Weise deinem Hund einen festen Platz zu und schick sie dort hin. Bleib konsequent und schick sie immer wieder zurück, bis sie von alleine dort bleibt. Dein Hund muss jetzt ganz dringend lernen zur Ruhe zu kommen, sonst könntest du später auch noch Probleme bekommen. Wenn dein Hund ständig unter Strom steht, kann das u.a. Folgen auf die Gesundheit haben.

    Hab da noch eine Frage: Kannst du ohne deinen Hund das Zimmer wechseln oder latscht er dir ständig hinterher?

    Na da beneide ich deinen Hund aber!

    Zumal eine Dogge ja nicht gerade ein kleiner Hund ist! Ich stell mir gerade vor, ich gehe joggen und plötzlich läuft mir eine Dogge hinterher, die nicht auf ihren Besitzer hört :schockiert:

    Das Kommen auf Ruf ist für mich das wichtigste Komando schlechthin!

    Über das bleiben mal in den nächsten Tagen mit deinem Hund. Eine schöne Übung um das zu verstärken ist z.B. auch folgende:

    Du bringst deinen Hund ins Sitz (kannst dann zusätzlich noch Bleib sagen), nimmst den gefüllten Napf in die Hand und stellst ihn auf den Boden. Steht dein Hund alleine auf, verhinderst du, dass sie an den Napf kommt und nimmst ihn ihr weg. Bring sie wieder ins Sitz und beginne von vorn. Erst auf dein Komando darf sie an den Napf.

    Noch eine Frage zum Spatziergang. Was passiert, wenn du sie rufst und sie nicht kommt? Gehst du dann zu ihr? Läuft sie dann vor dir weg? Wie reagierst du dann und wie bekommst du sie eingefangen?
    Welches Rufwort benutzt du und welches dein Mann?

    Zitat

    Ein Auflösekomando? Wenn sie ihr Leckerli hat, rennt sie wieder los.

    Und genau das sollte ab jetzt nicht mehr passieren! Sie muss lernen so lange bei dir zu bleiben, bis du ihr das ok gibst. Nur, einige dich mit deinem Mann auf ein Komando. Und ihr müsst das beide auch durchsetzen. Ich benutze z.B. "Lauf" dafür. Also ntweder nutzt du ab sofort eine Schleppleine und hällst sie fest, wenn sie bei dir ist (oder draufstellen). Oder du hälst sie am HB oder Geschirr, lässt sie sitz machen und sagst ihr dann dein Auflösekomando.

    Das Problem was ihr habt ist wohl, dass es für deinen Hund keine klaren Strukturen gibt. MAl läuft sie los und du reagierst nicht und mal regst du dich wahrscheinlich drüber auf. Das ist dann für deinen Hund undurchsichtig und sie entscheidet selbst, was ihr gerade gefällt!

    Bitte fühl dich nun nicht angegriffen, ich versuche dir nur zu helfen und dir das etwas klarer aus Hundesicht zu erläutern. Ich hoffe es gelingt mich. Schriftlich kann ich das immer schlecht erläutern!

    Deiner sieht aus, als würde er eine Brille tragen! Echt süß!!!

    Ja, gerade bei der Merle Färbung sieht kein Aussie aus wie der andere! Das finde ich ja gerade so besonders an denen. Sie sind halt unverwechselbar!

    Tja, manchmal haben wir Menschen halt keine Chance uns einen Hund auszusuchen. ich glaube echt, dass die Wuffis da ein viel feineres Gespühr haben. Emma wollte, als wir sie mit 7 Wochen noch mal bei der Züchterin besuchen waren z.B. von dem anderen Ehepaar, die eine Schwester genommen haben, gar nichts wissen. Als wüsste sie, dass sie zu uns gehört!
    Und sie ist so anpassungsfähig und rücksichtsvoll, wenn es meinem Vater Krankheitsbeding mal nicht so gut geht. Das ist echt Wahnsinn!

    Hach, ich könnte Stunden von ihr schwärmen! Wobei sich mein Hobby-Schaf (s. Avatar) nicht in ihren Schatten stellen muss! Er hat auch viel Will to please, obwohl er nicht mal einen Hauch von Aussie in sich hat!

    Ich liebe meine beiden Mäuse!!!

    Hallo!

    Ich glaube nicht, dass du von deinem Hund zuviel verlangst, wenn du auf das Zurückkommen bestehst.
    Allerdings habe ich den Verdacht, dass du für deinen Hund einfach nicht interessant genug bist! Nun kenne ich deinen Hund nicht und kann dir nicht sagen, was deinem hund gefällt und woran er Spaß hat. Wichtig ist nur, dass du mit deinem Verhalten und der Belohnung der Mittelpunkt der Welt sein musst. Das zu dir kommen muss interessanter und schöner als das schnüffeln werden.
    So blöd es jetzt nun mal klingt, aber du musst dich für deinen Hund noch mehr zum Affen machen. Achte nur darauf, dass du nicht schnell zum Pausenclown mutierst und der Hund den Zeitpunkt der Belohnung bestimmt.

    Hat dein Hund ein Lieblingsspiel? Zergelt sie z.B. gerne? Dann mach einfach ein spannendes Spiel daraus?
    Noch eine Frage: wie konsequent bist du? Gibt es bei dir ein Auflösekomando? Viele vergessen es auf das bleiben zu bestehen und geben den Hund nicht frei, sondern lassen ihn selbst entscheiden wie lange er bleibt!

    Bleib am Ball!!!

    Ich muss Tabina Recht geben. Dein Hund sollte eher lernen sich ruhig zu verhalten und zu ruhen.
    Ich hätte auch Angst, dass der Hund mal was verschlucken könnte. Eine Bekannte von mir musste ihren Hund mal operieren lassen, weil er einen Teil des schwarzen Kongs um Magen hatte. Also bitte NIE unbeobachtet lassen.
    Bei meinen Hunden ist es auch so, dass das Kauzeug gar nicht mehr interessant ist, wenn ich das Haus verlasse. Sie sitzen trotzdem vor der Tür! Ich mache allerdings immer das Radio an, damit sie nicht jedes kleine Geräusch von Draußen mitbekommen.

    Ich würde dir raten die restliche Zeit noch zum üben zu nutzen. Außerdem würde ich versuchen den Hund vor dem alleine sein müde zu bekommen. Am besten durch Kopf- oder Nasenarbeit.