Hallo!
Ich habe ja auch einen Aussie und würde ihn für nichts auf der Welt mehr hergeben. Emma ist in der Wohnung kein Kläffer. Das liegt aber daran, dass wir ihr es konsequent untersagen zu kläffen. Einmal etwas melden und gut ist!
Draußen bellt sie auch sehr selten. Klar, wenn wir auf dem HP sind und sie die Agility-Geräte sieht und wir uns warm laufen fängt sie vor Freude an zu bellen.
Ich kenne aber auch das andere Extrem. Aussies, die aus lauter Langeweile oder um Beachtung zu bekommen bellen.
Was mir gerade so aufgefallen ist, ist dass was du am Aussie als toll beschreibst. Ich liebe auch den Will to please und könnte mir kaum eine andere Rasse vorstellen. Dennoch sollte man wissen, was die Eigenheiten dieser Rasse auch bedeuten können:
Der Aussie an sich ist sehr sensigbel. Das heißt für den Halter, dass er sehr stark auf seine Körperhaltung und Stimmlage achten muss. Der Aussie reagiert sofort auf ein lautes Wort und kann so auch schnell das Vertrauen zu seinem MEnschen verlieren oder dies in Frage stellen.
Ein Aussie ist in der Regel fremden Menschen gegenüber zurückhaltend und hat oft einen Schutztrieb. Das kann in einer Mietwohnung bedeuten, dass der NAchbar im HAusflur schon mal gestellt wird.
Der Will to please bedeutet auch, dass der Hund sehr oft beachtet werden möchte und seine Streicheleinheiten regelrecht einfordert, egal was man gerade tut!
Ich möchte niemanden diese Rasse schlecht machen. ICh möchte nur, dass man beide Seiten der MEdallie betrachtet. Jede positive Eigenschaft kann auch ins andere Extrem gehen. Es gibt nicht umsonst viele Halter die mit ihrem Hund überfordert sind.
Weiterhin habe ich gesehen, dass du gerade 19 Jahre alt bist. Deshalb solltest du überlegen wo du derzeit in deinem Leben stehst. Wie sieht es bei dir beruflich aus? Hast du auch in 2-3 Jahren noch die Zeit für deinen Hund und hast du ggf Hilfe? Dann bedenke, dass der Aussie meist ein Ein-Personen-Hund ist. Es gibt zwar viele, die sich in der Familie gut einfügen, aber man sollte vorher alles bedacht haben![/quote]