Beiträge von Yvonne&Bobby

    Hallo Bina!

    Das hört sich ja schon mal ganz gut an.

    Die Führung wird mit der Zeit kommen. das ist reine Übungssache. Hunde reagieren auf die kleinste Bewegung. Da muss sich das ganze erst einmal einstellen. Denn genau die Führung macht das Team aus und die Teamfindung dauert seine Zeit.
    Ich bin mit Emma gestern auch ein turnier gelaufen, wo mir die starke Aufmerksamkeit von Emma zum "Verhängnis" wurde. Der Parcour war so gestellt, dass es viele Verführungen gab. So wurde z.B. ein Tunnel unter dem Laufsteg gelegt. Der Tunneleingang lag direkt neben dem Laufstegaufgang. Emma sollte in den Tunnel, hatte schon reingesehen. Für mich war sie schon fast drin. Da hatte ich mich nur ganz leicht zur Seite orientiert. Tja, sie war halt nur fast im Tunnel und folgte mir zur Seite. Dort war jedoch der LAufsteg und wir hatten eine Disc.
    Unsere Hunde achten sehr stark auf die Körpersprache. Und dabei nicht nur auf unsere Arme/Schultern. Manchmal kommt es sogar auf die Fußstellung an, die den Hund dazu bringen ein anderes Hindernis zu nehmen. Das ist alles eine Sache der Übung.

    Eine schöne Übung die ich mit Emma sehr gerne mache ist sie im Kreis zu schicken. Ich nehme sie dazu auf die Fußseite und führe sie damit im Kreis. GAnz ähnlich wie beim longieren. Irgendwann hebe ich dann meine rechte Hand und drehe mich in die andere Richtung, so dass sie sich auch drehen muss und in die andere Richtung zu laufen. Zwischendurch lasse ich sie dann immer nur ein paar Schritte in eine Richtung laufen und gebe den Richtungswechsel schon sehr früh an. Das ganze kann man sehr schön mit oder auch ohne Hindernisse machen.

    Das Terra Canin sollte in Ordung sein. Beobachte nur bitte, ob dein Hund auch noch gut zunimmt. Bei der Rasse wird das zwar nicht so viel sein, aber er sollte trotzdem immer gut genährt sein.

    Ich denke an der Stubenreinheit vorallem auch Nachts wirst du noch ein paar Wochen arbeiten müssen. Emma war mit Hilfe der Box in ca 3 Wochen soweit, dass sie von ca 23 Uhr bis ca 5 Uhr aushalten konnte. Meine Mutter hat eh einen leichten Schlaf und hat sie öfters in der Nacht mit rausgenommen. Irgendwann hatte Emma das scheinbar genervt und sie wollte gar nicht mehr mit raus. Ab da hat sie auch die meiste Zeit durchgeschlafen.
    Tagsüber bei meinen Eltern geht sie mit ihren fast 2 Jahren immernoch sehr häufig raus. das hatte mein VAter ihr so "anerzogen". Er ist die nächsten Monate auch ständig mit ihrt raus gegangen. Mittlerweile sieht sie das schon fast als Spiel an. Ist ihr langweilig, gibt sie bescheid, dass sie raus möchte. Manchmal war sie gerade erst und "muss" schon wieder. :lol:

    Vielleicht hattest du letzte Nacht ja einen sehr festen Schlaf. Würde das mal weiter beobachten.

    Zum Output. Was für ein Futter gibst du deinem Hund? Kann sein, dass er das Futter nicht richtig verwerten kann. Dann solltest du ggf über eine Umstellung nachdenken.

    Guck mal hier, da findest du einige Futtersorten, die zu empfehlen sind.

    https://www.dogforum.de/ftopic61358.html

    Bei vielen Herstellern kannst du auch Futterproben bekommen um zu schauen, ob dein Hund sie überhaupt frisst. dazu das Futter dann einfach als Leckerchen anbieten.

    Hallo!

    Diese Box habe ich auch für die Turniere. Ich finde sie aber nicht so doll, weil sie recht instabil ist. Diese Box wird zum einpacken ja gedreckt, damit man sie falten kann. Und bei mir ist da beim ersten mal schon ein Knick drin gewesen.
    Für meinen anderen Hund hatte ich vor Jahre mal so eine gekauft

    http://www.zooplus.de/shop/hunde/hun…_hundebox/12457

    Die hab ich günstig bei Ebay erstanden und für meine Hündin habe ich sie vor kurzem auch für´s Schlafzimmer geholt. Die finde ich jedenfalls besser. Und mehr Platz nehmen die auch nicht ein.

    GAnz überflüssig finde ich das Pfötchengeben aber auch nicht. Es hilft z.B., wenn der Hund sich in der LEine verfangen hat. Denn manchmal ist die Leine einfach ein Stück zu lang und der Hund schon mal mit den Vorderpfoten "drüber gelaufen". Dann muss ich meinen Hunden nur Pfote oder Tatze (linke Pfote) sagen und sie heben diese an, damit ich die LEine wieder richtig habe.

    Aber über den Sinn wurde ja gar nicht diskutiert, sondern über den Übungsablauf. Das könnte man dann ja auf jedes andere Komando projezieren. Ich hoffe nur, dass der Hund nicht bei jedem neuen Komando so unter Druck gesetzt wird.

    Zitat

    Hm, sind 20 Minuten generell zu viel?
    Ich übe mit unserem 2-3 mal am Tag jeweils 20-30 Minuten. Natürlich nicht ein und dasselbe Kommando, sondern nach und nach alle, die er schon kann in anderen Reihenfolgen, und das neue lasse ich immer mal wieder einfließen, gerauft wird auch immer mal wieder.
    Solange er mitmachen mag, und bei der Sache bleibt, ist das doch okay, oder ist es zu lang, und zu viel?

    Es sind immer ein paar Faktoren, die da mit einfließen. es kommt z.B. darauf an wie alt der Hund ist. Dann muss man gucken, was man gerade mit dem Hund übt. Wichtig ist, dass du Abwechslung reinbringst. Wenn du merkst, dass dein Hund langsam unkonzentriert wird, dann solltest du zum Abschluss eine Übung machen, die der Hund schon gut kann und dann ganz doll loben.
    Bei 20 Minuten solltest du schon kleine Pausen einlegen. Das kann ein kleines Spiel sein, oder du unterbrichst die Übungssequenz einfach kurz. Danach dann aber erst wieder mit leichten Übungen anfangen, damit die Konzentration wieder aufgebaut wird und der Hund wieder Spaß an der Arbeit hat.
    Als Leitfaden würde ich sagen: je schwieriger die Aufgabe umso kürzer die Übungszeit. Und bitte immer nur mit dem Hund üben, wenn man selbst gut drauf ist. Schlechte Laune lässt man oft unbewusst am Hund aus. Hunde lernen am besten in einer entspannten Atmosphäre.
    Und ganz wichtig bei Hunden, die gerne viel fordern ist dann auch die Ruhe nach der Arbeit!


    Kann sein, dass ich mich da jetzt täusche. Aber für mich macht es gerade den Eindruck als wollte die TS das ganze ins lächerliche ziehen. Dabei kann ich nur noch daran plädieren sich in die LAge des Hundes zu versetzen. Denn nicht nur Unterforderung, sondern auch Überforderung kann beim Hund sehr schnell zu Problemen führen. Also: bitte bitte überdenke deine Trainingsmethode im Interesse deines Hundes!

    Mit dem Wissen, welches ich jetzt besitze weiß ich auch, wie man dem Hund so etwas beibringt. Aber wir waren alle mal Anfänger. Manchmal weiß man einfach nicht, wie man an etwas heran gehen soll. Und dann möchte man, dass etwas klappt, weil es doch eigentlich so einfach scheint. Ist der Hund aber dann mit der Aufgabe überfordert klappt plötzlich gar nichts mehr. Und nicht jeder kann sich dann in die Situation des Hundes hinein versetzen. Für den Hund war es in diesem Augenblick eine schirr unlösbare Aufgabe. Irgendwann hat er dann vielleicht eher zufällig das Pfötchen gegeben. In der Situation würde ich jedoch darauf tippen, dass es sich um eine Beschwichtigungsgeste gehandelt hat.

    Deshalb der Tipp an die TS: achte darauf, dass du in einer entspannten Athmosphäre mit deinem Hund übst. Versuche auch schon Kleinigkeiten, die in die richtige Richtung gehen zu belohnen. Gib deinem Hund erfolgserlebnisse und halte die Trainingseinheiten kurz. Klappt etwas nicht, dann überlege, ob du anders an die Sache rangehen kannst. Und vorallem: MACH DIR KEINEN DRUCK!!!!

    Ich glaube die TS hat das gar nicht böse gemeint. Es ist nur ein falscher Ergeiz vom Hund sowas sofort zu fordern, egal wie lange es dauert.
    Vielleicht war der Begriff im Hinterkopf, dass man ein Komando durchsetzen soll. Aber wenn der Hund es noch nicht beherrscht, ist das wirklich nicht der richtige Weg. Keiner von uns meint das böse! Wir versetzen uns nur gerade in die Situation des Hundes. Er soll doch freudig lernen und keinen Stress dabei haben. Manchmal ist weniger mehr und manchmal muss der Hund einfach noch eine Nacht drüber schlafen können. Denn auch der Hund lernt im Schlaf bzw verarbeitet das gelernte im Schlaf.