Hallo Bina!
Das hört sich ja schon mal ganz gut an.
Die Führung wird mit der Zeit kommen. das ist reine Übungssache. Hunde reagieren auf die kleinste Bewegung. Da muss sich das ganze erst einmal einstellen. Denn genau die Führung macht das Team aus und die Teamfindung dauert seine Zeit.
Ich bin mit Emma gestern auch ein turnier gelaufen, wo mir die starke Aufmerksamkeit von Emma zum "Verhängnis" wurde. Der Parcour war so gestellt, dass es viele Verführungen gab. So wurde z.B. ein Tunnel unter dem Laufsteg gelegt. Der Tunneleingang lag direkt neben dem Laufstegaufgang. Emma sollte in den Tunnel, hatte schon reingesehen. Für mich war sie schon fast drin. Da hatte ich mich nur ganz leicht zur Seite orientiert. Tja, sie war halt nur fast im Tunnel und folgte mir zur Seite. Dort war jedoch der LAufsteg und wir hatten eine Disc.
Unsere Hunde achten sehr stark auf die Körpersprache. Und dabei nicht nur auf unsere Arme/Schultern. Manchmal kommt es sogar auf die Fußstellung an, die den Hund dazu bringen ein anderes Hindernis zu nehmen. Das ist alles eine Sache der Übung.
Eine schöne Übung die ich mit Emma sehr gerne mache ist sie im Kreis zu schicken. Ich nehme sie dazu auf die Fußseite und führe sie damit im Kreis. GAnz ähnlich wie beim longieren. Irgendwann hebe ich dann meine rechte Hand und drehe mich in die andere Richtung, so dass sie sich auch drehen muss und in die andere Richtung zu laufen. Zwischendurch lasse ich sie dann immer nur ein paar Schritte in eine Richtung laufen und gebe den Richtungswechsel schon sehr früh an. Das ganze kann man sehr schön mit oder auch ohne Hindernisse machen.