Beiträge von Yvonne&Bobby

    Hallo!

    Ich kenne dieses Problem mit den unschönen Flecken. Mein Rüde hat das seit ein paar Jahren auch, weil er eine chronische Entzündung hat und das Auge dadurch überläuft. Die Flecken entstehen, so der TA, wirklich durch den Kupfergehalt in der Tränenflüssigkeit. Und gerade bei weißen Hunden fällt es leider noch mehr auf, als bei anderen Farben.
    Es ist laut TA jedoch nicht ratsam irgendwelche Mittelchen zu benutzen um das weg zu bekommen. Denn selbst scheinbar harmlose Mittel können dem Auge schaden, wenn sie ins Auge ziehen. Und dazu muss das Mittel gar nicht direkt am Auge angewandt werden.
    Ich reinige, auf Anraten, nur mit Wasser und schneide das Fell möglichst weit genug raus.

    Ja, meine Hunde können rechts und links schon besser unterscheiden als ich *schäm*. Ich nutze das aber hauptsächlich wenn ich mit denen ohne Leine unterwegs bin und ihnen an einer Weggabelung bescheid beben möchte wo es weiter geht.
    Wenn sie an der Leine laufen sage ich jetzt nichts mehr. denn sie sollen ihre Aufmerksamkeit MIR schenken und nicht erst reagieren, wenn ich sie anspreche. Soll jetzt nicht heißen, dass sie mich die ganze Zeit anhimmeln sollen. Aber sie sollen schon aufmerksam sein und von selbst aufpassen.

    Bei mir müssen die Hunde auch nicht immer Fuß laufen. Ich unterscheide da schon zwischen wirklichen "Fuß" (an mir kleben mit Blickkontakt) und "Ran" (neben mir laufen -auch mal ein Stück vor oder zurück- ohne zu ziehen und auch ohne Blickkontakt). Ich finde es nämlich zuviel verlangt, wenn der Hund über einen recht langen Zeitraum wirklich 100 % da sein muss um perfektes Fuß zu laufen.

    Eine Bitte hätte ich da noch! Lasst bitte keine Hunde mit Stöcken spielen. Ihr könnt euch nicht vorstellen welches Risiko so ein Stock birgt. Die Hunde können sich das Ding in den Rachen schieben und sich dabei aufspießen oder Splitter setzen sich irgendwo fest. Glaubt mir, ich habe mal ein Praktikum in einer Tierklinik gemacht. Da bekommt man vieles zu Gesicht. dann doch lieber auf ein vernünftiges Hundespielzeug zurückgreifen.

    Das erinnert mich so ein bisschen an die GEschichte, die Herr Rütter erzählt hat. Hat zufällig jemand am Freitag die Show gesehen. Die Geschichte mit den 2 Rottis und dem Yorki, der die beiden im Griff hatte und das Herrchen mit dem verletzen Stolz?

    Mal im Ernst, dieses Verhalten hatte mal so gar nichts mit hormongesteuertem Verhalten zu tun. Hierbei ging es schlicht und ergreifend um Ressourcenverteidigung. Der eine hat eine super tolle Beute und der andere möchte sie haben. Da ist das völlig egal, ob es sich beim "Gegner" um Hündin oder Rüde handelt. Deine Hündin lässt sich da einfach nicht die Butter vom Brot nehmen. Klar können solche Auseinandersetzungen dann auch mal eskallieren. Deshalb würde ich als Halter dann auch zwischen gehen (bitte nicht wörtlich nehmen). Gerade bei Ressourcen verstehen manche Hunde einfach keinen Spaß. Um diesem aus dem Weg zu gehen vermeide ich es in der Regel, dass meine Hunde eine Beute haben, wenn fremde Hunde dazu kommen.

    Ganz im Ernst Mone, auf das Training in der HS würde ich lieber verzichten. dass ein Hund so vom Gerät knallt, dass geht gar nicht! Bin ja selbst auch Übungsleiterin im Verein und in unserem Schnupperkurs (so nennen wir den Anfängerkurs) gibt es auch einen freien Zugang. Also jeder der kommt darf auch mitmachen und entsprechend kann die Teilnehmerzahl dann recht hoch sein. Die Trainer müssen darauf aber entsprechend reagieren. Bei uns sind immer recht viele Trainer auf dem Platz und die Leute werden dann noch in Gruppen aufgeteilt. Und zur Not können sich auch mal 2 Leute mit 1-2 Sprüngen in der Zwischenzeit selbst beschäftigen. Da werden dann so Sachen wie den Sprung von Hinten überwinden oder die Wechsel geübt, wärend man mit den anderen z.B. an der Wippe ist. Aber ein Hund darf auf keinen Fall von einem Hindernis derart runter knallen. Das geht gar nicht!

    Oh man! Da haben einige HS und Vereine aber noch ganz schön dran zu arbeiten. Ich hatte ja damals mit Bobby schon ewig lange gesucht und bin zu einem 45 km entfernten HP gekommen. Dass es jetzt immernoch solche Probleme gibt, wo doch Hundeschulen gerade wie Pilze aus dem Boden sprießen war mir nicht so wirklich bewusst.

    Das klingt echt super. Dann versuch doch mal mit ihm auf einer Wiese Achten oder Kreise zu laufen. Wird er schneller aund drängelt wieder vor, dann schneidest du ihm den Weg ab und lässt im im Kreis innen laufen. fFängt er an zu trödeln, dass motivierst du ihn und lässt ihn außen vom Kreis laufen. Das sieht zwar immer etwas komisch aus, ist aber eine sehr schöne Übung. Das mach ich mit meinen Leuten auf dem Übungsplatz auch sehr gerne. Da bleibt der Hund aufmerksam. Oder du läufst einfach mal ein paar Schlangenlinien. Das macht den Hund noch mal zusätzlich aufmerksam. Denn geradeaus kann jeder ;)

    Bei der Vielzahl an Problemen würde ich mir auf jeden Fall Hilfe suchen. Und das in Form eines Trainers, der geziehlt mit mit an den Problemen arbeitet. Natürlich könnte man hier den ein oder anderen Tipp geben. Aber hier handelt es sich wirklich um tiefliegende Probleme beim Hund. Da wäre es wirklich besser einen guten Trainer zu suchen und es sich einzugestehen, dass man selbst nicht weiter kommt.

    Ich wünsch dir dabei viel Erfolg!