Beiträge von Yvonne&Bobby

    Emma sucht meine Eltern nie, wenn ich mit ihr im Parcour bin (und sie hängt sehr an ihnen). Sie hat da ganz einfach keine Zeit zu, weil ich sie so sehr beschäftige. Gut, ich mache das nun auch schon eine ganze Zeit (10 Jahre mit kurzen Unterbrechungen) und gehe da inzwischen etwas anders ran.
    Ich würde mir ganz einfach noch ein wenig Zeit nehmen. Es geht doch nichts verloren, wenn man noch ein paar Monate mit den Turnieren wartet und man noch an sich und seinem Hund arbeitet.

    Guck mal, Emma ist jetzt 4,5 Jahre und ich fange jetzt erst wieder mit ihr mit dem Starten an. Ich bin über ein Jahr gar keine Turniere mehr mit ihr gelaufen, weil ich zum VDH gewechselt bin, die BH noch einmal machen musste und mich auf die neuen Parcoure einstellen musste. Ich werde diesen Monat mein erstes Turnier starten und gucken wie es läuft. Und erst danach werde ich entscheiden wie es weiter geht. Turniere sind nicht alles und dein Hund wird sie auch nicht vermissen, wenn du sie erst einmal nicht machst.

    Die Aufnahmen aus den Videos sind ja nur Momentaufnahmen. Ich sehe es aber auch so, dass diese Art von Parcouren für euren Leistungsstand einfach noch zu schwierig sind. Besser wäre es hier wirklich erst einmal an Sequenzen zu arbeiten und Wechseln geziehlt zu üben. Du musst für dich und deinen Hund eine Ideallinie finden, damit es nicht zu diesen Stop ans Go´s kommt. Denn sobald du deinem Hund nicht eindeutig zeigst, was verlagt wird, hat dein Hund die Zeit nach deiner Mutter zu suchen.
    Außerdem solltest du geziehlter auf deine Stimmlage achten. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man im Turnier dazu neigt lauter und tiefer zu sprechen und dem Hund damit (auch wenn man es nicht möchte) einfach unter Druck zu setzen.
    Such dir mal ein Seminarangebot raus, wo der Schwrpunkt auf Führung und Ideallinie gesetzt wird. Außerdem sollte vielleicht noch am Slalom und an den Kontaktzonen gearbeitet werden. HAst du vielleicht die Möglichkeit dir einen Slalom im Garten oder auf einer Wiese aufzubauen?

    Das Safety ist zum Trailen eine super Sache. Ich habe das für Bobby auch gekauft und arbeite gerne damit.

    Bitte trailt nicht mit Norwegergeschirren. Denn bei 80 % der Hunde, die ich mit Norwegern sehe, sitzt es nicht optimal. Entweder sitzt es zu hoch und drückt auf die Luftröhre oder es sitzt zu tief und blockiert die Schultern. Ich mag mir nicht vorstellen, was da unter Zug passieren kann.
    Dann besser doch in ein anderes Geschirr investieren. Und zur Not halt eine Maßanfertigung eines Führgeschirrs, welches schön breit und weich unterfüttert ist. Entweder bestellt man so eines im Netz, oder näht es einfach selbst (eine Anleitung findet sich sogar hier im Forum).

    Also Futter würde ich auf einer "Ruhedecke" beieinem Hund, der zum Fiepen neigt auch nicht unbedingt geben. Dnn ich sehe dort auch das Problem der Erwartungshaltung. Und ich weiß ja nicht wie das bei euren Aussies so aussieht, aber Emma ist schon sehr verfressen und würde nach wenigen Wiederholungen auf ihr Leckerchen bestehen. Und dann unterstelle ich einigen Hunden auch, dass sie Gelassenheit heucheln. Ich kenne einige Hunde, die gelernt haben ihren Kopf brav auf die Pfoten zu legen, wobei sie dann doch noch recht angespannt sind.
    GAnz am Anfang würde ich das weder über Zuwendung noch über Futter aufbauen. Ich würde den Hund einfach immer wieder auf diesen Platz schicken (nach der Gassierunde), bis es zur Selbstverständlichkeit geworden ist.
    Sollte der Hund das dort später verstanden haben, kann man den Ort wechseln.
    Geht man später mal irgendwo auf Besuch, muss man den Hund ja nicht über Stunden auf diesem Platz lassen. Hat er sich entspannt, darf er sich dann auch mal frei bewegen. Pusht er sich wieder hoch, geht es wieder auf den Platz.

    Sorry Peter, ich möchte dich nicht angreifen... aber ich glaube, dass du dich mit den collieartigen Rassen noch etwas intensiver beschäftigen solltest. Oder vielleicht habe ich deine Wortwahl falsch verstanden. Aber zu viel Input oder generell auf Agility zu verweisen halte ich bei Rassen, die sich schnell hochschaukeln eher falsch. Wenn schon Beschäftigung empfohlen wird, dann eher in den Bereich Nasenarbeit und ruhiges Arbeiten, Impulstraining, Obedience und co. Wobei ich bei einem Hund unter 1,5 - 2 Jahren wirklich eher weniger Action machen würde.
    Ich würde es so sagen, dass da ein sehr schmaler Grad zwischen Auslastung und Überforderung ist. Und viele Halter neigen halt dazu ihren Hund eher in die Überforderung zu treiben.

    Im Bereich des Trainings und des Verhaltens von Hütehunde kann ich nur Rolf C. Frank und Anne Krüger empfehlen.

    Bitte beschäftige dich erst einmal länger mit dem Thema Ernährung und Barf. Eine halbe Stunde irgendwo im Netz was anlesen wird dich nicht weiter bringen. Das Barfen ist eine Wissenschaft für sich bei der man Vieles beachten sollte. Auf Teufel komm raus dem Hund einfach mal was zu füttern finde ich fahrläsig. Ich kenne viele Besitzer, die einfach mal was gefüttert haben und sich dann gewundert haben, dass die Hunde unter Mengelerscheinungen leiden.
    Gut, das ist kein Muss. Aber wenn ich schon damit anfange, dann mach ich das auch richtig oder gar nicht!

    Solltest du dir das nicht zutrauen oder dich erst noch einlesen wollen, dann würde ich zunächst auf ein hochwertiges Futter umstellen. Da kannst du dann noch immer Frischfleisch und Gemüse zugeben.


    Zu den 800 g kann ich nur sagen, dass das die Menge für einen ausgewachsenen Bernhardiner ist!

    Ich denke, dass du mit dem Clicker zwar in dem Moment das ruhig sein (also das nicht fiepen) belohnst, der Hund wird dann aber nicht entspannen. Denn er hat immer eine Erwartungshaltung und wartet auf sein Leckerchen.

    Ich würde die Decke an einen ruhigen Ort in die Wohnung legen und den Hund dort drauf schicken. Anfangs vielleicht nur ein paar Sekunden. Dann einfach immer und immer wieder länger werden lassen.
    Vielleicht hat der Hund auch einen Lieblingsort. Dann würde ich die Decke (man kann auch super ein Handtuch nehmen, was mal in die Kochwäsche kann) mal mit in den Garten oder an einen ruhigen Ort nehmen. Einfach mal mit dem Hund irgendwo hin setzen und entspannen.
    Wichtig ist, dass man konsequent aber nicht ruppig wird. Man selbst muss einfach ruhig und entspannt sein und dem Hund so die Ruhe weitergeben.

    Huhu ihr Aussiefreunde!

    Dieses Alter habe ich mit Emma zum Glück schon hinter mich gebracht. Es ist eine anstrengende Zeit in der man sehr virlr Grundlagen für die Zukunft legen muss. Ihr müsst das richtige Verhältnis zwischen Auslastung und Ruhe finden. Das ist gar nicht einfach. Doch hier gilt die Deviese: je weniger desto besser! Klingt komisch, ist aber so!

    Emma ist auch sehr Stressanfällig, gerade in fremden Umgebungen. Bis sie ca 3 JAhre alt war, war es unmöglich mit ihr in fremden Städten oder Umgebungen spatzieren zu gehen. Es hat wirklich lange gebraucht, bis sie da wirklich gut mitgelaufen ist. Aber regelmäßiges Training hat uns da geholfen.

    Emma ist bei Menschen mittlerweile echt aufdringlich und will ständig gestreichelt werden. Da bin ich eigentlich froh drüber, weil sie zuvor einen recht starken Beschützerinstinkt hatte und sich da keiner nähern dürfte. Auch wenn sie jetzt so entspannt ist oder sagen wir eher aufdringlich läuft das alles nach meinen Regeln. Kontakt zu anderen Menschen oder auch zu Artgenossen gibt es erst, wenn ich es erlaube!

    Für´s Training würde ich mal empfehlen mal gar kein wirkliches Training zu machen. Ich meine damit einfach mal das Bespaßungsprogram ganz runter zu fahren. Kein Ballspielen, keine Übungen und auch keine Hundewiese. Statt dessen einfach mal ruhig spatzieren gehen. Wenn es wärmer wird, dann einfach mal mit Hund eine halbe Stunde auf eine PArkbank setzen und ein Buch lesen. Gerade Hütehunde müssen lernen, dass es nicht immer Program gibt.

    Probiert das wirklich mal ein paar Tage aus. Die ersten 2-3 Tage wird der Hund vielleicht etwas mehr nerven, weil er es gewohnt ist, dass immer etwas passiert. Aber genau dann werdet ihr sehen, dass sich der Hund auf die Bespaßung schon eingeschossen hat.

    Ich glaub nicht, dass der Hütehund den Herdenschutzhund mit hütet bzw sich dieser hüten lässt. Es wird wohl eher so sein, dass der Hütehund die Schafherde lenkt und der Herdenschutzhund, der sich ja zu den Schafen zugehörig fühlt, den Schafen folgen wird.

    Corinna, bei diesem Video wird der Unterschied wirklich sehr schön verdeutlicht. Und da sieht man auch wieder sehr schön, wo auch so ein Herdenschutzhund wirklich hin gehört. Mir blutet ja das Herz, wenn ich diese Hunde in den Großstadttierheimen sitzen sehe.

    Hallöchen!
    Ich hab ja auch einen Senior hier und muss mich auch immer mehr auf ihn einstellen. Er verändert sein Verhalten auch ziemlich. Ich kann bisher aber sehr gut damit leben.

    Zu dem Geschirr hab ich nur eine Bitte an dich: Pack das Ding dahin, wo es hingehört; IN DIE TONNE! Diese Art von Geschirren gehören für mich schon in den Bereich Tierquälerei. Da kannst du genauso gut ein Stachelhalsband nutzen. Denn der Grund warum ein Hund damit nicht zieht ist die Tatsache, dass sich dieses Geschirr in die Achseln schneidet. Ich würde die ein Geschirr empfehlen an dem vorne an der Brust ein Ring ist, in dem du eine Leine einhacken kannst. Dann kommt das eine Ende der Leine hinten im Rückenbereich fest und das andere Ende halt vorne an der Brust. Läuft der Hund dann in die Leine, kannst du ihn mit der "Brustleine" korrigieren.
    Zu den Fütterungszeiten kann ich nur sagen, dass ich schlechte Erfahrungen damit gemacht habe ältere Hunde nur einmal täglich zu füttern. Bei älteren Hunden funktioniert auch manchmal die Verdauung langsamer. Wenn Magen und Darm dann sehr viel zu tun haben, kann es zur Unruhe des Hundes führen.

    Was für eine Art Bett haben deine Hunde? Kann es sein, dass dies für deinen Hund nicht mehr bequem ist? Hat er vielleicht Probleme mit den Gelenken oder Liegeschwiehlen?

    Hallo ihr Lieben!
    Da ich selbst einige Polizisten kenne und sogar Diensthundeführer könnt ihr euch schon sicher sein, dass die Polizisten nicht wie im Western sinnlos drauf rum geballert haben. So wie sich das liest und ich von Polizisten gehört habe wird das so abgelaufen sein, dass die Nachbarn die Polizei gerufen haben. Die eintreffenden Beamten konnten die Hunde so nicht einfangen. Also wird ein Diensthundeführer dazu geholt worden sein. Diese hat mehr Erfahrung mit Hunden und das nötige Equitment (Fangschlinge und sowas). Kann durch den Stress passiert sein, dass die Hunde aneinander geraten sind. Oder warum auch immer. Aber wenn die Beamten die Tiere nicht einfangen konnten und von denen eine Gefahr ausging, dann blieb denen nichts anderes übrig.
    Ein Polizist DARF seine Schusswaffe nicht einfach so ohne Grund einsetzen! Und das wird hier mit Sicherheit nicht passiert sein.
    Keiner weiß was das für Hunde waren und welche Erfahrungen diese gemacht haben.

    Ich bin selbst Hundebesitzer und habe für vieles Verständins. Aber sollten diese Hunde wirklich gefährlich gewesen sein, habe ich vollstes Verständnis für diese Handlung. Würde ich schreiben, was ich oft über einige Tierheim oder Tierschutzhunde denke, würden mich einige hier bestimmt steinigen. Aber seien wir mal ehrlich: welche Changen hätten diese Rüden gehabt, wenn sie ins TH gekommen wären?