Beiträge von Yvonne&Bobby

    Schau mal, vielleicht wäre das Seminar ja schon einmal was für euch.

    http://www.ruetters-dogs.de/Ruettersdogs/S…il&id=7927#7927

    Wie dieser Trainer so drauf ist kann ich dir nicht sagen. Ich hab mich aber die letzten Jahre viel mit dem Training nach Martin Rütter beschäftigt. Auch schon zu Zeiten, als er Themenabende für 10 EUR angeboten hat und noch nicht soooo bekannt war. Vom Grundprinzip her entspricht es dem, was ich absolut vertreten kann. Aber ich finde auch, dass die Sypathie bei einem Trainer eine große Rolle spielt. Aber so ein Seminar wäre für euch schon einmal der erste Schritt, damit du deinen Hund besser verstehen kannst (würde ich aber an deiner Stelle ohne Hund buchen).

    Schnelligkeit ist im Agility nicht alles. Wichtiger ist, dass Hund und Halter Spaß daran haben. Ich betreibe Agility insgesamt seit 10 Jahren. Bobby war auch nie der schnellste, dafür aber sehr sicher. Und bei Emma bin ich irgendwie zu langsam :headbash: Ich sehe das aber alles nicht so verbissen und sehe meinen Hund als Partner und nich (wie leider immer wieder einige Starter) als Sportgerät. Ich trainiere auch liebe Gelenkschonend und nehme eine höhere Zeit im Turnier bewusst in Kauf.
    In 2 Wochen haben wir unser erstes Turnier im VDH. Da wird Emma dann mal richtig ausgemessen. Dann weiß ich wirklich wie klein sie ist.

    Ich denke schon, dass man den Schutztrieb nahezu "abtrainieren" kann. Bei Emma hat es funktioniert. Mit ca 8 Monaten war sie ganz schlimm. Niemand durfte sich meinem Vater nähern. Fremde Personen wurden gestellt. Heute ist sie so entspannt. Sie reagiert gar nicht auf fremde Personen. Man könnte mir hier die Tür eintreten und sie würde rein gar nichts sagen. Wirklich gar nichts! Es ist auch nicht so, dass sie sich dann "dressiert" zurücknimmt und man eine Anspannung merkt. Nein, sie ist absolut entspannt. Mag sein, dass sie da eine Ausnahme ist. Aber ich denke schon, dass man es bis zu einem gewissen Punkt wirklich selbst in der Hand hat in wie weit der Hund da kontrollierbar ist.
    Der Arbeitstrieb hingegen ist bei Emma wirklich stark ausgeprägt. Sie arbeitet wirklich gerne und versucht wirklich immer ihr bestes zu geben. Einziges Manko bei ihr ist, dass dieser Hund nicht langsam laufen kann ;) Wir haben jetzt mit dem longieren angefangen und es fällt ihr soooooooo schwer sich im Tempo zurück zu nehmen. Sie lebt eher nach dem Motto: ich will Spaß, ich geb Gas! Und wer bremst verliert!

    Wir gehen morgen auch zum Agility. Da freu ich mich richtig drauf!

    Zitat

    Die wenigsten Hundeschule haben Erfahrung mit "Problemhunden"!
    Genauso aber auch die Trainer, es müßte wirklich einer sein, der sich speziell mit Angsthunden auskennt.
    Bei diesen Hunden macht die falsche Methode nur noch mehr kaputt!

    So sieht es aus. In Hundeschulen arbeiten in der Regel Leute, die zwar Hundeerfahrung haben aber selten bei Angstproblemen helfen können. Außerdem wird in der HUndeschule in der Regel in Gruppen trainiert. Das würde ich im Moment eher als kontraproduktiv sehen.
    Direkt meiden würde ich andere Menschen nicht. Soll heißen, dass du zunächst einmal versuchen solltest diese Situationen mit den Begegnungen zu umgehen (also erstmal nicht in die Stadt), du solltest aber im Fall eines unvorhergesehenen Treffens versuchen cool zu bleiben und soverän mit deinem Hund dort durch zu gehen. Versuch deinem Hund die Sicherheit zu bieten, die er braucht.

    Wenn du magst, dann schreib doch mal aus welcher Region du kommst. Vielleicht kann dir jemand einen guten Trainer empfehlen. Ich kenne einige hier aus der Region. Es gibt einige gute Trainer, die nach Martin Rütter trainieren (D.O.G.S.). Aber bevor du mit einem Trainer die Arbeit beginnst solltest du dich informieren und möglichst viele Fragen stellen. Wenn möglich, dann guck auch mal bei einem Gruppentraining oder so zu. Da kannst du dir einen Eindruck machen wie dort gearbeitet wird.

    Huhu!
    Da hast du ein wirklich ernstes Problem. Angst bei einem Hund abzubauen dauert wirklich sehr lange und wird dir einiges abverlangen. Deshalb würde ich dir auch einen Trainer empfehlen, der euch beim Training begleitet.

    Wichtig ist zunächst den Hund richtig zu sichern. Bewährt hat sich eine Kombination aus Halsband und Geschirr. Ziehe deinem Hund ein gut sitzendes Geschirr (am besten ein Führgeschirr) an und zusätzlich das Halsband. Wenn du dann eine 2 m Leine mit 2 Karabinern nutzt, dann befestige das eine Ende am HB und das andere Ende am Geschirr. So hast du auf jeden Fall mehr Kontrolle über deinen Hund, wenn es mal wieder in die Stadt geht.

    Das Training würde ich so aufbauen, dass der Hund sich zunächst einmal mehr auf mich konzentriert. Das kann man über Handfütterung aufbauen oder über Spielzeug. Allerdings erstmal in sicherer Umgehung (also in der Wohnung). Wenn das klappt, entfernt man sich Schritt für Schritt weiter von der Wohnung, bis es am Feld super klappt.

    Erst dann würde ich bewusst Begegnungen mit Menschen trainieren. Zunächst einmal sollten einzelne Menschen in einem Stück Entfernung vorbeigehen. Später dann ein bisschen näher.

    Und dann erst würde ich Menschen bestellen (am besten sogar Hundehalter), die gemeinsam mit euch eine Strecke gehen. Wichtig wäre da, dass diese deinem Hund keine Beachtung schenken.

    Es steckt wirklich viel Arbeit vor euch! Aber im Interesse des Hundes solltest du wirklich daran arbeiten.

    Zitat

    Das war ich ;)
    Die Hunde hatten 0 Schutz- und Wachtrieb, 0 Hüteinstinkt, waren absolut unsauber in der Arbeit, nicht "klar" im Kopf, hatten keine Reserviertheit gegenüber fremden, kein "1-Personen-Dasein", etc.


    Huhu!
    Wenn man nach den Eigenheiten gehen würde, dann wäre Emma gar kein Aussie. Sie hat keinen Hüteinstikt, den Schutztrieb haben wir abtrainiert und sie ist bei fremdem Menschen mittlerweile sogar teilweise aufdringlich. Das gibt es also nicht nur beim Mini, dass ein Hund aus der Rolle fällt. Für mich hat das auch etwas damit zu tun wie der Hund gehalten wird und welche Eigenschaften man mehr fördert.

    Zum optischen eines Minis muss ich sagen, dass mir viele von denen nicht wirklich gefallen. Noch schlimmer sehe ich das aber bei den Toys. Für mich hat das mit Aussie nichts mehr zu tun.
    Optisch gefallen mir diese Minis hier echt gut
    http://aussies.lazerta.de/index.php/aussies/shadowpage/
    Shadow, Summer und Phönix sind total mein Ding!

    Hey Leute!
    Ich werde -so wie es aussieht - Patentante. Mein Patenkind wird ein Mini Aussie aus der Performancelinie. Da die kleine Maus noch nicht geboren ist kann ich dazu noch nicht viel sagen. Jedenfalls hat meine Freundin nun eine Züchterin an der Hand von der sie unbedingt eines der am 20.04. erwarteten Welpen haben möchte. Sie hofft, dass ein Rüde dabei raus kommt, der aussieht wie der Vater. Der Vater ist Muddy Field's Easy Goer OTDsd STDc "Cook". Ein absoluter Traumhund!

    Ich hab den Bericht bei Tiere suchen ein zuhause auch gesehen. Und ich kenne sogar so einen Hund. Ein Aussie-Mix, der fremden Menschen gegenüber sehr zurückhaltend reagiert und sich denen sonst nie nähert. Naja, zumindest solange, wie sie keinen Ball in der Hand haben. Ist ein Ball im Spiel, wird dieser Hund sogar rüpelig.
    Spielen Kinder irgendwo mit einem Fußball ist bei dem Tier gar nichts mehr möglich.
    Im Park ist die Erwartungshaltung so hoch, dass dieser Hund die ganze Zeit rückwärts vor dem Besitzer her läuft und die ganze Zeit winselt und bellt. Dieser Hund löst sich im PArk gar nicht mehr weil er dort bisher immer Program hatte und dies nun erwartet. Einfach nur schrecklich!
    Da Hunde zum Teil auch territorial lernen, haben wir nun den Ort zum Spatziergang gewechselt. Nun versucht der Besitzer den Hund wirklich komplett runter zu fahren. Kein Programm mehr und mit Unterstützung von Bachblüten, die vom Heilpraktiker zusammengestellt wurden.
    Zum Glück wird es nun wärmer, dass man sich mit dem Hund nun auch einfach mal ruhig auf eine Bank setzen kann.

    Wenn dein Hund einer von den 20 % ist, dann ist das super. Da wäre es kein Problem. Da es bei ganz vielen Hunden jedoch anders ist und sich auf Dauer sogar Probleme im Bewegungsapparat einstellen können, rate ich lieber generell vom Norweger für diese Art des Gebrauchs ab. Quasi als Vorsichtsmaßnahme. Es gibt ja zum Glück Geschirrarten, die sich einfach besser eignen.