Beiträge von Yvonne&Bobby

    Ich würde dir raten euren früheren Trainer zu Rate zu ziehen. Er soll sich diese Situation mal ansehen und bewerten.
    Für mich liest es sich jedoch so, als hätte dein Hund eine neue Aufgaben gefunden. Und diese heißt die Familie hzu beschützen. Und das vor Allem und Jedem, der auch nur in die Nähe kommt. Das anspringen und schnappen würde ich schon als Maßregelung werten. Das musst du auf jeden Fall unterbinden.
    Ich habe das Gefühl, dass du ein schlechtes Gewissen hast und deinen Hund so mehr mit einbinden willst. Ich glaube aber, dass dein Hund damit überfordert ist. Ein paar Regel werden ihm nicht schaden. Im Gegenteil, sie werden ihm Arbeit abnehmen und ihn entspannter sein lassen.

    Ich nehme super gerne die Fantastic Foam Hundebälle oder auch Frisbee. Denn mir ist das wichtig, dass das Spielzeug etwas länger als 5 Minuten hält. Den ersten Ball haben die Hunde schon etwa ein Jahr. Man sieht zwar viele Zahnabdrücke, aber es ist noch immer ein Ball!
    Volgummibälle mögen meine Hunde nicht so gern, weil sie oft recht schwer sind. Oder aber, die leichteren sind zu klein. Da hab ich doch Angst, dass die mal im Rachen landen.

    Ansonsten spiele ich mit Emma (ja und auch Bobby in abgeschwächter Form) ab und zu Frisbee. Da hab ich die Competition Standart. Also eine Turnierscheibe. Es gibt hier verschiedene Stärken, je nach Hundemaul.

    Zitat

    Ein gutes Trofu IST ausgewogen, und hat ein optimales Ca:Ph-Verhältnis! Da nur Fleisch zuzufüttern ist nicht empfehlenswert.

    Kompliziert ist es nun wirklich nicht, die jeweiligen Tagesrationen von Trofu und Frischfutter zu halbieren - das Komplizierte ist das Erstellen des ausgewogenen Frischfutterplans. Die Menge danach noch durch 2 zu dividieren ist nun wirklich kein aufwand.

    Sehe ich genauso! Wenn die Züchterin sich gut mit dem BArf auskennt, dann wird sie bestimmt bei der Erstellung eines Futterplans helfen können. Und später kann man dann ja selbst variieren.

    Beim Tempowechsel ist es recht einfach den Hund schneller zu bekommen. Aber den Hund wirklich langsam ins Schritt zu bekommen ist nicht so einfach. Ich musste dazu wieder näher ans Band und habe meine Führhand dazu etwas weiter runter genommen. Bei Emma hilft es, wenn ich mit der Stimme runter gehe und ruuuuuuuuhig spreche. Sie bekommt dann auch ein laaaaaaaaaaaaaaaangsam und Scheeeeeeeeeeeritt! Es hat etwa 3 Trainingsstunden gedauert, bis es wirklich verinnerlicht war. DAnach habe ich dann immer erst mit einer langsamen Runde begonnen.
    Emma hat sogar erst durch das Longieren wirklich gelernt sich im Tempo zu drosseln. Mal abgesehen von der Zeit, wo sie an der Leine oder bei Fuß laufen muss. Ansonsten trabt sie immer.

    Zwei Hunde zu longieren ist wirklich nicht leicht. Wir haben das am Sonntag probiert. Da muss wirklich jeder Hund perfekt hören. Und dann besteht schnell das Problem, dass die Hunde das als Hetzspiel ansehen, wenn man nicht genau drauf achtet und mal beide gleichzeitig laufen lässt.
    Bei meinen Hunden klappt das mit Name + Kommando echt gut. In 90 % der Fälle führt nur der angesprochene Hund das Kommando aus.

    Wir hatten gestern die letzte Stunde des Kurses :/ Aber es hat riesigen Spaß gamacht.

    Beim 2. Kreis hatte ich auch erst richtig Probleme, vorallem mit Emma. Sobald sie merkt, dass ich rüber gehe, gibt sie richtig gas. Und dann ist sie schnelle bei mir, als ich gucken kann. Bei mir klappt das am besten mit dem Wechsel, wenn ich eine Art "Französischen Wechsel" wie beim Agility mache. Der Hund wechselt dann quasi hinter mir. Lasse ich sie voraus laufen und wechsel den Kreis hinter dem Hund, läuft sie mir seeeeeehr oft in den Kreis.

    Ich werde das Longieren auf jeden Fall privat weiter machen. Eine große Wiese findet man ja doch recht häufig.

    Was mich so fasziniert ist, dass ich das Training an den Hund anpassen kann. Bobby läuft nur wenige Runden und macht mehr Gehorsamsübungen auf Distanz (ist ja schon etwas älter) und Emma lasse ich mehr laufen und mache viele Richtungs- und Tempowechsel. So sind beide Hunde später ausgelastet und ko. Schöne Sache!!!

    Ich hab jedoch mal gesehen, dass es Leute gibt, die ihre Hunde wirklich an einer Longe führen. Wie ist das bei euch, mit oder ohne Leine?

    Huhu!
    Dass ihr einem Hund in diesem Alter noch vieles beibringen könnt ist hier ja schon gesagt worden. Es wird nur länger dauern, weil der Hund wahrscheinlich das Verhalten schon gefestigt hat.

    Für den Anfang kann ich euch auf den Weg geben, dass ihr euch vorher vielleicht als Familie schon einmal zusammen setzt. Legt schon einmal ein paar Regeln für den Alltag fest. Darf der Hund in jedes Zimmer? Darf der Hund mit auf das Sofa oder gar ins Bett? Wer ist hauptsächlich für die Erziehung zuständig und welche Kommandos werden benutzt.

    Da ich davon aufgehe, dass dieser Hund nicht an lockerer Leine laufen wird, würde ich euch auf jeden Fall zu einem Geschirr raten (am besten ein Führgeschirr). Dann würde ich Leinenführigkeitstraining machen. Hierzu auf eine freie Wiese oder so gehen und immer wieder Richtungswechsel einbauen. Der Hund soll lernen sich an euch zu orientieren.

    Ballspiele und Stöckenwerfen würde ich bei dieser Mischung auch ganz lassen. Ich würde eher auf Nasenarbeit setzen! Da gibt es viele verschiedene Sachen. Daran werden deine Kinder auch sicher Spaß haben.

    Den Rückruf solltet ihr von Beginn an trainieren. Aussies sind in der Regel recht verfressen. Also hast du es damit schon einmal leicht. Ich würde einen Großteil des Futters für das Training einsetzen.

    Gaaaaaaaaaaaanz wichtig ist, dass ihr euch Zeit nehmt und mit Liebe und Konsequenz an die Sache ran geht. Viel ERFOLG!!!