Beiträge von Yvonne&Bobby

    Zitat


    Leichter ist es mit Start und abbruchkommando, oder zwischen Halsband und Geschirr zu wechseln.

    Und genau deshalb habe ich den Vorschlag auch unterbreitet! So habe ich schon einigen Haltern mit ihren Hunden geholfen nach ein paar Trainingseinheiten Stressfrei von A nach B zu kommen. Man hat eine klare Regel, die immer gilt; hat aber den Vorteil auch mal eben schnell irgendwo ans Ziel zu kommen, ohne das Training kaputt zu machen.

    Nehmen wir z.B. die Methode, dass ich den Hund bei Zug immer zurück kommen lasse in dem ich stehen bleibe. Wenn ich es dann nur einmal eilig habe und das Program nicht straff durchziehen kann, fange ich wieder von vorne an!

    Grundsätzlich kann man das natürlich machen, dass man den Hund hinter sich laufen lässt. Ich hab jedoch Probleme, wenn der Hund geblockt wird und das vielleicht mal nicht so nett ausfällt. Bei uns im TH arbeitet ein Trainer auch nach dieser Methode. Nur bekommt der Hund einen vor die Brust, wenn er vor läuft. Oder aber man latscht dem Hund dezent auf die Pfoten.
    Nicht falsch verstehen, ich habe generell nichts gegen das Blocken. Aber das muss dann schon richtig passieren. Ohne, dass man wirklich körperlich wird. Und das würde ich vielen Hundehaltern einfach nicht zutrauen.
    Außerdem fände ich es übertrieben den Hund IMMER zu blocken. Wenn der Hund neutral an der Leine läuft, dann muss das nicht sein. Situationsbedingt kann es dann aber kurzzeitig hilfreich sein.

    Bis zu einem gewissen Punkt trainiere ich auch (sofern denn dann überhaupt trainiert wird). Jedoch werden die Hindernisse runter gestellt und die Sequenzen einfach kürzer. Ist einem Hund zu heiß, dann macht man einfach Schluss.

    Für die Wartezeit kann ich dir ein nasses Handtuch empfehlen. Das dem Hund einfach überlegen. Das kühlt ein wenig und hält die Sonne ab.

    Dauerhaft würde ich den Hund auch nicht hinter mir laufen lassen. Du musst nun lernen deinen Hund zu lesen. Wenn du merkst, dass dein Hund angespannt ist, Leute fixiert und einen Ansatz zum pöbeln zeigt, dann ist es Zeit für dich zu reagieren. Dann machst du ihr klar, dass sie das nicht zu klären hat. Bleibt sie jedoch neutral, dann darf sie auch mal weiter schnüffeln. Da bist du jedoch gefragt diese Situationen zu erkennen und dann zu handeln.

    Wenn dein Hund lernt, dass die Leine nicht straff werden darf, dann ist das egal wie lang sie ist. Du darfst deinen Hund jedoch nicht an einer Rolleine führen. Denn dadurch machst du dir die Arbeit wieder kaputt. Eine Rollleine übt ja dauerhaft einen leichten Gegenzug aus. Aber mit einer norman 2 m Leine sollte das klappen. Du musst nur Geduld haben.

    Mira13, bitte such dir einen Trainer mit einer vernünftigen Methode!!! Von diesem "der Hund darf nicht überholen oder er wird gemaßregelt" halte ich absolut gar nichts. Im Gegenteil, es kann bei zu grober Anwendung sogar dazu führen, dass der Hund Angst vor dir bekommt!

    DU entscheidest, ob dein Hund irgendwo schnüffeln darf oder nicht! Wenn du es mal nicht möchtest, dann solltest du es deinem Hund klar machen. Bei mir heißt es dann: "komm ran" und die Hunde haben neben mir her zu laufen. Das ist dann kein perfektes Fuß, aber das verlange ich auch nicht.

    Ich würde dir folgende Methode empfehlen: Benutze sowohl Geschirr als auch Halsband. Wenn du deinem Hund dann die Freiheit zum Schnüffeln geben möchtest, dann mach deine Leine ans Geschirr. Möchtest du aber, dass dein Hund nicht schnüffelt und vernünftig an der Leine läuft, dann kommt die Leine ans Halsband.

    Meine Hunde DÜRFEN auch vor oder neben mir laufen. Es ist jedoch Bedingung, dass die Leine NIE straff wird. Dann werden sie wieder zurück zitiert.

    Vielleicht hilft dir das ja!

    Ich muss dem Trainer Recht geben und das nicht alleine nur aus dem Grund, dass ich selbst als Trainer gearbeitet habe.
    Ein Therapiehund benötigt eine wirklich fundierte Ausbildung um wirklich dazu eingesetzt zu werden. Um einen Hund dazu ausbilden zu können müssen zunächst die Charakterzüge, die Gesundheit und die Vorerfahrungen absolut stimmen. Bei einem blinden Hund, der aus dem TS kommt, dürften kaum alle Voraussetzungen erfüllt sein. Ein Therapiehunf muss in der Lage sein mit viele verschiedenen Menschen klar zu kommen und auch mit A-Typischen Vehaltens- under Bewegungsweisen anderer Menschen klar kommen. Er muss lernen andere Menschen zu "lesen". Das kann ein blinder Hund nich!

    Wenn du wirklich einen Hund haben möchtest, der als Therapiehund AUSGEBILDET werden soll, dann such dir eine passende Rasse und guck dich nach guten Züchtern um. Ein guter Züchter wird einschätzen können, ob ein Welpe zumindest die Anlagen dazu mitbringt. Und dann wirst du diesen Hund entsprechend ausbilden müssen und hoffen, dass es passt.

    Für mich ist das ähnlich wie beim Polizeipferd. Da kann man auch nicht jedes X beliebige Freizeitpferd für einsetzen, nur weil es sehr ruhig ist.

    Hallo Leute!
    Ich würde hier gerne noch einmal ein paar Themen aufgreifen und auch meinen Senf dazu abgeben:

    Cafe/Restaurantbesuche: Hier wird von einem Junghund meist viel zu viel erwartet. Ihr müsst euch mal in die Lage eures Hundes versetzen. Es handelt sich um eine neue Umgebung. Hier sind in der Regel einige Leute. Einige davon laufen hin und her oder unterhalten sich. Dann riecht es dort noch nach Essen etc. Das sind viele Reize, die auf den Hund einströhmen. Meiner Meinung nach ZU VIELE Reize. Ihr verlangt dann von euren Hunden, dass sie sich ruhig verhalten. Sehr schwierig! Ist so ähnlich als würde man von euch verlagen euch mitten in New York zum schlafen zu legen. Fangt doch erst einmal langsam an. Setzt euch mit dem Hund mal in einem Park oder auch im Garten (falls vorhanden) ruhig auf eine Bank. Wenn der Hund dort entspannen kann, dann wechselt ihr den Ort (andere Bank). Dann macht ihr das mal auf einer ruhigen Bank in der Stadt, danach halt etwas belegter. Erst dann nehmt ihr mal was zu Essen für euch mit. Und erst, wenn das alles klappt, besucht ihr ein Cafe. Sucht euch dann ganz bewusst einen Platz in einer Ecker.

    Spatziergang: Die Spatziergänge sollten nicht zu lang sein. Ich finde es auch nicht gut, wenn der Hund ständig Freilauf bekommt. Er muss genauso lernen mal ruhig an der Leine zu laufen.

    Hundewiesen: Das sind im Grunde gute Möglichkeiten zu Sozialkontakten. Ich hab jedoch erlebt, dass die Kontakte dort nicht immer so schön ablaufen. Sehr oft kommt es dort zu Mobbing und Hetzspielen. Bitte achtet da ein bisschen mehr drauf. Denn einige Rassen neigen schon dazu, dass sie dann selbst mobben oder aber ängstlich werden.

    Ruhephasen: Es ist wichtig, dass Hunde lernen in der Wohnung zur Ruhe zu kommen. Wichtig ist zunächst, welchen Platz man in der Wohnung für seinen Hund sucht. Dieser sollte für den Hund taktisch unklug sein. Der Hund sollte auf gar keinen FAll die Möglichkeit haben von seinem Platz aus die ganze Wohnung zu überblicken.
    Was einige Halter auch nicht beachten ist, dass der Hundeplatz auf den Hund abgestimmt sein sollte. Ich hab schon so viele Schlafplätze gesehen, die einfach zu klein oder zu hart waren.
    Außerdem kann es von Nachteil sein, wenn "Beute" wie Spielzeug oder Kauzeug ständig zur freien Verfügung stehen.
    Damit man mal so einen Richtwert hat, Hunde sollten ca 14 - 16 Stunden am Tag ruhen!

    Soviel muss gesagt sein, dein Hund knappst nicht aus versehen! Wenn, dann ist das schon absicht!

    Also wenn dein Trainer nicht gewillt ist mit dir an diesem Problem zu arbeiten, dann solltest du einen anderen aufsuchen. Einer der besten Verhaltensberater die ich kenne (gerade auch bei Hütehunden) ist Rolf C. Frank. Vielleicht nimmst du mit ihm mal Kontakt auf. http://www.blauerhund.de/

    Ich wünsche euch auf jeden Fall ALLES GUTE!

    Huhu!
    Ich hoffe, dass es deinem Hund wieder gut geht!
    Bei Teebaumöl ist es so, dass es normal für Hunde nicht giftig ist. Es sei denn, dass es sich um eine Collieartige Rasse handelt, die einen MDR 1 Defekt hat. Mir wurde von meiner TÄ auch von diesen Tropfen abgeraten, weil Emma nicht getestet wurde. Sie könnte also davon sterben. Es gibt also Rassen, für die ist Teebaumöl durchaus gefährlich.
    Ich würde den hund zunächst mal mit gar keinen Mitteln behandeln und abwarten. Für mich lesen sich die Symtome nämlich auch nach neurologischen Problemen, die auf eine Vergiftung (Nebenwirkung) von Mittelchen zurückzuführen ist. Bobby hatte das vor Jahren mal bei einem Spot on gegen Zecken und Flöhe. Ich hab es anfangs nicht darauf geschoben. Bis dann der Anfall einmal so stark war, dass er zusammengebrochen ist. Und das war eine Stunde nach Gabe des Mittels. Gegen Zecken tragen meine Hunde deshalb jetzt Bernsteinketten. Die sehen schön aus und schaden dem Hund nicht. Ab und an haben sie mal eine Zecke. Aber deutlich weniger als ohne Kette.