Beiträge von Yvonne&Bobby

    Huhu!
    Bei meinen Hunden ist es wirklich so, dass die weniger von der Futtermenge benötigen, seit wir auf Wolfsblut umgestellt haben. Ich habe mich bisher immer mehr oder weniger an den Angaben der Hersteller orientiert. Beim Josera und auch dem Futter, was wir davor alles gefüttert haben, kamen die Hunde mit der Angabe so gerade zurecht. Allerdings waren die HAufen da auch seeeeehr groß. Sie haben das Futter also nicht richtig verwerten können. Seit etwa 3 Jahren bekommt Bobby nun Wolfsblut. Emma seit etwa 2 Jahren. Ich füttere etwa 1/4 weniger, als angegeben. Jetzt sind es nur noch Häufchen. Wir kommen mit 15 kg bei beiden Hunden nun 2 Monate aus (Emma mit 16 kg und Bobby mit 10 kg Eigengewicht). Wir wechseln nun die Sorten. Meist gibt es Wild Plain, ab und zu WildDuck und jetzt haben wir mal Wild Mountain genommen. Kosten zwischen 56 und 62 EUR für 2 Monate. Ich find das noch ok!

    Dann vielleicht mal im TH Gelsenkirchen nachfragen ;)

    Ein weiterer Tipp wäre, vielleicht mal Aushänge in naheliegenden Supermärkten oder Tiergeschäften machen. Da gibt es doch diese suche/biete Aushänge. Oder einfach einen Aushang in naheliegenden Auslaufgebieten machen. Da, wo viele Hundehalter unterwegs sind, findet sich vielleicht jemand.

    Wenn es darum geht, dass du selbst mehr Umgang mit Hunden haben möchtest und das gerade am Nachmittag oder Wochenende möglich ist, dann biete dich doch als Gassigänger im Tierheim an. Dort sintzen soooo viele Hunde, die nur darauf warten, dass jemand mit ihnen raus geht.
    Ich selbst bin bei meiner Hundebetreuung seeeehr wählerisch und würde - obwohl meine Hunde Kinder gut finden - niemanden mit 4 jährigem Kind meine Hunde anvertrauen.

    Mit Magen- Darmproblemen habe ich seeeeeeeeehr viel Erfahrung. Bobby ist über Jahre hinweg immer wieder drauf behandelt worden. Ständiger Durchfall mit blutigem Kot, Schmerzen bis zur Ohnmacht und und und! Gespritzt bekommen hat er regelmäßig Antibiotika gegen Infekte und Buscopan gegen die Krämpfe. Als er dann an einem Samstag mal richtig zusammengebrochen war habe ich mich auf den Weg zu einer anderen Praxis gemacht. Zuerst wurde er auf Giardien getestet. Das war aber negativ. Dann meinte die TÄ, dass er wie ein typischer Allergiker aussehen würde. Stumpfes und strohiges Fell und auch die Haut nicht mehr so rosa, wie früher. Mir wurde dann empfohlen das Futter umzustellen oder alternativ eines Ausschlussdiät zu machen. ALso bin ich heim und habe ich im Bereich Futter ein wenig kundig gemacht. Das war vor 3 Jahren.
    Bobby bekommt nun getreidefreies Futter oder Frischfutter. Seitdem geht es ihm gut.
    Hat er doch einmal Verdauungsprobleme und Durchfall, gebe ich ihm erstmal Luvos Heilerde. In der Regel geht es ihm dann sehr schnell besser.

    Natürlich ist die Haltung der Hunde nicht optimal. Ich könnte meine Hunde so nicht halten und will es nicht gut heißen. Aber sein wir mal ehrlich, ein Hund im Tierheim hat es auch nicht besser! Dort dürfen die auch höchstens einmal am Tag raus. Und wenn ich mir ansehe, was die da zum Teil zu fressen bekommen, dann ist das aus Sicht meiner Hunde und dem, was ich inzwischen über viele Futtersorten weiß, auch nicht viel besser als Müll.
    Es ist alles ein bisschen schwierig, aber wirklich etwas machen können wirst du nicht, wenn du nicht bei den Haltern durchdringen kannst.

    DAmit ein Hund immer und überall auf seinen Halter hört muss die Beziehung stimmen. Und so eine Beziehung baut man wahrlich nicht von heute auf morgen auf. Natürlich möchte man, dass ein Hund immer abrufbar ist und Kommandos sofort ausführt. Das setzt man aber nicht mit Druck durch. Denn Druck erzeugt Gegendruck. Und in einer unentspannten Atmosphäre lernt ein Hund nicht! Viele HAlter neigen leider dazu sofort viel Druck (dazu reicht körperliche Presenz oder auch die Stimmlage) auszuüben. Und das häufig in Situationen, in denen der Hund von vornherein keine Change hatte zu hören, weil er einfach überfordert oder abgelenkt ist.
    Du hast selbst schon bemerkt, dass in der Situation im Garten es kontraproduktiv ist, wenn du auf deinen Hund zu gehst. Also machst du genau das nicht! Wenn du möchtest, dass dein Hund mit dir ins Haus kommt, dann gehst du vor und wartest bis dein Hund kommt und machst dann im Haus riesen PArty. Oder aber du hochst dich im Grad Winkel hin und lockst deinen Hund zu dir. Das machst du immer wieder mal auch im Spiel. Du musst loben, wenn dein Hund bei dir ist und gibst ihn wieder frei. Irgendwann, wenn du wirklich rein gehen möchtest, dann lockst du den Hund zu dir und´nimmst ihn einfach freundlich mit.

    Wichtig finde ich aber auch, dass du viel mit deinem Hund machst, was die Energie raus lässt. Viele Hund lieben Renn- und Fangspiele. Dazu braucht ihr nicht einmal ein Spielzeug.
    Richtiges Spielen ist für mich sowas hier (vielleicht nicht immer so extrem, aber ein schönes Beispiel:

    http://www.youtube.com/watch?v=f30zUSZkGaM

    Mittlerweile gibt es im Fressnapf sogar Reinfleischdosen. Die kosten mit fast 3 EUR für 400 g zwar schon recht viel, Aber um dem Hund ab und an mal etwas Gutes zu gönnen, finde ich das nicht falsch.
    Was ich sehr begrüße ist die Tatsache, dass das Sortiment inzwischen zu besseren Futtersorten hin erweitert wird.
    Beim Futter ist das echt so eine Sache. Nicht jeder Hund verträgt jedes Futter. Da heißt es halt probieren.
    Dann kommt es auch immer noch drauf an was man ausgeben will oder kann. Wir sind inzwischen als HAuptfutter beim Wolfsblut gelandet. Außerdem füttere ich ganz gerne mal Fleisch, Gemüse oder Obst. Pansen und Co bekomme ich frisch in einem Laden um die Ecke.

    Ich kann mir das echt gut vorstellen, dass das richtig schön zu erleben ist. Zumal man dort ja eine ganz andere Seite seines eigenen Hundes erleben kann und ihn ganz neu endecken kann. Ist schon eine tolle Sache.
    Bei mir gäbe es leider nicht die Möglichkeit das wirklich sooooo regelmäßig zu machen. Ganz einfach aus dem Grund, dass es dafür leider kaum Angebote gibt. Die, die da sind sind quasi schon überlaufen.

    Ich kenne einige Hunde, die ein Handcap haben. Der eine hat was an den Gelenken, der nächste Probleme mit dem Herz und wieder ein anderer mit den Nieren. Ich finde es echt traurig, wenn ein Hund vielleicht 10 Jahre lebt aber nie wirklich leben darf. Ich hoffe du verstehst was ich meine.
    Ein Hund muss auch nun mal Hund sein dürfen. Und wenn er dann vielleicht eher gehen muss, dann weißt du als Besitzer, dass dieses Leben zumindest lebenswert und glücklich war!
    Natürlich muss man den Hund in gewissen Situationen ein wenigen einschränken und wird nie Hochleistungssport machen können. Aber im Rahmen seiner Möglichkeiten sollte er doch schon ein paar Freiheiten genießen dürfen.
    Such den richtigen Weg für euch, mit dem dein Hund nicht überlastet wird, aber doch auch Hund sein darf.
    Genießt die Zeit, die ihr zusammen habt!!! Ein Hundeleben ist so oder so viel zu kurz. Und genau deshalb sollte es erfüllt sein.