Beiträge von Yvonne&Bobby

    Es gibt verschiedene Ursachen, warum ein Hund agressiv ist. Angeborene Agression gibt es nicht. Ein Hund wird durch Prägung und Erfahrungen zu dem, was er ist. Wahrscheinlich ist bei eurem "Züchter" schon einiges falsch gelaufen. Zudem scheint ihr das agressive Verhalten eures Hundes unbewusst verstärkt zu haben. Das spricht dafür, weil du schreibst, dass es immer schlimmer geworden ist.
    Das Wichtigste ist im Moment, dass ihr den Hund sichern müsst. Es darf auf keinen Fall zu einem Beißvorfall kommen. Also bitte den Hund nicht frei rumlaufen lassen, wenn Besuch da ist. Draußen bitte mit Leine und Maulkorb sichern.
    Sucht euch bitte einen kompetenten Trainer, der sich mit Agressionsverhalten wirklich auskennt. Zu verlieren habt ihr nichts. Und sollte euch dann wirklich zur Abgabe geraten werden, dann macht das bitte.
    Gerade mit Kindern ist in der Familie immer viel los. Auch, wenn euer Hund euch derzeit nicht beißen möchte, es könnte später doch einmal soweit kommen. Zudem habt ihr mit Kindern ja auch immer wieder mal Besuch.
    Bei einem Hund mit ernsten Verletzungsabsichten wäre mir die Gefahr einfach zu groß.

    Ich werde jetzt den 3 Fachschutz probieren.
    Meine Hunde haben letzte Woche Frontline drauf bekommen, weil ich bei Bobby einen Floh gefunden habe.
    Bernsteinketten tragen sie eh (wobei Bobby trotzdem schon 2 Zecken hatten) und jetzt halt noch das Schwarzkümmelöl.
    Das mit dem Olivenöl habe ich schon öfters gehört. Was da wirklich dran ist weiß ich nicht. Lässt sich ja alles nicht so nachforschen. Olivenöl benutze ich aber auch sehr selten. Gibt ja genug Alternativen.

    Passt nur am Rande hier her, aber vielleicht hat von euch auch jemand die Erfahrung gemacht.
    Ich gebe ja auch immer ein paar Tropfen Öl ins Fresschen. Jetzt hab ich letztens etwas gelesen, dass Jugend Forscht ein Experiment gemacht hatte in dem nachgewiesen wurden, dass Schwarzkümmelöl bei Zecken nicht so beliebt ist.
    Gibt jemand von euch Schwarzkümmelöl und hat Erfahrungen damit gemacht in Hinblick auf Zecken?
    Ich gebe das jetzt seit ca einer Woche. Nächste Woche fahre ich in den Schwarzwald und hoffe auf eine Wirkung.

    Zitat

    Gibt es spezielle Mittel um rote Tränenspuren aus dem weissen fell eines Hundes zu entfernen? Oder bleibt da nur mit Wasser wegwischen udn hoffen, dass die Verfärbungen von allein verschwinden? Es ist nicht massiv, aber es stört mich schon ziemlich und sieht ungepflegt aus.

    Bei meinem Hund sind die Tränenspuren schon extrem. Mein TA für Augenheilkunde hat mir empfohlen da möglichst mit keinen Mitteln dran zu gehen, weil fast alle das Auge reizen würden, auch wenn die Hersteller etwas anderes behaupten. Wenn es bei deinem Hund nicht stark ist, dann versuch es mal mit Babytüchern. Nur damit auch nichts ins Auge kommen.
    Bei meinem Rüden ist das schon so schlimm, dass ich es aufgegeben habe da etwas zu machen.

    Bei meiner Hundefriseurin hättest du schlechte Karten, wenn du deinen Hund scheren lassen wolltest. Sie würde es nicht machen. es gibt weit aus effektivere Sachen, die man bei einem Hund mit Unterwolle machen kann. Wenn das Fell nur abgeschoren wird, bleibt die Unterwolle ja in der Regel bestehen. Da es ja in den nächsten Tagen wieder kühler werden wird, hast du dann das Problem, dass dem Haarwuchs deines Hundes signalisiert wird, dass es zu kalt ist. Ergo wird dann auch wieder mehr Unterwolle produziert. Im Nachhinein könnte dein Hund später also mehr Unterwolle haben und dann, wenn es wieder war wird noch mehr leiden.
    Ich würde eher das dickere Fell etwas einkürzen und ausdünnen lassen. Und vorallem die Unterwolle rausholen, die jetzt schon locker ist. Und erleben kannst du an warmen Tagen auch genug. Nur sollte es sich dann vielleicht auf Wasserspaß oder so beschränken. Oder einfach mal faul auf der Wiese liegen! Ist nämlich auch mal ganz schön!!!

    Naja, ich bin selbst Hundebesitzer und mag es auch nicht unbedingt, wenn mich fremde Hunde anspringen. Ich kann schon verstehen, dass sich jemand darüber aufregt. Aber gut, es ist passiert. Dir muss aber bewusst sein, dass es Menschen gibt, die nicht nur meckern. Wir haben bei uns im Wald vereinzelte Leute, die den Hund wegschießen würden. Zu deren Glück habe ich diese Menschen dabei noch nicht erwischt.

    Was dich vielleicht ein bisschen tröstet ist die Tatsache, dass es in der Hundeerziehung nicht immer bergauf geht. Jeden hat irgendwann mal Phasen, wo man den Anschein hat, dass Hundi alles verlernt hat. Das ist normal! Da heißt es nur tief durchatmen und einen oder auch 2 Schritte zurück gehen und neu ansetzen.
    Dein Hund hat scheinbar den Jagdtrieb entdeckt. Kommt vor, ist aber grundsätzlich kein Weltuntergang. Heißt für dich nun erstmal, dass die Schleppleine dran kommt und ganz intensiv am Rückruf und am dableiben arbeiten.

    Zunächst einmal finde ich es super, dass du dich um den Hund kümmerst.
    Leider hast du da eine Vielzahl von Problemen, die man nicht mal eben so weg bekommt.
    Aber wie du schon richtig erkannt hast, ist RUHE ein ganz wichtiges Thema. So muss man in erster Linie den richtigen Weg zwischen Auslastung und Überbeschäftigung finden. In Sachen Auslastung würde ich entweder zu Nasenarbeit oder Longiertraining tendieren. Nasenarbeit einfach aus dem Grunde, weil dies den Hund einfach sehr anstrengt, ohne ihn körperlich hoch zu pushen. Gerade bei Aussies ist es wichtig, dass man mit ihnen ruhig arbeitet und sie konzentriert bei der Sache sein müssen. Zum Longieren würde ich dann tendieren, weil der Hund sich hier ausreichend bewegen kann, hier aber auf die Körpersignale des Hundeführers achten muss. Dies stärkt dann wieder die Kommunikation zwischen Halter und Hund.
    In Sachen Unsicherheit und Kläffen bei den Gassirunden würde ich ihr das "Back" beibringen. Heißt, dass der Hund lernt hinter dem Halter zu laufen und im Moment der Aufregung/Begegnung hinter dem Halter stehen bleibt. So lernt Hundi, dass der Halter alles im Griff hat und vorweg geht.
    Zum Besuch: enger Körperkontakt könnte hier falsch sein. Denn bei einem angstmotivierten Hund kannst du diese durch zuviel Zuwendung schnell verstärken. Ist es eine Agression, die keine Angst als Ursprung hat oder ein Schutztrieb (den der Aussie gerne mal hat) kann diese ebenfalls verstärkt werden. Ich würde das so angehen, dass der Hund lernt, dass der Halter bestimmt, wer kommen und gehen darf. Es ist also nicht die Aufgabe des Hundes Besuch zu vergraulen, weil der souveräne Halter alles im Griff hat. Ich würde viel mehr dem Hund im Zimmer einen ruhigen Platz einrichten. Möglichst an einen taktisch unklugen Ort (so, dass Hund nicht alles überblicken kann). Nun würde ich diesen Platz positiv bestärken. Der Hund lernt, dass er auf diesem Platz verweilen soll. Zunächst sollte das ohne Besuch geübt werden. Später dann erst mit Besuch. Wichtig ist, dass Hundi halt immer wieder dort hin geschickt wird und man seeeeeeehr konsequent bleibt. Und bitte erklären, dass Konsequenz nichts mit Gewalt zutun hat. Viel mehr ist das so, dass, wenn der Hund 1000 mal aufsteht man ihn 1001 mal wieder zurück bringt/schickt, bis er von alleine dort bleibt.
    Ich hoffe, dass ich dir ein bisschen helfen konnte.

    Ich hab die Zuckungen im Schlaf schonmal gefilmt.
    Ich habe festgestellt, dass meine Hunde sehr oft träumen, wenn sie vorher etwas aufregendes erlebt haben. Ich denke mal, dass vieles - wie bei uns - im Schlaf verarbeitet wird.
    Ich wecke meine Hunde in der Regel nicht, weil ich denke, dass sie sich da gerade in einer wichtigen Schlafphase befinden. Ich mag es ja auch nicht, wenn mich jemand aus dem Schlaf reißt.

    Ich denke, dass deine Kleine jetzt in die Rüpelphase kommt und sich einfach mal versuchen möchte.
    Ich würde es so machen, dass ich gar nicht immer Hundekontakt zulassen würde. Sie muss lernen mit ihrer Frustration um zu gehen. Lässt du sie dann doch mal spielen und es artet aus, kommt die Leine dran und das Spiel ist vorbei.
    In solchen Phasen habe ich meine Hunde selten mit unterwürfigen Hunden spielen lassen, weil sie so lernen, dass sie mit anderen Hunden machen können, was sie wollen. Stattdessen habe ich mir souveräne Hunde gesucht, die denen auch mal eine auf die Mütze geben.
    Versuchen einen Weg zwischen: "ich lasse sie spielen" und "ich schränke das Verhalten meines Hundes ein" zu finden.