Huhu!
Eine Freundin von mir hat auch einen Schwerstfall in Sachen Angsthund. Ihr jetziger Hund hat wirklich schlechte Erfahrungen gemacht und ganz viel Angst gehabt. Mittlerweile gehen die beiden zusammen raus spatzieren. Hat aber auch fast 5 Monate gedauert.
GANZ Wichtig: bleib ruhig und beweg dich nicht hecktisch. Versuch dabei aber eine möglichst entspannte Körperhaltung zu haben.
Generell würde ich sagen, dass ihr die Schlafzimmertür ruhig offen lassen solltet. So kann die Kleine selbst entscheiden, ob sie eure Nähe möchte oder sich lieber zurückziehen möchte. Fleischwurst in der Wohnung verteilen würde ich eher nicht. Birgt die Gefahr, dass sie euch später mal den Mülleimer leer räumt oder rumstehende Lebensmittel einfach frisst. Der Hund lernt so, dass Futter in der Wohnung "versteckt" ist und sie diese suchen muss.
Ich würde da eher anders ran gehen. Sie soll ja Vertrauen zu euch haben. Soll also heißen, dass sie wissen soll, dass IHR euch um sie kümmert. Faktisch sorgt ihr auch für das Futter. Ich würde ihr das Futter eher aus einer Entfernung zuwerfen. Dazu auf jeden Fall klein machen. Am Besten setzt ihr euch dazu seitlich zu ihr auf den Boden. Momentan würde ich den Blickkontakt noch nicht direkt proviozieren. Am Anfang die Wurst direkt zum Hund werfen. Später dann einfach die Distanz zu euch ein wenig verkleinern.
Ich würde euch empfehlen ein Sicherheitsgeschirr zu kaufen (eines mit 2 BAuchgurten) und dieses nach Möglichkeit anzuziehen. Das Geschirr würde ich auf jeden FAll erstmal am Hund lassen. Zudem würde ich sogar schon einen Karabiner ohne Leine oder mit max 10 cm Band an das Geschirr befestigen. Es ist nämlich schon ein Unterschied für den Hund ob da was dran ist.
Ansonsten macht ihr das schon sehr gut!!!
HAbt ihr mal versucht die Hunde zusammen zu führen??? Bei meiner Freundin konnten wir mit Hilfe meiner Hündin das Eis etwas schneller brechen. Die Hunde aus dem Ausland sind ja auch oft sehr sozial. Vielleicht kann die Kleine sich da etwas abgucken. Ich würde da aber das Schlafzimmer für deinen Hund erstmal zur Tabuzone erklären. Sollte es der Kleinen zu viel sein, muss sie sich zurückziehen können.