Beiträge von Yvonne&Bobby

    Ich kenne Leute, die ihre Hunde nicht nur auf den Turnieren in die Box sperren. Die Hunde werden auch zuhause wie Hamster im Käfig gehalten, weil sie dann beim Training einfach besser funktionieren. Trainiert wird natürlich 4-5 mal die Woche, damit man so schnell wie möglich in die A3 kommt.
    Noch schlimmer finde ich es aber, wenn Besitzer einen Hund mit HD und ED haben, diesen operieren lassen um ihn dann im Sport führen zu können.
    Sowas ist für mich einfach Tierquälerei!

    Ich habe ja einen Hund im etwa gleichen Alter und kenne deine Gedanken. Wobei Bobby noch nicht solche Probleme hat.
    Kam das mit dem Durchfall jetzt nur einmal vor oder passiert das öfter? Wie ist dein Hund sonst so drau? Kann er normal stehen, gehen, fressen (wenn er nicht gerade vor Freude wackelt)? Hat er sonst Schmerzen? Das sind alles Fragen, die dir keiner beantworten kann. Stell dich aber bitte darauf ein, dass du die Entscheidung wahrscheinlcih sehr bald treffen musst. Das ist sehr traurig, aber dein Hund hatte sicher ein erfülltes Leben bei dir.

    Wenn dein Hund so einen Stress hat, dass frag doch deinen TA, ob er zur Erlösung nicht zu dir kommen kann. So darf dein Wuffel in Ruhe zuhause einschlafen.
    Sollte ich die Entscheidung bei Bobby treffen müssen und es ist kein akuter Notfall wird unsere Tierärztin zu mir kommen!

    Dir ALLES GUTE und viel Kraft!!!

    Zu Situationen wie Leinenzerren und rumspringen sollte es im Training erst gar nicht kommen. Ich würde auch gar nicht so lange üben, dass der Hund eine Pause braucht. Es ist anfangs sehr aufwendig, weil man nur kurz in die Stadt geht und dafür die Fahrt meist nicht lohnt. Aber so ist das leider nun mal. Opfer muss man bringen!
    Und bitte immer daran denken, dass der trainingserfolg sich nie linear abzeichnet. Es wird immer wieder mal Rückschritte geben. und genau deshalb muss man gut beobachten, damit man schnell reagiert und rechtzeitig einen oder manschmal auch 2 oder 3 Schritte zurück geht.

    Ich meinte ja die Verbindungen :-)

    Ich denke, dass wir das hier wirklich ausreichend erwähnt haben, dass das Training entsprechend gestaltet werden muss.
    Zuviel Stress führt zur Überforderung und zwangsläufig irgendwann zu wirklich unangenehmen Verhalten, dass man dann nicht mehr so einfach in den Griff bekommt.
    Deshalb war mein Vorschlag ja, an einem Sonntag Morgen mit dem Training zu beginnen. In der Regel sind da weniger Menschen unterwegs. Für den Anfang wirklich gute Voraussetzungen um eine Reizüberflutung zumindest in Grenzen zu halten. Zusätzlich ist es auch ganz wichtig, dass man lernt seinen Hund zu lesen. Viele Hundehalter merken es gar nicht, dass der Hund überhaupt Stress hat. Ich sehe das ganz oft, wenn die Halter ihre Hunde in einer Gruppe "spielen" lassen. Oft merken die gar nicht, dass ein Hund gemobbt wird oder sich unwohl führt. Und ganz schlimm ist es, wenn Hunde in gewissen Situationen alleine gelassen werden. Deshalb war ja mein Tipp auch gemeinsam mit dem Hund ungewohnte Dinge, die Angst machen zu begutachten. Dabei dem Hund aber die Möglichkeit geben Schutz beim Menschen zu suchen. Da muss man echt richtig sensibel sein.
    Was vielleicht auch eine gute Sache beim Training sein kann ist eine zusätzliche Person, die auf das Verhalten des Menschen achtet. Man selbst nimmt sich oft anders wahr. Es macht da Sinn, wenn das eigene Verhalten noch einmal reflektiert wird. gerade auch, wenn man noch andere Baustellen hat.

    Ich sehe das nicht ganz so. Natürlich ist es nach der 16. Woche durchaus schwieriger einem Hund etwas bei zu bringen. Die Frage ist da aber, ob der Hund bis zu diesem Alter gar ncihts gelernt hat oder sich aufgrund von anderen Informationen Nervenzellen im Gehirn gebildet haben. Ein Hund, der im Welpenalter das Lernen nicht gelernt hat ist auf jeden Fall anders zu sehen als ein Hund, der grundsätzlich Erfahrungen gemacht hat und man diesem etwas Neues beibringen möchte.
    Dieser Stichtag mit der 16. Woche birgt leider immer wieder die Gefahr, dass Halter ihre Hunde maßlos überfordern. Sie meinen, dass ein Hund bis dahin alles kennen gelernt haben muss. Dem ist aber gar nicht so. Wichtig ist, dass der Hund verschiedene Erfahrungen machen durfte (und man diese in der Regel positivieren sollte). Er muss das Lernen gelernt haben. Dann ist Training nach dieser Zeit auf jeden Fall sinnvoll.

    Und das Entwickeln von Strategien ist für mich auch eine Form des Lernverhaltens. Natürlich führt es nicht zwangläufig zum gewünschten Erfolgt, aber es kann den Umgang durchaus vereinfachen. Nicht zu unterschätzen ist natürlich der Stress, den die Hunde trotzdem haben können. Es ist wichtig, dass man dies bei seinem Hund erkennen kann und einen Ausgleich schafft.

    Naja, so ganz stimmt es ja nicht, dass alles danach nicht im Kopf bleibt. Sonst wäre Training nach dieser Zeit ja sinnlos.
    Was richtig ist, dass es bis zu dieser Zeit heit einfach eine gewisse Gewöhnung gibt und es dem Hund da einfach leichter fällt.
    In der Welpenphase gibt es jedoch eine sogenannte Angstphase. Das ist meinst so bei der 9. Lebenswoche. In dieser Phase können schlechte Erfahrungen auch negative Auswirkungen haben.
    FAkt ist, dass du dir nun eine zusätzliche Baustelle aufgemacht hast.
    Ich finde es auf jeden Fall wichtig, dass ein Hund in einer Stadt halbwegs ruhig geführt werden kann.
    Ein korrekte Fuß würde ich nicht verlagen. Meine Hunde sollen einfach ruhig neben mir her laufen. Mehr verlange ich gar nicht.
    Emma ist mittlerweile an der Umwelt gar nicht interessiert. Sie lässt sich nicht ansprechen und Hundekontakt ist auch nicht erwünscht.
    Sie läuft als hätte sie Scheuklappen auf. Bobby ist da etwas empfänglicher. Aber das sind die Eigenarten meiner Hunde. Das ist aber ok.

    Ich denke du musst einfach schauen wie dein Hund reagiert. Manche Hunde bauen Stress eher in der Bewegung ab manche brauchen eine ruhige und bewegungsarme Trainingssituation. Wichtig ist auf jeden Fall, dass die Umgebung am Anfang nicht zu reizvoll ist und ihn überfordert. Je ruhiger DU in der Situation bist, desto schneller fährt dein Hund runter.

    Vergiss das Atmen nicht, wenn du übst :-)

    Ich greif das Thema auch noch einmal auf. Ich werde nämlich morgen mein neues Auto bekommen (Skoda Roomster) und will mir dafür auch eine Box holen.
    Bei mir soll es eine Einzelbox werden, die nicht den ganzen Kofferraum einnimmt.
    Meine Mutter hatte vor 6 Jahren eine Box bei Heyermann gekauft. Ich war nun auf deren Seite und bin echt erschrocken wie teuer die Teile inzwischen sind.
    Meine Mutter hatte für eine Sonderanfertigung nicht einmal 300,- EUR bezahlt. Jetzt liegen die schon bei 499,- EUR.
    Ganz schön happig! Da muss ich echt noch einmal suchen. das sehe ich eigentlich nicht ein!

    Guten Morgen!
    Natürlich war es nicht von Vorteil, dass du deinen Hund davor bewahren wolltest. Jetzt ist es aber so und du kannst daran arbeiten.
    Ich würde zunächst einmal gar ncht versuchen den Hund abzulenken. Dein Hund muss lernen mit der Situation klar zu kommen. Heißt, dass er einige Dinge einfach wahrnehmen sollte. Lass ihn sich komische Sachen (Mülltonnen etc) in Ruhe ansehen. Geh langsam mit ihm drauf zu und berühre die komischen Dinge. Bei Menschen ist es schwieriger, die haben da bestimmt etwas gegen. Aber lass deinen Hund trotzdem gucken. Futter nehmen Hunde nicht, wenn sie Stress haben. Ein voller Magen macht träge und damit könnten sie der Situation in Notlagen nicht entfliehen.
    Bein Tipp wäre auch, dass du immer mal wieder für ein paar Minuten ins Dorf gehst. Nimm dir die Zeit und setz dich ruhig irgendwo hin. Lass deinen Hund bewusst seine Umwelt erkunden.
    Emma hat auch sehr lange gebraucht, bis eine Innenstadt für sie ok ist. Aber regelmäßige kleine Trainingseinheiten erleichtern es sehr.
    Kleiner Tipp von mir: von der Tageszeit her würde ich den Sonntag Morgen wählen. Die Geschäfte sind da geschlossen und es sind wenig Leute unterwegs. Wenn dein Hund etwas sicherer ist, kannst du dann später mal andere Zeiten wählen.
    Verlange im Moment keine Fußarbeit in der Stadt. Das wird deine Maus noch total überfordern. Freue dich und lobe, wenn der Kontakt zu dir aufgebaut wird. Fordere es aber nicht geziehlt ein.