Beiträge von Yvonne&Bobby

    Wenn der Aufbau einer neuen Gruppe geplant ist und man im Vorfeld nicht weiß wer daran teilnimmt und welchen Leistungsstand die Leute haben, würde ich die erste Stunde ganz simpel aufbauen. Ich würde eine kleine Sequenz mit Schildern aus den Beginner aufstellen.
    Diese Sequenz würde ich dann mit den Teilnehmern in der Gruppe (ohne Hunde) einmal ablaufen und erklären was gefordert ist. Direkt danach würde ich das mit der Gruppe noch einmal abgehen und an jedem Schild einen anderen Teilnehmer fragen was er dort machen würde. Ggf. kann man das mit Hilfe eines anderen Teilnehmers einmal vor machen (bei den Drehungen zum Beispiel).
    Danach würde ich den Teilnehmer noch einmal kurz die Gelegenheit geben sich die Sequenz alleine anzusehen und Fragen zu stellen.
    Im Anschluss würde ich jeden Einzelnen diese Sequenz laufen lassen. Daran kann man dann ja schon erkennen wer auf welchen Stand ist. Hätte ich viele Teilnehmer, die Probleme mit der Fußarbeit haben, würde diese am Rand ohne Schilder üben.
    Mir selbst ist ein sauberer Aufbau der Übungen von Anfang an wichtig. Also würde ich direkt darauf achten, dass die Hunde gerade sitzen/liegen und die Füße nach Möglichkeit geschlossen sind. So ist es einfacher als wenn man das später in Kleinstarbeit noch einmal neu üben muss. Da würde ich dann lieber die Sequenzen bewusst kürzer halten.
    Sollte der erste Durchgang super klappen, würde ich eine weitere Sequenz aufbauen, hier aber nur 1-2 Schilder austauschen. Ich würde das Ganze dann wieder mit den Teilnehmern abgehen und die neuen Schilder erklären.

    Bei unseren Anfängern ist das eher so, dass diese mehrere Sequenzen laufen. In der Regel sind das 5-6 Schilder.

    Wir "Profis" laufen einen ganzen Parcours und dann in der Regel mehrmals. Oder der wird dann zwischendrin umgebaut.
    Jeder darf aber am Rand verschiedene Übungen eigenständig üben, während er wartet.

    Es kommt halt immer auf die Größe der Gruppe und dem Leistungsstand an. Hunde, die die BH gut geschafft haben können eher einen Parcours laufen als Hunde, die nicht einmal Leinenführig sind.

    Ein Tunnellauf wäre schon cool. Wir haben leider nur 3 Turniertunnel. Wobei wir auch noch einen von Trixie haben. Wenn ich den gerade lege, könnte der auch schon gehen. Und vielleicht bringt meine Trainingskollegin noch ihren mit. Dann könnte das gehen.
    Vom Leistungsspektrum sind die Hunde echt so verschieden, dass ich keinen Wettkampf gegeneinander machen möchte. Das wäre unfair.
    Ich hab aber dran gedacht, dass man einen leichten Parcours stellen könnte. Am Ende könnte man dann den Tisch hinstellen. Der Hund wird drauf gesetzt und der HF muss irgendwelche Aufgaben erfüllen. Verlässt der Hund den Tisch, muss er erst wieder zurück gebracht werden und erst dann darf der HF weiter machen. Das Ganze könnte man auf Zeit machen. Der Gewinner erhält dann einen Preis. So können die langsamen Hunde durch das Können ihres HF am Ende doch noch vorne landen. Denn die schnellen Hunde haben ja doch oft Trieb und bleiben vielleicht nicht auf dem Tisch oder die HF können die Aufgaben nicht schnell genug lösen und sind dadurch um Nachteil.
    Ich muss mir dann nur noch ein paar Aufgaben überlegen. Eine könnte z.B. sein Tennisbälle auf die Slalomstangen zu legen und dann muss der Mensch den Slalom laufen, ohne die Bälle runter zu werfen.

    ihr bringt mich schon auf gute Ideen!!!

    Ich schreib das mal hier rein, weil das wohl am Besten passt.

    Wir haben am 21.11. unser letztes Training bevor wir in die Winterpause starten. Ich würde an diesem Tag gerne kein normales Training sondern eine Art Spiel machen.

    Hat jemand eine Idee was man für ein Spiel zum Abschluss machen kann? Ich würde dazu allerdings ungern die Kontaktzonen aufbauen, weil die noch nicht sicher bei allen klappen. Ich weiß, dass bei einigen Turnieren nach dem Lauf immer noch ein 3. Lauf mit Spielen gemacht wird. Jedoch war das bei meinen Starts bisher nicht der Fall.

    Bezüglich Halsband gab es schon viele Diskussionen. Auch, ob man das dann nicht einfach abnehmen kann und der Hund dann quasi nackt läuft. Ist aber auch nicht zulässig.
    Ich würde mir zur Not einfach ein normales Gurtbandhalsband besorgen und das mitnehmen. Die ganz einfachen kosten ja auch nichts mehr. Sollte es Probleme geben, kann man wenigstens wechseln.

    Wenn man ganz gemein wäre, dann müsste bei jedem Turnier eine richtige Kontrolle stattfinden. Dazu müsste dann jeder Teilnehmer vor dem Start das Halsband abnehmen. Denn meine Hunde tragen selbstgenähte Halsbänder mit Neoprenunterfütterung. Wer sagt denn, dass ich in das Neopren nicht vielleicht Nägel oder Reißzwecken eingenäht habe, die sich nun auch so in den Hals bohren?! Aber: es ist halt so!!! Ein Verbot von Halsbändern ohne Stopp halte ich jedoch für sinnvoll. Aber dann auch der Verkauf solcher.