Beiträge von Gandorf

    Das betrifft aber ganz schön viele Rassen und würde da tatsächlich mal Wert drauf gelegt und das kontrolliert werden... Hui wär der Genpool verkleinert und das Gezeter groß. |)

    Genauso wie wenn man Rassen dazu nimmt, wo Welpen früher von Mutter und Geschwistern getrennt werden müssen, weil sie sich gegenseitig verletzen.

    Vielleicht Chinese Crested Powder puff?

    Das sind die, die oft nicht stubenrein werden.

    Gast67804
    11. Oktober 2018 um 09:53

    Ich hab 2 mal 1,5 Einkaufstüten voll Wolle nach dem Bürsten.

    Aber wenn ich vorher bürste, nur einzelne Flöckchen in Dusche und Blower — die aber natürlich überall herumfliegen.

    Allerdings wasch ich ihn mit Shampoo ja alle paar Wochen mal. Da ist das Durchbürsten vor der Dusche nicht schwierig und die lockeren Haare kleben auch nicht irgendwie fest.

    Phonhaus

    Ich finde, die Frage “Warum braucht es solche Hunde?” schon relevant, denn es geht um konkurrierende Werte:

    Das Bedürfnis nach freier Entfaltung, Erholung, Freizeitgestaltung auf der einen Seite,

    und das Bedürfnis nach körperlicher Unversehrtheit, Freiheit von Sorgen und Vorsichtsmaßnahmen auf der anderen Seite.

    Und diese Frage spielt auch bereits eine Rolle:

    zB sind Hundehalter die das beruflich, zur Jagd oder zum Rettungsdienst tun mit Privilegien ausgestattet.

    Oder man darf zwar Messer, Medikamente, Chemikalien und Fahrzeuge nutzen, bei den potentiell gefährlichen muss man aber Sachkenntnis und/oder Bedarf nachweisen.

    (Obwohl das ja tote Dinge sind, die sich nicht „verselbstständigen“ indem sie aus Gärten oder beim Gassi ausbrechen.)

    So gesehen ist Fell nie ein Qualzuchtmerkmal, wenn man argumentiert: “kurz scheren und Kleidung anziehen geht immer.”

    physioclaudi

    Ich hab ja selbst nen flauschigen Briten.

    Und ja, ab - 10 Grad oder im Skiurlaub ist sein Fell allen anderen Hunden überlegen.

    Und ich finde auch, weil Wasser selbst aus frisch gewaschenem Fell noch abperlt, sobald nur das Shampoo weg ist, ist die Fellstruktur überraschend pflegeleicht — für die Länge.

    Aaaaaber… mal ausgenommen von 40 Grad im Sommer wo sich keine Kreatur rührt und den kurzen Sprint über die Wiese…

    hast du dir nie die Frage gestellt, ob sich dein Collie bei 20 Grad nicht frischer fühlen würde ohne Angora-Overall?

    Ich ganz ehrlich schon, weil Mulder ab minus 10 Grad oder frisch aus dem Wasser ein ganz anderer Hund ist.

    Und auch wenn es ziemlich gut geht — durcharbeiten Scheitel für Scheitel, das Auskämmen der Unterwolle im Sommer, dass sie Stöckchen und Schneeklumpen in 13 cm Fell hakt viel intensiver festhängen als in 3 cm,

    und wenn dann im Seniorenalter die Haut noch dünner und empfindlicher wird—-

    da muss man nicht in die Luft gehen, wenn jemand anmerkt, dass das den Hund belastet und vielleicht ein Stück seiner eigentlich möglichen Lebensqualität nimmt.

    Auch wenn’s mit Atemnot und Bandscheibenschmerzen nicht vergleichbar ist, finde ich es legitim davor nicht einfach die Augen zu verschließen.

    Mulder kennt Pflege seit Welpenbeinen an. Vertraut und döst — oder stellt sich dösend?

    In jedem Fall ist er doch erleichtert, wenn’s wieder vorbei ist.

    Doch, ich frag mich schon, wie er sich als Kurzstockhaar fühlen würde. Als Senior wird er definitiv geschoren werden, ich Kämpf jedes Jahr mit mir, ob ich’s nicht vorher schon antesten soll.

    Fiete mag die aufwendige Fellpflege nicht, wenn ich mich erinnere, obwohl er’s direkt bei der Züchterin kennen gelernt hat? Und generell ist er auch nicht der aller Ausdauernste Renner — wenn die Abgabe von Körperwärme anfängt ne Rolle zu spielen?

    pinkelpirscher

    Ich find das Beispiel zwar abstrus, aber passender wäre statt “Sei froh, dass Dir kein Pit das Ohr abgetrennt hat, sondern ein anderer Hund”, sondern

    “Es ist schlimm, bei einem Hundeangriff das Ohr zu verlieren— und noch schlimmer bei einem Staff Angriff sein restliches Leben zu verlieren.”

    Ich find’s ja schön, dass du allgemein zu umsichtigen Verhalten bei Hundehaltern — oder bei allen Menschen überhaupt! -

    als Antwort auf die aktuelle Diskussion klingt das schon sehr nach relativieren und kleinreden.

    Es ist ja nicht so, als würden bei “anderen Rassen” (wie du sie nennst) nicht auch Konsequenzen folgen. Und in Österreich gibt es auch Schutzmaßnahmen die alle Hunde gleichermaßen betreffen. Regional Leinenzwang und Maulkorb für alle in öffentlichen Verkehrsmitteln.

    Aber mit nem Menschen hätten viele Windhund ganz schön Mühe. Vor allem beim ersten Versuch…

    Auch die Geschichte von festhaltenden und schüttelnden Goldie — warum geht das so lang?

    Die Erklärung wird ja schon mitgeliefert:

    1. Weil der Opferhund am Leben bleibt.

    Mit Staff wär’s ein kurzes Video mit totem Hund am Schluss.

    2. Weil der Mensch dabei nicht wirklich was dagegen unternimmt. Kämen 2 entschlossene Männer, wäre der Goldie ruckzuck entfernt — der Staff bei weitem nicht.

    Das Hunde aller Rassen mal beißen und sich asozial Verhalten stand ja nicht zur Frage.