Klar kriegt man das bei einem vernünftigem Hund wieder hingebogen, aber den Konflikt könnte man sich ersparen.
Genau das würde ich auch sagen. Warum sollte ich erst etwas bekräftigen, was ich später wieder untersage. Unnötiger Konflikt.
Es ist ja für den Hund nicht gleich einfach in beide Richtungen. Die Impulskontrolle zu haben, sich einen kurzen (!!) Moment zurück zu halten, anstatt mit Tunnelblick nach dem Triebziel zu springen, ist schwieriger.
Wenn es diesen kurzen Moment gibt, kann der neuen Besitzer in nutzen. Für was auch immer.
*Sollte* es wirklich Leute geben, die meinen, dass man einen fertig erzogenen Welpen kaufen kann, dann haben die den Sinn dieses Plans nicht verstanden.
Aber das ist dann sicher auch nicht deren einziges Problem.
Du erwähnst so oft, wie sehr es dich nervt, wenn Neu-Welpenbesitzer verunsichert sind und meinen bei Ihnen läuft etwas außergewöhnlich schief.
Aber weck mal jemanden über Wochen hinweg 1-2 mal pro Nacht. Allein der Schlafentzug macht die Nerven dünn.
Und eine andere Gruppe schreibt nur, dass alles bestens läuft, der Welpe einfach so nebenbei funktioniert und die Althunde ihn perfekt und unkompliziert erziehen.
(Was man in früheren Jahren erstmal lernen musste oder einfach so hinnimmt wird nicht erwähnt.)
Klar wundern sich da manche.
Ist bei jungen Eltern genauso. Die einen bekommen „soooooooo viel zurück“ vom Säugling und alles ist spannend und harmonisch.
Und die andern haben Wunde Brustwarzen, nen Haushalt in Schieflage und vermissen erwachsene Gespräche.
Ist ein bisschen ne Frage von Glück haben und selektiver Wahrnehmung.