Beiträge von straalster

    "Das ist aber ein ungewöhnlicher Dackel!"

    "Ist ein Mix, aber Dackel ist nicht drin"

    "Na aber die Farbe und die Nase... Das ist doch ein Dackel."

    "Nein, wirklich nicht und die Nase ist Havaneser."

    "Da haben sie sich verarschen lassen!"

    "Ähm, nein, die ist bei mir auf die Welt gekommen. Ich hab auch die Eltern." (deute auf Eltern)

    "Die sind keine Dackel"

    "Korrekt"

    "Warum ist sie dann ein Dackel?"

    :roll:

    Würde vermutlich jetzt noch in die Dackeldiskussion verwickelt sein, wenn ich nicht einfach gegangen wäre...

    Naja, im Urlaub mit vier Shelties kommen wir teilweise keine 3 Meter weit. Auch wenn die Reaktionen überwiegend nett sind, wird man doch ständig angesprochen - oder angeglotzt.

    Aber kommt sicherlich auch darauf an, wo man halt unterwegs ist |)

    Besonders wenn man dann noch "Mama, Papa und Kinder" hat oder gewetteifert wird, welchen man am besten findet und mitnehmen will :stock1: . Oder ob man das Tierheim ist :ugly: Oder züchtet.

    Dafür reichen aber auch schon zwei. Mein Rüde (11 Jahre jünger als damalige Hündin) war auch immer die Mama von ihr - obwohl man ihr wirklich angesehen hat, dass sie älter ist und er im Stehen gepinkelt hat. Davon abgesehen waren sie nicht verwandt...

    Bei euch sehe ich gar keinen Hund

    Habe ich unter anderem geschrieben.

    Ich habe auch darauf hingewiesen, dass das Fell nicht zu unterschätzen und eben auch nicht mit ab und an mal bürsten oder zum Groomer gehen getan ist. Dass man die Kleinen eher schützen muss.

    Um es nochmal ganz klar zu machen: Da sagt jemand "der Hund muss auch abgeleint mitlaufen, denn ich habe nicht die Kapazitäten, auf Kinder und Hund gleichzeitig zu achten". Wenn ich das nicht gebacken bekomme /keine Leine halten will, gehört da kein Hund hin. Es wird vorsätzlich davon gesprochen, den Hund ungesichert und unkontrolliert sein Ding machen zu lassen, da Anleinen nervt.

    Wie der Aufschrei hier aussehen würde, wenn "Halter mit Kindern und freilaufendem Hund, es hat geknallt" als Thread aufkommt, kann ich mir lebhaft vorstellen.

    straalster lies dir doch einfach mal alle deine Postings zu dem Thema durch und zwar so, als ob sie an dich gerichtet wären.

    =)

    In dem Kontext wären sie das zurecht.

    Sollte das Sinn der Sache sein? Wie leidensfähig die Halter sind? Klingt für mich bei keinem der Posts so. Geht eher darum, wie leidensfähig der Hund ist.

    Für mich ist der Kern hierbei, dass ein Hund empfohlen wird, obwohl vollkommen normale Hundeeigenschaften unerwünscht sind. (jaja, würde innerhalb kürzester Zeit revidiert, man hat sich vermeintlich ungenau ausgedrückt - ändert jetzt nix an Grundeinstellung und Konstellation)

    Dann wird wieder und wieder darauf beharrt, dass gewisse Rassen da doch voll gut passen würden. Newsflash: Auch bei diesen handelt es sich um Hunde. Auch diese benötigen Erziehung. Auch diese erzeugen Dreck, können durchstarten, können zubeißen.

    Und die abgegebenen Begleithunde finden sich häufig gar nicht erst mit Foto im Tierheim. Die sind oft vorher wegvermittelt. Außerdem bekommt man bei Ebay und Co. noch n guten Preis dafür. Warum also Gebühr ans TH zahlen? Wie viele davon hoppala überfahren werden oder plötzlich einer mysteriösen Krankheit zum Opfer fallen und eingeschläfert werden, lassen wir mal außen vor. Wie viele spontan eine Allergie entwickeln und deswegen schweren Herzens abgeben müssen...

    Ich will es schlicht und einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, jemandem ein Tier zu empfehlen, wenn es offensichtlich nicht passt. Was ist daran so verkehrt? Kratzt das zu sehr am Ego, wenn man mal Tacheles redet?

    Bei mir entwickelte sich das in Wellen. Aufgewachsen immer im Mehrhunde-Haushalt mit großen und kleinen Kötertieren. Dann nach dem Versterben von meinen beiden großen, Pflegestelle mit einem eigenen Hund. Als dann auch noch ihr bester Freund (Kater) wegfiel, war sie nicht mehr sie selbst. Also Zweithund dazu geholt, der eigentlich gar nicht geplant war und auch nicht bleiben sollte. (liegt nach neun Jahren immer noch neben mir - soviel dazu)

    Dann fiel die Hündin weg und er in ein Loch. Also wieder Zweithund dazu geholt. Fand er doof. Hat mich offensichtlich gehasst.

    Nach ein paar Monaten: Ein Herz, eine Seele, absolutes Traumpaar. Nicht nur untereinander, sondern auch für mich. Er war "fertig". Sie hat sich nahezu alles abgeschaut. Aufwand war gering.

    Dann machten sie sich zu Eltern und aus zwei wurden fünf.

    Zwei übernommene Würfe und zwei sonderliche Welpen später wurden daraus sieben.

    Alter:

    9

    5

    3x3

    2

    1

    Sie passen zueinander. Sie spielen und kuscheln miteinander. Ich kann nach wie vor gediegen spazieren gehen. Jeder bekommt Zeit alleine.

    Funktioniert aber auch nur so, weil ich zum einen hohe Anzahlen bei Tieren gewöhnt bin und Arbeit entsprechend eintakten kann. Mit Job außer Haus wäre das wohl nicht der Fall.

    Für mich aktuell perfekt. Zukunft offen. Einzelhund wird es aber vermutlich nie.

    Weil man das manchmal so lange ganz sachlich, nett und mit Einhornpupsen versehenem Feenstaub und Glitzer in rosa roten Zuckerwattewölkchen eingepackt vermitteln kann, dass man dabei selbst blau im Gesicht wird.

    Muss man nicht. Kann man auch ganz normal kommentieren und schreiben. So was wie oben zitiert, braucht es in dem Stil nicht. Und ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob du dich von meinem Beitrag angegriffen fühlst, weil mich der Teil hier verwirrt:

    Aber von anderen (mich eingeschlossen) werden Samthandschuhe und dutzidutzi du schaffst das schon erwartet.

    Ich persönlich erwarte das von keinem. Keine Ahnung, wieso man jetzt so übertreiben muss.

    Via Internet kann man schön mal "deutlich" werden. Manchmal wird Ehrlichkeit aber mit einfach nur Unfreundlich verwechselt... Und das jetzt nicht auf dich bezogen.

    Und manchmal wird auf Teufel komm raus total höflich und übertrieben freundlich agiert mit einem TE, der utopische Vorstellungen hat. Wer mich hier von mehr als ein paar Beiträgen kennt, weiß, dass ich häufig verdammt nett bin, Leute gerne abhole und durchaus Empathie zeige. Aber wenn jemand sich so wenig informiert, dass er im Prinzip ein selbsterziehendes animiertes Stofftier will, dann empfehle ich genau das. Ein Stofftier.

    Nur weil ein Hund das können sollte bedeutet es in den meisten fällen nicht, dass er gleich weiter gereicht wird, wenn er sich anders entwickelt.

    Z.b mit dem jagen. Falls der Hund jagdt kann daran gearbeitet werden. Oder wenn es gar nicht geht Maßnahmen getroffen und der Hund läuft eben nur mehr in abgezäunten gebieten frei.

    Genau das war aber ausdrücklich gewünscht - der Hund muss ableinbar sein und zwar, damit man sich nicht zugleich auf Kinder und Hund konzentrieren muss. Abgezäunter Wald ist jetzt eher selten. Die Kleinanzeigen mit Hunden, die eben doch abgegeben werden weil sie nicht funktionieren wie gewünscht, würden dem "in den meisten Fällen" übrigens direkt widersprechen.

    Warum kann man nicht genau so sachlich Rasseberatung durchführen, mit allem, was dazu gehört.

    Weil eine Rasseberatung in manchen Fällen einfach nichts bringt, wenn schon generell hundetypische Eigenschaften unerwünscht sind. Das ist, überspitzt gesagt, in etwa so, als wenn jemand UNBEDINGT eine Katze haben will aber Miauen doof findet, Fauchen nicht will, keine Lust auf die Reinigung des Katzenklos hat und Haaren nicht haben will. Was soll man da noch empfehlen? Ne stumme Nacktkatze mit Verstopfung?

    Genau genommen läuft es oft darauf hinaus dass sich irgendjemand darüber empört dass seine Rasse empfohlen wurde, ob wohl er/sie selbst das gar nicht so sieht.

    Nö, es geht darum Tiere an sich zu empfehlen, wenn unrealistische Anforderungen bestehen.

    Jetzt mal im Ernst: Man kann Kirchen auch im Dorf lassen und muss sie nicht abreißen, um sie woanders aufzubauen.

    Man hat doch als Mensch - ja und das ist menschlich - Wünsche, Träume, Idealvorstellungen, sogar - Achtung - Ansprüche- bei vielen Themen.

    Darf und sollte man - ob die aber realisierbar sind, ist etwas anderes.

    Genau deswegen kläre ich doch auf, zeige Möglichkeiten auf, informiere auch über kritische Punkte. Passt aber auch wieder nicht, denn Kritik und Hinweise sind immer böse laut einigen hier.

    Nein. Entschuldige, du reagierst da echt über.

    Zitat

    Kritik und Hinweise sind immer böse laut einigen hier.

    Wer hat das denn geschrieben?
    Oder wer hat was geschrieben, das bei dir so ankommt?

    Bitte zitiere, was bei dir so ankam. Dann kann man darüber reden und die Schreiber können dir erklären, wie sie es gemeint haben.

    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    Das würde gerade meine Zeit überschreiten. Aber sobald man kritisch wird:

    Vorsichtig, nicht dass wir im Kindergarten landen 😉.

    zum Beispiel. Dazu hab ich lediglich darauf hingewiesen, dass Ableinen nicht überall ideal ist, dass Fellpflege nicht unterschätzt werden sollte etc. - was da an Reaktionen kam, kannst du gerne im entsprechenden Thread überprüfen.


    Karpatenköter und andere, die darauf hingewiesen haben: Ja, es geht hauptsächlich darum, ob Menschen nicht nur die

    Bereitschaft mitbringen, sich bei Bedarf an einen Hund anzupassen, sondern, ob sie das auch bieten / sich leisten können.

    Klar, als Single oder als Paar ist das ziemlich einfach - wird aber dennoch häufig nicht gewünscht oder geleistet. Gibt doch alleine hier mehr als genug Threads, wo sich jemand einen Hund anschafft und dann feststellt, dass die Verantwortung ungewollt ist oder vermeintlich der Hund nicht passt. Also kommt er weg. Und der nächste zieht ein. Der dann blöderweise auch ein Lebewesen ist mit entsprechender Verantwortung und Einschränkung für den Halter. Hm. Auch wieder blöd. War bestimmt defekt.

    Jetzt hauen wir da mal noch drei Kinder drauf, wie in dem Thread, der die Basis hierfür darstellt. Da ist das Ausmaß an möglicher Flexibilität vollkommen anders. Sowohl in Bezug auf Zeit, als auch in Bezug auf Energie und möglichen Aufwand. Wo Single oder kinderfreies Paar mal eben nach Feierabend noch losziehen kann, sieht das mit Kindern anders aus. Kind ist krank (und das passiert im KiTa und Grundschulalter recht oft)? Training fällt flach. Komplette Familie liegt flach, weil mit Kita-Keimen nicht zu spaßen ist - Hund kommt zu kurz. Bei 12 bis 14 Erkältungen pro Jahr pro Kind tritt das häufiger auf.

    Damit will ich nicht sagen, dass Familien keine Tiere halten sollten. Aber die Voraussetzungen müssen passen. Und wer da schon mit der Einstellung rangeht, dass der Hund ferngesteuert perfekt funktionieren muss, hat sich für mich disqualifiziert. Wer sich da keine Gedanken drüber macht, dass ein gesundheitlich stark eingeschränkter Mops, der selbst wenn er will nicht wirklich jagen kann, einfach nicht das Maß der Dinge darstellt.

    Deswegen mach ich da den Hund nicht zum Nabel der Welt. Aber es sollte zumindest klar sein, dass mehr Arbeit auf einen zukommt und nicht alles so läuft, wie erhofft und gewünscht. Ist bei Kindern auch nicht der Fall.

    Was genau nutzt da also eine Rasseberatung? Wer dafür ein Hundeforum benötigt, um als ehemaliger Hundehalter erstmal erklärt zu bekommen, dass Knurren nicht verwerflich ist und nicht jeder Hund immer abgeleint nebenher laufen kann, braucht keine Rasseberatung. Der braucht mehr Sinn für Realität.

    Ich bin mit Hunden aufgewachsen und mit reichlich anderen Tieren. Erster tatsächlich selbst angeschaffter Hund: Rasse von hinten bis vorne studiert. Typische Krankheiten. Tendenzieller Charakter. Finanzielle Aufwendungen. Pflege. Erziehung. Ich hab angespart. Ich hab zig Züchter besucht. Denn es geht um ein Lebewesen, dem ich gerecht werden muss.

    War 17. Halte es heute noch so.

    Aber von anderen Menschen sollte man sowas nicht erwarten, ne?

    Richtig, von sich auf andere zu schließen ist oft der einfache aber selten der Richtige Weg

    Genau deswegen kläre ich doch auf, zeige Möglichkeiten auf, informiere auch über kritische Punkte. Passt aber auch wieder nicht, denn Kritik und Hinweise sind immer böse laut einigen hier.