Klingt OT aber ich finde, dass geht immer mehr in die gleiche Richtung wie der Feminismus.
Feminismus wird in mancherlei Beziehung nicht als Gleichberechtigung verstanden. Im Gegenteil.
Da wird einer Seite was weggenommen, weil die andere Seite sich nicht mehr unterdrücken und benachteiligen lassen will (vereinfacht gesagt). Stimmt zwar so pauschal nicht, macht aber nix. Aufreger ist es dennoch für viele.
Genauso scheint es hier für manche zu sein. Wenn die Tiere einen gleichberechtigten Wert haben (und wenn das nur auf die eigenen Haustiere zutrifft), dann sind Menschen weniger wert. Warum auch immer. Und ich bin plötzlich ein kaltherziger Nazi - weil..... ich meine Familie vor andere stelle und mir unbekannte Menschen als "Fremde / Wildfremde / irgendso ein Typ" bezeichne, um zu verdeutlichen, wo der Unterschied für mich liegt. In meinen Kategorien.
Vielleicht würde es helfen, derlei Veränderungen nicht auf eventuelle Verluste hin zu betrachten, sondern auf einen eventuellen Gewinn.
Wenn ich Kinder, Hunde, ältere Menschen oder auch jedes beliebige andere Wesen in Hinsicht auf ihre Bedürfnisse betrachte, unterstelle ich weniger. (meiner Erfahrung nach). Wie ich hier schon mal erwähnte, ist das sehr befreiend, zu schauen: Macht das Lebewesen gerade etwas für sich? Oder gezielt gegen mich?
Sticht mich die Mücke, weil sie mich ärgern will? Nope, die will sich ernähren.
Schreit mein Kind, um mich zu schikanieren? Oder weil es sich gerade nicht anders zu helfen weiß?
Frisst der Hund nicht, weil er heute keinen Appetit hat, das Futter nicht passt / eine Unverträglichkeit vorliegt - oder weil er mir einfach mal so richtig eins auswischen will (ohne zu wissen, dass Futter was kostet und eventuell verdirbt)?
Bin ich auf Gleichberechtigung bedacht, weil ich unter anderem auch die emotionale Einschränkung von Jungs und Männern unfair finde, oder weil ich als Frau bitte bevorzugt behandelt werden möchte?
Wenn ich da nicht automatisch vom negativen Fall ausgehen (muss), ist das schon mal eine ganze Runde entspannter.