@HerrinDesFeuers: Das hat für mich gar nichts damit zu tun, ob reguliert wird - denn das tun wir alle immer, um beispielsweise eigene Grenzen und Möglichkeiten zu wahren - sondern, wie reguliert wird.
Beiträge von straalster
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Ich denke mal, die wenigsten Hunde teilen sich ihr Futter ein wenn man ihnen das Futter zur freien Verfügung anbietet, daher muss man bei den meisten Hunde das Futterrationieren weil sie sich sonst dick fressen würden.Und deswegen schrieb ich, dass man es als Besitzer in der Hand hat, wie dick oder dünn sein Hund ist - vorausgesetzt, der Hund ist gesund und nicht krank, sodass er das Futter verweigert und man sich auf den Kopf stellen kann und er frisst trotzdem nicht mehr und ist deshalb unterernährt.
@Dackelbenny - das ist jetzt nur im ersten Teil auf dich bezogen, danach richtet es sich an alle.
Und da wären wir wieder bei der eigenen Überzeugung, Erfahrung und dem Bauchgefühl. Du fährst scheinbar gut mit deiner Variante. Hörst also auf deine Überzeugung.
Bei mir gibt es "gelerntes" All you can eat seit Jahren und aktuell für 10 Tiere und alle sind schlank. So ganz selbstreguliert.
Für uns beide gibt es also keinen Grund, das zu ändern. Läuft ja.
Und eigentlich hast du ja recht mit dem "Ein gesunder Hund ist nur immer so dünn/dick wie er gefüttert wird." Hängt halt stark vom Menschen, dem Hund und der Art und Weise der Ernährung ab.
Aber ich habe das so verstanden, dass du Hunden (in diesem Bereich) völlig die Selbstregulierung absprichst. Genau darum geht es für mich auch beim Welpen und dem Gassigehen. Welche Möglichkeiten biete ich dem Hund(ekind), um sich selbst regulieren zu können? Selbst Grenzen setzen zu können? Die eigenen Grenzen überhaupt erst einmal kennenzulernen?
Manage und deckle ich die ganze Zeit? Schaue ich auf die Uhr, folge einem festen Plan oder trainiere ich meine Antennen und gestalte es so, wie es für das Individuum passt? Will ich einen rundum abhängigen Hund, der durch meine "Erziehung" erlernt hilflos ist oder einen Vierbeiner mit eigenem Kopf?
Und für den Hund von @DickeBrumsel scheint es doch so gut zu passen, wie es jetzt ist.
Hätte ich darauf gehört, dass Welpen ja dies und das und jenes nicht dürfen - der Dicke würde mir wahrscheinlich zutiefst unglücklich an der Decke kleben. Der ist die ersten Wochen auf einem Auto-Hof aufgewachsen, jederzeit draußen und viel, viel Platz. Der hat sich schon lange vor 13 Wochen deutlich mehr als 90 Minuten frei draußen bewegt. War länger wach, war länger aktiv, hat Ratten gejagt, erlegt und gefressen - und ich hab ihn mit 9 Wochen abgeholt.
Und mir wurde tatsächlich hier gesagt, dass er damals ja viiiiieeeeel zu lange unterwegs war und zu viel rennt und komplett überfordert von allem und überhaupt, die Knochen und Gelenke. Sieht er nicht so. Sehen seine Gelenke nicht so. Weil es dabei keinen Zwang gab aber für ihn viele Möglichkeiten zur Selbstregulation.
Ich find das wirklich befremdlich, mit dem "Ruhe erzwingen" und am besten 23 Stunden drinnen sein, wo Ruhe gehalten werden muss. Für mich ist das schon teilweise den Hund brechen und ihm permanente Langeweile aufzwingen. Deprivieren. Klar gibt es Fälle, da sind die Hunde extrem schnell überfordert davon, Reizen ausgesetzt zu sein. Aber auch daran kann man meistens arbeiten. Und sollte Hilfestellung geben, damit der Hund zur Ruhe finden kann. Sich entspannen kann.
Das lässt sich doch aber nicht durch eine Begrenzung der Zeit im Freien erreichen. -
Es gibt aber auch Leute die tendenziell das richtige Bauchgefühl haben, aber durch die aktuelle gängigste Meinung verunsichert sind. Denen dann zu sagen, dass sie auf ihr Bauchgefühl hören sollen, wenn sie fragen, finde ich nicht überflüssig.
Aber wie unterscheiden? Das ist doch auf beiden Seiten oft das Problem.
Hör ich jetzt auf mein Bauchgefühl - oder such ich Rat?!
Mancherleuts Bauchgefühl ist eben auch, dass der ständig nervöse, ängstliche und beschwichtigende Hund, der an ihnen klebt, einfach eine supertolle und enge Bindung zu ihnen hat.
Insofern finde ich es schon wichtig und toll, dass hier das eigene Bauchgefühl mal überprüft und hinterfragt werden kann und wird.
freier Bewegung
Für mich eines der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zwischen zu wenig und zu viel. Das haben ja auch schon viele angemerkt. Allerdings muss da auch wieder geschaut werden: Kann der jetzt wirklich gerade so langsam oder so schnell laufen, Pausen machen oder mal durch die Gegend rasen - wie er lustig ist? Oder läuft er mir gerade hinterher, weil er Angst hat, den Anschluss zu verlieren?
Da spielt die Rasse insofern eine Rolle, dass sich beispielsweise der Will to please bemerkbar macht. Der individuelle Charakter aber eben auch. Genauso wie die Umgebung (vertraut oder nicht, reizarm oder reich an Reizen).
Ein gesunder Hund ist nur immer so dünn/dick wie er gefüttert wird.
Meines Erachtens nach in den meisten Fällen völliger Quatsch. Denn ein gesunder Hund hat ein Sättigungsgefühl und benötigt schlicht die passenden Umstände. Aber da gibt es Ausnahmen, wie beispielsweise ein fehlendes oder verändertes Gen. Deswegen sind das trotzdem gesunde Hunde. Aber Managen und Deckeln von (Kalorien)-Menge ist einfach nicht immer und ich wage zu behaupten - bei individuell passender Futterart - schlicht in den meisten Fällen nicht nötig.
Gesunder Hund, der immer auf (die Futtermenge bezogen) kontrollierter Diät sein muss - das ist für mich ein Widerspruch in sich.
Da kenne ich nicht wenige Retriever-Halter, die es da etwas übertreiben...
Und es gibt verdammt viele, die es extrem untertreiben - nicht nur Retriever-Halter, sondern insgesamt.
Deswegen zu sagen, um die 90 Minuten draußen sind grundlegend falsch, finde ich grundlegend falsch.Was ist denn die Alternative? 23 Stunden und mehr nur drinnen? Natürlich können sie auch da was kennenlernen. Als Welpe oder neuer Mitbewohner müssen sie da auch erstmal ganz viel Neues kennenlernen und Vertrauen fassen.
Aber wenn ich meinen Hund nicht zum Stubenhocker machen will, der einfaches Rausgehen oder Draußensein als Belohnung oder kurzfristigen Luxus begreift, dann muss ich auch das normalisieren, mit Ruhe gestalten und verbinden. Schritt für Schritt - klar. Aber das muss auch bei Welpen eben nicht immer so langsam passieren, das Gletscher schneller wären. Sondern im individuellen Tempo.
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Vielleicht mal noch als Verdeutlichung, dass es nicht nur vom Alter abhängt: Pflegehund, kannte draußen gar nicht, fast vier Jahre alt - die musste anfangs langsamer vorankommen können, brauchte mehr Pausen. Hat das total genossen, einfach mal stehen und gucken zu können. Mittlerweile macht die vergleichsweise viel Strecke und findet auch die Stadt nicht mehr doof.
Welpe mit 9 Wochen, draußen aufgewachsen (aber mit sehr wenigen Reizen) - der ist halt erstmal 300 Meter "gesprintet", hat von Anfang an viel Strecke gemacht - aber Stadt.... nee. Das ist ihm ganz schnell zu viel - auch jetzt mit 5,5 Jahren noch. Kann er, aber man merkt ihm die Anstrengung eben in recht kurzer Zeit an.
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Ich finde das ebenso wie @U und M ganz stark abhängig vom WO aber auch von WIE und WER.
Meine Hunde waren und sind morgens immer so zwischen 45 und 90 Minuten draußen - von Anfang an. Aber eben in einer vergleichsweise reizarmen Umgebung. Menschen und andere Tiere werden bewusst umgangen, es gibt mal n Stück im Welpentempo rennen, mal rumliegen und einfach schauen, mal getragen werden. Aber eben nicht die ganze Zeit neben der Straße, umgeben von zahlreichen Fremden, vielen Geräuschen oder sonstigem. In der Stadt würde ich das nicht machen und auch nicht mit einem Welpen oder erwachsenen Hund, der draußen bisher nicht kannte oder schnell überfordert ist.
Ich finde, solange das abgestimmt ist und der Hund die Möglichkeit hat, in seinem Tempo zu agieren, müssen keine Minuten gezählt werden. Als Orientierung vielleicht sinnvoll aber auf den Hund achten und es wirklich individuell an ihn anpassen, find ich deutlich besser. Und dabei spielt nunmal der aktuelle Kontext ebenso eine Rolle, wie die bisher gewohnte Umgebung des Welpen und ob es sich wirklich um "striktes" Spazieren handelt oder das variiert wird.
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Gebratener Kablejau, Reis, Gemüsepfanne mit Teriyaki-Soja-Sahne-Sauce
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Eine Frage an alle, die es schon probiert haben: Wie habt ihr das Pulver zubereitet? Rühren, Shaker, Pürierstab?
Ich hab das noch nicht probiert aber kenne es aus Erfahrungen mit Proteinshakes, dass die Zubereitung und die Schnelligkeit des Trinkens eine Rolle spielen, weil das ganz schnell wieder ausflockt und dann sandig ist.
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Dass mit dem Knoblauch ist vielleicht auch kein Wunder, in Anbetracht solcher Rudelmitglieder:
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.P.S.: Was bei meiner Maus übrigens immer ging - Katzenkac....Katzenpralinen mit... nennen wir es Krokant statt Katzenstreu
Ich war mal so verzweifelt, dass ich ihr das mit Handschuhen an vor die Nase gehalten und ihr mit der anderen Hand was Ordentliches gefüttert habe. -
Ach, solange er isst - ist das immer gut.
Ich hab 14,5 Jahre probiert und alles was reinging und drinblieb, war ein Erfolg.
Hab sogar in Anlehnung an die Entwicklung der Geschmacksnerven älterer Menschen Sachen gezuckert....
Sie stand aber eher auf Knoblauch. -
Hab gerade total Lust, ihm ein Surf'n'Turf oder eine TataTatar-Torte zu schicken, weil dass das Einzige war, was die Chefin immer so richtig gerne mochte und mich dieses Bild sehr an sie erinnert
....Der Monk beim Abend
mahlessen
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Steht auch seit 3 Tagen vor dem Schlafen auf der Forderungsliste "Schredderfutter".
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